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DER „DONALD DUCK“ Baureihe 403

Baureihe 403 als Lufthansa-Air- port-Express. Foto: Manfred Kopka/CC BY-SA 4.0

D ie amerikanische Zeichentrickente war sicherlich ähnlich erfolglos wie die Baureihe 403, aber sie setzte genau wie die ersten Elektrotriebwagen der DB wesentliche Akzente für die kommende Zeit. 1970 wurden diese Triebwagen bestellt. Sie sollten im Schnellverkehr eingesetzt werden und bei bis zu 200 km/h den Fernverkehr revolutionieren. Das ungewöhnliche Design und die luxuriöse Innenausstattung sollten eine neue Ära einläuten. Drei Züge wurden bis 1973 ausgeliefert, doch dann war Schluss. Die schwierige Haushaltslage nach dem Ölschock erfor- derte Einsparungen. Die Baureihe 403 krankte vor allem an der Aero- dynamik. Da die Außenhaut nicht bündig konstruiert war, kam es bei hohen Geschwindigkeiten zu großen Problemen. Doch gerade die hohe Geschwindigkeit sollte ja das Alleinstellungsmerkmal dieser Baureihe sein. Seinen Dienst tat der damalige Premiumzug zunächst zwischen Bremen und München. Ab 1982 pendelte er als Lufthansa-Airport-Express zwi- schen den Flughäfen Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart. Die ersten Elektrotriebwagen der Bundesbahn stammten aus dem Jahr 1970. Auch sie erreichten mehr als 200 km/h. Doch wegen der Ölkrise fehlte das Geld für Investitionen.

TECHNISCHE DATEN Baureihe 403 Länge über Puffer: 27.450 mm (Endwagen) Achsfolge: Bo’Bo’+Bo’Bo’+Bo’Bo’+Bo’Bo’ Treibraddurchmesser: 1.050 mm Dienstgewicht: 235,7 t Antriebsart: Gummiring- Kardan-Antrieb Leistung: 3.840 kW Stromsystem: 15kV/16,7Hz Indienststellung: 1973 Z-Stellung: 1993 Stückzahl: 3 Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h

BAUREIHE 403

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