LUST AUF DIE AZOREN BEKOMMEN? 10 IMPOSANTE TAGE WARTEN Wer keine der vielen Facet- ten der Azoren auslassen möchte, ist auf dieser Reise goldrichtig: In zehn Tagen geht es gleich auf vier Inseln! Erster Stopp: São Miguel. Dann geht’s weiter nach Faial und auf die berühmte Insel Pico. Für einen atem- beraubenden Abschluss sorgt das sagenumwobene Eiland Terceira. HIGHLIGHT: WUNDERBARES WANDERN Gleich drei prachtvolle Wandertouren stehen bei dieser Reise zur Auswahl: Auf São Miguel führt ein Weg durch den Dschungel zum Wasserfall Salto do Prego. Auf Terceira lockt ein unberührter Nationalpark, und auf Faial wartet mit dem Besuch des Lagoa da Caldeira ein spektakulärer Höhepunkt auf alle, die gut zu Fuß sind. 27. August bis 6. September 2021 ab € 2.735 p. P.
■ Neben malerischen Landschaften kommt auch das Abenteuer nicht zu kurz: Von Kajaktouren über Höhlenerforschung bis hin zum Whale- Watching im Schlauch- boot ist alles dabei.
EIN PHÄNOMEN ERKLÄRT Das Azorenhoch, das uns laut Wetterbericht oft warme bis heiße Temperaturen beschert, ist ein Hochdruckgebiet, das sich im Nordatlantik nahe der Azoren bildet. Im Sommer heißt das meist: warmes, trockenes Wetter mit strahlend blauem Himmel. Je stärker das Azorenhoch, desto stabiler ist die schöne Großwetterlage. Im Winter bringt es Regen, Stürme, aber milde Temperaturen. Wie ausgeprägt das Azo- renhoch ist, kommt darauf an, wie der Kampf mit seinem Gegenspieler ausgeht, dem Islandtief. Das Zusammentreffen dieser beiden ist es nämlich erst, was unser Wetter in Mittel- und Nordeuropa ausmacht. Es entsteht durch die ständige Neubildung von Tief- und Hochdruckgebieten von den Azo- ren und von Island aus. Je nachdem, auf welchen Weg sie der Wind dann treibt, bestimmen sie das Wetter vor Ort. Island beschert uns kältere, die Azoren wärmere Temperaturen. LIVE VOR ORT Als Tourist kommt man auf den Azoren also oft vom Regen in die Traufe, das aber im besten Sinne, denn im Gegen- zug wird man mit malerischen Panoramen in sattem Grün belohnt. Vor allem Wanderer kommen auf ihre Kosten. Ob man nun über azurblaue Kraterseen blickt, in heißen Schwe- felquellen in Furnas badet oder das westlichste Dorf Europas, Fajã Grande, besucht. Kein Wunder, dass die Inselgruppe im Atlantik als Geheimtipp unter den ganzjährigen Reisezielen gilt. Und egal, was das Wetter den Daheimgebliebenen bringt – man kann sagen: „Ich war dabei.“
UNSER EXPERTE HANNES METZLER
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