BZ 02:2023 Online

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AUS DER REGION / OITERDINGER BAUER

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Oiterdinger Bauer in Kirchberg bei Mattighofen: „Jede Generation muss investieren, so bleibt ein Hof für die Nachkommen „schmackhaft“.

Mit dem neuen Laufstall und der kompletten Umstellung auf Milchwirtschaft wurde das wirt- schaftliche Fundament gelegt, sodass der junge Landwirt Jo- hannes Huber und seine Freund- lin Lena, die trotz Vollzeitbeschäf- tigung gerne am Hof mitarbeitet, eine prosperierende Zukunft an- gehen können. „Jede Generation hat ihre Her- ausforderung, aber auch Ent- wicklungsmöglichkeiten,“ weiß der Jungbauer der vor gut zwei Jahren den Hof als 24-jähriger von den Eltern übernommen hat. „Meine Urgroßeltern, Großel- tern und Eltern haben in den Hof investiert, haben ihn weiterentwi- ckelt sowie den Anforderungen der jeweiligen Zeit angepasst und stets besser übergeben, als sie ihn von der Vorgeneration übernommen haben. Heute wird das Thema Tierwohl und Um-

weltschutz immer wichtiger. Die landwirtschaftliche Arbeit hin- gegen rückt immer mehr an den Rand der Gesellschaft. Meine Herausforderung und Anliegen sind die Landwirtschaft wieder in die Mitte unserer Gesellschaft zu bringen. Unsere tägliche Arbeit mit und in der Natur, am Feld, im Stall mit den Tieren oder im Wald ist unglaublich wichtig für die Umwelt. Mit dem Verständ- nis für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern entsteht Wertschät- zung und Vertrauen, das sichert die Existenz unserer heimischen Familienbetriebe. Denn unser Fokus liegt auf Qualität und die- se Mühe hat seinen Preis,“ erklärt Johannes Huber seinen Stand- punkt und die Motivation. So machte er nach Hofüber- gabe kurzerhand Nägel mit Köp- fen und legte für seinen Hof den erlernten Beruf als Landmaschi-

nenmechaniker auf Eis. Und weil ihm Kühe derzeit lieber als Stiere sind, hat der Landwirt komplett auf Milchwirtschaft umgestellt. „Die Kühe sind Charaktere mit guten Sozialkompetenzen,“ schätzt er die Tiere.

ein Jahr nach Baubeginn, wurde der Kuhstall fertiggestellt. „Das Holz für den Dachstuhl stammt aus unserer eigenen Waldwirtschaft,“ ergänzen seine Eltern Elfriede und Johann Huber stolz, die die Vorhaben ihres Soh- nes tatkräftig unterstützen. Der Einzug der Tiere in den neuen Kuhstall gestaltete sich ebenfalls einfach, denn dieser wurde nach reiflicher Überle- gung unmittelbar neben dem al- ten Stall errichtet. Die Tiere konnten nach Durchstoßen der Außenmauer quasi beim Aufbau ihres neuen Zuhauses zusehen. „Der alte Stall bleibt für die Nachzucht erhalten und wurde von uns zum Kälberstall umfunk- tioniert. So wachsen die Kälber zwar getrennt, aber in unmittel- barer Nähe zur Mutterkuh auf,“

Viel Platz und eine starke Beziehung zum Tier

Damit jedoch alle Kühe und Kälber EU-und artgerecht, also dem Tierwohl gemäß unterge- bracht werden konnten, mussten ein neuer Laufstall, Mistplatz und Silage Lager gebaut werden. Geplant wurde der neue 40 x 20 Meter große Stall von der Firma Vordermayer, die anschlie- ßenden Bauarbeiten wurden von regionalen Firmen übernommen. Alle samt haben hervorragend gearbeitet. Jetzt im Frühjahr, gut

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