DIE GROSSE HUNDE BIBEL
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Verstehen ohne Worte 14
Geschichte eines ungleichen Paares 8
Vorwort
2 4
Inhalt
Traumhund für Hundesportler 36
1 Geschichte des Hundes Geschichte eines ungleichen Paares
8
2 Neue Medien Verstehen ohne Worte
14 20 22 25
„Nicht zu lange mit der Kamera herumfuchteln“ Hereinspaziert in die Social-Media-Pfotenparade!
Große Persönlichkeit auf kurzen Beinen
48 52 56 60 66 70 74 78
Hundeschule 2.0
Teddybär mit Familiensinn Athletischer Südafrikaner Hoppla, jetzt komme ich! Fröhlicher Wassernarr
3 Hund-Mensch-Beziehung Helfer auf vier Pfoten
Große Persönlichkeit in kleinem Körper
28
Hasenjäger mit sanfter Seele
Rassehund oder genetische Überraschungstüte?
4 Hundezucht / Hunderassen FCI, VDH und zehn Gruppen
34 36 40 44
5 Ein Wunderwerk entsteht Ein Wunderwerk entsteht
Traumhund für Hundesportler Der Bär aus den Schweizer Alpen Kleiner Schalk mit Turboantrieb
82 88
Was für’n Typ
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Inhalt
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INHALT
Die Welt mit seinen Augen 102
Welcher Hund passt zu mir? 108
Was für’n Typ 88
Machen Sie den Gesundheitscheck 140
6 Hundekörper und Sinne Lecker oder iiihhh? Das haargenaue Radar des Hundes
94 98
Die Krallen
100 102
Die Welt mit seinen Augen
7 Ein Hund zieht ein Welcher Hund passt zu mir? Augen auf beim Hundekauf! Willkommen im neuen Zuhause
8 Gesundheitsvorsorge Die richtige Impfvorsorge
108 112 114 118 124
128 132 136 140 146
Flöhe, Zecken, Würmer – Angriff der Parasiten
Löwenherz statt Hasenfuß
In einem Aufwasch
Machen Sie den Gesundheitscheck Das Einmaleins der Ersten Hilfe
7 Tipps zur Stubenreinheit
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Inhalt
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INHALT
11 Mythen der Erziehung 156
Welche Sozial- kontakte braucht Ihr Hund wirklich? 208
Die häufigsten Zahnerkrankungen 282
11 Gesundheit 1 Häufige Krankheiten des Hundes
240 248 252 256 262
9 Erziehung Die neuesten Trends der Hunde-Erziehung
Ran an den Speck! So geht gesundes Abnehmen
Hoffnung bei Hüftleiden Gemeinsam schaffen wir das
150 156 160 166 170 174 180 184 190
11 Mythen der Erziehung Erziehen statt dressieren
Land des Vergessens
Die 6 Grundsignale
Ziehst du noch oder führst du schon?
12 Gesundheit 2 Augenkrankheiten immer schnell behandeln
Fit für den Freilauf
Wie Sie richtig Grenzen setzen
268 272 276 278 282
So bin ich eben
Die häufigsten Hautkrankheiten
Alleine bleiben – kein Problem
Herzenssachen
Notfall Magendrehung
Die häufigsten Zahnerkrankungen
10 Verhalten So versteht Ihr Hund Sie richtig!
194 200
13 Ernährung 1 Das ABC der Nährstoffe
10 skurrile Verhaltensweisen einfach erklärt Wie Hormone das Verhalten bestimmen
204 Welche Sozialkontakte braucht Ihr Hund wirklich? 208 So lernt Ihr Hund schnell und mit Freude 212 Jagen? Aber nur mit meinem Menschen 218 So schenken Sie Hunden Sicherheit & Vertrauen 224 Vorsicht, bissig! 228 Mein Zuhause, meine Straße, mein Block 234
288 292 296 300 304 308 312
10 Mythen zur Hundeernährung Nass vs. trocken – was ist besser?
Alles rund ums Barfen Der große Leckerli-Check
Besser geht’s nicht
Was macht ein Ernährungsberater?
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Inhalt
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Unter Generalverdacht 354
Immer mit der Ruhe 344
en 2
Der letzte Tag im Leben eines Hundes 370
Mir geht’s nicht gut 318
17 Tierschutz Eine zweite Chance Unter Generalverdacht
350 354
18 Nachhaltigkeit Auf dem Weg zum grünen Hund
14 Ernährung 2 Mir geht’s nicht gut
358 360 364
Mal was anderes
318 322
Gesund ernähren – ein Hundeleben lang
Das schmutzige Geschäft
15 Beschäftigung Ich will Spaß!
19 Abschied nehmen »Der letzte Tag im Leben eines Hundes«
328
370 374
Wo ein Wille ist
16 Psychologie So tickt Ihr Hund!
Danksagung an Koop-Partner
376 380 381 384
Redaktion Fotoquellen Impressum
332 338 344
Seite an Seite
Immer mit der Ruhe
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KAPITEL 2 NEUE MEDIEN BOTSCHAFTEN
Verstehen ohne Worte Können Hunde lächeln? Skeptisch gucken? Die Gesichtsausdrücke von Vierbeinern erscheinen oft sehr menschlich. Doch was lustig aussieht, kann zu Missverständnissen führen
W orüber amüsiert sich Tamaskan Runa bloß? Die Hündin kichert und streckt ihre rosa Zunge heraus. Labrador Coo- per hingegen hat eher eine konsternier- te Miene – als wäre er nicht ganz sicher, was er von der Situation halten soll. Und Mini-Bullter- rier Rosie setzt für die Kamera ihr schönstes Lächeln auf. Tierfotografin Elke Vogelsang hat ein besonderes Talent dafür, die Mimik von Hunden genau dann einzufangen, wenn sie gerade sehr menschliche Gesichtsausdrücke zeigen. Ihre Hundeporträts sind auf der ganzen Welt be- rühmt. Fans lieben es, wie die Vierbeiner auf den Fotos lächeln, skeptisch gucken oder vermeintlich genervt die Augen verdrehen. Doch der menschliche Ausdruck täuscht und ist häufig bloßer Zufall. Mimik ist nicht gleich Mimik Was auf einem Foto lustig anzuschauen ist, kann in der Realität sogar zu Missverständnissen zwischen Mensch und Hund führen, wie Dr. Juliane Kaminski, Verhaltens- forscherin und Expertin für Hundekognition, weiß. Als Betrachter muss man sich im Klaren darüber sein, dass Mimik von Hund und Mensch grundverschiedene Bedeutungen haben. „Hunde produzieren ganz klar Gesichtsbewegungen. Aber wir Menschen neigen dazu, diese Mimik eins zu eins bestimmten Gefühlszuständen zuzuordnen und unsere Interpretation auf den Hund zu übertragen. Und genau dann entstehen Schwierig- keiten“, sagt Juliane Kaminski. Die studierte Biologin hat sich schon früh in ihrer Karriere am Max-Planck-Institut auf vergleichende Psychologie fokussiert und intensiv mit der Kommunikation von Hunden beschäftigt. In-
zwischen arbeitet sie an der britischen Universität von Portsmouth, wo sie unter anderem das Dog Cognition Centre (Zentrum für Hundekognition) leitet.
Keine Deutung ohne Kontext Denn auch wenn Hunde selbstverständlich Freude, Wut oder Anspannung empfinden, drücken sie ihre Emotionen anders aus als wir. „Es gibt verschiedene Studien, die zeigen, dass bestimmte Gesichtsausdrücke des Hundes von Menschen grundsätzlich falsch einge-
Was soll das bedeuten? Boxer Cooper sieht ratlos aus
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Kapitel 2 Neue Medien Botschaften
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»Bestimmte Gesichts- ausdrücke werden oft falsch interpretiert«
der Lage, die Bedürfnisse und Gefühle ihres tierischen Freundes richtig zu erkennen und zumindest grob auch seine Mimik zu lesen. Gleiches gilt auch umgekehrt. Hunde können sehr gut in unserem Gesicht lesen und Stimmungen deuten. Je länger wir mit einem Hund zusammenleben, desto besser verstehen wir uns mit unserem Vierbeiner und erkennen, wann er glücklich, angespannt oder ängstlich ist. Auch wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Fähigkeit, die Emotio- nen seines Hundes zu lesen, erlernt ist und mit zuneh- mender Erfahrung besser wird. Schäferhunde, Boxer oder Collies können Hunder- te verschiedene Gesichtsausdrücke und Mikrogesten produzieren. Das reicht vom schnellen Schlecken der Schnauze, Öffnen des Mundes, Anlegen oder Aufstellen der Ohren, Aufreißen oder halb Schließen der Augen über Blinzeln und Zähneblecken bis zum Hochziehen der Lefzen. Im sogenannten Dog FACS (Dog Facial Action Coding System), einem Kodierungssystem zum Erken- nen von Gesichtsausdrücken bei Hunden, haben Juliane Kaminski und ihre Kolleginnen Gesichtsbewegungen von Hunden dokumentiert. Viele Signale sind noch nicht entschlüsselt und noch immer kommen neue dazu. Die Sprache der Hunde ist komplex und kann nicht ohne Kontext gedeutet werden. Artübergreifende Kommunikation Hunde reflektieren über ihre Mimik nicht bloß ihre Gefühlswelt, sie kommunizieren aktiv – mit ihren Art- genossen, aber auch mit uns Zweibeinern. Denn Hunde sind in der Lage, artübergreifend zu kommunizieren. Sie warnen uns verbal durch Knurren oder Bellen oder setzen nonverbale Körpersprache ein, um uns zu begrü- ßen, zu beschwichtigen oder unsere Aufmerksamkeit zu erlangen. 2018 stellte die Wissenschaftlerin Hannah Worsley von der Universität Salford im Rahmen einer Untersuchung mit Familienhunden fest, dass die Vier-
Große Augen, gelüpfte Brauen: Bei diesem Blick verzeiht man Labrador Saga alles
schätzt werden, weil wir sie in menschlichen Ansätzen interpretieren. Ein Beispiel wäre das Zähnefletschen. Das ist für den Hund ein sehr deutliches aggressives oder zu- mindest aversives Signal und bedeutet: ‚Lass das!‘ Oder auch: ,Geh weg!‘ Doch häufig wird das Hochziehen der Lefzen falsch als Lächeln interpretiert. Gerade von Klein- kindern“, so die Expertin. Die verschiedenen Gesichtsausdrücke von Hunden sind laut Dr. Kaminski sehr viel komplexer, als viele Menschen annehmen, und erst in den Anfängen wirk- lich erforscht. „Wir müssen uns fragen: Was bedeutet der Gesichtsausdruck, den der Hund da gerade produziert? Was heißt er für andere Hunde? Was heißt er für uns Menschen? Und was sagt er über den inneren Zustand des Hundes aus?“ Ganz wichtig auch: Jeder Ausdruck muss immer auch im Kontext betrachtet werden. In welcher Situation befindet sich der Hund? Sind Artge- nossen anwesend? Obwohl wir seit fast 40.000 Jahren Seite an Seite mit Hunden leben, gibt es vieles, was wir noch nicht wissen. Ein komplettes Mysterium sind unsere Hunde trotz- dem nicht. Halterinnen und Halter sind durchaus in
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Kapitel 2 Neue Medien Botschaften
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Sheltie Ivy scheint zu pöbeln. Dabei schnappt sie nur nach einem Leckerli
Sehr ernst und ein bisschen entsetzt: Labrador Cooper wirkt allzu menschlich
beiner eine Kommunikation aus wenigstens 19 Gesten nutzen, um sich uns mitzuteilen. Diese sogenannten Re- ferenzgesten seien keinesfalls zufällig und immer zielge- richtet. Die Kombination aus Kopfbewegung, Gesichts- ausdruck und Körpersprache funktioniert besonders dann, wenn es darum geht, den Wunsch nach Futter, Streicheleinheiten oder einem Spiel auszudrücken. Mit Hundeblick zum Erfolg Ein Blick, den Elke Vogelsang erfolgreich auf vielen Por- träts eingefangen hat, und der jeder Hundehalterin und jedem Hundehalter sehr vertraut sein dürfte, ist zweifel- los der berühmt-berüchtigte Hundeblick: große Augen, leicht zusammengezogene Brauen und flehender Blick. In Kombination mit anderen Gesten setzen viele Hunde den Blick erfolgreich ein, um sich Aufmerksamkeit oder Leckerli zu erbetteln. Es fällt schwer, beim Hundeblick nicht weich zu werden. Wird er von einem Welpen ein-
gesetzt, ist das sogar fast unmöglich. Wissen das unsere Fellnasen? Zücken sie die Augenbraue bewusst, um unsere Sympathie zu erlangen? Oder ist der Blick eher Zufall als Manipulation? „Wir konnten in mehreren Stu- dien zeigen, dass Menschen diesen Hundeblick offen- sichtlich sehr attraktiv finden. So attraktiv, dass Hunde, die diese Gesichtsbewegung öfter produzieren, schneller aus dem Tierheim geholt werden als Hunde, die diesen Hundeblick nicht so oft produzieren“, berichtet Juliane Kaminski. „Wir haben festgestellt, dass kein anderes Verhalten, das die Hunde im Tierheim zeigen, einen ähnlichen Effekt hatte.“ Vom Wolf zum Haushund Tatsächlich hat sich dieser klassische Hundeblick erst im Laufe der Domestizierung entwickelt. Hundekogni- tions-Expertin Kaminski erklärt, dass der Muskel, der zum Lüpfen der Augenbraue führt und somit für den
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Perfekte Moment- aufnahme: Zwinkert Galgo-Welpe Dobby uns hier zu?
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zu. Psychologisch lässt sich das Phänomen so erklären: Ähnlichkeit schafft Nähe. Untersuchungen belegen, dass Vermenschlichung das Gefühl der Verbunden- heit stärken kann. Und vermutlich liegt darin auch das Erfolgsgeheimnis von Elke Vogelsangs Fotos. Mehr als 200.0000 Menschen folgen der Fotografin alleine auf Instagram. Ihre ausdrucksstarken Bilder sind lustig, emotional und nahbar: Da ist der aufgebrachte Collie, der verständnislose Boxer oder der lächelnde Rottweiler. Je menschlicher der Ausdruck, desto beliebter das Foto bei den Fans. „Natürlich lächelt der Hund nicht in die Kamera. Und er denkt sich auch nicht: Ich sitze hier und lächle“, sagt Elke Vogelsang und erklärt, dass das Lächeln dann ent- steht, wenn der Hund hechelt. Die Shootings sind für die meisten Hunde ein aufregendes Spiel. Mit Leckerlis oder Spielzeug interagiert die Fotografin mit ihren tierischen Modellen, denn das Wichtigste ist, dass die Hunde Spaß haben. „Das Foto entsteht dann in einem Bruchteil einer Sekunde. Manchmal habe ich auch Hunde vor mir, wo ich denke: Der sieht ja so niedlich aus. Und wenn man dann im Anschluss die Fotos betrachtet, sieht er traurig aus.“ Die Mimik eines Hundes bietet also viel Interpre- tationsspielraum. Wenn man wirklich wissen will, was der Hund uns mitteilen will, muss man schon genauer hinschauen. Dr. Bianca Klement
»Die Versuchung, Hunde zu vermenschlichen, ist weit verbreitet«
klassischen Blick verantwortlich ist, ausschließlich bei Hunden zu finden ist, nicht aber bei Wölfen. Die Frage ist nun: Wie ist dieser Muskel entstanden? Und warum? Wirkten Hunde, die diesen Muskel besaßen, auf unsere Vorfahren niedlicher und wurden öfter mit durchge- füttert? Half der Hundeblick, im Umfeld des Menschen besser zu überleben? Theorien wie diese werden in der Wissenschaft diskutiert. Bewusste Manipulation sei der Hundeblick jedoch nicht, so Wissenschaftlerin Kamin- ski: „Wir denken nicht, dass Hunde diese Bewegung bewusst machen, in dem Sinne, dass sie gelernt haben, sie intentional einzusetzen, um uns zu manipulieren. Aber wir haben in einer Studie festgestellt, dass Hunde die Geste häufiger zeigen, wenn man sie anschaut. So- mit spielt der Blick durchaus eine kommunikative und interaktive Rolle.“ Ähnlichkeit schafft Nähe Für viele Halterinnen und Halter gehören Hunde zur Familie. Und unserer Familie möchten wir uns nah fühlen. Dieses Bedürfnis nach Nähe verlockt uns dazu, das Verhalten und die Mimik unserer Hunde zu ver- menschlichen – auch wenn wir es besser wissen. „Wir fühlen als Menschen bestimmte Dinge und können uns schwer vorstellen, dass sich diese Gefühle bei anderen Arten ganz anders zeigen oder ausgedrückt werden“, warnt Juliane Kaminski. „Deshalb besteht durchaus das Potenzial, einen Hund zu überfordern oder falsch zu verstehen, wenn wir ihn vermenschlichen.“ Die Versuchung, Hunde zu vermenschlichen – zu- mindest oberflächlich, ist weit verbreitet. Es ist der Versuch, eine Brücke zwischen zwei Arten zu schla- gen. Selbst wenn wir wissen, dass der Hund auf dem Foto gar nicht lächelt, gefällt uns die vermeintliche Gemeinsamkeit. Weltweit nehmen anthropomorphe Tendenzen, also Praktiken, Tiere zu vermenschlichen oder ihnen menschliche Eigenschaften zuzuschreiben,
Viszlador Bruno blickt skeptisch, scheint etwas sagen zu wollen
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Kapitel 2 Neue Medien Botschaften
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