KREUZFAHRT AUF SCHIENE
LUST AUF DIE ERSTE SCHIENENKREUZFAHRT BEKOMMEN? 27 TAGE VOLL AUF SCHIENE! Wie lassen sich Nachhaltig- keit und die Lust auf Reisen am besten kombinieren? Bei einer Kreuzfahrt auf Schie- nen! Auf dieser Tour lernen Sie die Vielseitigkeit Europas kennen – und das ganz ohne Hektik und Stress. KULINARISCHES HIGHLIGHT: AUTHENTISCH TRIESTINISCH Im Da Siora Rosa in Triest kommen neben traditionel- len Gerichten, wie Gulasch, Brotknödel oder Kutteln, auch feinste mediterrane Speisen auf den Teller. Heißer Tipp: Unbedingt einen Tisch reservieren! 01. November 2022 bis 31. Oktober 2023 täglich antretbar ab € 4.790 p. P. CO 2 -FUSSABDRUCK: 1.119,4 kg
men Charme. Als ich mit einer Kugel La- vendeleis in der Hand an der malerischen Kirche Cathédrale de la Major vorbeispa- ziere, weht mir milde Meeresluft durchs Haar. Abends strahlt die imposante Kir- che Notre-Dame de la Garde im Nacht- himmel – sie thront auf einem 147 Meter hohen Kalkfelsen. Den Aufstieg zu dieser Hauptattraktion verschiebe ich auf einen der kommenden Tage. Szenenwechsel. In Marseille steht auch Badespaß auf dem Plan! Türkisfarbenes Wasser, einladende Buchten und steil ins Meer abfallende Kalksteinklippen, die kleine Fjorde bilden, ziehen mich magisch an. Das Massif des Calanques erstreckt sich auf 20 Kilometern Länge zwischen Marseille und Cassis. Als Nationalpark unterliegt das Gebiet besonderem Schutz. Mit Glück erblickt man vom Boot oder Kanu aus Delfine und Wasserschildkrö- ten. Anblicke wie diese machen den Ab- schied schwer. Zum Glück erwarten mich bereits die nächsten Highlights, denke ich mir im Zugabteil. Ein letztes Winken, und Paris’ süße Schwester entschwindet.
Am späten Nachmittag geht’s weiter nach Lyon.
dachten Holzbrücken Europas. Ein weiteres Wahrzeichen ist die Museggmauer, die bis auf einen Turm in ihrer ursprünglichen Ge- stalt erhalten blieb. Mit Fresken geschmückte Häuschen umsäumen in der autofreien Alt- stadt malerische Plätze wie den Weinmarkt. Am nächsten Tag ist mir nach etwas mehr Action. Wie gut, dass gleich neben der Stadt der 2.132 Meter hohe Pilatus emporragt. Hier befinden sich zwei Seilbahnen, zwei Hotels, fünf Restaurants sowie die steilste Zahnrad- bahn der Welt und der größte Seilpark der Zentralschweiz. Zu erleben gibt es also genug, und die Aussicht hier oben sucht – schon wie- der – ihresgleichen. Ein Tagesausflug nach Bern muss auch drinnen sein, denn hier will ich unbedingt ins Paul-Klee-Museum. Fast 10.000 Werke umfasst das vielseitige Werk des deutschen Künstlers. 40 % davon befin- den sich hier in Bern, das heißt rund 4.000 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen. Wow!
Vier Tage zum Durch- schnaufen. Den bes- ten Überblick ver- schafft man sich vom höchsten Punkt. Logisch. Also führt mich mein erster Ausflug
TAG 18–21: LYON
rauf zur Basilika Notre-Dame de Four- vière. Die Seilbahn bringt mich auf den Berg, auf dem sie thront. Mit der Lyon City Card ist die Fahrt übrigens kostenlos. Vom Vorplatz der Basilika erwartet mich ein atemberaubender Blick auf die Stadt. Was ich die nächsten beiden Tage mache? Essen. Denn die Geburtsstadt von Kochle- gende Paul Bocuse hat kulinarisch viel zu bieten, vom Gourmetrestaurant bis zum Hipster-Bistro. Mir sind die traditionellen Bouchons am liebsten: urige Kneipen, die vorzügliche Hausmannskost servieren.
■ Von der Kapellbrücke in Luzern (oben) bis zum Schweize - rischen Nationalmuseum in Zürich (unten) – in den Charme dieser altertümlichen Bauwerke verliebe ich mich auf den ersten Blick. Verständlich, oder?
mert sich dann um die Kulturen und „füt- tert“ sie regelmäßig. Dann ist er auch schon da, mein letzter Tag auf Zugkreuzfahrt. Da so wunderschöne Gebäude wie das Schwei- zerische Nationalmuseum direkt neben dem Bahnhof liegen, winke ich ihnen noch ein letztes Mal zu. Um 21:02 Uhr hüpfen meine müden Beine in den letzten Nightjet. Zu Hau- se, ich komme! Entspanntes Finale. Es ist 6:34 Uhr und ich steige am Wiener Hauptbahnhof aus dem Zug. Etwas erschöpft, aber voller neuer Ein- drücke und unvergesslicher Momente. Jetzt muss aber erst einmal ein Kaffee her. Herr Ober, eine Melange, bitte!
Auf nach Zürich! Pünktlich um 10:50 Uhr angekommen, habe ich noch genügend Zeit vor meinem fantasti- schen Abendessen im Res- taurant „Kle“. Küchenchefin Zizi Hattab kocht hier mit regionalen Produkten und hebt
Mit vollem Magen um 8:38 Uhr Richtung Luzern. Nachdem ich nach einem kurzen Umstieg in Genf um 14:00 Uhr in Luzern an- komme und mein Gepäck
TAG 24–26: ZÜRICH
TAG 22–24: LUZERN
Wo sind die Gladiatoren? Eine Stunde dauert die Weiterreise ins schöne Nîmes, wo einst Gladiato- ren kämpften. Das Amphi- theater, in dem diese ge- schichtsträchtigen Ereignis-
■ Vom Kurzbesuch im römischen Amphitheater in der französischen Stadt Nîmes (oben) geht’s zum Schlemmen in die „Bouchons“-Kneipen in Lyon (unten).
TAG 18: NÎMES
UNSERE EXPERTIN SABINE SPERKER
vegane Küche auf ein Sterneniveau. Mein ku- riosester Fund am zweiten Tag: das Sauerteig- hotel in der Bäckerei Vuaillat. Hier können passionierte Hobbybäcker, während sie selbst auf Reisen sind, ihren wertvollen Sauerteig „einchecken“: Das Team der Bäckerei küm-
im Hotel abgebe, geht’s los: Stadtbesichti- gung! Für die historische Altstadt fällt mir nur ein Begriff ein: bezaubernd. Das Stadt- bild wird von der mittelalterlichen Kapell- brücke geprägt, eine der ältesten über-
sabine.sperker@columbus-reisen.at 01 / 534 11 117
se stattfanden, ist heute noch eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
COLUMBUS MAGAZIN 23
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