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DAS MAGAZIN COLUMBUS
IN 90 TIPPS UM DIE WELT Zum 90. Geburtstag von COLUMBUS
NAMIBIA Zu Gast beim Volk der Himba. BERMUDAS Im Land, aus dem die Shorts kommen. USA Auf großer Tour durch vier Bundesstaaten.
Reisen laden wir Sie auf eine inspirierende Weltreise ein!
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EDI TORIAL
TURBULENTE ZEITEN ...
…waren es, als 1932 das Unternehmen AUSTROBUS, heute COLUMBUS Reisen, mit Sitz am damaligen „Ring des 12. November“ gegründet wurde. Das damals noch verhältnismäßig junge Österreich war von wirtschaftlichen Krisen, Massen- arbeitslosigkeit und sogar Emigration geprägt. Die Folge war bekanntlich eine politische Radikalisierung, die im Zweiten Weltkrieg mündete. Die vier Unternehmerfamilien Wohl- gemuth, Domjan, Bäumel und Krautstofl schritten dennoch mutig und zuversicht- lich in neue Zeiten, als sie AUSTROBUS als besonders touristisch geprägte Firma aus der Taufe hoben. Waren Rundfahrten und Ausflugsfahrten zunächst der Unter- nehmenszweck, wurden bald damalige „Ferndestinationen“ wie Italien und weite- re benachbarte Länder in die Programme aufgenommen. TURBULENTE ZEITEN SIND ES AUCH HEUTE … … im Jubiläumsjahr von COLUMBUS Reisen, ansässig am gleichen Ort, dem heutigen Universitätsring. Endlich klingt die Corona-Pandemie ab, die zu Recht an die Spanische Grippe 1918/19 erinnert und den ganzen Globus mehr als zwei
Jahre lang in Atem hielt. Hinzu kam nun jedoch der Krieg in der uns nahe gelege- nen Ukraine. Dessen Dauer und Folgen für Europa sind doch recht ungewiss. Ganz gewiss ist jedoch, dass das Erleb- nis Reisen trotz aller Widrigkeiten mit dem Abklingen der Pandemie wieder ganz hoch im Kurs steht. Das Team von COLUMBUS Reisen freut sich sehr, FÜR SIE wieder wunderbare Reiseerlebnisse erarbeiten zu dürfen und seine 90-jährige Erfahrung erfolgreich auszuspielen. Ganz gewiss ist auch, dass das Reisen schlechthin Menschen stets zueinander und zusammenbringt, ob im Urlaub oder im Business Travel, Kulturen verständ- licher und greifbar macht, nicht nur Entfernungen überwindet und wohl am besten geeignet ist, Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander zu schaffen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des gesamten COLUMBUS Teams und der Familie Richard ein gesundes, friedliches sowie erlebnisreiches Reisejahr 2022.
Ihr Mag. Alexander Richard, Geschäftsführer COLUMBUS Reisen
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WOHIN DIE REISE GEHT.
BILDWELTEN Schweden | Schottland | Italien 06
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KURZ & GUT Zu Besuch im jüdischen Krakau. 12
BERMUDA Wo die legendären Shorts ihren Ursprung haben.
90 JAHRE COLUMBUS Eine überraschende Reise zu den Anfängen von COLUMBUS Reisen. 14
SO ANDERS Einzigartige Restaurants rund um den Globus. 32
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90 TIPPS Der Anfang vieler kleiner Inspirationen. 18
VIER ECKEN FÜR EIN HALLELUJA Auf der spektakulären Four- Corners-Tour durch die USA.
22 DIE NOMADEN NAMIBIAS Zu Besuch in der Wüste Namibias, wo das Volk der Himba lebt.
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REISETHEK: ERLESENE REISEN MIT ANSPRUCH Peru | Israel | Lissabon | Elsass | Côte d’Azur
KURZ MAL WEG Budweis | Bologna | Oslo | Rijeka | Valencia 26
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SCHIPPERN MIT GESCHICHTE Mit dem Schiff über den Main-Donau-Kanal.
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KORFU: WO SISIS SEELE RUHE FAND
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Der österreichichen Kaiserin Sisi in ihrer zweiten Heimat auf der Spur.
MAGISCHER INDIAN SUMMER
Mit der Silver Whisper von Kanada über Neuengland nach New York.
„REISEN WERDEN KOMPONIERT!“ Interview mit airtour austria-Chef und „Genusscréateur“ Peter Gallhofer.
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BESONDERE PRINZENROLLE Die Prinzeninseln bieten nicht nur Reisenden Ruhe und Entspannung vom Trubel Istanbuls. Die Geschichte ihres Namens ist zudem äußerst kurios.
VORAUS(GE)LESEN Weil jede Reise auch das perfekte Buch braucht. 58
IMPRESSUM: Medieninhaber & Herausgeber: COLUMBUS Reisen GmbH; Geschäftsführer: Mag. Alexander Wenzel Richard, Universitätsring 8/24, A-1010 Wien; Kontakt: Telefon +43 1 534 11-0, Fax +43 1 5330072, E-Mail: office@columbus-reisen.at; FN 285867v; ATU 62961502; Handelsgericht Wien | Projektleitung COLUMBUS Reisen: Michaela Haipl, Mario Steinwedel | Konzeption & Herstellung: UND Kommunikation GmbH, Margaretenstraße 56/4/46, A-1050 Wien | Creative Director: Pepo Possmann – BG Servus Werbe GmbH | Chefredaktion: Johannes Stühlinger | Autorinnen: Jenni Koutni, Sandra Rainer | Lektorat: Carola Kilga | Fotografie: beigestellt, Shutterstock, iStock | Consulting & Anzeigen: Roland Gölles | Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. A-3580 Horn
COLUMBUS MAGAZIN 05
BILDWELTEN SCHWEDEN IN DER SCHWEDISCHEN HÜTTE
Der Traum von der eigenen „Stuga“, dem „kleinen roten Häuschen am See“, ist bei den Schweden tief verwurzelt. Während das restliche Land technisch hoch entwickelt ist, scheint es, als würde hier die Schlichtheit bewusst erhalten: In den herzigen Hütten soll das Leben einfach sein – mit holzbefeuertem Küchenherd, Wasser aus dem Brunnen und mit Plumpsklo hinter dem Haus. Die meisten „Stugor“ sind übrigens schon richtig alt und oft die Überbleibsel einstiger Bauernhöfe, die im Zuge der Industrialisierung aufgelassen wurden. Jedenfalls aber sind sie so gut wie immer in Familienbesitz und werden nur sehr ungern verkauft. Aber wer eine „Stuga“ für ein paar Nächte mieten will, wird jederzeit fündig – es gibt fast 700.000 davon!
EIN LESEN
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BILDWELTEN SCHOTTLAND
BEI DEN HIGHLAND GAMES IN SCHOTTLAND Glaubt man der Legende, so stammen die Highland Games aus der Zeit der keltischen Könige in Schottland. Sie wurden wohl ausgetragen, um die stärksten und schnellsten Männer Schottlands zu finden. Aus denen rekrutierte dann der König seine Leibwächter, Boten und natürlich Krieger. Bis heute werden sie in den unterschiedlichsten Disziplinen ausgetragen – Baumstammwerfen, Axtwerfen, Gewichtweitwerfen und Tauziehen sind jedenfalls Standard. Genauso wie die Tatsache, dass immer schon auch Frauen bei den Highland Games mit- machen durften!
EIN LESEN
COLUMBUS MAGAZIN 09
BILDWELTEN ITALIEN
BEIM PALIO IN SIENA Als Palio bezeichnet man in Italien grundsätzlich einen Wettkampf, der auf dem Pferd ausgetragen wird. Doch, wenn man von „dem Palio“ spricht, dann ist jedenfalls die Rede vom härtesten Pferderennen der Welt. Und dieses findet im Herzen Sienas in der Toskana statt. Es wird seit dem Mittelalter zweimal jährlich veranstaltet und gilt als das bedeutendste kulturelle Ereignis der Stadt. Das Rennen am 2. Juli findet zu Ehren der Madonna di Provenzano (Palio di Provenzano) statt, jenes am 16. August anlässlich der Mariä Himmelfahrt (Palio dell ’ Assunta). Beide sind unvergessliche Erlebnisse.
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KURZ & GUT
■ Mehr als 500 Jahre lang regierten die polnischen Könige von der Wawel-Burg (oben) aus ganz Polen. Heute begeistern vor allem die wunderschöne gotische Kathedrale und die Sigis- mund-Kapelle mit ihrer goldenen Kuppel.
KRAKAU: POLENS HEIMLICHE HAUPTSTADT Jeder Schritt eine Zeitreise: Der architektonische Charme Krakaus lässt sich ideal zu Fuß erkunden. Ihre reiche Kul- tur verdankt die Stadt nicht zuletzt ihrem jüdischen Erbe.
LUST AUF KRAKAU BEKOMMEN? 4 TAGE AUF ENTDECKUNGSREISE Das jüdische Leben in Polens Kulturhauptstadt hat viele Überraschungen zu bieten! 16. bis 19. September 2022 ab € 690 p. P.
G emächlich flaniert man im Schat- ten der Platanen entlang der alten Stadtmauer. Wie ein begrünter Ring führt diese Allee einmal rund um Krakaus Altstadt. Von hier aus könnte man in die ruhigeren Wohnviertel mit hippen Cafés und Restaurants ein- tauchen, oder man schlendert durch das gotische Florianstor direkt in die belebte Altstadt. Als kulturelles Zentrum Polens wurde Krakau im Laufe der Geschichte weitgehend von Zerstörungen verschont und strotzt dadurch bis heute vor archi- tektonischen Schätzen aller Epochen. Die historische Altstadt sowie die ehemalige Königsresidenz Wawel wurde des- halb von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. An der wunderschönen Kathedrale Stanisława i Wacława, der Marienkirche und natür-
lich dem Königschloss Wawel sollte der Spaziergang auf jeden Fall vorbeiführen. KRAKAUS JÜDISCHES VIERTEL Lauscht man dem Treiben, merkt man schnell, dass Krakau bis heute ein Melting Pot der Kulturen ist, der sich vor allem im alten jüdischen Viertel Kazimierz wider- spiegelt. Bis zum Zweiten Weltkrieg galt diese ursprünglich eigenständige Stadt als eine der größten jüdischen Gemeinden Polens. Erst zu Beginn des 19. Jh. wurde Kazimierz ein Stadtteil Krakaus und blieb Zentrum des intellektuellen Lebens. Vom Reichtum seiner ehemaligen Bewohner zeugen Bauten wie die Kirche der Heiligen Katharina oder die Fronleichnamskirche. Der perfekte Abschluss der Reise: ein Tel- ler dampfender Pierogi, den traditionellen Teigtaschen mit pikanter Füllung.
UNSER EXPERTE UWE HACKL
uwe.hackl@columbus-reisen.at 01 / 534 11 282
Wir reden darüber.
Im täglichen Newscast der „Presse“ reflektieren Anna Wallner und das Audio-Team der „Presse“ mit ihren Gästen aus Politik, Wirtschaft, For- schung, Gesellschaft und Kultur, was heute die Welt bewegt und mor- gen wichtig wird. Hören Sie rein – überall, wo es Podcasts gibt, sowie unter: DiePresse.com/podcast
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90 JAHRE COLUMBUS REISEN
REISE IN DIE VERGANGENHEIT Heuer vor genau 90 Jahren nahm die unternehmerische Reise von „COLUMBUS Reisen“ in Wien ihren Anfang. Heute spannt sich das Filialnetz über ganz Österreich. Und ein Blick in den Rückspiegel verrät: Dieses Unternehmen hat schon viel erlebt!
1932: ERSTE SCHRITTE
Es sind mehrere Unternehmer in Wien als Personentransportunternehmen ak- tiv. Sie bringen Menschen in der Stadt von einem Ort zu einem anderen, bieten Rundfahrten und auch Ausflugsfahrten an – auf den Bisamberg zum Beispiel. Dabei machen sich die vier Firmen Wohlgemuth, Domjan, Bäumel und Kraut- stofl besonders gut. Vor allem aber erkennt das Quartett, dass man gemeinsam stärker ist als jeder für sich. Und so gründen eben diese vier Geschäftsleute die Firma „Austrobus“. Bereits die erste konstituierende Gesellschafterversammlung findet am Universitätsring 8 in Wien statt. Sie gilt als die Geburtsstunde der heutigen COLUMBUS Gruppe, die bis heute in den wunderschönen Räumlichkeiten residiert. Der Zusammenschluss jedenfalls entpuppt sich als strategische Meisterleistung: Nur vier Jahre nach der Gründung wird dem Unternehmen die Ehre zuteil, das österrei- chische Staatswappen zu führen. Ein echter Business-Boost – zwei Jahre später ist die Flotte an modernen Autobussen auf 42 Fahrzeuge angewachsen.
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90 JAHRE COLUMBUS REISEN
Kaum ist der Krieg vorbei, bündeln die Chefs von Austrobus auch schon wie- der ihre Kräfte. Es gelingt, zwei Fahrzeuge aus den Trümmern zu retten. Mit großem Elan baut man nun Schritt für Schritt das Netz aus. Zwischen Wien und Linz wird eine Verbindung genauso etabliert wie zwischen Wien und Brünn. Pressbaum folgt, Graz auch. Und zwei Jahre später zieht man bei Austrobus stolz Bilanz über das Jahr 1947: 220.000 beförderte Personen. Über eine Million gefahrene Kilometer. Und genau 5.166 Planfahrten. Der Weg stimmt, so viel lässt sich in diesen Tagen sagen. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass man alsbald stolz Besatzungssoldaten der US-Truppen zu den Fliegern der Pan Am chauffierte, und zwar zum damals noch aktiven Flug- hafen Tulln-Langenlebarn.
1945: NEUE WEGE
1957: MODERNE ZENTRALE
Nachdem man sie direkt nach dem Krieg nur not- dürftig in Stand gesetzt hatte, wird die Austrobus- Zentrale am Wiener Uni- versitätsring nun grundlegend modernisiert. Vor allem die hell erleuchtete Fassade mit den Glasfronten
wird zum echten Blickfang – nicht nur für jene, die in Wien Reisen oder Fahrten buchen wollen. Auch das Innere des Reisebüros wird im Sinne der damaligen Zeit modern gestaltet. Während die Fassade bis heute nicht wesentlich geändert wurde, sieht es im Inneren inzwischen freilich gänzlich anders aus.
1969: WEICHEN WERDEN GESTELLT
Der große Erfolg von Aus- trobus sticht vor allem einem renommierten Wie- ner Unternehmer ins Auge: Kommerzialrat Diplomkauf- mann Dr. Ludwig Richard, dem Gründer der bis heute be- kannten „Dr. Richard Verkehrsbe- triebe“. Seit vielen Generationen ist seine Familie in Wien unternehmerisch tätig. Der Ge- schäftsmann wittert neue Geschäftsfelder, erwirbt die Firma und übergibt sie vom ersten Tag an seinem Sohn, Kommerzialrat Diplomkaufmann Dr. Carl- Ludwig Richard. Damit passieren zwei Dinge: Der Busverkehr zwischen dem Burgenland und Wien wird intensiviert. Und Reisen in die weite Welt ste- hen plötzlich auf der Agenda des neu aufgesetzten und expansionsfreudigen Unternehmens. Verona wird etwa angefahren, selbst neben den Pyramiden Ägyptens parken bald im Auftrag der Dr.-Richard- Gruppe Autobusse mit Touristen.
Das offiziell auf den Namen „Austrobus – Die Reiseprofis“ lautende Unter- nehmen wird in „Columbus Ihr Reisebüro“ umbenannt. In den folgenden Jahren weitet man das Reisebüronetz erheblich aus und auch der Geschäfts- reisebereich wird ausgebaut. Auf nationaler Ebene durch Akquisitionen von Reiseunter- nehmen in Wien und Linz, auf internationaler Ebene durch die exklusive Partnerschaft mit FCM Travel Solutions, einem der führenden
1995: AUSTROBUS WIRD ZU COLUMBUS
globalen Geschäftsreiseanbieter. Durch diese Zu- sammenarbeit sichert sich das Unternehmen Zugang zu einem internationalen Netzwerk und modernster Technologie. Ein weiteres neues Tätigkeitsfeld sind die Organisation von Incentive-Reisen und die Betreuung von Kongressen und internationalen Reisegruppen, vornehmlich in der Bundeshauptstadt. Hier beginnt das, wofür COLUMBUS bis heute bekannt ist: ein di- verses Geschäftsmodell, das sich jederzeit an Gegeben- heiten anpassen kann – je nachdem, was die jeweiligen Kunden gerade wünschen.
2010: DER SOHN AM STEUER
Unter der Leitung des jungen Alexander Wenzel Richard öffnet sich das Unterneh- men vor allem Richtung Westösterreich. Filialen in Graz, Innsbruck und Wolfurt kommen hinzu, außerdem werden mit „airtour austria“ und der „Reisethek“ Bestehendes in das Unternehmen integriert, das weitere Geschäftsfelder er-
2022: DIE ZUKUNFT VORAUS
KR Dr. Carl-Ludwig Richard übergibt die Geschäftsfüh- rung des Unternehmens an seinen jüngsten Sohn Mag. Ale- xander Wenzel Richard. Er lenkt bis heute die Geschicke des Unternehmens.
Ihm gelang es, einzelne Geschäftsfelder zusammenzu- führen und Columbus Reisen spitzer und effizienter zu positionieren. Gleichzeitig steht der heutige Chef für eben jene persönliche Individualität, für die das Familienunternehmen seit jeher bekannt ist.
öffnet oder absichert. Beide Marken stehen für ex- klusive Reisen in kleinen Gruppen, mit dem Fokus auf ganz besondere Erlebnisse (airtour austria sie- he Seiten 56/57). Damit wird auch klar, wohin die Reise für Columbus gehen wird: Die Wünsche der Reisenden werden in Zukunft noch gezielter erfüllt werden. Unabhängig, welcher Natur sie sind.
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90 COLUMBUS TIPPS
SCHLAFEN WIE EIN KÖNIG The Tsinandali Estate, Georgien. Fürst Alexander Tschawtschawadse machte das Gut im Dorf Tsinandali einst zum kulturellen Zentrum. Das dazugehörige Radis- son Collection Hotel bietet bis heute königlichen Luxus. GEHT JEDER IRE AUS, UM EINEN ANDEREN IREN ZU FINDEN, DEM ER EINE REDE HALTEN KANN.“ Der irische Schriftsteller, Shane Leslie über den St. Patrick’s Day in Irland. Das sollte man erlebt haben! „JEDEN ST. PATRICK’S DAY HOT POT? HOT SPOT! Island. „Heitur pottur“, also „heißer Topf“ nennt man die natürlichen heißen Quellen, die in Island ein wesent- licher Bestandteil der Badekultur sind. Ob natürlichen Ursprungs oder künstlich angelegt – das Dahintreiben im angenehm warmen Thermalwasser ist ein Muss bei jedem Islandbesuch!
AFFENALARM Orangutan Rehabilitation Centre, Malaysia. Etwa 25 Orang-Utans werden hier für ein Leben in Freiheit trainiert. Tipp: Morgens um 10 Uhr und nachmittags um 15 Uhr kann man die Tiere während der Fütterung von einer Aussichts- plattform beobachten.
MEER AUS FARBPUNKTEN Kappadokien, Türkei. Schweben über uralten „Feen- kaminen“ im Tal der Mönche: Dieses Reiseerlebnis klingt märchenhaft – und das ist es auch. Durch die optimalen Luftbedingungen ist diese besondere Region das weltweit größte Fluggebiet für Heißluftballons. IMMER WEIHNACHTEN Finnland, Rovaniemi. In diesem kleinen Örtchen in Lappland ist einfach jeden Tag Weihnachten! Im Weih- nachtsmanndorf Rovaniemi macht der Weihnachtsmann nämlich durchgehend Kinder glücklich! BÜCHERWÜRMER, AUFGEPASST! Oxford, England. Bookshop „Blackwell’s“: eine von außen scheinbar einfache Buchhandlung, die sich im Un- tergeschoß als echtes Literaturparadies entpuppt. Knapp 150.000 Bücher laden hier zum Schmökern ein. AUF ENTDECKUNGSTOUR Franz-Josef-Land, Russland. Über 180 Inseln bieten pure arktische Entdeckergeschichten. Hier steht man auf der letzten Landmasse vor dem Nordpol. Brrr! ROBINSON-CRUSOE-FEELING San Blas Islands, Panama. Kein Strom, kein Verkehr und keine Zivilisation auf einer Insel, so klein, dass man sie in Minuten umrundet. Bereit für ein Abenteuer?
OBEN AUF Trolltunga, Norwegen. Drohne und Wanderschuhe ein- packen: Mit 1.100 Meter über dem Meeresspiegel und 700 Meter über dem Ringedalsvatnet-See zählt die Trolltunga zweifellos zu den fotogensten Klippen Norwegens. BUNTES TREIBEN Mardi Gras Festival, Australien. Bereit für das fröhlichste und spektakulärste Pride-Festival? Hier warten schillernde Tanzpartys, Top-Theateraufführungen und ganz viel Spaß!
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TRAUMDUO AM GAUMEN Schweiz. Was gibt es Besseres als Meringues mit Doppel- rahm aus dem Greyerzerland? Oft werden dazu noch frische Beeren serviert – das ist traditionelle Esskultur à la fribourgeoise! TÜRKLINKENSAFARI Malta. Besonders in den engen Gässchen der Haupt- stadt Valletta entdeckt man sie an jeder Ecke: kunstvolle Türklinken aus Messing in Form von Meeresbewohnern, Wappen und Fabelwesen. Bereit für eine Schatzsuche der besonderen Art? BÄUCHE VOLL TORTELLINI Valeggio sul Mincio, Italien. Zum „Festa del Nodo d’Amore“ jeden Juni finden rund 3.000 Gäste auf einer 650 Meter langen Tafel Platz und schlemmen verschie- denste Variationen der beliebten „Liebesknoten“-Pasta. EIN SÜSSES SPEKTAKEL Óbidos, Portugal. Der süße Duft von Schokolade weht jedes Jahr im April beim Schokolade-Festival durch die mittelalterlichen Straßen von Óbidos. Auf Naschkatzen warten Törtchen, Pralinen und spektakuläre Schokoskulp- turen. STAIRWAY TO HEAVEN Haiku Stairs, Hawaii. Die steilen Metalltreppen auf den Koolau-Bergen sorgen für gehörigen Nervenkitzel bei mutigen Wanderern. Demnächst werden sie aber leider wegen zu hohem Risiko abgebaut. Also: Nix wie hin!
„IF YOU EVER PLAN TO MOTOR WEST, TRAVEL MY WAY, TAKE THE HIGHWAY THAT IS BEST. GET YOUR KICKS ON ROUTE SIXTY-SIX“ The Rolling Stones über die legendäre Route 66 in den USA
IM SCHWEBEZUSTAND Totes Meer, Israel. Rund 30 % Salzgehalt lassen den Körper in diesem Gewässer schwerelos schweben. Im Mittelmeer sind es gerade einmal 3,8 %. Tipps von Schwebeprofis: Nicht länger als 15 Minuten plantschen, anschließend gründlich abduschen und viel viel Wasser ohne Salz trinken!
DER GRÖSSTE SPIEGEL DER WELT
Salar de Uyuni, Bolivien. In der außergewöhnlich flachen Ebene mit 130 Kilometern Durchmesser spiegeln sich vor allem nach Regengüssen Planeten, Sterne und Galaxien am Nachthimmel – ein außerirdisch schöner Anblick und Geheimtipp für Fotografiebegeisterte! „FRITUUR“-CHALLENGE Gent, Belgien. Ob im Restaurant oder am Würstelstand, jeder hier rühmt sich, die besten Pommes Frites des Lan- des anzubieten. Da hilft nur eines: durchtesten. PURE CAFÉ-NOSTALGIE Triest, Italien. Durch die pittoreske Hafenstadt weht der Duft gerösteter Bohnen, denn hier gibt es neben unzähli- gen Kaffeehäusern die renommierte Università del Caffè, die übrigens auch Tageskurse anbietet. ZWISCHEN HIMMEL UND MEER Suao-Hualien Highway, Taiwan. Ein Roadtrip entlang der steilen Klippen hoch über dem Pazifischen Ozean ist nicht nur landschaftlich unvergesslich, er ist auch eine Mutprobe, sogar für Schwindelfreie.
WER SICH TRAUT ... Südafrika. Einige Straußenfarmen bieten einen unver- gesslichen Ritt auf einem Vogelstrauß – wohlgemerkt auf eigene Gefahr. Denn mit ihren kräftigen Beinen und Krallen können die mit dem T-Rex verwandten Tiere sogar Löwen in die Flucht schlagen. TO INFINITY AND BEYOND Palm Tower, Dubai. Schwimmen in 200 Meter Höhe – inklusive Rundumblick auf Dubai: Das geht im Aura Skypool des Palm Tower Hotels. Schwindelerregend!
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DESTINATION NAMIBIA
DIE NOMADEN NAMIBIAS
S engende Hitze lässt die Luft im Kaokoland flirren. Das Wüstengebiet besteht aus ockerfarbenen Ebenen und karger Botanik. Natürliche Schattenspender sind hier genauso rar wie Wasser. Einzige Ausnahme bildet das Marienflusstal, an dessen Ende der Fluss Kunene fließt, der zum Teil die Grenze zwischen Angola und Namibia bildet. Hier, im Nordwesten Namibias, lebt ein Volk, das diesen lebensbedrohlichen Bedingungen bereits seit vier Jahrhunderten trotzt. Fast neun Autostunden von Namibias Hauptstadt Windhoek entfernt, taucht wie aus dem Nichts das Dorf Opuwo am Horizont auf. Rund 12.000 Einwohner leben an die- sem staubigen Wüstenort, der aus drei Tankstellen, drei Supermärkten und einer Lodge für Touristen besteht. Rundherum erstreckt sich das sogenannte Kaokoveld, ein dürres Gebiet, das flächenmäßig beinahe so groß ist wie Costa Rica. Hier leben Schätzungen zufolge noch etwa 8.000 Menschen aus dem Volk der Himba. Dort, wo die Wüste Namibias am trockensten ist, leben die Himba im Einklang mit der Natur. Faszinierende Fakten über ein Volk, das beinahe ohne Wasser auskommen muss.
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DESTINATION NAMIBIA
URALTE RITUALE Die Dürre kennzeichnet nicht nur den Lebensraum der Himba, sie ist auch der Grund für das beeindruckende Aussehen dieser Menschen. Durch eine ockerfarbene Paste aus Roteisenstein, Butterfett von Ziegenmilch sowie dem Harz des Omuzumba- Strauches schimmert ihre Haut rot. Die Paste, die vor Aus- trocknung und Insektenstichen schützen soll, spielt vor allem im Leben der Frauen, die sich nach alter Tradition nicht mit Wasser waschen dürfen, eine große Rolle. Bis zu zwei Stunden am Tag widmen sie sich der Körperpflege, besonderes Augen- merk gilt dabei dem Haar. An der Frisur eines Himba lässt sich nämlich der Status des jeweiligen Dorfbewohners ablesen. Die kurzen Zöpfe der Kinder werden je nach Geschlecht gefloch- ten. Unverheiratete Frauen tragen ihr Haar ebenfalls geflochten und binden es aus dem Gesicht. Die eindrucksvollen Fellhauben und mit roter Paste eingeriebenen Haare sind den verheirateten Frauen vorbehalten. Jede Familie hat ihren eigenen Flechtstil, der über Generationen weitergegeben wird. Aber auch die Männer und Kinder der Himba verwenden das rare und kostbare Wasser kaum zur Körperpflege. Diese ge- schieht stattdessen mit anderen bewährten Methoden der Na- tur. Abgerissene Äste werden im Mund zerkaut und dienen als Atemerfrischung sowie zur Zahnreinigung. Und was man an- dernorts als Deodorant bezeichnen würde, ist hier im trockenen Namibia eine Schale mit Glut, in der Zweige des Parfumstrauchs geräuchert werden. Der Rauch soll Insekten fernhalten, die Haut desinfizieren und die Kleidung reinigen. Tagsüber Wasser zu trinken, gleicht für die Wüstenbewohner einer Verschwen- dung, trotz harter körperlicher Arbeit. DAS LEBEN ALS HALBNOMADEN Die kleinen Dörfer der Himba, auch Kral genannt, fügen sich nahtlos in die Landschaft aus sanften Erhebungen ein. Runde
JEDE FAMILIE GIBT IHREN EIGENEN HAARFLECHT- STIL ÜBER GENERATIONEN WEITER. Hütten aus Lehm, Stroh und Ästen sind von einem Zaun um- geben, der Rinder und Ziegen schützen soll. Denn Vieh ist der wertvollste Besitz der Großfamilie, deshalb wird dessen Wohl- ergehen vieles untergeordnet. Himba sind sogenannte Halbno- maden: Sobald die Landschaft rund um den Stamm-Krammail abgegrast ist, zieht die gesamte Gemeinschaft mit dem Vieh in fruchtbarere Regionen. Dort lassen sich die Himba so lange in provisorischen Hütten nieder, bis es wiederum Zeit ist, weiter- zuziehen. Das Hüten der Tiere ist Aufgabe der Männer, die den ganzen Tag in Anspruch nimmt. Frauen haben einen hohen Stellenwert im Dorf, kümmern sich ums Essen, die Kinder und sind für das Wasserholen verantwortlich – und das bedeutet oft lange Fußmärsche bis zur nächsten Wasserstelle, bei durch- schnittlich 35 Grad. Sobald die Sonne untergegangen ist, beginnt ein wichti- ges Ritual: das gemeinsame Essen. Meist besteht es aus einem Maismehlbrei, in Afrika „Milie Pap“ genannt. Blattgemüse und Kräuter werden je nach Verfügbarkeit gesammelt. Die Himba ernähren sich von dem, was die Natur ihnen gerade schenkt. Fleisch steht nur zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten auf
LUST AUF NAMIBIA BEKOMMEN? 17 EINMALIGE TAGE WARTEN! Auf dieser Reise erleben Sie verschiedene Kulturen und Regionen. Die einzigartigen Landschaften und die viel- fältige Tierwelt begeistern genau so, wie die liebenswür- digen Menschen. Die in der Sonne flirrende Salzpfanne des Etosha Nationalparks oder die Felslandschaften des Damaralandes bieten eine abwechslungsreiche Kulisse bei dieser Reise ins Herz Namibias. HIGHLIGHT: DIE HÖCHSTEN SANDDÜNEN DER WELT In der Namib-Wüste kann man die höchsten Dünen der Welt nicht nur bestaunen, sondern sogar besteigen. Die höchsten tragen die Spitzna- men „Big Mama“ und „Big Daddy“ und sind knapp 350 m hoch! 17 Tage ab/bis Österreich ab € 4.490 p. P.
■ Das Dorf der Himba, auch Kral genannt, fügt sich nahtlos in die Land- schaft aus sanften Erhebungen und karger Vegetation ein. Die runden Hütten aus Holz, Lehm und Stroh sind meist großflächig von einem Zaun umgeben, der den wichtigsten Besitz der Gemeinschaft schützt: Rinder und Ziegen.
dem Speiseplan – aber immer öfter auch für Op- fergaben, die um langersehnten Regen bitten. Denn Erderwärmung, Dürrephasen und Groß- projekte zur Nutzung von Wasserkraft bedrohen zusehends den Lebensraum dieses naturverbun- denen Volks. Die regelmäßige Regenzeit sorgt da- für, dass Wassertümpel wieder aufgefüllt werden und die trocken gesäten Maiskörner im Boden gedeihen können. Fällt der Regen aus, fällt auch die Ernte aus. ZUSAMMEN IST MAN STÄRKER In einer lebensfeindlichen Landschaft wie der Wüste Namibias zählt vor allem eines: die Ge- meinschaft. In den familiären Verbänden der Himba sind alle aufeinander angewiesen, das gilt für Mensch, Tier und auch die Natur. Ihr nimmt man nur so viel, wie man auch wieder zurückge- ben kann. Von dieser uralten Kultur der Himba könnte der Rest der Welt also wohl noch einiges lernen.
■ Ob als Schutz vor Sonne und Insek- tenstichen oder für die traditionelle Haarpracht, die Paste aus Roteisen- stein und Butterfett ist wichtig für jeden Himba. Auch der Schmuck aus Leder, Messing und Stoff erzählt viel über Leben und Status seiner Besitzer.
UNSERE EXPERTIN IRIS BUSCHE
iris.busche@columbus-reisen.at 0 2252 / 908263
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KURZ MALWEG
KOFFER GEPACKT, ZIEL NOCH UNBEKANNT ... Genug von den eigenen vier Wänden? Lust auf ein kleines Abenteuer oder eine entspannende Auszeit vom Alltagstrott? Lassen Sie sich inspirieren – unsere Reisespezialisten und Urlaubsexpertinnen stellen für Sie maßgeschneiderte, individuelle Angebote zusammen!
BUDWEIS – AHOJ BUDJEICE! Nicht selten wird man in Budweis mit einem freundlichen „ahoj“ begrüßt, obwohl weit und breit kein Meer zu finden ist. Die Stadt hält auch so unzählige Aktivitäten bereit. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Spaziergang durch die historische Altstadt, die von Bauwerken aus Gotik, Barock und Renaissance geprägt ist? Die Landschaft eignet sich auch ideal für Fahrradausflüge, beispielsweise ins Städtchen Hluboká nad Vltavou mit seinem prächtigen Schloss. Zu guter Letzt sollte man der Budwei- ser Brauerei und dem dazugehörigen Museum einen Besuch abstatten, die spannende Einblicke bereithalten. Nicht nur für Bierfans geeignet! www.budejce.cz
BOLOGNA – DESTINATION MIT VIEL PS Die Stadt inmitten der Kulinarikregion Emilia -Romagna ist ein Schlaraffenland für Foodies: Tortellini, Mortadella, Lasagne und natürlich das gleichnamige Pasta-Gericht wurzeln hier. Für authentisches „Ragù alla Bolognese“ kehrt man am besten in der „Osteria del Mirasole“ von Franco Cimini ein. Fans schneller Autos kommen im Nachbarort Modena auf ihre Kosten: Das Ferrari- Museum lockt sogar mit einer Testfahrt hinter dem Steuer eines Ferrari F458 Challenge. www.ferrari.com
OSLO – MUSEUM MIT KNICK Mit ganzen 13 Stockwerken und 11 Ausstellungssälen widmet sich das 2021 eröffnete Munch-Museum dem Lebens- werk des expressionistischen Malers Ed- vard Munch. Perforierte Platten aus recy- celtem Aluminium bilden die Fassade des modernen Bauwerks, von dessen oberen Etagen man einen spektakulären Blick auf die moderne Skyline Oslos ergattert. Die eigentümliche Architektur des 300 Millionen Euro teuren Gebäudes soll eine „respektvolle Verbeugung vor der Oper, der Stadt und der Kunst an sich“ symbolisieren. www.munchmuseet.no/en
RIJEKA/SPLIT – PURE ENTSCHLEUNIGUNG Ausgeschlafen und völlig entschleunigt im Urlaubs- paradies ankommen? Das funktioniert am besten per Zug. Von Juni bis September geht’s mit dem Nightjet zum Beispiel bequem zu den schönsten Destinationen der kroatischen Küste: entweder ab Wien über die Südbahnstrecke nach Split oder von Salzburg über Villach nach Rijeka. Ideal für einen spontanen City-Trip, ganz ohne die Strapazen einer langen Autofahrt. Für Infos und Tickets stehen Ihnen die Spezialisten vom COLUMBUS Bahnreisen-Team jederzeit zur Verfügung. bahn@columbus-reisen.at
VALENCIA – STADT DER KÜNSTE Ein Titel, der hält, was er verspricht: Die „Ciudad de las Artes y las Ciencias“, zu deutsch „Stadt der Künste und Wissenschaften“ ist ein riesiger, architektonisch beein- druckender Gebäudekomplex mitten in Valencia. Ob die stählerne Brücke Puente de Azud, das imposante Opernhaus oder das Wissenschaftsmuseum Museo de Ciencias Príncipe Felipe mit seinen über 4.000 schim- mernden Fenstern: Hier jagt ein visuelles Highlight das nächste. Kunstliebhaber kommen im spektakulären und überdachten Skulpturengarten L’Umbracle auf ihre Kosten. www.visitvalencia.com
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MUTPROBE GEFÄLLIG? Kjeragbolten, Norwegen. Ein Gesteinsbrocken, einge- klemmt zwischen zwei steilen Felswänden, zieht jähr- lich unzählige Abenteurer aus der ganzen Welt an. Wer besonders mutig und schwindelfrei ist, wagt sich auf den Gesteinsbrocken und wird mit ganz besondere Erinne- rungsfotos belohnt. ZEITREISE IN DIE URGESCHICHTE Höhle von Lascaux, Frankreich. Eine 250 Meter lange Höhle mit spektakulären Wandmalereien aus der Jung- steinzeit. Bereit für eine Reise in die Vergangenheit? SCHÖNEN KLÄNGEN LAUSCHEN Kōya-san, Japan. Wer im bergigen Gebiet der Präfektur Wakayama in einer der buddhistischen Tempelherbergen nächtigt, darf in den frühen Morgenstunden den rituellen Gesängen der Mönche lauschen. Unvergesslich! KURZ „HAI“ SAGEN Aliwal Shoal, Südafrika. Vor der Küste warten Sandti- gerhaie, Tigerhaie, Schwarzspitzenhaie, Walhaie, Rochen und Riesenmuränen auf besonders mutige Taucher und Taucherinnen.
DEM KÖNIG DER LÜFTE GANZ NAH Vereinigte Arabische Emirate. Wie es sich anfühlt, wenn ein mehrere Kilo schwerer Falke sich in den Lederhandschuh krallt, können Touristen nach einer Jagd-Vorführung in der Liwa-Wüste erleben. QUER ÜBER DEN ATLANTIK Transatlantik-Kreuzfahrt. Reisen wie die Elite zur Hoch- blüte des 19. Jahrhunderts: mit der Queen Mary II stilgerecht und luxuriös von Southampton nach New York.
OSCARREIFE NATURLANDSCHAFT Avatar Berge, China. Spätestens seit dem oscarprämier- ten Kinohit „Avatar“ sind die bizarren Felsformationen des Zhangjiajie Nationalparks weltweit bekannt. Defini- tiv ganz oben auf der China-Bucket-List!
LUFTIGE GRATTOUR Olperer, Zillertaler Alpen. Knapp 600 Höhenmeter müssen überwunden werden, dann ist man an der wohl berühmtesten Hängebrücke Österreichs angelangt. Diese liegt weit oben in den Bergen, auf einer Höhe von über 1.800 Metern im Naturpark Zillertaler Alpen. „ICH BIN ZWAR IN LIVERPOOL GEBOREN, DOCH ERWACHSEN WURDE ICH IN HAMBURG.“ John Lennon über sein geliebtes Hamburg
EIN LICHTERMEER Field of Lights, Australien. Sobald die Sonne untergeht, verwandeln rund 50.000 bunte, solarbetriebene Glaskugeln das australische Outback in ein endlos scheinendes Lichter- meer. Ein echter Gänsehautmoment. MÄRCHEN AUS LEHM Aït-Ben-Haddou, Marokko. Im tiefen Abendlicht wirkt die Jahrhunderte alte Lehmsiedlung Aït-Ben-Haddou wie eine Fata Morgana. Filmfans, aufgepasst: Die Wüstenstadt war Filmkulisse für viele Hollywood-Produktionen, wie etwa Game of Thrones.
COLUMBUS MAGAZIN 29
DESTINATION BERMUDA
EIN BEINKLEID MIT BEINFREIHEIT Alles, was sich als waschechte Bermuda- shorts bezeichnen möchte, muss exakt fünf Zentimeter oberhalb des Knies enden. Eine weitere Qualitätskontrolle ist das Um- krempeln der Beinsäume. Diese sind beim Original jeweils sieben Zentimeter breit, das gibt die nötige Stabilität und Wertig- keit. Denn im Gegensatz zum europäischen Joballtag scheut Mann im subtropischen Bermuda auch beim seriösesten Meeting nicht vor knalligem Stoff und nackten Wa- den zurück. Bermudashorts gehören samt Auf den Bermudainseln haben nicht nur Urlaubsträume ihren Ursprung, auch eines der beliebtesten Kleidungs- stücke der Welt stammt von hier: die Bermudashorts. B Endlose Strände, Palmen, beschauliche Häfen, pastellfarbene Häuser und türkisgrünes Wasser … BERMUDAS: SHORTS MIT GESCHICHTE einahe 400 Jahre ist es her, dass die britische Kolonie Bermuda von einer Gruppe schiffbrüchiger Engländer besiedelt wurde. Die abenteuerlichen Haupttätigkeiten damals? Tabakschmuggel, Walfang und Piraterie. Welche Beinbekleidung diese raubeinigen Herrschaften genau trugen, ist nicht überliefert. Fest steht aber, dass in ihrer Heimat ein praktisches Klei- dungsstück entstand, das seinen Sieges- zug um die ganze Welt antrat. Die Rede ist von den Bermudashorts.
■ Was einst beim Militär seinen Anfang nahm (oben), ist heute auf Bermuda allgegenwärtig: Die Shorts begleiten Polizisten durch den Alltag, und Teilnehmer der Olympischen Spiele tra- gen sie bei der Eröffnungs - zeremonie.
LUST AUF BERMUDA BEKOMMEN? SONNIGE TAGE WARTEN! Wenn man schon auf den Bermudas ist, dann bitte nach Art des Landes! Des- halb führt Sie diese Reise in das entzückende „Royal Palms“, ein Boutique-Hotel, das seine Gäste in 100%igem Bermuda-Style willkommen heißt. HIGHLIGHT: DIE GEGEND MIT DEM ROLLER ERKUNDEN Weil auf der Insel pro Grundstück nur ein Auto ge- stattet ist, gibt es auch keine Autovermietungen. Dafür aber kann man überall und ohne Führerschein Roller ausborgen. Man muss nur 16 Jahre alt sein, Linksver- kehr beherrschen und nicht schneller als 35 km/h fahren. ANREISE Viermal wöchentlich mit British Airways via London direkt nach Bermuda.
DER IDEALE DRESSCODE BEIM BUSINESS-MEETING?
NATÜRLICH BERMUDAS.
Oktober, wenn sich die Temperaturen bei 30 Grad einpendeln und eine angenehme Meeresbrise weht. Zusammengerechnet ergeben die 360 Koralleninseln im Atlantik übrigens gerade einmal 54 km 2 Landmas- se und eignen sich daher perfekt für ent- spanntes Inselhopping. Einen guten Über- blick bekommt man auf der Spitze des 41m hohen Leuchtturms „Gibbs Hill Lighthou- se“ auf Grand Bermuda. Wer seine 185 Stu- fen bewältigt, darf sich an einer Erfrischung aus dem Lighthouse Tea Room sowie an 64 Kilometer Weitblick erfreuen. Die von hier oben winzig wirkenden, sich durch die üppige Landschaft schlängelnden Straßen, alten Forts und historischen Hafenanlagen prägen das Bild dieser Hauptinsel. Sehens- wert sind außerdem die Insel Saint Geor- ge’s, die zum UNESCO-Weltkulturerbe ge- hört, die beeindruckende Kristallhöhle in Bermudas Hauptstadt Hamilton und der langläufige Coral Beach, der im Abendlicht rosa schimmert. Der perfekte Dresscode für all diese Abenteuer? Einmal dürfen Sie raten …
■ Eine der beeindruckendsten Naturattraktionen befindet sich unter der Oberfläche der Hauptstadt Hamilton: die uralten Kristallhöhlen. Um hinzu - gelangen, machen sich Scooter gut – zum Fahren braucht man auch keinen Führerschein!
Blazer, Hemd und Kniestrümpfen nämlich zur normalen Business-Montur der Her- ren. Begonnen hat damit die Royal Navy, bei der die kurzen Hosen für Einsätze in heißen Gebieten seit jeher zur Uniform gehören. Die Landstreitkräfte Großbritan- niens führten den Dresscode weiter, bis sich Geschäftsleute Anfang des 20. Jahr- hunderts von den Soldaten modisch in- spirieren ließen. Ab den 1950ern waren die kurzen Hosen endlich auch für die Frauen der Bermudainseln akzeptabel. ROSA SCHIMMERNDE SANDSTRÄNDE Das ideale Wetter für kurze Hosen herrscht auf Bermuda übrigens zwischen Mai und
UNSERE EXPERTIN CHRISTINE BERANEK
christine.beranek@columbus-reisen.at 01 / 534 11 122
COLUMBUS MAGAZIN 31
■ Auf 422 Meter Höhe speisen? Im @mosphere im 123. Stock des Burj Khalifa wartet dieser kulinarische Höhepunkt!
SO ANDERS EINZIGARTIGE RESTAURANTS
SO KLEIN
Wo Meeresfrüchte besonders gut schme- cken? Unter dem Meer natürlich! Was sonst eher schwierig zu be- werkstelligen ist, wird im „Ithaa“ auf den Malediven Realität. Das Restaurant befin- det sich nämlich fünf Meter unter der Mee- resoberfläche. Serviert wird nach Wahl ein 4-Gänge-Lunch oder ein 6-Gänge-Abend- menü. Das außer- gewöhnliche Erlebnis ist begehrt, Plätze sind schon Monate im Voraus ausgebucht. Wer aber einen Platz ergattert, verbringt un- vergessliche Momente, umgeben von Rochen und bunten Fischen. SO NASS
SO BESONDERS In das „The Rock Restaurant“ an der Südküste Sansibars zu ge- langen, ist bereits ein kleines Abenteuer. Zu Fuß erreicht man es nur bei Ebbe, die Flut schneidet das Restaurant völlig vom Festland ab. Allein mit einem Boot kommen Besucher dann in den Genuss der von den natürlichen Ressourcen der Insel inspirierten Küche. Der logische Standort des höchsten Restaurants der Welt? Das höchste Gebäude der Welt! Um im „@mosphere“ zu speisen, muss man erst den 828 m hohen Burj Khalifa in Dubai erklim- men (siehe Foto). Im 123. Stockwerk auf 442 m Höhe ange- kommen, wartet dann purer Luxus auf die Gourmet-Gäste. SO HOCH „Sobrino de Botín“, „Casa Botín“ oder schlicht „Botín“ – das älteste Restaurant der Welt ist unter vielen Namen bekannt. Kein Wunder, existiert es doch durchgängig bereits seit 1725. Seitdem befindet es sich in einem historischen Viertel der spa- nischen Hauptstadt, das als „Madrid de los Austrias“ (österrei- chisches Madrid) bekannt ist und früher einmal eine Enklave der Habsburger-Dynastie war. SO ALT
Traute Zweisamkeit – das wünscht man sich in jedem romantischen Restau- rant, oder? Im „Solo per due“ ist das nicht nur so dahergesagt, denn hier finden tatsächlich nur zwei Personen Platz. Deshalb gilt es auch als kleinstes Restaurant der Welt. Im ita- lienischen Örtchen Vacone, nur eine Stunde Autofahrt von Rom entfernt, befindet es sich Gerüchten zufolge im früheren Landsitz des römischen Dichters Horaz. Diskretion wird ebenfalls großgeschrieben: der Kell- ner, der ausschließlich für seine zwei Gäste zuständig ist, erscheint nur, wenn man es wünscht. Ein kurzes Klingeln mit dem silber- nen Glöckchen am Tisch genügt.
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SÜDSEETRAUM Bora Bora. Weiße Sandstrände, türkisblaues Meer, eine traumhafte Unterwasserwelt und Sonnenstrahlen, die auf der Haut kitzeln: Das alles findet man auf der kleinen, aber feinen Insel Bora Bora. Traumhaft!
FRÜHSTÜCK MIT GIRAFFEN Giraffe Manor, Nairobi. Frisches Obst, Rührei, Kaffee und ein Giraffenkopf, der sich neugierig durchs Fenster reckt – gehört hier alles zur Tagesordnung.
IM GEWUSEL DER MENGE Shibuya Crossing, Tokyo. Dieses kurze, aber intensive Erlebnis sollte auf jeder Bucket List stehen. Denn zur Stoßzeit wechselt man hier mit bis zu 3.000 anderen Personen bei Grün die Straßenseite. Ziemlich einmalig! AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, JUMP! Victoria Falls, Zimbabwe. Ein Sprung von der 111 Meter hohen Victoria Falls Bridge mit Blick auf die rauschenden Victoriafälle ist wohl nichts für schwache Nerven. Ein Adrenalinkick ist es aber auf alle Fälle!
REITEN, RINGEN, SCHNIPSEN Naadam-Festival, Mongolei. Das mongolische Natio- nalfest zieht jedes Jahr eine große Schar an Besuchern an. Was diese erwartet: sportliche Wettkämpfe, festlich geklei- dete Menschen und köstliches Essen. SCHLEMMERPARADIES! Baskenland. Mit gleich 16 Michelin-Sternen ist San Se- bastián die Stadt mit der höchsten Sterne-Dichte der Welt und eines der besten Ziele für Fine Dining.
KAMELFESTIVAL King Abdul Aziz Camel Festival, Saudi Arabien. Der Beauty-Contest für Kamele, der täglich bis zu 100.000 Besucher anlockt, ließ dieses Jahr erstmals die Teilnahme weiblicher Kamelführerinnen zu. Die Gewinnerin Haya Al Askar und ihr Kamel schrieben also Geschichte. MAMMA MIA! Vis, Kroatien. Ruhige, sonnenverwöhnte Buchten laden hier zum Baden und Relaxen ein. ABBA-Fans, aufge- passt: Hier wurde der Musical-Film „Mamma Mia 2“ gedreht. ACHTUNG: DA BEISST WAS AN! Tropische Gewässer Brasiliens. Für ihre Angriffslust werden sie gefürchtet, zugleich sind Piranhas ein belieb- ter Fang passionierter Angler, die das Besondere suchen. Laut Insidern der beste Köder: ein blutiges Rindersteak! „THIS MAGIC MOMENT ...“ Grüner See, Österreich. Hollywoodstar Ashton Kutcher schwärmt via Facebook und Twitter über das Taucher- und Wanderparadies in Tragöß in der Steiermark. Ein See, der mit dem Einsetzen der Schneeschmelze auf den Bergen im Frühling auftaucht, Bänke verschwinden lässt und im Winter wieder fast völlig verschwindet .. .
WATT FÜR EIN SPEKTAKEL Wattwandern, Friesland. Wandern, wo soeben noch das Meer zu sehen war, und plötzlich auftauchende Inseln be- suchen, die nur wenige Stunden später wieder vom Wasser verschluckt werden. Tipp: Festes Schuhwerk einpacken! IM KÖNIGREICH DES GLÜCKS Bhutan, Südasien. Im versteckten kleinen Königreich zwischen China und Indien wartet ein atemberaubendes Bergpanorama und jede Menge Glück. Denn: Hier ist der weltweit erste Glücksminister im Amt.
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DESTINATION USA
VIER ECKEN FÜR EIN HALLELUJA
Egal, in welche Himmelsrich- tung man vom Four Corners Monument aus blickt, überall wartet Spannendes. Eine Tour durch die beeindruckenden Wüstenlandschaften und historischen Stätten von Utah, Colorado, New Mexico und Arizona.
„Here meet – in freedom – under God – four states“, liest man unter seinen Füßen, wenn man in der Mitte des Four Corners Monuments steht. Bereits 1875 wurde erstmals ein Denkmal an dieser besonderen Stelle errichtet, an der die vier US-Bundesstaaten Utah, Colorado, New Mexico und Arizona aufeinandertreffen. Es liegt auf dem Colorado-Pla- teau und gehört zur Navajo Nation, dem selbstverwalteten Territorium der Navajo. Die heutige unscheinbare Granitplatte mit bronzener Grenzmarke mauserte sich trotz der abgelegenen Lage zu einem Touristenmagneten. Denn besonders faszinierend ist hier die Landschaft Utahs, die von Wind, Wasser und Zeit geformt wurde und Heimat von fünf Nationalparks ist. Die „Mighty 5“, bestehend aus dem Arches-Nationalpark, dem Bryce Canyon-Nationalpark, dem Canyonlands-Nationalpark, dem Capitol Reef-Natio- nalpark und dem Zion-Nationalpark. Der perfekte Ausgangspunkt also, um im Uhr- zeigersinn durch die Highlights dieser vielfältigen Bundesstaaten zu touren. Los geht’s! TOURSTART IN UTAH
■ Trotz seiner etwas abgelegenen Lage hat sich das Four Corners Monument in Utah zu einem Touristenmag- neten gemausert. Wann kann man schon mit einem Fuß in vier Bundesstaaten gleichzeitig stehen?
COLORADO
Colorado bietet quasi an jeder Ecke beeindruckende Foto-Spots, die zum Staunen und Verweilen einladen. Ein Fixpunkt sollte aber der kulturhistorisch bedeutsamste Nationalpark der USA sein, der Mesa Verde Nationalpark. Er schützt rund 4.000 archäologische Stätten, so auch außergewöhnliche Klippenwohnungen, die Besucher im Zuge ei- ner Tour besichtigen können. In den Behausungen, die aus den steilen Felswänden des Canyons zu wachsen scheinen, lebten einst die Stäm- me der Anasazi, auch Ancestral Pueblo People genannt. Mehr als 700 Jahre lang, von etwa 550 bis 1300 n. Chr., war dieses indigene Volk in der Region heimisch. 600 der charakteristischen „Cliff Dwellings“ sind noch erhalten und versetzen Besucher in eine längst vergangene Zeit. Von der Ruhe der Wüste geht es allerdings gleich weiter in den nächs- ten, spannenden Bundesstaat.
■ Im Mesa Verde Nationalpark wird Geschichte greifbar: Die sogenannten „Cliff Dwellings“ existieren bereits seit 550 n. Chr.
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DESTINATION USA
LUST AUF USA BEKOMMEN?
16 AUFREGENDE TAGE WARTEN!
Alle Highlights rund um Four Corners stehen auf dem Pro- gramm der Mietwagenrund- reise: vom Grand Canyon über das Monument Valley, Mesa Verde und Santa Fé bis Albuquerque und Tuscon. HIGHLIGHT: HIGH NOON LIVE Den Mythos „Wilder Westen“ live erleben: die kleine Stadt Tombstone ist eine echte historische Westernstadt und jeden Nachmittag wird die berühmte Schießerei am O.K. Corral zwischen Doc Holliday, Wyatt Earp und dem McLaury/Clanton Clan nachgespielt. Ein Highlight nicht nur für Westernfans! 16 Tage Mietwagenrund- reise inklusive Flug ab/bis Österreich Täglich antretbar, ab € 3.950 p. P.
■ Ob die weißen Gipssanddünen (links) oder das kunterbunte Santa Fe (oben): New Mexico bietet jedem Geschmack etwas.
Nichts drückt das Lebensgefühl New Mexicos so gut aus wie das bunte Santa Fe. Sein geschichtsträchtiges Erbe reicht von den amerikanischen Ureinwohnern über spanische und mexika- nische Einflüsse bis hin zu typischen Wildwest-Cowboys. Ein Spaziergang durch die Stadt bietet eine farbenfrohe Mischung aus quirligen Freiluftmärkten, Kunstgalerien, Museen und his- torischen Gebäuden wie dem Palace of the Governors, dem äl- testen, durchgängig genutzten öffentlichen Gebäude der USA. Die florierende Kunstlandschaft Santa Fes spiegelt sich auch in der Gastronomie wider: Hippe Bistros und moderne Restau- rants experimentieren kreativ mit den kulinarisch-kulturellen Einflüssen dieser Region. Da fällt es fast schwer, zum nächs- ten Stopp der Four Corners Tour weiterzuziehen. Ein Streifzug durch die 90 Minuten entfernte historische Altstadt von Albu- querque bereitet allerdings ideal auf die abenteuerlichste Etappe vor: die beeindruckenden weißen Dünen. Das White Sands Na- tional Monument nahe der Stadt Las Cruces ist eines der größ- ten Naturwunder der Welt. Auf einer Fläche von 712 m2 schlän- geln sich wellenförmige Dünen aus weißem Gipssand entlang der Wüste. An einem sonnigen Tag beginnt die Landschaft hier zu strahlen. NEW MEXICO
UNSER EXPERTE CHRISTOPH TOTH
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