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OBERWI L

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10. JUNI 2021 | NR. 23

Wer nicht mit der Zeit geht… … der geht mit der Zeit. So eine Re- densart, die gerade in der Arbeits- welt – leider – oft Tatsache wird (oder angewendet wird).

In der Nummer 10 vom 11. März haben wir im redaktionellen Teil von Oberwil ein Gespräch mit Claudia Tuscano (der Titel war: «Entwicklung entsteht nur aus- serhalb der Komfortzone») geführt. Das Interview nahm mehr als eine halbe Seite ein, obwohl wir die profunden Ant- worten von Frau Tuscano teils kürzen/ straffen mussten – und zwei Fragen mussten wir sogar verschieben. Dies holen wir mit der heutigen Aus- gabe nach, weil Computer, Digitalisie- rung und die virtuelle Welt aktueller denn je sind. Und das immer mehr auf- kommende «Homeoffice» eventuell zum Arbeitsmodel der Zukunft wird. Birsigtal-Bote (BiBo) Redaktion Postfach 393 4021 Basel BiBo: Wie stehen Sie persönlich zu Homeoffice? Ist die Computerisie- rung und Digitalisierung nicht auch ein (Haupt-)Grund, dass immer weni- ger Menschen einen Job haben, oder finden werden? Fax 061 264 64 33 Tel. 061 264 64 30 e-mail: redakti n@bibo.ch

Homeoffice finde ich persönlich su- per, auch wenn mir dabei der persönli- che Austausch mit meinen Kollegen fehlt. Ich kann aber verstehen, dass es bei anderen zu ei-

Die Digitalisierung mag ihre fragwür- digen und auch nachteiligen Seiten ha- ben, trotzdem lässt sie sich nicht aufhal- ten. Je eher man sich damit arrangiert und auch die Vorteile davon für sich selbst nutzt und umsetzt, umso leichter fällt die Umstellung. Gerade die Mög- lichkeit, mir überall und jederzeit viel wertvolles Wissen holen zu können (wie zum Beispiel zum Thema Bewerbung), öffnet neue Horizonte und Chancen. Ich höre in den Kursen oft: ich würde ja gerne eine Weiterbildung machen, aber ich kann mir dies nicht leisten – heutzu- tage kann man sich sehr viel Wissen im World Wide Web zu sehr kleinen Preisen holen. Und diejenigen, die dies tun, sind

klar im Vorsprung. Zu Ihrer Frage, ob die Digitalisierung schuld daran ist, dass Jobs verschwinden: ja klar, genauso wie die Automatisierung, die Globalisierung und weitere Themen. Es entstehen aber viele neue Jobs, und grundsätzlich ent- stehen mehr Jobs als dass solche ver- schwinden. Nur, die neuen Jobs kommen in einem modernen Gewand, es braucht andere Skills und die Fähigkeit, sich selbst mit dem Wandel zu wandeln und sich ein Stück weit anzupassen. Die Ar- beitswelt und somit der Stellenmarkt verändern sich ständig, gefragt sind Kompetenzen wie Kommunikation (digi- tal wie persönlich), Kreativität, Problem- lösefähigkeit und Sozialkompetenzen. Wurzeln und rottende Pflanzen ihre Auf- merksamkeit. Natürliche Veränderungen und Bewegungen unbeachteter pflanzli- cher Überreste inspirierten die Fulenba- cher Malerin zu den in dieser Ausstellung gezeigten Bildern aus der Reihe «Lust- wandeln» – ein Verwandeln von Gesehe- nem in neue Formen und Farben. Judith Nussbaumer malt vorrangig in Öl auf Leinwand und Holz. Ihr Werke und Ad- rian Bütikofers Skulpturen kombinieren sich hervorragend zu einer lebendigen Ausstellung. • Ausstellung: 4.–27. Juni, Samstag und Sonntag, 11–18 Uhr • Finissage: Sonntag, 27. Juni, die Künstler sind anwesend. Gemäss den Schutz- und Hygienemass- nahmen des BAG besteht im ganzen Haus Maskenpflicht. NATUR- UND VOGEL- SCHUTZVEREIN OBERWIL Generalversammlung Freitag, 18. Juni 19 Uhr,

Also Kompetenzen, die ein Computer oder ein Roboter nicht übernehmen kann. Eigentlich ist es ganz einfach: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Wer aber die Zeichen der Zeit erkennt und nützt, der hat bessere Chancen, eine Stelle zu finden respektive nicht entlas- sen zu werden. Wie würden Sie einem Ortsfremden Ihr ganz persönliches Oberwil res- pektive das «BiBo-Land» erklären? Oberwil ist für mich ein idealer Arbeits- ort: Er ist gut erreichbar mit den ÖV, Auto oder per Velo und bietet viele Ein- kaufsmöglichkeiten. Das «Bibo-Land» ist eine wunderbare Landschaft in der Traktanden: 1. Begrüssung 2. Protokoll der GV 2019 3. Jahresberichte 2019, 2020 4. Rechnungs- und Revisorenbericht und Budget 5. Mitgliederbeiträge 6. Mutationen / Wahlen 7. Jahresprogramm 8. Anträge/ Mitteilungen

Nähe zu Frankreich und Deutschland (ich schätze die Offenheit der Menschen im Dreiländereck), und trotzdem Basel zugewandt, einer ganz besonderen Stadt mit viel Charme. Mir gefällt vor allem die offene Landschaft des Leimentals und in den Wäldern von Ettingen Rich- tung Blauen unternehme ich gerne aus- gedehnte Ritte mit meinen Pferden und meinem Hund. Die perfekte Mischung von ländlicher Umgebung in Stadt- nähe! Die Redaktion dankt Frau Tuscano für das ausführliche Gespräch – und wünscht allen eine erfolgreiche, gesunde Woche. Georges Küng naturnahen und somit auch günstigen Pflege der Grünanlagen auszuarbeiten. Diese Arbeiten wurden mit allen Teil­ nehmern abgestimmt und mündeten in einem Konzept-Vorschlag, der am 15. Juni 2017 an der Gemeindeversamm- lung zustimmend vorgestellt wird. Es kommt mir merkwürdig vor, dass man nun seitens der Gemeinde wieder von einem Pilotprojekt Hafenrain-Allschwi- lerstrasse spricht (BiBo-Artikel vom 19.02.2021). Zwar sind all die aufgeführ- ten Punkte jedem eingängig. • Aufwertung des Siedlungsraums (Standortfaktor) • Verringerung der Wärmespeicherung im Sommer • Schaffung zusätzlicher Verdunstungs- kälte • Verstärkung von Naturerlebnissen im Siedlungsraum • Förderung von Kleinlebewesen • Förderung der natürlichen Vielfalt durch raffinierte Zusammenstellung einheimischer Pflanzen • Vorbildfunktion Die Frage sei aber erlaubt, warum hat man nicht schon längst alle zu erneuern- den Flächen in diesem Sinne umgestal- tet? Was ist bei diesem Pilotprojekt nun anders? Der Kanton möchte die ökologi- sche Aufwertung von Grünflächen in den Gemeinden unterstützen. Entsprechende Bestrebungen werden mit maximal 40% unterstützt und Hilfe in Methodik und Kommunikation angeboten (Webseite baselland.ch unter «Grünflächen in den Gemeinden»). Die Grünflächen des Kan- tons sind schon seit gut einem Jahrzehnt in diesem Sinne angelegt und gepflegt. Da gibt es einen grossen Erfahrungspool. Auf was warten wir noch? Nutzen wir diese Chance. Die Vorarbeit ist eigentlich schon gemacht und langfristig zahlt sich dies sicher aus. Roland Steiner

Oberwil, 31. Mai 2021

ner Belastung wird. Und sicher ist es auch schwieriger, den Informationsfluss (formell und informell) aufrecht zu er- halten. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Zukunft der Arbeit in diese Richtung geht – ein (mehr oder weniger) papier- loses Büro, ein Teil der Arbeit als Homeof- fice wo möglich, und auch immer mehr Firmen setzen auf Online-Interaktionen mit Kunden/Teams/Interessenten und auch Bewerbern. Eintrag in Bibo Sehr geehrte Damen und Herren Darf ich Sie bitten, d n nachfolgenden Text auf Seite Oberwil am Donnerstag, 3. Juni 2021 aufzunehmen . Mit freundlichen Grüssen

VEREINE

SPRÜTZEHÜSLI

GEMEINDEBIBLIOTHEK OBERWIL Im Namen des Bibliotheksteams Evelyn Landolt

Einladung zum Werkgespräch

Logo

Gemeindebibliothek

Am Sonntag, 13. Juni, 11 Uhr, laden wir Sie herzlich zu einem Werkgespräch ins Sprützehüsli ein. Judith Nussbaumer und Adrian Bütikofer zeigen anhand eines ihrer Werke die Bedeutung des Ti- tels auf. Gleiches und Unterschiedliches der Vorgehensweise werden erörtert. Moderation: Beat Kohler (Kommission).

Wir brauchen Platz für Neues!

9. Verschiedenes Gemütlicher Teil

Danach zeigen wir den Film: Zurück in die Freiheit: Wiederansiedelung von Wild­ tieren (Sendung Einstein). Auskunft Tel. 061 401 09 57, E-Mail: roland.steiner@ nvoberwil.ch Für den Vorstand, Roland Steiner Natur- und Vogelschutzverein Oberwil

www.nvoberwil.ch

DIES UND DAS

Wir brauchen Platz für Neues! Ab Montag, 7. Juni 2021 verkaufen wir diverse Medien. Füllen Sie eine Bibliothekstasche mit 8 Medien Ihrer Wahl für nur CHF 5.-! Diese Aktion läuft bis Samstag, 3. Juli 2021. Kommen Sie vorbei – wir wünschen Ihnen viel Spass beim Stöbern in den Wühlkisten! Ab Montag, 7. Juni, verkaufen wir di- verse Medien. Füllen Sie eine Biblio- thekstasche mit acht Medien Ihrer Wahl für nur Fr. 5.–! Diese Aktion läuft bis Samstag, 3. Juli. Kommen Sie vorbei – wir wünschen Ihnen viel Spass beim Stöbern in den Wühlkisten! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! im römisch- katholischen Pfarreiheim Grünflächen im Siedlungsraum

Der im Raum Zürich arbeitende frei- schaffende Künstler Adrian Bütikofer er- schafft unter Berücksichtigung des struk- turellen Aufbaus des rohen Holzes mit- tels K ttensäge und Schweissbrenner fi- ligrane dreidimensionale Objekte. Er gibt seinem inneren Empfind n eine Form – immer entlang der Grenze des Mögli- chen. Im Spannungsfeld zwischen Stärke und eigener Zerbrechlichkeit besteht Bü- tikofers Faszination, die sich in der Ästhe- tik s iner Skulpturen widerspiegelt. Die Oberflächenstruktur des Holzes bleibt sichtbar, sie vereinigt sich stimmig mit der Formgebung des gestalteten Objek- tes. Judith Nussbaumer bewegt sich künstlerisch im Bereich zwischenWachs- tum und Zerfall. Während Streifzügen durch die Natur erregen vertrocknete

Liebe Vereinsmitglieder Unsere Generalversammlung findet, wie vorgesehen, am 18. Juni statt. Es ist dies eine wichtige Versammlung, werden wir doch zusätzlich die letztes Jahr ver- säumte ordentliche Versammlung nach- holen. Zudem wird ein Mitglieder-Antrag behandelt. Es geht um das Vereinsver- mögen und dessen Verwendung. Wir freuen uns auf euern Besuch.Wie geplant gibt es ab 18.15 Uhr einen klei- nen Apéro.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Bibliotheksteam Buchvorträge der Klasse 5d der Schule am Marbach Braucht ihr noch eine spannende Ferien- lektüre? Die Schüler der Klasse 5d haben wunderschöne Plakate zu ihrem ganz persönlichen Lesetipp gestaltet! Kommt vorbei und lasst euch inspirieren! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Bibliotheksteam

Am 11. Dezember 2014 wird der Budget- antrag an der Gemeindeversammlung Oberwil auf Kürzung der Kosten für die «Pflege der Grünanlagen» um 50% ab- gelehnt. Gleichzeitig wird die Energie- und Umweltkommission (EUKo) beauf- tragt, Verbesserungen zugunsten einer

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