MAPA_KW47_2020

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Pratteln

Freitag, 20. November 2020 – Nr. 47

Fasnacht Fako hat noch nicht aufgegeben Das Prattler Fasnachtskomitee (Fako) wendet sich mit diesem Bei- trag an alle Fasnachtsfreunde. Wenn Sie diesen Bericht lesen, sind möglicherweise bereits wieder neue Einschränkungen von Bund und Kanton erlassen worden. Man sieht also, im Moment ist alles richtig oder falsch, was man organisiert. Das Fako ist auf jeden Fall noch am Planen, damit fasnächtliche Aktivi- tätenmöglichwerden undwie diese umgesetzt werden könnten, wohl- wissend dass leider die Gefahr, alles abzusagen, latent vorhanden ist. Sicher ist, dass die Blagedden- Vernissage am Samstag, 2. Januar, ab 17 Uhr (in der alten Dorfturn- halle) durchgeführt wird – gege- benfalls mit höchstens 50 Zuschau- ern (mit Masken und Registrie- rungspflicht; wer zuerst kommt ...) oder sogar ohne Publikum, dann aber virtuell und ein Film würde unter anderem auf die Homepage des Fasnachtskomitees geladen. Eventuell wird auch der alte Hei- schebrauch des «Butz» durchge- führt, allerdings ohne Tänze vor dem Bürgerhuus. Er würde sein «Unwesen» nur in den Quartieren und im Dorfkern treiben. Ebenso ist geplant, dass die Füürbiiger das Fasnachtsfüür am Sonntag, 21. Hornig, anzünden (allerdings wohl ohne Publikum). EinWort noch zur Blagedde: Das Fako hat sich dazu entschlossen, dass die Blagedde nur in einer Aus- führung, dafür limitiert, nummeriert und ein wenig «aufgepeppt» zum Preis von 19 Franken verkauft wird. Es bleibt zu hoffen, dass aus Solida- rität möglichst viele diese Blagedde erwerben werden (diese Blagedde wird bestimmt ein echtes Sammler- stück). Für die nicht anwesenden Cliquen wird das Fako den ersten Blageddenbezug im Fako-Büro im Schloss am Mittwoch, 6. Januar, 18.30 bis 19.30 Uhr abhalten. An dieser Stelle werden wir Sie immer wieder auf den neusten Stand bringen und hoffen weiter- hin, dass wir doch noch etwas mehr anbieten dürfen/können Peter Lüdin, Obmaa für das Fako

Stimmungsvolle Laternenausstellung

Am 11. und 12. November fand auf dem Schulareal Grossmatt und in den Kindergärten Schloss, Vereinshaus und Hexmatt eine Laternenausstellung statt. Mit grossem Interesse wurde diese von den Eltern besucht. Ein Laternenquiz regte zumRaten, Zählen und genauen Beobachten an. Gross und Klein beteiligten sich mit grossemEifer daran. Obwohl mit Maske und Abstand herrschte eine sehr stimmungs- volle, freudige und entspannte Atmosphäre. Die gesamte Lehrerschaft bedankt sich herzlich bei den Eltern für den Besuch! Fotos/Text Team der Schule Grossmatt

Leserbriefe Unternehmensverant- wortungsinitiative Wo soll diese Art des Abstim- mungskampfes hinführen? Wir sehen im aktuellen Abstimmungs- kampf eine Entwicklung, die mir Sorgen bereitet. Es geht den Geg- nern und den Befürwortern, vor allem bei Initiativen und Referen- den, nicht mehr darum, dem Volk reinen Wein einzuschenken! Man lügt oder verbreitet, wenns gut geht, Halbwahrheiten. So erlebt bei der Unternehmensverantwor- tungsinitiative. Da laufen wir Ge- fahr, dass die Befürworter und auch NGOs, die nicht auf Koope- ration, sondern möglichst grosse Publizität ausgerichtet sind, me- dienwirksame Unwahrheiten ver- breiten, anstatt sich medial zu- rückzuhalten. Ich möchte aber, dass NGOs in Kooperation mit Unternehmen, Bevölkerung und Politik vor Ort konkrete Lösungen

suchen, statt nichts nützende, aber teure Streitigkeiten zu entfachen. Ich sage deshalb am 29. November klar Nein zur Unternehmensver- antwortungsinitiative und ermög- liche so, dass der griffige und durchdachte Gegenvorschlag in Kraft tritt. Felix Knöpfel, FDP Pratteln Die Linde neben dem Schlossschulhaus Die Linde, die 100 Jahre neben dem Schlossschulhaus wuchs, ist gefällt, sie wird uns fehlen! Wir haben die Schnittstellen der Äste und des Stammes gesehen und als Drechs- ler, vertraut mit dem Innenleben von Baumstämmen, fällt es schwer, zu begreifen, dass diese Linde krank war! Immerhin ist sie unter eher widrigen Umständen 100 Jahre alt geworden, das heisst, sie verfügt über eine erstaunliche Le- benskraft; dafür sind Linden ja

bekannt. Ein eindrückliches Bei- spiel dafür ist die Linde von Linn (mindestens 500 Jahre alt) und der Ausdruck «lindern» sagt ja auch einiges aus. Es ist lobenswert, dass die Gemeinde neue Bäume pflan- zen will, aber vor allem die alten, ehrwürdigen Baumpersönlichkei- ten verdienen unseren Respekt. An- statt gefällt, sollten sie gepflegt werden, denn wir brauchen die Bäume! Wir träumen davon, in der Zeitung zu lesen: In Pratteln wird eine 100-jährige Linde gepflegt an- statt gefällt. Madlena und Albert Amsler und elf Mitunterzeichnende Leserbriefe Geben Sie bei der Einsendung Ihres Leser- briefs immer Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an. Die maximale Länge eines Leserbriefs beträgt 1300 Zeichen in- klusive Leerschläge. Schicken Sie Ihren Bei- trag per E-Mail (Word-Datei oder Mailtext) an redaktion@prattleranzeiger.ch. Einsen- deschluss ist jeweils montags, 12 Uhr.

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