MAPA_KW24_2019

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Muttenz

Freitag, 14. Juni 2019 – Nr. 24

Birsstadt: Schwerpunkte für das Jahr 2019

Vereine

An der GV des Vereins Birsstadt wurde das Mobi- litätskonzept thematisiert. MA. An der zweiten Generalver- sammlung (GV) des Vereins Birs- stadt, die am 4. Juni in der Mehr- zweckhalle Gillmatten in Duggin- gen stattfand, nahmen rund 60 Teilnehmende aus Politik und Ver- waltung der zehn Birsstadt-Ge- meinden teil. Auch Gäste wie Re- gierungsrat Anton Lauber, die Landräte Marco Agostini und Franz Meyer sowie Vertreter ande- rer Gemeinde-Regionen aus dem Laufental und Region Liestal Frenkentäler Plus fanden den Weg nach Duggingen. Präsident Peter Tschudin blickte auf ein intensives Jahr zurück, in welchem der Verein im Februar gegründet und kurz danach die Geschäftstelle aufgebaut wurde. DietraktandiertenAnträgewurden allesamt einstimmig genehmigt. DerSitzdesVereinsBirsstadtwurde in den Statuten neu in Arlesheim festgelegt. Die jeweiligenLeitungen der Arbeitsgruppen Regionalpla- nung, Energie-Region, Birspark- Nachrichten Deponie Margelacker weiterhin überwacht MA. Die Ergebnisse der zweiten Überwachungsphase für die Alt- lastendeponie Margelacker in Muttenz aus den Jahren 2014 bis 2017 liegen vor. Der detaillierte Bericht ist im Internet veröffent- licht und unter www.baselland.ch/ politik-und-behorden/direktionen unter dem Stichwort Bau- und Umweltschutzdirektion/Umwelt- schutz-Energie/Altlasten/Sanie- rung-Überwachung /Muttenzer Deponien zu finden. Die Situation ist sehr stabil und es sindweiterhinnur geringe Schad- stoffbelastungen im Grundwasser erkennbar, heisst es in einer Mit- teilungderBau-undUmweltschutz- direktion. Es ist eine dritte Über- wachungsphase mit zwei gezielten Probenahmekampagnen geplant. Die Ergebnisse werden zeigen, ob sichdieSituationbei hohemGrund- wasserstand massgeblich verän- dern wird. Die ehemalige Deponie Marge- lacker inMuttenz wurde 2009 vom Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) als überwachungsbedürfti- ger, belasteter Standort beurteilt. Eine erste Überwachungsphase mit mehreren Probenahmekampagnen

An der General­ versammlung des Vereins Birsstadt nahmen rund 60 Personen teil. Foto zVg

Landschaft, Altersregionen und Soziales berichteten über Aktivitä- ten aus ihren Ressorts. Als Schwer- punkt wird im Jahr 2019 arbeits- gruppenübergreifend das Mobili- tätskonzept Birsstadt erstellt. Das Konzept wird als Weiterführung des Raumkonzeptes Birsstadt 2035 und Grundwasseranalysen fand von 2010 bis 2013 statt. Hierbei zeigte sich, dass die Belastungssitu- ation – auch imVergleich zu den seit 2004 erhobenen Daten – sehr stabil und auf ein eng begrenztes Gebiet beschränkt ist. Die Ergebnisse der zweiten Überwachungsphase liegennunvor und bestätigen diese Erkenntnisse. Bis jetzt ist es nicht gelungen, bei hohem Grundwasserstand eine Beprobung durchzuführen. Dies soll in einer dritten Überwachungs- phase mit zwei gezielten Probe- nahmekampagnen bis 2024 nach- geholt werden. Hierzu wird ein Datenlogger für eine Online-Über- wachung des Grundwasserstands installiert. Dieser Datenlogger er- möglicht es, den idealen Zeitpunkt für die Probenahme exakt bestim- men zu können. DieKosten fürdieÜberwachung des Standortes tragen gemäss der Kooperationsvereinbarung vom 16.November 2010weiterhin zu40 Prozent der Bund, zu36Prozent das PharmaunternehmenNovartis und zu je zwölf Prozent die Gemeinde Muttenz und der Kanton Ba- sel-Landschaft. Die Gemeinde Muttenz und Novartis haben im Jahr 2010 untereinander verein- bart, dass der Pharmakonzern 90

die Weichen für die Zukunft in den ThemenSiedlungsentwicklungund Verkehrsmodellierung für die Birsstadt stellen. So werden die Schnittstellen zu denKantonen und dem Aggloprogramm 4 gewähr- leistet. Nach der Verabschiedung des Muttenzer Gemeindepräsiden- Prozent der auf die Gemeinde Muttenz entfallenden Überwa- chungskosten übernimmt. Petition fordert mehr Schutz für Hardwald MA. Aktuell ist der Hardwald ge- sperrt, weil der extreme Hitzesom- mer 2018 vielen Bäumen zu trocken war. Die SP Birsfelden fordert mit einer Petition, dass der Hardwald dehalb mehr Schutz braucht. Der Kanton Basel-Landschaft will weiterhin die Rheinfelderstrasse durch den Hardwald ausbauen. Im Rahmen der Planung überlegt sich der Kanton den Ausbau der Strasse auf vier Spuren durch den Hard- wald und damit einen Ausbau der Kapazität. Die Petition hat gestern Donnerstag, 13. Juni, im Landrat darüber beraten. Sie fordert den Verzicht auf denAusbau der Strasse und den verstärkten Schutz des ei- chenreichen Hardwalds für Natur und Mensch. Für die Petition gegen die vier- spurige Schnellstrasse der SP Mut- tenz und der SP Birsfelden kamen innert kurzer Zeit gegen 900Unter- schriften zusammen.

ten Peter Vogt übergab der aktuelle Präsident Peter Tschudin aus Dug- gingen seinAmt an Sven Stohler aus Pfeffingen. Er wird für das Vereins- jahr 2019/2020 das Zepter des Vereins Birsstadt führen.  Gelgia Herzog  für den Verin Birsstadt

Veranstaltung Flurrundgang auf der Rütihard

MA. Am Sonntag, 16. Juni, von 10.30 bis 12 Uhr findet auf der Rütihard ein Rundgang mit Land- wirt Ruedi Brunner statt. Der Treffpunkt ist beimMilitädepot am Ende der Geispelgasse. Im An- schluss an die Führung gibt es Most, Wasser und ein Grillfeuer. Die Rütihard ist ein Reizthema in Muttenz. Für dieses Mal geht es aber nicht um den Salzabbau. Brunner erklärt am Flur-Rund- gang, was hier angebaut wird und warum. Interessierte erfahren, was Fruchtfolgen sind, welche Nutz- pflanzen als Bodenverbesserer ein- gesetzt werden, welche Probleme und Möglichkeiten die Landwirt- schaft in der Schweiz hat und was IP-Landwirtschaft ist.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema im Muttenzer Anzeiger vom 21. Juni.

Foto zVg

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