AWB-KW12-2019

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 22. März 2019 – Nr. 12

Kunstforum

Mittwochtreff

Inspirierte Farbenvielfalt

In 13 Jahren um die Welt

Das Kunstforum besuchte am letzten Wochenende die Ausstellung in den Räumen des Zic Zacs. Foto zVg

MonikaEstermann undRobert Spengeler erzählen imMittwochtreff von ihren internationalen Abenteuern. Foto zVg

Die Mitglieder des Ars Myrema Kunstforums folgten am 16. März der Einladung der Allschwiler Künstlerin Priska Medam zur Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Galerie zum Harnisch an einemneuenAusstellungsort in den Räumen des Restaurants Zic Zac. Die Künstlerin zeigte ihre blumig- bunten Schichtbilder aus Acrylglas mit organischen Formen und abs- trakten graphischen Elementen sowie Effektmalerei, inspiriert durch die Farbigkeit und Emotio- nalität der Bollywood-Filme. Die Werke zeigen auch die Beziehung zwischen Stille und Bewegung, zwischenVordergrund undHinter- grund und werden von asiatischen Kunststilen beeinflusst, wird sie doch in Tokyo von einer renom- mierten Galerie vertreten, und kann an verschiedenen Orten in

Zwei ehemalige Allschwiler haben dieses Abenteuer gewagt in 13 Jah- ren – ganz ohne Fliegen – mit Schiffen und dem Fahrrad um die Welt zu reisen. Die ursprüngliche Idee, mit dem Fahrrad in einem, maximal zwei Jahren von der Schweiz bis nach Indien zu radeln, kam anders her- aus. Nach knapp einem Jahr haben sie Indien erreicht. Dort hat sie das Reisefieber definitiv gepackt und die beiden Velofahrer beschlossen, ihre spannende Reise fortzuset- zen. Daraus ist schlussendlich eine Weltreise von knapp 13 Jahren ge- worden. Diese aussergewöhnliche Reise führte sie durch 64 Länder und dabei kurbelten sie mit ihren voll beladenen Velos 101’024 Kilome- ter herunter. Sie sind gewaltigen Naturschönheiten begegnet, haben

Asien ausstellen. Der zweite an der Ausstellung beteiligte Künstler ist der aus Ungarn stammende ehema- lige Sportfotograf und Reporter Robert Varadi, der für die Basler Zeitung und als freier Mitarbeiter für verschiedene andere Medien und diverse Sportorganisationen tätig war. Er zeigt seine farbig ak- zentuierten «Action pur»-Sportbil- der sowie seine poetisch-bunten Erinnerungen an die «drey scheen- schteDääg» ander Basler Fasnacht. Sie werden charakterisiert durch einen eigenen Duktus, den der Künstler aus der Digitalfotogra- fie entwickelt hat, um daraus «Ge- mälde» zu formen, die von der Pop-Art inspiriert wurden und die Betrachter förmlich in das Bilder- eignis hineinziehen.  Yolanda Gürtler, Ars Myrema Kunstforum

viele liebenswürdige Menschen getroffen, mussten aber auch sehr schwierige Situationen bewältigen. Monika Estermann und Robert Spengeler haben ihre einmaligen Eindrücke in einer wunderschö- nen Multimediaschau zusammen- gefasst, die sie reichlich gewürzt mitAnekdotenundabenteuerlichen Geschichten vortragen. Sie haben Gelegenheit, im Rahmen des Mittwochtreffs vom 3. April um 14.30 Uhr im Cal- vinhaus die Reise mitzuerleben. Alle Interessierten sind herzlich ein-geladen samt anschliessen- dem Zvieri. Das Mittwochtreff- team des reformierten Frauenver- eins freut sich auf viele Gäste. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird dankbar entgegengenommen.  Margreth Häberlin, Mittwochtreff-Team

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Bildung und Begeisterung für den Naturschutz Der Zoo Basel will mit dem Ozeanium, das durch Bildung und Begeiste- rung für den Schutz der Natur und insbesondere der Meere sensibilisieren soll, einen Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten. Dabei steht das Tierwohl an oberster Stelle.

Der Zolli setzt sich seit Jahrzehnten für den Schutz von Natur und Tier ein. So arbeitet er zum Beispiel mit demWWF zusammen, um Nashörner sowie mit marinecultures.org, um Korallen zu schützen. Mit dem Ozeanium möchte der Zoo Basel im Sinne dieser Tradition auf dem «Unort» Heuwaage einen Ort für Umweltbildung schaffen. Denn damit das Meer der nächsten Generation als Ressource erhalten bleibt, muss der Mensch das Meer verstehen. Das Ozeanium soll das Meer in seiner Vielfalt und Schönheit zeigen und vor Augen führen, wie die Ökosysteme unseres Planeten miteinander verbunden sind. Selbsterlebtes und -gesehenes löst dabei mehr in uns aus als Wissen aus Büchern und von Bildschirmen. Selbstverständlich steht dabei – wie überall im Zoo – das Tierwohl an erster Stelle.

Mit dem Ozeanium möchte der Zoo Basel seine jahrelange Tradition in Umweltbildung fortführen. Gerade für Kinder sind spezielle Räumlichkeiten geplant, um spannende ausserschulische Lernorte zu schaffen.

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