BiBo_KW23_2021

REGIO

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10. JUNI 2021 | NR. 23

Wir Landwirt/innen sind bestrebt, uns stetig weiter zu verbessern. Für ein weiterhin vielfältiges Angebot aus re- gionaler Produktion bitten wir Sie, am 13. Juni die zwei Agrarinitiativen abzu- lehnen. Claudia Brodbeck, Biel-Benken Nutzlose Tram der Schweiz Es ist für den normalen Bürger nicht er- sichtlich, wem diese neue Tramlinie nut- zen soll. Sicherlich hat die Bau Lobby grosse Freude am Bau einer teuren Bahn- hofunterführung und einer Trambrücke. Aber es besteht doch bereits eine für Busse geeignete Brücke über die Auto- bahn bei der Heissgländstrasse, wo sel- ten ein Stauaufkommen vorkommt. Laut einer Verkehrsstudie der Fa. Otimon GmbH ist die Tram etwa 30-mal teurer als ein Bus und die jährlichen wieder- kehrenden Kosten sind 4 Millionen tiefer wie mit einem Tram. Ab Aeschenplatz benötigt man mit dem Bus die Hälfte der Fahrzeit als mit dem Tram! Auch mit der S-Bahn direkt zur Station Salina Raurica ist man schnel- ler, als wenn man beim Bahnhof Pratteln auf die Tram umsteigt. Einzig aus Mut- tenz spart man mit der Tram gegenüber der S-Bahn 3 bis 8 Minuten. Alternativ zur Tramverlängerung in Pratteln könnte man den 60er-Bus verlängern. In den Abstimmungsunterlagen schätzt man das Potenzial des Trams Salina Raurica gleich hoch ein wie die Linie 11 in der Birsstadt. Dennoch, wie kann eine Tramlinie, die doppelt so lang Zeit in die Stadt Basel braucht wie der Bus bzw. dreimal so lange wie die S-Bahn, attraktiv sein? In der Birsstadt ist das Tram konkurrenzlos, da sich die S-Bahn weit weg vom Dorfkern befindet. Die ge- plante Tramverbindung löst das Problem nicht, da das Gebiet längst nicht so attrak- tiv ist, wie behauptet wird. Deshalb ein

Einhalt und eine Denkpause machen Sinn, um optimalere Lösungen für die Zukunft zu finden. Roger Moll, Binningen

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LESERBRIEFE Nein zur Senkung der Lebensmittelproduktion Die EU zitiert die CH oft als gutes Bei- spiel für die Förderung der Biodiversität und für die Tierwohlprogramme. Die CH- Landwirtschaft passt sich dem Bedürfnis der Gesellschaft nach mehr Nachhaltig- keit an: 19 % Biodiversitätsförderflächen / -48 % Verbrauch synthetische Pflanzen- schutzmittel / -50 %Antibiotikaverbrauch in der Tierhaltung / 84 % CH-Tierfutter- produktion / ein neues Gesetz reduziert die Risiken der Pflanzenschutzmittel bis 2027 um weitere 50 % und senkt Nähr- stoffverluste um 20 %. Die beiden Agrar- Initiativen fordern mit Verboten sowie Angst- und Schreckensszenarien einen Standard, der sogar über das strengste Demeter-Label hinausgeht. Damit sinkt die Lebensmittelproduktion um bis zu 30 %. Auch wir Bauernfamilien wollen sau- beres Wasser und setzen alles daran, dass unser Wasser so bedenkenlos trink- bar bleibt wie heute. Denn es ist neben dem Boden und der Luft, die Lebens- grundlage für unsere Kinder und unsere Tiere. Ein Wandel zum bewussteren Um- gang mit unseren Ressourcen braucht einen ganzheitlichen Ansatz von Konsu- menten, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Handel, Verarbeitung und Produzenten – extreme Forderungen an nur einen Player sind nicht zielführend und verlagern die Probleme, lösen sie aber nicht. Heute schon werden fast 50 % der Lebensmit- tel für die über 8,5 Mio. Konsumenten importiert. Ausgerechnet die fruchtbare Schweiz soll ihre Produktion verringern und kauft die Lebensmittel dann entwe- der bei ärmeren Drittweltländer oder in- tensiver produzierenden Industriestaa- ten? Das ist weder ethisch noch ökolo- gisch verantwortbar!

Ausstellung in Biel-Benken Electrolux • Miele • Siemens • Schulthess V-Zug • BORA • BOSCH • FORS-Liebherr

Ein kräftiges Ja zum CO2-Gesetz

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Am 13. Juni machen wir mit dem JA zum CO2-Gesetz einen wichtigen Schritt, damit unsere Kinder und Enkelkinder in einem gesunden Klima aufwachsen können. • JA – ich will etwas zur Erreichung der Klimaziele tun. • JA – es kostet etwas. Die langfristigen Schäden an der Umwelt sind aber viel kostspieliger. • JA – ich weiss, dass dies nur ein winzi- ger Beitrag zur Veränderung des Welt- klimas ist. Soll ich deshalb die Hände in den Schoss legen und nichts tun? • JA – Ich nehme deshalb an der Abstim- mung teil. Urs von Bidder, EVP Das CO2-Gesetz «Wenn wir so weitermachen wie bislang, wird die Erderwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts vier bis fünf Grad betragen», mahnt der weltweit führende Klimaforscher Hans Joachim Schellnhu- ber, «erdgeschichtlich gesehen wäre das eine Zeitreise von 30 Millionen Jahren zurück, mit verheerenden Wetterextre- men und Meeresspiegelanstieg. Die Na- tur wird uns immer wieder und immer öfter daran erinnern, dass wir sie aus dem Gleichgewicht bringen.» Mit dem CO2-Gesetz haben wir jetzt die Möglichkeit, konkret etwas gegen die Erderwärmung zu tun: Zum Beispiel Umsteigen auf effizientere Fahrzeuge oder der Einbau einerWärmepumpe.Wer wenig CO2 ausstösst, wird sogar belohnt, ganz im Sinne der Verursachergerechtig- keit. Simon Lieb, Biel-Benken

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