Eisenbahnknoten Berlin Blick ins Buch online

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Von den Anfängen bis zum Zweiten Weltkrieg

nia sorgten für Änderungen an der Ausführung, die vor allem den Nordkopf betrafen. Für eine geplante Ost-West- S-Bahn, ausgehend vom Görlitzer Bahnhof, wurden Tun- nelstutzen und ein unterirdisches Überwerfungsbauwerk errichtet. Mit der Eröffnung am 9. Oktober 1939 ging zu- nächst nur die Strecke nach Wannsee in Betrieb, ebenso wie der Anschluss nach Norden zum Potsdamer Platz, wo be- reits ab 1936 der fertige Tunnel bis zur Station „Unter den Linden“ (seit 2009 „Brandenburger Tor“) und von dort be- reits ab 1934 bis zu seinem nördlichen Ende südlich der Sta- tion Humboldthain bestand. Das Südkreuz (früher Papestraße) wurde hingegen vom Anhalter Bahnhof erst am 6. November 1939 erreicht. Übersicht über die in den Bahnhof führenden Strecken: • Anhalter Vorortbahn (S-Bahn)

• Nord-Süd-Tunnel (S-Bahn) • Anhalter Bahn Berlin – Halle • Berliner Verbindungsbahn

Legendär war der Henschel-Wegmann-Zug mit Mitropa-Bewirtschaftung, der hier als D 54 Berlin – Dres- den mit der Stromlinienlok 61 001 den Anhalter Bahnhof verlässt. Foto: Sammlung Hans Kobschätzky

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