MAPA_KW24_2019

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Muttenz

Freitag, 14. Juni 2019 – Nr. 24

Gemeinde-Nachrichten

Bäume geschwächt nach Hitze-Sommer 2018 Die grosse Trockenheit des letzten Sommers hat viele Bäume in Wald und Gärten stark geschwächt. Sie sind nun anfälliger gegenüber Pilz- befall oder haben dürre Äste. Im schlimmsten Fall können Kronen- teile abfallen oder ganze Bäume umstürzen. Bei Bäumen auf einem privaten Grundstück ist die Eigentümer- schaft für die Sicherheit verant- wortlich. Im Zweifelsfalle ist eine Fachperson (Baumpfleger oder Baumpflegerin) beizuziehen, um den Zustand der Bäume zu be- urteilen und das weitere Vorgehen festzulegen. Abteilung Umwelt Die Arbeiten beim Erhaltungspro- jekt Schänzli schreiten plangemäss voran. In Richtung Delémont, ab Südportal Tunnel Schänzli bis zur Ausfahrt Muttenz Süd, erfolgt der Belagseinbau. Während dieser Zeit muss der Tunnel Hagnau/Schänzli sowie die Einfahrt Muttenz Nord ab St. Jakob in Richtung Delémont aus Platz- und Sicherheitsgründen an zwei Wochenenden gesperrt werden. • Wochenendsperrungen Tunnel Hagnau/Tunnel Schänzli: Freitag, 14. Juni, ab 20 Uhr bis Montag, 17. Juni, 5 Uhr Sperrung Einfahrt Muttenz Nord in Fahrtrichtung Delémont in der Zeit von Freitag, 14. Juni, ab 20 Uhr bis Samstag, 15. Juni, 6 Uhr. • Wochenendsperrungen Tunnel Hagnau/Tunnel Schänzli so- wie Einfahrt Muttenz Nord in Fahrtrichtung Delémont: Freitag, 21. Juni, ab 20 Uhr bis Montag, 24. Juni, 5 Uhr. Reservedatum: Freitag, 28. Juni, ab 20 Uhr bis Montag, 1. Juli, 5 Uhr. Die Wochenendsperrung vom 21. Juni bis 24. Juni wird auch für den Aufbau der Schalung der Be- triebszentrale beim Tunnel Hagnau genutzt. Die Umleitungsrouten erfolgen via Autobahnausfahrt «Basel– St. Jakob» sowie von Basel /DE / FR kommend durch den Tunnel Schänzli, Röhre Basel (im Gegen- verkehr). Für den Verkehr aus Rich- tung BE/LU/ZH wird während dieser Sperrung eine zusätzliche temporäre Autobahnausfahrt auf die Freulerstrasse eingerichtet. Die Arbeiten sind witterungsabhängig, daher kann es zu Verzögerungen kommen. Bundesamt für Strassen A2 Schänzli: Wochen- endsperrungen

Hinter den Kulissen der Museen Muttenz Die Heubühne des Bauernhaus­ museums wird entstaubt

Ruedi Bürgin versucht die «Röndle» zu entstauben.

Um die hundert Geräte waren auf der Heubühne versteckt.

Seit Mitte Mai war unser Museums- assistent Beat Zimmermann wieder an der Arbeit und dokumentierte die letzten im Bauernhaus ver- bliebenen Objekte, die er im ver- gangenen Jahr noch nicht «ver- arbeitet» hatte. Am Montag der letzten Mai-Woche wurden dann im Bauernhausmuseum fleissig kleinere Gerätschaften und gros- se Objekte hin- und hergeschoben und von der Heubühne herabgelas- sen. Einmal mehr konnten wir uns danach das Training im Fitness-Center sparen. Objekt um Objekt wurde draus- sen rund um den Miststock aus- gelegt, was einige Passanten und

Passantinnen neugierig machte, und es wurde gerätselt, wozu das denn alles gedient hatte. Die rund 35 Jahre, die seit der Einlagerung der Objekte vergangen sind, hatten dicke Staubschichten und Spinn­ weben hinterlassen. Auch hatten sich viele Generationen von Holz- würmern satt gefressen, so dass manches Holzstück nur noch aus lauter Gewohnheit zusammenhielt und beim Verschieben eine Säge- mehlspur hinterliess. Ein intensiver Wischdurchgang über die ganze Heubühne füllte dann noch zwei grosse Kessel mit herabgerieseltem Sand und Mörtel- resten aus der Bruchsteinmauer und

dazu zwei grosse Abfallsäcke voller Stroh- und Heuresten, worin es sich Mäuse gemütlich gemacht hatten. Momentan ist die Heubühne jetzt nurnochmit zwei «Röndle» (Wind- fegen) und mehreren Pflügen be- setzt. Es ist geplant, diese Objekte herzurichten und neu auszustellen. Wie das genau aussehen soll, ist durch die AGM noch in Planung. Das Bauernhausmuseum ist zum nächstenMal am Sonntag, 30. Juni, von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr ge- öffnet. Selbstverständlich werden auch wieder die feinen Brote und Zöpfe verkauft. Das Ortsmuseum ist wegen Bauarbeiten immer noch geschlossen. Barbara Rebmann

Beat Zimmermann fotografiert auf der Heubühne mit Ruedi Bürgin als Beleuchter.

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