Sieben Fakten
Die Veggie-Vampire Flughunde sehen ein bisschen aus wie kleine Vampire, die sich zum Schlafen
in ihre Umhänge hüllen. Statt Blut trinken sie allerdings Fruchtsaft und sind auch ansonsten ungefährlich – dafür aber äußerst nützlich
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Strategisch Abhängen Wenn es abends dunkel wird, brechen Flughunde in Schwärmen auf, um sich satt zu fressen. Morgens kehren sie dann auf Bäume im Wald, aber auch in Parks und Gärten (gerade in Australien etwa leben viele Flughunde in Städten) zurück und suchen sich einen Platz zum Abhängen. Bedeutet: Einen Ast, an den sie sich zum Schlafen hängen. Am begehrtesten sind die Äste ganz oben. Weiter unten kann man n#mlich vom „Geschäft“ der Kollegen weiter oben getroffen werden ...
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Flughund = Fledermaus? Die Flughunde gehören, genauso wie die Fle- dermäuse, zur Ordnung der Fledertiere. Sie sind also miteinander verwandt. Die Fa- milie der Flughunde ist umfangreich: knapp 200 Arten gehören dazu. Flughunde sind übrigens die größten Fledertiere, wobei es auch innerhalb der Familie ziemliche Größe- nunterschiede gibt. Der Kalong etwa erreicht eine Flügelspannweite von 1,7 Metern.
Steuerung per Sicht Ein wesentlicher Unterschied zu den Fledermäusen ist, dass sich fast alle Flug- hunde ohne Echo-Ortung orientieren. Sie verfügen stattdessen über einen sehr guten Sehsinn und einen exzellenten Ge- ruchssinn. Ein weiterer Unterschied: Flug- hunde halten keinen Winterschlaf. Das liegt daran, dass sie in warmen Regionen beheimatet sind (Malediven, Seychellen, Australien, Asien).
74 Ein Herz für Tiere / Oktober 2025
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