LUST AUF KORFU BEKOMMEN? EINE WOCHE LANG PURE SCHÖNHEIT ENTDECKEN Korfu bietet viele Highlights der unterschiedlichsten Art. Das Gebiet rund um den Ferienort Paleokastritsa beispielsweise besteht aus fünf Buchten und zwei Halb- inseln, gesäumt von Oliven- bäumen und Zypressen. Im Zuge der achttägigen Reise hat man genügend Zeit, diese malerische Postkarten- Idylle zu erkunden. HOTEL HIGHLIGHT mehr – in der grünen Oase des Hotels St. George’s Bay Country Club hätte sich die sportliche Kaiserin Elisabeth bestimmt sehr wohl gefühlt. 7 Nächte inkl. Flug ab/bis Österreich ab € 870 pro Person Tennis, Wassersport, Mountain Biking und
■ Ob die türkisblaue Bucht Kap Drastis (oben) im Nordwesten der Insel oder das paradiesische Kloster Paleokastrit- sa an der Westküste (unten rechts) – wer könnte Kaiserin Elisabeth verübeln, dass sie sich in Korfu verliebte?
Wer sich von den glasklaren Sand- und Kiesbuchten losreißen kann, streift in der Hauptstadt Kerkyra durch schmale Gässchen, besucht Boutiquen, lauschige Tavernen oder die beiden imposanten Festungen. Aber auch die Landschaft rund um den Badeort Paleokastritsa an der Westküste Korfus zählt zu den unver- gesslichen Reiseerinnerungen. Türkisblaue Badebuchten werden hier eingerahmt von eindrucksvollen Steilküsten. Das gleich- namige Kloster aus dem Jahr 1225 bietet schattige Plätzchen zum Verweilen und ein Highlight für Samtpfoten-Fans. Denn in den schattigen Nischen machen es sich dutzende Katzen bequem, die Be- suchern oft sogar ausgiebige Streichelein- heiten erlauben. Oder aber man macht es wie Kaiserin Elisabeth und nutzt Griechenlands grünste Insel für aus- gedehnte Wanderungen unter Oliven- bäumen und Zypressen mit Blick aufs azurblaue Meer.
vergebens suchte. Welche Routen Sisi bei ihren ausgiebigen Wanderungen ins Grüne nahm, ist leider nicht überliefert. Bei all den blühenden Gärten und schattenspenden- den Olivenhainen hatte sie sicherlich, wie begeisterte Reisende bis heute, die Qual der Wahl. Doch auch hier kam Elisabeths rast- loser Geist nicht dauerhaft zur Ruhe. Sechs Jahre nach Abschluss der Bauarbeiten gab sie ihren Palast auf und schrieb melancho- lisch in ihr Tagebuch: „Unsere Träume sind immer schöner, wenn wir sie nicht verwirk- lichen.“ Nach ihrem Tod, der kurz darauf folgte, ging das Archilleion an Elisabeths Tochter Gisela über. Seit Anfang der 1990er- Jahre wird Sisis weißer Marmorpalast nun als Museum und Veranstaltungsort genutzt. GRIECHENLANDS GRÜNE PERLE Um nach Korfu zu kommen, braucht es keine Odyssee à la Homer. Von Österreich aus bedarf es nicht einmal zwei Stunden Flugzeit, um in Sisis Paradies zu gelangen.
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