COLUMBUS Magazin 2022 Herbst

LESE TIPPS

VOR AUS (GE) LESEN

Ob zum Skifahren in Österreich, zum Entspannen am Mittelmeer oder auf eine Rundreise durch Kanada: Eine gute Reiseversicherung gehört nach wie vor – oder besser: mehr denn je – mit ins Gepäck!

Simple. Smart. Safe. Ihre Reiseversicherung.

Nach Tunesien: Patricia

Rund um die Welt: Ida Pfeiffer | „Eine Frauenfahrt um die Welt“ (3 Bände)

Highsmith | „Das Zittern des Fälschers“

Dieses Buch ist kein typischer Highs- mith-Thriller, sondern ein spannender Ro- man, der ausgezeichnet die Stimmung wie- dergibt, wie sie im Sommer in einem kleinen Ort an der tunesischen Küste herrscht, und außerdem die damals (späte 1960er-Jahre) in den arabischen Ländern herrschende politische Situation einbezieht. Poesie, Politik, Selbstfindung, Existenzialismus und (am Rande) Kriminalität: Die Geschichte hat über die Jahrzehnte nicht an Intensität verloren und besitzt, gerade in Bezug auf das Selbst- verständnis von Angehörigen der westlichen Zivilisation, immer noch Aktualität.

Mitte des 19. Jahrhunderts, in dem die Bildungsreise, besonders in ferne Länder, ausschließlich Männern vorbehalten war, war die Österreicherin eine bemerkenswer- te Ausnahmeerscheinung und machte sich als Reiseschriftstellerin einen Namen. Das selbstbestimmte Reisen, von Südamerika über Persien, Kleinasien und China bis nach Madagaskar und Australien, das auch Beschwerlichkeiten und Gefahren mit sich brachte, bedeutete für sie die Erfüllung eines Traums, und ihre Reisetagebücher zu lesen, ist auch heute noch ein Erlebnis und Abenteuer.

Umfassende Beratung bei den Reisespezialisten in Ihrem COLUMBUS Reisebüro .

Weil jede Reise auch das perfekte Buch braucht.

Durch Europa: Jaroslav Rudiš | „Gebrauchsan- weisung fürs Zugreisen“

Nach Italien: Axel Hacke | „Ein Haus für viele Sommer“

Nach Indien: Arundhati Roy |

„Der Gott der kleinen Dinge“

Rudiš hat eine grandiose Auswahl skurriler Geschichten entlang der Gleise zusammengetragen, die den Kontinent durchmessen: von Berlin aus bis zum Gotthardtunnel und von Sizilien bis nach Lappland; im Nachtzug durch Polen und die Ukraine sowie im Speisewagen von Hamburg nach Prag. Er widmet sich den schönsten Bahnhöfen, den „Kathedralen des Verkehrs“, und erklärt, was Krokodile und Brigitte Bardot mit Lokomotiven zu tun haben. Eine Ode an die Schönheit des langsamen Reisens und ein Lesegenuss für Literaturfreunde und Eisenbahnlieb- haber gleichermaßen.

Eine magische Geschichte vor dem Hinter- grund der politischen Umbrüche in Indien, erzählt anhand einer schillernden Familie in einem kleinen Dorf in Kerala, die an einer verbotenen Liebe zerbricht: Als Rahel nach vielen Jahren in ihr Heimatdorf zurückkehrt, ist nichts mehr, wie es einst war. Zurück- geblieben sind nur die Erinnerungen an die Kindheit am Fluss und einen tragischen Tag 1969, der alles veränderte. Roy ist eine der besten Erzählerinnen auf dem Subkontinent. Eine geniale Beobachterin Indiens, ironisch im Ton, aber dennoch mit Herz und Einfüh- lungsvermögen.

Eine Erzählung von der Magie eines Ortes, an dem man eigentlich nicht sein müsste, aber doch unbedingt sein will. In den Geschichten geht es um die Menschen auf einer Insel, man spürt die Sommerhitze, den Sand unter den Füßen, die leichte Brise auf dem Meer, und es tun sich seltsame Fragen auf wie die, was man eigentlich genau tut, wenn man nichts tut. Was sich entwickeln kann, wenn man einen Urlaubsort nicht nur als Ort sieht, den man betritt und wieder verlässt, sondern wenn man diesen Ort ernst nimmt und zu verstehen versucht – das macht die Magie dieses Buchs aus.

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COLUMBUS MAGAZIN 51

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