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OPERA BASEL Mit Giuseppe Verdis «I due Foscari» bringt Intendant Martin Grossmann nach sechs Jahren wieder eine Oper nach Riehen

Opernspektakel kehrt in die Reithalle zurück

«Bianca und Fernando» war die letzte Oper, die im Volkshaus aufgeführt wurde. Sopranistin Eva Fiechter spielte damals Bianca (Bild rechts), in Riehen schlüpft sie in die Rolle der Lucrezia. Fotos: fotoswiss

Voraus ausverkauft war. Was die Besu- cher besonders begeisterte war das Konzept der «Opera hautnah»: Bühne und Orchester befanden sich mitten im Zuschauerraum. An diesem be- währten Konzept werde sich auch nichts ändern, versichert Martin Grossmann. Das zu einem Marken- zeichen gewordene Diner nach der Oper, an dem alle Sänger aus lauter Freude noch einmal ihre Stimmbän- der vibrieren lassen, dürfe heuer ebenfalls nicht fehlen. Reithalle ist bereits Kulisse Mit «I due Foscari» kommt nach langer Zeit wieder eine Oper Giuseppe Verdis zum Zug. Im Werk des italieni- schen Komponisten über das Leben der Dogen in Venedig dominieren Ei- telkeit und Vendetta, das Ganze um- rahmt von wunderschöner Musik. Re- gisseur Peter George d’Angelino Tap, der nebenbei auch Bühnenbildner und vor allem Kostümdesigner ist, wird laut dem Intendanten ein Spek- takel an Farben, Ideen und Ästhetik in die Reithalle zaubern: «Der Spielort an sich ist bereits eine Kulisse. Vieles muss unser Regisseur gar nicht verän- dern.» Da mit der musikalischen Lei- terin, der Riehenerin OlgaMachonova Pavlu, demRegio Chor aus Binningen, Aktuelle Bücher aus dem Friedrich Reinhardt Verlag

dem Basler Festival Orchester sowie den Basler SängernMichael Pavlu und Nino Gmünder viele einheimische Akteure mitwirken, kann durchaus von einer Basler Produktion gespro- chenwerden. «VonBaslern für Basler», ergänzt Martin Grossmann. «Darauf freue ich mich. Auch als Zürcher.»

Rückkehr «in den geliebten Wenken- hof» überhaupt nicht. In jedem seiner Worte spürt man, wie sehr sich der Zürcher die Reithalle als Kulisse sei- ner Opernproduktionen zurücker- sehnt hat. Wie es zu dieser Bindung kam, hat viel mit der Entstehungsge- schichte der einstigen Opera Riehen zu tun. Alles begann 2006: Zu jener Zeit sass Grossmann beim damaligen Caterer der Reithalle im Verwaltungs- rat. An einer der alljährlichen Sitzun- gen mit dem Gemeinderat, bei der La- ge und Ziele des Veranstaltungsorts besprochen wurden, beschlossen die Beteiligten, mehr Kulturevents im Wenkenhof durchzuführen. «Darauf warf ich schüchtern ein, dass ich seit 2000 eine Opernproduktion im Enga- din, die Opera St. Moritz, auf die Beine stellen würde und ich es mir sehr gut vorstellen könne, diese nach Riehen zu bringen, da die Voraussetzungen sehr ähnlich seien», erinnert sich Grossmann. Die Reithalle habe näm- lich die fast identischen Grundrisse wie die Speisesäle der Grandhotels im Engadin. Die Opera Riehen startete 2006 mit der Rossini-Oper «Il Turco in Italia». Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten, sodass bereits die dritte Aus- gabe der Veranstaltungsreihe weit im

hof zu vergleichen», schwärmt Inten- dant Martin Grossmann. Überhaupt hätte er gerne auf einen Umzug nach Basel verzichtet, doch aus finanzieller Sicht blieb ihm damals keine andere Wahl. Die neue Cateringfirma, die seit Juli 2013 die Reithalle als Pächterin ver- waltet und bewirtschaftet, hatte andere Preisvorstellungen als ihreVorgängerin. Oder wie es Grossmann ausdrückt: «Die Mietpreise konnte sich ein Kulturunter- nehmen wie unseres nicht leisten. Uns blieb keine andere Lösung, als wegzu- ziehen. Schweren Herzens.» Konzept vereinfacht Jetzt also die «Heimkehr». Da die Cateringfirma immer noch dieselbe ist, drängt sich die Frage auf, ob sich die Rahmenbedingungen in der Zwischen- zeit verändert haben. Nein, sagt der Intendant, vielmehr habe Opera Basel ihr Produktionskonzept vereinfacht, um Kosten zu sparen. Man sei heute in der Lage, innerhalb eines halben Tages die Oper aufzubauen. Somit könne die Mietzeit drastisch reduziert werden – von früher drei Wochen auf heute fünfeinhalb Tage. Allerdings beschrän- ke man sich nur noch auf die General- probe und zwei Vorstellungen. Diese Einschränkungen trüben Martin Grossmanns Vorfreude auf die

Dank ihres einzigartigen Konzepts feierte die ehemalige Opera Riehen grosse Erfolge. Im September will man an diese anknüpfen. Nach Gaetano Donizettis Meisterwerk «Anna Bolena» war Schluss. Die Opera Riehen verabschiedete sich im Spät- sommer 2012 von der Reithalle im Wenkenhof, also von jenemOrt, in dem die Veranstaltungsreihe als Ableger des Opernfestivals in St. Moritz sechs Jahre zuvor aus der Taufe gehoben worden war. Die Nordwestschweizer Auffüh- rungen wurden ins Basler Volkshaus verlegt, was einen Namenswechsel zur Folge hatte: aus Opera Riehen wurde Opera Basel. Wer damals glaubte, das sei das Ende der Riehener Opertraditi- on, sieht sich nun eines Besseren be- lehrt: Opera Basel bringt Mitte Septem- ber Giuseppe Verdis «I due Foscari» in die Reithalle. «Wir freuen uns riesig auf die Rück- kehr an die alte Wirkungsstätte. Es war eine schöne Zeit imVolkshaus, doch das Ambiente ist nicht mit dem imWenken- Loris Vernarelli

Dreitägiger Opernschmaus

lov. Zwei Vorstellungen der Oper von Giuseppe Verdi «I due Foscari» sind in der Reithalle im Wenkenhof geplant: amSamstag, 21. September, und am Sonntag, 22. September, jeweils um 19 Uhr. Zudem ist auch die Generalprobe am Donnerstag, 19. September, um 17 Uhr öffentlich. Tickets zum Preis von 41 bezie- hungsweise 51 Franken können ab sofort beimTicketcorner bezogen werden. Für den Farewell-Apéro nach der Vorstellung vom 22. Sep- tember können sich Interessierte per E-Mail (info@opera-stmoritz.ch) oder Telefon (044 920 44 88) anmel- den. Weitere Informationen unter www.opera-stmoritz.ch.

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