BZ 02:2023 Online

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BAUEN & WOHNEN / ENERGIE / REGIONALES

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Vorbild Don Camillo und Peppone / Wettstreit bei dem es nur Gewinner gibt Energiesparen: Bürgermeister und Pfarrer treten in Neumarkt an Die Schwarz-Weiß-Filme „Don Camillo und Peppone“ sind echte Klassiker und Namensgeber für einen besonderen Energiespar-Wettbewerb: Nämlich zwischen einem Bürgermeister und einem Pfarrer in Neumarkt am Wallersee.

Die Protagonisten bei der dies- jährigen Auflage sind Bürgermeis- ter Adi Rieger und Stadtpfarrer Gottfried Laireiter. Sie werden in ihren Gemeinde- und Pfarrgebäu- den Energie und CO 2 und somit Kosten sparen. Am Ende des einjährigen Mess- zeitraums wird der Gewinner er- mittelt. Als Basis werden die ver- gangenen drei Jahre erhoben. Ziel des Wettbewerbs ist, ein Bewusstsein für den schonenden Umgang mit Ressourcen zu schaf- fen. „Für das Match zählt die rela- tive Einsparung in Bereichen wie Stromverbrauch, gefahrene Auto- Kilometer oder Heizenergie. Wer am meisten einspart, ge- winnt“, betont LH-Stv. in Martina Berthold. Das Projekt wird im Rahmen des Klima- und Energie- strategie SALZBURG 2050 mit Unterstützung des Landes durch- geführt. Mit viel Humor und einem Au-

genzwinkern messen sich Bürger- meister und Pfarrer beim Energie- sparen. „So gesehen gibt es nur Gewin- ner. Neumarkt ist seit Anfang 2000 Klimabündnis- und e5-Gemeinde und ist als energieeffiziente Kom- mune sehr aktiv. In Zeiten stei- gender Preise kommt uns dieser Wettbewerb zwischen Don Ca- millo und Peppone gerade recht. Es ist eine gute Gelegenheit, wei- tere Sparmaßnahmen umzusetzen und einen wesentlichen Beitrag zu Bewusstseinsbildung in der Be- völkerung zu leisten“, betont Bür- germeister Adi Rieger und Pfarrer Gottfried Laireiter ergänzt: „Ge- meinsam wollen wir so auf Gottes Schöpfung schauen.“ Erreicht werden sollen die Einsparungen einerseits durch Verhaltensänderungen bei den Nutzer:innen der Gebäude und andererseits durch konkrete Maß- nahmen wie Heizungstausch oder

Klima-Challenge in Neumarkt am Wal- lersee „Don Camillo und Peppone“, im Bild: BGM Adi Rieger LH-Stellvertreterin Martina Berthold und Stadtpfarrer Gottfried Laireiter. Foto: Land Salzburg/Büro Berthold

neue PV-Anlagen. „Die Ideen dazu erarbeiten wir gemeinsam mit Pfarre und Gemeinde auf Basis der Beratungen des ‚umwelt service

salzburg‘ in den Bereichen Ener- gie sowie Abfall und Ressourcen“, erklärt Projektleiterin Eva Winkler vom Klimabündnis Salzburg.

Aufholbedarf in den Haushalten in puncto Brandschutz

Rauchmelder und freie Stie- genhäuser können im Ernstfall Leben retten. Immer wieder kommt es zu Zimmer- und in weiterer Folge Wohnungs- oder Hausbränden mit Verletzten und auch Toten. Welche einfachen Maßnahmen in solchen Situationen helfen kön- nen, Leben zu schützen und zu retten, erklärten neue Videos die gemeinsam von der Rauchfang- kehrer-Innung und dem Kuratori- um für Verkehrssicherheit (KFV) produziert wurden. Im ersten Video geht es darum, dass Zimmerbände, wenn sie erst einmal entstanden sind, von den BewohnerInnen oft sehr spät oder zu spät bemerkt werden. Dann steht mitunter schon die ganze Wohnung oder das ganze Haus in Flammen. Dabei wäre eine rechtzeitige Warnung ganz einfach. Rauch- bzw. Brandmelder bieten mit ihrem durchdringenden, schrillen Alarm- ton einen wichtigen Schutz. Das gilt vor allem in der Nacht, wenn Brände ausbrechen und die BewohnerInnen bereits schlafen. Im Schlaf wird zwar ein Warnton gut gehört, hingegen wird Rauch im Schlaf nicht gerochen! Weit mehr als die Hälfte der Mehrparteienhäuser in Österreich weist verstellte Fluchtwege auf!

„Gegenstände, die im Hausflur abgestellt sind, leicht umstürzen, einengen oder brennbar sind, kön- nen im Ernstfall jedoch eine Stol- perfalle darstellen, eine stärkere Brandentwicklung forcieren und somit einer ungehinderten Flucht sprichwörtlich im Wege stehen“, warnt Dr. Armin Kaltenegger, Lei- ter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV. „Das Abstellen von beispiels- weise Kinderwägen, Fahrrädern oder selbst ein Paar Schuhe im Hausflur ist daher unzulässig und im Ernstfall brandgefährlich.“ Auch bei der Umsetzung weiterer Si- cherheitsvorkehrungen ist noch Luft nach oben: In jedem dritten Stiegenhaus ist kein Feuerlöscher (27%) und in jedem zweiten Wohn- haus keine gesetzlich vorgeschrie- bene Kennzeichnung von Flucht- wegen (53%) vorhanden. Die Rauchfangkehrer sind gesetzlich beauftragt, die Haus- verwaltungen bzw. die Eigentü- merInnen und BewohnerInnen aufzufordern, in Stiegenhäusern abgestellte Gegenstände wie z. B. Fahrräder, Möbel, Kinderwägen, Müll, Zeitungsstapel, zu entfernen. Erfolgt die Entsorgung nicht, sind die Rauchfangkehrer zur An- zeige verpflichtet. Die Videos sind unter www. rauchfangkehrer.wien abrufbar.

LiWa ® Licht & Wärme GmbH setzt auf

PROKURIST WOLFGANG LINDNER über die vielen Vorteile von Infrarot-Heizsystemen: UMWELTSCHONENDE, SICHERE UND SPARSAME INFRAROT-HEIZSYSTEME.

Infrarot-Heizsysteme sind sehr umweltschonend. Alleine in der An- schaffung und beim Entsorgen kann hier enorm viel CO² und Feinstaub eingespart werden. Nicht nur die Anschaffungskosten sind ein Bruchteil gegenüber Wasser geführten Heizungen, auch bei der Produktion und beim Recycling entsteht viel weniger CO² und Feinstaub, da hier nur Heiz- platten und Thermostate produziert werden müssen. Es wird kein Heiz- keller samt Pumpen, Ventile, Wärmetauscher, Ausgleichsbehälter, Verroh- rungen, Feuermelder, Wasserabscheider, Befüll-Leitung uvm. benötigt. Strom ist eine saubere und sichere Energieform. Bei Stromausfall funktionieren die meisten Heizsysteme nicht mehr, jedoch ist man hier, wie in den meisten Fällen, nicht vom Störungsdienst abhängig. Das Stromnetz wird normalerweise sofort wieder in Takt gebracht und der Ausfall war nur kurzfristig. > Qualitätspaneele aus Carbon und ein sehr hoher Cristal Anteil/dm² bewirken eine enorm hohe Energie Effizienz. Durch die bedarfsge- rechte Platzierung der Paneele und eine intelligente Regelung können bis zu 40% Energie eingespart werden. Unsere Empfehlung: Ein LiWa ® Infrarot-Heizpaneel verschafft Si- cherheit, ist umweltschonend, bringt zusätzliche Heizleistung und spart Geld für jeden Haushalt. Sie ist auch eine ideale Ergänzung zu jeder Heizung. > >

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