MAPA_KW24_2019

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Muttenz

Freitag, 14. Juni 2019 – Nr. 24

Sport

Unterschiedliche Ausgangslage, unterschiedlicher Erfolg Die drei Muttenzer Juniorinnenteams holen am Final Four zwei Bronzemedaillen und einen vierten Platz. Basketball Juniorinnen U13/U17/U20

Die Muttenzer U13-Juniorinnen am Final Four: Hinten (v.l.): Erika Suter (Trainerin), Silja Immeli, Xinrui Zhao, Serena Stellavato; vorne(v.l.): Jaël Ruch, Ela Mühlethaler, Laila Suter, Aylin Taskin, Nicole Jochim (Trainerin). Fotos zVg D ie Muttenzer U20-Juniorinnen am Final Four: Hinten (v.l.): Rebecca Gafner (Coach), Elena Mathys, Stefanie Madöry, Nathalie Galvagno, Jill Keiser, Anabel Siamaki, Janis Portmann; vorne (v.l.): Lisa Mathys, Enya Kellermann, Janine Zumbach.

Von Nicole Jochim*

Mit fünf teilnehmenden Teams war der TVMuttenz der Vereinmit den zweitmeisten Mannschaften amFinal Four. Einzig der BCBären stellte mit sechs Equipen mehr Teilnehmer. Die Ausgangslage der Muttenzer Teams war unter- schiedlich. Grosser Kampfgeist DieDamenU20 befanden sich nach der regulären Meisterschaft auf dem zweiten Platz hinter dem BC Arlesheim. Leider gelang es ihnen im Halbfinal gegen die drittplat- zierten Bären nicht, ihre Siege zu wiederholen. Sie mussten sich mit 48:54 geschlagen geben und sich mit dem Spiel um den 3. Platz be- gnügen. Dieses konnte dann gegen JuraBasket erfreulich deutlich mit 61:35 gewonnen werden. Die Juniorinnen U17 lagen nach der Rückrunde auf Platz 4 und mussten im Halbfinal gegen die Leaderinnen aus Liestal antreten. Obwohl sich die Muttenzer Mäd- chen imVerlauf der Saisonmerklich gesteigert hatten, waren die Lies- talerinnen auch im Halbfinal eine Nummer zu gross. Mit 51:63 ver- loren die Muttenzerinnen das Spiel und absolvierten folglich wie ihre älteren Kolleginnen das kleine Fi- nale. Sie trafen auf den BC München- stein. Gegen diesen Gegner hatte man die beiden Meisterschafts- spiele mit zwölf respektive fünf Punkten verloren – doch die Mut- tenzerinnen waren gewillt, diesmal die Nase vorne zu behalten. Mit grossem Kampfgeist konnte das Spiel am Ende mit 53:48 gewonnen werden. Das Muttenzer Team konnte sich somit um einen Platz verbessern und durfte sich die Bronzemedaille umhängen lassen. Kein Kraut gewachsen Dieses Ziel verpassten die jüngsten Muttenzer Mädchen, die Juniorin- nen U13, nur ganz knapp. Ihre Ausgangslage war aber weit weni- ger gut als die ihrer älteren Kolle- ginnen. Als klar geschlagene Vierte und mit wenig Spielerfahrung als

dürfen die Mädchen jedoch stolz sein – dass es umso mehr weh tut, so knapp zu verlieren, wennman so nahe dran war, ist natürlich auch nicht zu verleugnen. *für den TV Muttenz Basket Juniorinnen U13: Xinrui Zhao, Silja Immeli, Laila Suter, Se- rena Stellavato, Jaël Ruch, Ela Mühletha- ler, Aylin Taskin. Trainerinnen: Nicole Jo- chim, Erika Suter. Juniorinnen U17: Aline Raulf, Anabel Siamaki, Eftelya Er- arslan, Elena Mathys, Enya Kellermann, Janis Portmann, Jill Keiser, Nicole Decker, Roxanne Sadulu, Viviane Malz. Trainerin: Johanna Hänger; Matchcoach: Rebecca Gafner. Juniorinnen U20: Janine Zumbach, Nathalie Galvagno, Ana- bel Siamaki, Janis Portmann, Enya Keller- mann, Jill Keiser, Stefanie Madöry, Elena Mathys, Lisa Mathys. Trainerin: Johanna Hänger; Matchcoach: Rebecca Gafner.

reines Mädchenteam war nicht unbedingt zu erwarten gewesen, dass sich eine Aussicht auf eine Medaille böte. ImHalbfinalwardennauchkein Kraut gegen den BC Münchenstein gewachsen. Gegen dieses Team hatte zwar im letzten Meister- schaftsspiel nur eine knappe Nie- derlage resultiert, dies jedoch nur, weil die Münchensteiner Coaches zugunsten eines attraktiven Spiels auf einige starke Spielerinnen ver- zichtet hatten. Doch für den Final- einzug liessen sie nichts anbrennen und verwiesen dieNewcomerinnen aus Muttenz mit 72:32 deutlich in Schranken. Im Spiel um Platz 3 wollten die Muttenzer Mädchen nochmals alles geben und boten dem BC Bären Kleinbasel heroisch Paroli. Die Muttenzerinnen lagen meist mit nur wenigen Punkten im Rück- stand, vermochten gegen Ende das

Spiel jedoch mit einigen starken AktionenvonSerena Stellavatound Laila Suter in einen Zehn-Punk- te-Vorsprung zu kehren. Doch die überraschende Führung schien die Mädchen derart aus dem Tritt zu bringen, dass sie vergassen, dass weiter Basketball gespielt werden sollte. Die Bärinnen kamen ent- schlossen aus dem Time-out und drehten das Spiel ebenso schnell wieder zu ihren Gunsten, wie sie es zuvor hergegeben hatten. Zu allem Unglück für Muttenz musste Leistungsträgerin Silja Im- meli das Feld mit fünf Fouls ver- lassen und die Kräfte der verbliebe- nen Spielerinnen schwanden zuse- hends. Die Nervosität trug das ihre dazu bei, dass trotz genügend Chancen der Ball nicht mehr in den Korb gebracht werden konnte und das Spiel schliesslichmit drei Punk- ten Differenz (49:52) verloren ging. Auf ihre insgesamt starke Leistung

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