Wirtschaftspolitische Grundlagen

13.11.2025

Außenwirtschaftliches Gleichgewicht und Handelspolitik Außenwirtschaftliches Gleichgewicht bedeutet, dass die Importe und Exporte eines Landes – also der Austausch von Waren, Dienstleistungen und Kapital mit dem Ausland – langfristig ausgeglichen sind .

Ziel: außenwirtschaftliches Gleichgewicht sichern oder wiederherstellen.

Exportvolumen Salzburg: 2023 exportierte Salzburg Waren im Wert von 13,98 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von 3,5 % gegenüber dem Vorjahr. Im 1. Halbjahr 2024 sanken die Exporte Salzburgs allerdings um 7,9 %. Mehr als 40 % aller Einfuhren nach Salzburg kommen aus Deutschland; Deutschland ist auch für die Exporte Salzburgs der bedeutendste Partner.

Wichtigste Exportbranchen: Maschinenbau und Maschinen, Chemische Industrie, Metallverarbeitung, Lebensmittel und Getränke, Holz- und Papierindustrie,

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Außenwirtschaftliches Gleichgewicht und Handelspolitik: Instrumente • Zölle: Ein Staat erhebt eine Abgabe auf importierte Waren. Beispiel: USA und China • Importkontingente: Es darf nur eine bestimmte Menge oder ein bestimmter Wert eines Produkts ins Land importiert werden. • Exportsubventionen: Der Staat fördert Unternehmen, wenn sie ihre Waren ins Ausland verkaufen (um die Handelsbilanz zu verbessern, Exporte wettbewerbsfähig halten). • Handelsabkommen: Zwei oder mehr Länder vereinbaren, den Handel zu erleichtern. Aktuelles Handelsabkommen zwischen USA und Großbritannien. • Importverbote/Embargos • Technische Handelshemmnisse: Vorschriften oder Standards, die Produkte erfüllen müssen, um eingeführt werden zu dürfen.

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