Wirtschaftspolitische Grundlagen

13.11.2025

Wachstumspolitik (1)

Wirtschaftswachstum ist ein zentrales, langfristiges ökonomisches Ziel einer Volkswirtschaft.

Wirtschaftswachstum heißt, dass in einem Land mehr Güter und Dienstleistungen produziert werden . Dadurch steigt das Bruttoinlandsprodukt.

Positive Effekte des Wirtschaftswachstums:  Erhöhte Bedürfnisbefriedigung (bessere Versorgung mit Gütern, mehr Auswahl)  Mehr Arbeitsplätze  Höhere Staatseinnahmen dadurch kann der Staat mehr investieren  Steigender Wohlstand (Einkommen und Lebensstandard steigen)  Technologischer Fortschritt (durch Innovation)  Erleichterung des Strukturwandels

Quelle: Kornberger 2017: 247

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Wachstumspolitik (2)

Was kann der Staat tun?  Infrastruktur ausbauen: Straßen, Schienen, Breitband  Investitionen fördern: Unternehmen erhalten Förderungen, damit sie mehr investieren und neue Arbeitsplätze schaffen können.  Innovation unterstützen (F&E): Forschung und Entwicklung werden gefördert, damit neue Produkte und Technologien entstehen.  Bildung & Qualifizierung stärken  Fiskalpolitik: zB durch Steuersenkungen oder höhere staatliche Ausgaben, um die Wirtschaft anzukurbeln.  Regulierung: Durch Gesetze und Regeln kann der Staat faire Bedingungen für alle schaffen und Innovationen ermöglichen.

Gibt es eigentlich Grenzen des Wachstums?

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