13.11.2025
Konjunkturpolitik/Stabilitätspolitik (2)
Phasen Konjunkturzyklus:
Aufschwung: steigende Nachfrage - steigende Produktion - sinkende Arbeitslosigkeit - steigende Preise - steigende Löhne - steigende Investitionen Boom/Hochkonjunktur: Kapazitäten sind aufgrund der starken Nachfrage voll ausgelastet -Arbeitskräfte und Produktionsmittel werden langsam knapp. Steigende Preise (Inflation). Es folgt eine Marktsättigung. Abschwung/Rezession: Wachstum der Wirtschaft ist zu Ende bzw. schrumpft (sinkende Produktionen und Gewinne). BIP sinkt. Sinkende Nachfrage – sinkende Produktion – steigende Arbeitslosigkeit – sinkende Investitionen. Depression/Konjunkturtief: Tiefpunkt der Wirtschaft, geringe Nachfrage, geringe Produktion, hohe Arbeitslosigkeit.
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Konjunkturpolitik/Stabilitätspolitik (3)
Instrumente der Konjunkturpolitik:
Fiskalpolitik (Steuerung über Staatsausgaben): Ziel: Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage Steuersenkung bzw. -anhebung, um die Konsumgüternachfrage zu beeinflussen Kompensation privater Nachfrage durch Staatsnachfrage Erhöhung/Senkung staatlicher sozialer Leistungen: verändern das verfügbare Einkommen und wirken sich dadurch auf den Konsum aus Subventionen und Förderungen für Betriebe
Geldpolitik (siehe Folien Geldpolitik)
Arbeitsmarktpolitik (zB Kurzarbeit)
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