EHfT_2025_10_iPAD (1)

Der Delfin

Die klugen, verspielten Meeressäuger haben die Menschen bereits in der Antike fasziniert. In der griechischen Mythologie standen Delfine sinnbildlich für Harmonie, Schutz und als Boten des Meeresgottes Poseidon auch für die Verbindung zwischen dem Göttlichen und dem Irdischen. Es gab sogar Berichte, dass Delfine Schiffbrüchige gerettet hätten, weshalb sie als Symbole der Hoffnung verehrt wurden. Später übernahmen die Christen diese Vorstellung: Es gibt noch heute Sakral- bauten, in denen Darstellungen von Delfi- nen mit Schiffen oder Ankern zu sehen sind – wobei das Schiff für die Kirche steht und der Meeresbewohner für Jesus Christus, den Retter der Menschheit.

Der Elefant

Vor vielen chinesischen Restaurants stehen Elefantenskulpturen, die die Gäste mit erhobenen Rüsseln empfangen. Aus gutem Grund, gelten diese Dickhäuter im Feng Shui doch als Sinnbilder für Glück, Treue, Gesundheit und Erfüllung. Im asiatischen Raum verschenkt man solche Elefantenfiguren auch gerne an Hochzeitspaare, da sie die Energien von Mann und Frau harmonisieren sollen. In Indien wird zudem der elefantenköpfige Gott Ganesha verehrt, der als „Zerstörer der Hindernisse“ den Weg für den Erfolg frei machen kann.

Danke , dass du keinen Pelz trägst!

Der Drache Während der Drache in west- lichen Kulturen häufig als Monster dargestellt wird, das von tapferen Helden wie dem Heiligen Georg bekämpft werden muss, be- trachtet man dieses Fabelwesen in China als mächtigen Urahn des Kaisers. Laut chinesischer Sagen bestimmt der Drache das Wetter und die Jahreszeiten und hat damit großen Einfluss darauf, wie ertragreich die Ernte wird. Er ist auch Teil des chinesischen Horoskops: Wer im Jahr des Drachens geboren wurde, gilt als starke, mutige und charismatische Persönlichkeit. Solche Menschen sollen vor Energie und Lebens- freude nur so sprühen, schließlich steht der Drache für Reichtum und Glück.

Füchse werden für Pelz ausgebeutet. PETA.de/Pelz

Made with FlippingBook flipbook maker