COLUMBUS Magazin 2025 Herbst

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DAS MAGAZIN

UNSERE REISEBÜROS

WIEN

NIEDERÖSTERREICH

SALZBURG

WUNDER DER NATUR Unsere Erde hat an jeder Ecke wunderbare Überraschungen zu bieten, die es zu entdecken gilt. Kommen Sie mit auf eine wahrlich wunderbare Reise!

COLUMBUS Zentrale Universitätsring 8 A-1010 Wien Tel.: 01 / 534 11 0 Mail: touristik@columbus.at COLUMBUS Wieden Wiedner Gürtel 12 A-1040 Wien Tel: 01 / 505 23 86 Mail: wieden@columbus.at COLUMBUS Cottage Kutschkergasse 42 A-1180 Wien Tel.: 01 / 479 10 10 Mail: cottage@columbus.at COLUMBUS Mauer Gesslgasse 10 A-1230 Wien Tel.: 01 / 889 28 28 Mail: mauer@columbus.at

COLUMBUS Hollabrunn Sparkassegasse 19 A-2020 Hollabrunn Tel.: 02952 / 23 50 Mail: hollabrunn@columbus.at COLUMBUS Mistelbach Hafnerstraße 8 A-2130 Mistelbach Tel.: 02572 / 33 01 Mail: mistelbach@columbus.at COLUMBUS Baden Grabengasse 20 A-2500 Baden Tel.: 02252 / 908 263 Mail: baden@columbus.at COLUMBUS Perchtoldsdorf Wiener Gasse 6 A-2380 Perchtoldsdorf Tel.: 01 / 869 87 88 Mail: perchtoldsdorf@columbus.at

COLUMBUS Salzburg Julius-Welser-Straße 8 A-5020 Salzburg Tel.: 0662 / 42 40 00 40 Mail: salzburg@columbus.at

STEIERMARK

COLUMBUS Raaba-Grambach Dr.-Auner-Straße 20 (Technopark) A-8074 Raaba-Grambach Tel.: 0316 / 902 202 Mail: raaba@columbus.at

TIROL

COLUMBUS Innsbruck Leipziger Platz 1 A-6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 33 060 Mail: innsbruck@columbus.at

RARES LEUCHTEN Wo und warum man- cherorts das Meer in der Nacht leuchtet.

NATUR VORAUS Naturschutzpionier Michael Lutzeyer im großen Interview.

WAHRE URMACHT Forscherin Christine Mohr über die Macht der Wunder.

BURGENLAND

OBERÖSTERREICH

VORARLBERG

COLUMBUS Eisenstadt Hauptstraße 21 A-7000 Eisenstadt Tel.: 02682 / 626 63 Mail: eisenstadt@columbus.at

COLUMBUS Linz Lustenauer Straße 39 A-4020 Linz Tel.: 0732 / 77 47 44 Mail: linz@columbus.at

COLUMBUS Wolfurt Kirchstraße 20 A-6922 Wolfurt Tel.: 05574 / 90300 Mail: wolfurt@columbus.at

EDI TORIAL

KOMMEN SIE MIT IN DIE WELT DER WUNDER!

VEREHRTE LESERINNEN UND LESER DES COLUMBUS MAGAZINS, LIEBE KUNDEN!

Es gibt Augenblicke, die uns den Atem rauben: Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Gipfel ei- nes Gebirges vergolden, wenn ein Regenwald im Morgengrauen erwacht, wenn das Meer – oder mein geliebter Attersee – in tausend Blautönen schimmert. Es sind diese Wunder der Natur, die uns auf Reisen so tief berühren. Und uns gleichzeitig daran erinnern, wie ein- zigartig und zerbrechlich unser Planet ist. Gerade in unserer heutigen Zeit wird uns im- mer bewusster, wie eng unser Erleben mit der Verantwortung verknüp " ist, die wir tragen. Klimawandel, der Verlust von Artenvielfalt und die Verschwendung von Ressourcen be- drohen genau jene Naturschauspiele, die uns seit jeher faszinieren. Als Reiseveranstalter be- wegen wir uns mitten in diesem Spannungs- feld: Wir möchten unvergessliche Erlebnisse ermöglichen – und zugleich dazu beitragen, dass diese Erlebnisse auch für kommende Ge- nerationen erhalten und geschützt bleiben. Deshalb verstehen wir Nachhaltigkeit nicht als Trend, sondern als Verp # ichtung. Wir för- dern Reisen, die Rücksicht nehmen: auf die Natur, auf die Menschen vor Ort und auf die kulturellen Schätze, die jede Region prägen. Ob es um die Wahl umweltfreundlicher Ver-

kehrsmittel, die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern oder den respektvollen Umgang mit emp $ ndlichen Ökosystemen geht. Wir sind überzeugt: Jeder einzelne Schritt zählt. VERANTWORTUNG FÜR MORGEN & ÜBERMORGEN Dieses He " widmet sich den „Wundern der Natur“. Den großen und den kleinen, den be- kannten und den versteckten. COLUMBUS ladet Sie ein, die Schönheit unserer Erde zu entdecken. Lassen Sie sich inspirieren – von Landscha " en, die staunen lassen, von Orten, die Geschichten erzählen, und von Menschen, die sich mit Leidenscha " für den Erhalt ihrer Heimat einsetzen. Und vielleicht spüren auch Sie, während Sie blättern, dass jede Reise eine Einladung ist: zum Staunen, zum Innehalten – und zum Handeln. Denn nur, wenn wir alle gemeinsam Verantwortung übernehmen, wird es möglich sein, dass unsere Kinder und Enkelkinder eines Tages dieselben Wunder erleben dürfen.

Viel Freude beim Lesen! Ihr Mag. Alexander Richard, Geschä ! sführer COLUMBUS Reisen

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WO BERGE FLIEGEN LERNEN Schwebende Felsriesen, Nebel- schwaden und Bäume, die in lu ! iger Höhe wachsen.

ZWISCHEN HIMMEL & HÖHLE Kappadokien – wo Natur- spektakel auf Menschheits- geschichte tri " .

WO DAS CHAOS REGIERT Warum Norwegens Fjorde die Grundlage für komplexe Forschung bieten.

WEISSES WUNDERLAND Der Salar de Uyuni in Bolivien. Wohnen in der größten Salzwüste der Welt.

VOM GEBEN UND NEHMEN Naturschutz-Pionier und Grootbos-Gründer Michael Lutzeyer im Interview.

DIE MACHT DER WUNDER Expertin Christine Mohr im Interview über die Faszination des Menschen an Wundern.

WOHIN DIE REISE GEHT ...

BIG LONELY DOUG UND SEIN RETTER Ein tausende Jahre alter Baum als Ho # nungsträger

DER SOUNDTRACK DER NATUR Sri Lankas Natur hat den Rhythmus im Blut

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GLÜHENDE GEHEIMNISSE Warum mancherorts das Meer von selbst leuchtet

MIT DEM STROM Warum der Mekong mehr ist als nur ein Fluss

ZUM WUNDERN Die fünf vielleicht wunderbarsten Wunder

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COLUMBUS NEWS Blick hinter unsere Kulissen

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WO GÖTTER FRÜHSTÜCKEN Die Pancake Rocks im Paparoa-Nationalpark

BILDWELTEN Iguazú Falls | Estland-Moore | Rainbow Mountains

VORAUS(GE)LESEN Weil jede Reise auch das perfekte Buch braucht

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DER TANZ DER EISBERGE Willkommen in Grönlands Diskobucht

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KURZ MAL WEG Plitvicer Seen: ein Wunder für alle Sinne

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EXPEDITION ECHSE Abenteuerliche Riesen im Inselreich Komodo

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IMPRESSUM: Medieninhaber & Herausgeber: COLUMBUS Reisen GmbH & Co. KG; Geschä ! sführer: Mag. Alexander Wenzel Richard, Universitätsring 8/24, A-1010 Wien; Kontakt: Telefon +43 1 534 11-0, E-Mail: o # ce@columbus.at; FN 5351w; ATU 10903209; Handelsgericht Wien | Projektleitung COLUMBUS Reisen: Michaela Haipl, Mario Steinwedel | Konzeption & Herstellung: UND Kommunikation GmbH, Pilgramgasse 22/7, A-1050 Wien | Creative Director: Denise Katzensteiner | Chefredaktion: Johannes Stühlinger | Autorinnen: Jenni Koutni, Eva Christina Schroeder, Michi Reichelt, Resi Reiner | Lektorat: Carola Kilga | Fotos: Shutterstock, iStock, AdobeStock, Martin Aigner, Roger Pimenta, Ulli Seer, Scenic Cruises International, Christophe Chammartin, Felix Imhof, Star Clippers Kreuzfahrten, Hapag-Lloyd Cruises, Akira Matsui, Luna Salada Hotel de Sal, Aviareps Austria, TJ Watt, Grootbos Private Nature Reserve, Christopher Ison, Cunard Line, Scott G Toepfer, neusta Grafenstein, Heritage Line, Privat beigestellt | Key Account & Consulting: Roland Gölles

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DIE PRESSESCHAU

Als langjähriger Partner der Tageszeitung „Die Presse“ freuen wir uns, unsere Leistungen auch im Rahmen der Lifestyle-Mes- se „Die PresseSchau“ präsentieren zu dürfen. Dort haben Sie die Möglichkeit, uns persönlich kennenzulernen und sich von unserem Angebot und unserem Service zu überzeugen.

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BILDWELTEN BRASILIEN

WASSER MARSCH! In einer einzigen Sekunde rauscht hier so viel Wasser herunter, wie in ein mittelgroßes Schwimmbad passt: Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná und der argentinischen Provinz Misiones sind ein Naturspektakel. Besonders berühmt ist die Garganta do Diabo, die Teufelsschlucht, in der sich vierzehn Wasserfälle tosend in die hufeisen- förmige Schlucht ergießen. Der Legende nach hat Schlangengott M’Boi aus der Guaraní-Mythologie im Zorn den Abgrund mit einem Fausthieb in das Gestein geschlagen. Seit 2011 zählen die Wasserfälle

zu den sieben Naturwundern der Welt. Nur wenige Kilo- meter nordwestlich erhebt sich der Itaipú-Staudamm, Teil des leistungsstärksten Wasserkraft- werks unseres Planeten.

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BILDWELTEN ESTLAND

GIVE ME MOOR!

Wie kleine grüne Inseln wölbt sich das Moos zwi- schen dunklen Wasserflächen, dazwischen sprießt hie und da Sonnentau oder eine Orchidee. Ja, in Estland bedecken Moore mehr als ein Fünftel des Landes, und die Menschen sind seit Jahrhun- derten eng mit ihnen verbunden: Sie sammeln Beeren, baden im klaren Wasser der Mooraugen und erzählen Geschichten von geheimnisvollen Nebelwesen, die hier ihr Zuhause haben sollen. Auch Elche, Biber und sogar Braunbären fühlen sich in den Mooren wohl. Das liegt wohl daran, dass sie Orte der Stille und Vielfalt sind. Eines ist

klar: Wer einmal über diesen grünen Teppich gewandert ist, wird das Gefühl von Weite und Ruhe nie wieder vergessen können.

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BILDWELTEN PERU

BUNTER GEHT'S NICHT In den peruanischen Anden scheint auf 5.000 Me- tern Seehöhe die Erde zu einer Leinwand geworden zu sein. Der Vinicunca, besser bekannt als Rainbow Mountain, leuchtet in Regenbogenfarben von Rot über Gelb bis zu Blau – Millionen Jahre an geologi- schen Prozessen sei Dank: Eisenoxid sorgt für Rot-, Schwefel für Gelb-, Kupfer für Grün- und Mangan für Pinktöne. Diese Sedimentschichten wurden durch die Plattentektonik fast senkrecht aufgestellt und durch Erosion freigelegt. Um dieses Schauspiel sehen zu können, wandert man an Alpakas und Lamas vorbei durch karge Höhen, bis sich der Regenbogen-

hang vor einem ausbreitet. Der Klimawandel macht es möglich: Vor 2013 war der Rainbow Moun- tain nicht sichtbar, weil er von einer Schneeschicht und einem Gletscher bedeckt war.

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SCENIC GROUP

EUROPA KROATIEN

IM LUXUS SCHWIMMEN

KURZ MAL WEG Das Zusammenspiel aus Wasser, Kalkstein und P ! anzen hat im Herzen Kroatiens eine Seenlandscha " erscha # en, die auf vielen Ebenen fasziniert: die Plitvicer Seen.

Eine Reise auf dem Wasser, voller Luxus, Abenteuer und unvergesslicher Momente? Klingt verlockend! Die Scenic Group bietet dafür mehrere Möglichkeiten. O b auf hoher See, dem Mittelmeer oder den Polarregionen: auf den Discovery-Yachten von Scenic Luxury Cruises & Tours und den Boutique-Yachten von Emerald Cruises & Tours sind Luxus und Abenteuer garantiert mit an Bord. Scenic Eclipse und Scenic Eclipse II sind die weltweit ersten beiden luxuriösen Discovery-Yachten, mit denen die Hochsee befahren wird. Und im Jahr 2026 steht wahrlich Spektakuläres auf dem Reiseplan: soeben wurde eine exklusive Reisekollektion voller fantastischer Destinationen vorgestellt, die Lust auf Abenteuer machen. Von beeindruckenden Naturschauspie- len an unberührten Orten – sogar die Sonnen % nsternis in Grönland ist dabei – über Glanz und Glamour an der Côte d’Azur beim Grand Prix von Monaco bis hin zur Geschichte Amerikas bei den Feierlichkeiten zur 250-jährigen Unabhängigkeit. ENTSPANNT ZU DEN SPANNENDSTEN ORTEN Luxus und Abenteuer gehen bei den Scenic Discovery-Yachten Hand in Hand. Deshalb ist der Platz an Bord begrenzt, in den Polarregionen beispielsweise auf nur 200 Passagiere. So erhält jeder Gast ausreichend Privatsphäre in seiner Suite mit privater Veranda. Ein luxuriöser Well- nessbereich und exquisite Dining-Erlebnisse sorgen für pure Wohlfühl- atmosphäre. Auf über 163 Routen werden 278 Häfen in 50 Ländern auf allen Kontinenten angesteuert. Was diese Reisekollektion besonders macht, sind Flexibilität und Individualität. Routen können nahtlos zu in- dividuellen Reisen kombiniert werden. An Bord der beiden Luxusyach- ten ist bis auf die exklusiven Aus ! üge mit dem Helikopter oder U-Boot alles inklusive, der Gast muss sich um nichts mehr kümmern. Yacht- kreuzfahrten der nächsten Generation. DIE ZUKUNFT DES LUXURIÖSEN YACHTURLAUBS Willkommen an Bord der neuesten Superyacht von Emerald Cruises & Tours – der Emerald Kaia, die mit einer Länge von 120 Metern ab April 2026 mit bis zu 128 Gästen in See sticht und die besten Reiseziele der Welt ansteuert. Von der exklusiv gestalteten Sky Lounge bis hin zu pri- vaten Cabañas auf dem Sky Deck – jeder Bereich dieser Yacht ist darauf ausgelegt, maximale Entspannung und luxuriösen Komfort zu bieten. Kulinarik-Enthusiasten kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Sport- und Fitnessfans. Vor allem aber sorgt die Emerald Kaia mit sorgfältig aus- gewählten Reiserouten und exklusiven Landaus ! ügen für ein ganz neues Reisegefühl. Die Yacht ist spezialisiert auf kleinere Häfen des Mittelmeers, des Roten Meeres und des Indischen Ozeans. Passagiere erhalten so einen exklusiven Zugang zu besonderen Destinationen. An Bord dieses Schi " s scheint nichts unmöglich. Vor allem aber ist eine Reise mit Luxusyachten der Scenic Group unvergesslich.

LUST AUF KROATIEN BEKOMMEN? 8 TAGE KROATIEN GENIESSEN Mal azurblau, mal smaragd- grün, aber immer etwas Besonderes. Die Plitvicer Seen sind in Wahrheit ein impo- santes Mosaik aus Wasser, Kalkstein und Wald. Klar wie das Wasser weiß man hier: Dieses Fleckchen Kroatien lässt naturbegeisterte Herzen höherschlagen.

Über 90 spektakuläre Wasserfälle verbinden die einzelnen Seen dieses besonderen Juwels in Kroatien.

Scenic Eclipse, die weltweit erste Discovery-Yacht. Luxus und Komfort kommen an Bord nicht zu kurz. Und für das wahre Entdeckergefühl werden die Gäste von wissenschaftlichen Experten begleitet.

W er zum ersten Mal vor den türkisblauen Wasser ! ächen der Plitvicer Seen steht, dem bleibt schon einmal die Spu- cke weg. Vor Begeisterung. Denn es ist o " ensichtlich, warum dieses kroatische Juwel seit 1979 zum UNESCO- Weltnaturerbe gehört. Inmitten dichter Wälder der Region Lika-Karlovac reihen sich 16 glasklare Seen aneinander, ver- bunden durch mehr als 90 Wasserfälle, die san # plätschernd oder mit schäumen- der Gischt tosend die Felsen herabstürzen.

Das Besondere liegt hier buchstäblich im Auge des Betrachters: die einmalige Farbenpracht, die je nach Licht und Jahreszeit von Smaragd- grün bis Azurblau wechselt, und der ständige Wandel der Landscha # – Kalkgestein, Moos- böden, dichter Wald. Das Zusammenspiel eben dieser Elemente hat über die Jahrtausen- de unterschiedlich große Wannen und Barrie- ren aus dem Kalkstein geformt, die heute das Wasser in spektakuläre Kaskaden lenken – ein Prozess, der noch immer im Gange ist. EIN WUNDER FÜR ALLE SINNE Ein Schauspiel, das den Nationalpark Plitvi- cer Seen zu einem spektakulären Naturwun- der macht, auf das man in Kroatien auch be- sonders achtgibt: Holzstege sorgen dafür, dass Besucher nicht vom Weg abkommen, und lenken selbige gleichzeitig über stille Wasser- ! ächen, vorbei an Wasserfällen, durch schat- tige Wälder und an versteckte Buchten. Hier leben Braunbären, Wölfe, Fischotter und über 160 Vogelarten – ein stiller Beweis dafür, wie unberührt diese Landscha # geblieben ist. Ob im Frühling, wenn die Natur explodiert, im Sommer mit seinem satten Grün, im herbst- lichen Farbrausch oder unter einer Winterde- cke aus Schnee – jeder Besuch zeigt ein ande- res Gesicht dieses Naturwunders. Die Plitvicer Seen sind allerdings trotz ihrer Pracht kein Ort, den man bloß sieht. Man hört das Wasser, riecht Holz, spürt feinen Sprühnebel auf der Haut. Dieses Na- turwunder kann man mit allen Sinnen erle- ben. Vor allem aber ist es von Österreich nur einen Katzensprung entfernt.

HIGHLIGHT: UNBERÜHRTE NATUR

Die nahe UNESCO Welterbe Altstadt Zadar alleine wäre schon eine Reise wert. Tipp: den dortigen Fischmarkt besuchen! Nicht nur für den Gaumen ein Paradies ... Rundreise 8 Tage / 7 Nächte Termine: z. B. 19.04. – 26.04.2026 & 10.05. – 17.05.2026 & 14.06. – 21.06.2026 Ab € 1.690 p. P.

Hier leben nicht nur Fischotter und Wölfe – auch Bären und 160 Vogelarten fühlen sich an den Plitvicer Seen zu Hause.

UNSERE EXPERTIN

Sabine Kitzmüller

sabine.kitzmueller@columbus.at 02682/626 63

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INTER VIEW

Christine Mohr hat sich im Rahmen ihres Forschungsprojekts (siehe Infokasten) intensiv mit Schleiereulen befasst und viel über sie ge- lernt: „Aufgrund der Verletzungsgefahr – insbesondere für die Tiere selbst – ist es ratsam, für Begutachtungen bestimmte Vögel an den Beinen festzuhalten. Danach können sie unversehrt weiterfliegen.“

Es gibt vieles auf dieser Welt, das wir als „Wunder“ bezeichnen. So viele Orte, Lebewesen und Phänomene, die eine ganz besondere Faszination ausüben – und darüber hinaus vieles abseits von Naturwundern, an das zahlreiche Menschen glauben. Über die Hintergründe dieser Faszination am Unerklärlichen haben wir mit der Expertin Christine Mohr gesprochen. DIE MACHT DER WUNDER

E r ist schon sehr vielseitig, dieser Be- gri ! „Wunder“. Religiöse Menschen bezeichnen damit etwas Göttliches, Eltern sehen es in ihren Kindern, für Sportbegeisterte kann es ein überra- schender Sieg des Lieblingsteams sein. Auch sogenannte Wunder der Natur haben viele von uns bereits bestaunt – wobei sich die Fra- ge aufdrängt: Was ist eigentlich ein „Wunder“? Worin liegt seine Anziehungskra " begründet, ja, seine Macht, die es auf Menschen ausübt? Gemeinsam mit Christine Mohr wollen wir darauf Antworten # nden. Die Professorin für Kognitive Psychologie an der Univer- sität Lausanne beschä " igt sich seit Jahren mit dem Glauben an das Übernatürliche. WAS VERSTEHEN MENSCHEN AUS IHRER WISSEN- SCHAFTLICHEN SICHT ALS WUNDER? „Wunder“ ist ein sehr breiter Begri ! , daher muss man verschiedene Ebenen unterschei- den. Gehe ich – wissenscha " lich gesehen – von dem intimen, persönlichen Erleben von Glauben aus, sind wir bei der Spiritualität, die eigentlich immer eine a ! ektive Komponente hat. Denn es geht bei dieser Ebene unter an- derem um die Suche nach Wert und Sinn des Lebens. Sie steht im Gegensatz zur kulturellen Ebene des Glaubens, die durch unsere Ge- wohnheiten, unsere soziale Zugehörigkeit ge- geben ist. Generell erklärt der englische Aus- druck „awe“ das Erleben von Wunder ganz gut. Im Deutschen könnten wir es als Ehr- furcht oder Demut bezeichnen. Das beginnt bei Religion und geht über Kunst und Kultur,

also Gemälde, Skulpturen, Architektur oder musikalische Darbietungen, bis hin zu Na- turphänomenen: Berge, Ozeane, Stürme oder Sternenhimmel. Und es umfasst Momente der Verbundenheit mit anderen Menschen, de- ren Schöpfungen – oder eben mit der Natur. RELIGION, KULTUR, NATUREMPFINDEN … WAS VERBINDET DIE „WUNDER“ DIESER VERSCHIEDENEN BEREICHE? Das Emotionale. Das Gefühl, dass etwas größer ist als man selbst. Die Entstehung der Idee, dass es Götter gibt, kann ja durch- aus mit Naturerlebnissen zu tun haben, die so überwältigend waren, dass man sie sich nicht anders erklären konnte. So unerklär- lich, dass man Erklärungsmodelle kreierte. Ein gewaltiger Sturm, der sich vor dir auf- baut. Ein Tsunami, bei dem das Wasser zuerst von allein zurückgeht. Wer weiß, vielleicht geht das geteilte Meer in der Bibel auf einen Tsunami zurück? Und es war nicht nur frü- her so, auch heute noch wird man beim An- blick einer derartigen Naturgewalt demütig. Aber es ist egal, ob es Naturereignisse sind, die Schönheit der Biologie oder eine geniale Opernau ! ührung, bei der man am liebsten vor lauter Ehrfurcht losheulen würde: Man hat ein Gefühl, dass das Erlebte über alles hinausgeht, was man leicht erklären könnte. WENN WIR EHRFURCHT EMPFINDEN, IST DAS ALSO ETWAS SEHR INDIVIDUELLES? Ja. Ob ein spirituelles Erlebnis, Ehrfurcht, oder Demut: Der Moment des Erlebens ist

Christine Mohr

wuchs am Bodensee auf, wo sie an der Univer- sität Konstanz auch ihr Studium der Psycholo- gie absolvierte. Seit 2010 ist sie Professorin für Kognitive Psychologie an der Universität Lau- sanne, nachdem sie ihr Doktorat an der Uni- versität Zürich absolviert hatte und danach am Universitätsspital Genf und an der Universität Bristol tätig war. Christine Mohrs Forschung konzentriert sich unter anderem auf den menschlichen (Aber-) Glauben. Eines ihrer angewandten Projekte stellt dabei die Schleiereule in den Fokus, die in vielen Kulturkreisen gefürchtet, gehasst oder

sogar getötet wird. Der weitverbreitete Aber- glaube besagt, dass die Präsenz des Vogels Tod und Unglück ankündigt. Dieses irrationale Denken verhindert, dass die Schleiereule z. B. im Nahen Osten zur Bekämpfung von Nage- tieren eingesetzt wird; stattdessen wird Gi ! verstreut. Christine Mohr leistete als Teil eines internationalen Teams Au " lärungsarbeit, um die Nagetierpopulationen durch den na- türlichen Feind zu regulieren. So konnte man Landwirte in Israel, im Westjordanland und Jordanien davon überzeugen, die Vermehrung von Schleiereulen durch Nistkästen anzuregen.

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STAR CLIPPERS

„Naturwunder beeindrucken durch Größe und die Beständigkeit, sie relativieren die eigene Existenz.“

LEINEN LOS!

Star Clippers betreibt drei der größten Passagiersegelschi # e der Welt. Mit Anlau $ äfen abseits der üblichen Routen sowie Annehm- lichkeiten, die man sonst nur auf privaten Yachten % ndet, zählt Star Clippers zur Spitze der Veranstalter von Spezialkreuzfahrten. D ass Kreuzfahrt nicht gleich Kreuzfahrt ist, wird an Bord der Star Clippers-Schi ! e schon auf den ersten Blick klar: hier werden ruhig Segel gesetzt und keine wummernden Turbi- nen angeworfen. Doch damit fangen die Unterschiede eigent- lich erst an. Aber alles der Reihe nach: Star Clippers-Schi ! e befahren auf wechselnden Routen die Karibik, Zentralamerika und das Mittelmeer. Zur Flotte zählen der Fünfmaster „Royal Clipper“ (Länge: 134 Meter, 227 Passagiere, 106 Besatzungsmitglieder) sowie die baugleichen Viermaster „Star Flyer“ und „Star Clipper“ (Länge: 115,5 Meter, 166 Passagiere, 74 Besatzungsmitglieder). Eine Reise auf einem der Vier- oder Fünfmast-Segelschi ! e von Star Clippers lässt unweigerlich die Segelromantik einer längst vergangenen Zeit wieder- au $ eben. Anders als damals bieten diese drei Segelschi ! e modernen Komfort, verbunden mit der Erfüllung höchster Sicherheitsstandards. LEBEN AN BORD In familiärer Atmosphäre kann man sich völlig ungezwungen an Deck bewegen und kommt schnell in Kontakt mit der Mannscha " und ande- ren Passagieren. Den Matrosen beim Segelsetzen zuschauen? Vielleicht sogar einmal selbst mitanpacken, auf den Mast ins erste Krähennest klettern? Sich ins Netz vor dem Bugspriet legen und unter sich kris- tallklares Wasser fühlen? Alles kein Problem. Am Hauptdeck wartet dann in der Bibliothek schon eine Partie Schach oder Bridge, und die „Tropical Bar“ lockt mit köstlichen Cocktails. Selbst der Kapitän freut sich über Besuch auf der Brücke und weiht Interessierte gerne in die Geheimnisse des Segelns und der Navigation ein. IDEAL FÜR IDEALISTEN Die Schi ! e sind bestens für Paare und Singles geeignet, welche es lie- ben, in kleinen Buchten und vor einsamen Stränden vor Anker zu ge- hen, abseits der Touristenströme von Riesenkreuzfahrtschi ! en. Die Innen- und Außenkabinen der Star Clippers-Schi ! e haben eine Größe von 9 bis 14 m 2 und verfügen über Klimaanlage, TV/DVD, Safe und ein eigenes Marmorbad mit Dusche und WC. Noch mehr Komfort bieten die Eigner-Suiten (ca. 21 m 2 ) mit einem separaten Wohnbereich und Whirlpool. Auf der Royal Clipper stehen zusätzlich 14 Deluxe Suiten (ca. 25 m ² ) mit Balkon sowie zwei Eigner-Suiten (je 40 m ² ) zu Ihrer Ver- fügung. Überall an und unter Deck steht das entspannte Leben im Vor- dergrund. Heißt: Die Star Clippers-Segelschi ! e kennen keinen stren- gen Dresscode. Auch abends ist es eher leger. Die o & zielle Empfehlung: sportlich gep $ egter Stil, aber weder Anzug noch Abendkleid.

doch schon sehr persönlich und intim. Ein Erlebnis, das einen berührt hat, das Gefühl, etwas Besonderes erlebt zu haben – sei es in der Natur, mit Musik oder mit Kultur –, das lässt sich doch nicht einfach so vorprogram- mieren. Es passiert. Man kann es als idiosyn- kratisch bezeichnen: Eine Person hat dieses Gefühl in der einen Situation, eine andere Person in einer anderen – da gibt es keine Verallgemeinerung. Die einen emp # nden ein tiefes, vielleicht lebensveränderndes Erlebnis in einem Museum in Florenz, die anderen beim Wandern in den Bergen, und wieder andere beim Besuch von historischen Stätten in Israel und dem Westjordanland, wie zum Beispiel in Bethlehem. SEHNEN SICH ALLE MENSCHEN NACH WUNDERN, DEM ÜBERNATÜRLICHEN UND UNERKLÄRLICHEN? Auch da kommt es auf die Persönlichkeit an. In der Forschung unterscheiden wir zwischen Menschen, die sehr kritisch denken, und an- deren, die Derartiges aktiv suchen. Da gibt es einen grundlegenden Unterschied im Ver- arbeiten von Informationen. Das heißt aller- dings nicht, dass eine Person, die sehr kritisch denkt, nicht auch von der Natur, der Musik oder anderen Erlebnissen überwältigt werden kann. Im Gegenteil: Es kann sogar noch ext- remer ausfallen, denn wenn jemand sehr kri- tisch denkt, alles Unerklärliche ablehnt und dann ein Extremerlebnis hat, wir " das alle vorigen Denkmodelle über den Haufen. Und der E ! ekt, das emotionale Erlebnis, ist dann o " viel stärker. Umgekehrt ist es aber o " so: Ist jemand eh schon spirituell, ist so ein Er- lebnis o " nur eine Bestätigung. Das kann sich aber mit der Zeit auch ändern. Ein Grund, warum sich viele Menschen im Alter mehr der Spiritualität und auch der Religion zu- wenden, ist, dass sie mit emotionalen Situa- tionen wie zum Beispiel Verlust klarkommen müssen. Das bedeutet nicht, dass man plötz- lich gläubig wird, wenn man es vorher nicht

war, aber man schätzt das Spirituelle wieder mehr, wenn man Trost braucht.

WAS MACHEN DIESE „WUNDER“ MIT UNS? Die Reduktion von Ambivalenz, von innerem Widerspruch, wird o " als Grund dafür ge- nommen, warum Menschen zur Spiritualität, zum paranormalen Glauben tendieren. Man will also diese Ambivalenz in sich selbst redu- zieren und ein Gefühl von Kontrolle wieder- herstellen. Wir sehen, dass magisches Den- ken und Religiosität in Zeiten von Krieg, von Naturkatastrophen zunehmen. Hier kommt einem jegliche Kontrolle abhanden, und das führt gesellscha " lich zu einer verstärkten Hinwendung zum Glauben. Es ist Stressre- duktion durch den Versuch, wieder Kontrolle zu erlangen. IST ES ABER NICHT ABSURD, KONTROLLE ZU ERLAN- GEN DURCH ETWAS, DAS NICHT RATIONAL IST? Da kommt es wieder auf die jeweilige Persön- lichkeit an. Aber bei vielen spirituellen Tra- ditionen in zahlreichen Kulturen, wie zum Beispiel dem Meditieren, dem Rosenkranzbe- ten oder dem Wiegen der islamischen Su # s, geht es um das Wiederholen eines gleichen Verhaltens, das beruhigend wirkt. Es sind Traditionen, die entwickelt wurden, um das Emotionale in den Gri ! zu bekommen. Das ist übrigens auch beim Laufen oder beim Wandern der Fall. Wir fallen in einen besinn- lichen Trott. UND AUCH BEIM REISEN, ODER? DIE SEHNSUCHT NACH AUSSERGEWÖHNLICHEM, NACH NATURWUN- DERN IST JA AUCH STRESSREDUKTION PUR. Für manche ja, für sie wirkt Natur beruhi- gend. Für andere kann sie aber auch trauma- tisch sein. Naturwunder beeindrucken durch Größe und die Beständigkeit, sie relativieren die eigene Existenz. Sie relativieren die eigene Größe und machen klar: Du bist nur ein klei- nes Sandkorn im Getriebe.

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ZUM WUNDERN

Entdecke

mehr Schätze

Wunder gibt es immer wieder, heißt es. Manche davon sind ganz klein, andere riesig, und manche muss man einfach gesehen haben. Wir ! nden diese fünf ganz besonders – wunderbar!

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PINK LAKE: Der Lake Hillier in Westaustralien ist wahrlich ein farbenfrohes Gewässer – als Pink Lake bekennt er wirklich Farbe. Schließlich gilt der See als weltweit einmalig, weil seine knallige Wasserfarbe unabhängig von Jahreszeit und Wetter nie verblasst – selbst, wenn man das Wasser abfüllt. Das Rätsel um die au ! ällige Farbe gilt aber bis heute als nicht vollständig gelöst. STAFFA-INSEL: Ecken und Kanten beweist die Sta ! a-Insel in Schottland. Der Legende nach wurde sie von einem Riesen gebaut, der Irland vor einem Widersacher schützen wollte. Tatsache ist aber, dass die unzähligen vieleckigen Basaltsäulen vor 60 Millionen Jahren durch einen Vulkanausbruch entstanden sind. Vor allem der Giant’s Causeway gilt als Highlight des Eilands. GLOWWORM CAVE: Wie verzaubert wirkt die Waitomo-Höhle, besser bekannt als Glowworm Cave, in Neuseeland. Per Boot begibt man sich auf eine Reise in die Unterwelt, in der Tausende von Insekten die Grotte in ein atemberau- bendes Lichtschauspiel verwandeln. Verantwortlich dafür sind aber keine Glühwürmchen, sondern Pilzmückenlarven. LENÇÓIS MARANHENSES: Fast wie aus einer anderen Welt erscheint der brasilianische Nationalpark Lenç " is Maranhenses. Mit seinem riesigen, eindrücklichen Küstendünenfeld, das sich in der Regenzeit mit Wasser füllt, zählt das einzigartige Gelände längst schon zum UNESCO-Welterbe. (K)ein Wunder bei der Optik. SERRANIA DE LA MACARENA: Ein echter Paradiesvogel ist der Caño Cristales in Kolumbien. Gelegen im Gebirge Serranía de la Macarena, zeigt sich der einzigartige „Fünf-Farben-Fluss“ Jahr für Jahr zwischen Juli und November in seinen buntesten Farben. Grund für dieses Naturwunder sind verschiedenfarbige Wasserp # anzen, die den Fluss wie ein bunt blühendes Blumenbeet wirken lassen.

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Entfliehen Sie dem Winter und erleben Sie mediterrane Lebensfreude gepaart mit ausgezeichneter Küche, kristallklarem Meer und 7000 Jahre Geschichte. Nur zwei Flugstunden von Wien entfernt.

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CHINA ZHANGJIAJIE

Der Golden Whip Stream ist ein Fluss am Fuße der 3.000 Quarz-Sandstein-Säulen, von denen einige eine Höhe von über 200 Metern erreichen.

LUST AUF CHINA BEKOMMEN?

Wer hier steht, vergisst schnell, dass es „nur“ die Erde ist, auf der man sich befindet.

REISE IN FREMDE WELTEN Dichter Wald, Nebelschwaden und scheinbar schwebende Felsriesen. Im Nationalpark Zhangjiajie bietet sich eine einzigartige Szenerie, die alles übertri " , was eine Kinolein- wand zeigen könnte. Erleben Sie den Ort, an dem Science- Fiction zur Realität wird, ganz persönlich!

Ozean, heute recken sich turmhohe Fel- sen über 200 Meter gen Himmel. Das Beste: Zhangjiajie ist kein Museum zum Anschauen, sondern ein echtes Abenteuergebiet. Wer mu- tig ist, wagt sich über die Glasbodenbrücke, 430 Meter lang, 300 Meter über dem Boden – Nervenkitzel garantiert. Noch spektakulärer: der Bailong-Fahrstuhl, der Besucher in nur wenigen Sekunden sagenha " e 326 Meter senkrecht nach oben katapultiert. Höhenangst sollte man hier besser daheimlassen. Bailong ist nämlich der höchste Außenaufzug der Welt – und der wahrscheinlich dramatischste. SANFTE WELLEN Aber der Nationalpark Zhangjiajie kann auch leise. Unten im Tal # ießt der Golden Whip Stream, ein märchenha " er Flusslauf mit schattigen Wanderwegen. Wenn hier plötzlich etwas durch die hohen Baumwip- fel rauscht, ist es zwar keiner der von Came- ron erdachten Na’vi, sondern ein niedlicher A $ e unseres Planeten. Aber irgendwie fühlt

sich hier alles etwas entrückt an, fast wie in einem alten Mythos. Kein Wunder, dass die umliegenden Berge von lokalen Tujia- und Miao-Gemeinscha " en seit Jahrhunderten verehrt werden. Ihre Geschichten und Feste gehören ebenso zur Landscha " wie die Stein- säulen selbst. Ein weiterer Hotspot für Aus- blicke ist der Tianzi-Berg, zu deutsch: „Sohn des Himmels“. Wer es bis auf seine Gipfel scha % – per Seilbahn oder zu Fuß –, wird mit Panoramen belohnt, die tatsächlich nicht von dieser Welt sind. Selbst ein verwöhntes Auge weiß gar nicht, wo es zuerst hinschauen soll. NICHT ABHAKEN, SONDERN ANKOMMEN Zhangjiajie mit all seinen Attraktionen ist kein Ort, den man als Tourist einfach nur ab- hakt. Es ist ein Naturwunder, das einen fast ein wenig überwältigt. Wer hier steht, vergisst schnell, dass es „nur“ die Erde ist, auf der man sich be & ndet. Pandora? Vielleicht. Aber ganz sicher ein Stück Natur, das den Begri $ „wun- dervoll“ mehr als verdient.

WO BERGE FLIEGEN LERNEN

HIGHLIGHT: HOCH HINAUS

Dieses Erlebnis ist garantiert etwas besonderes: Auf einer Glasbrücke 300 Meter über dem Boden spazieren! Dabei liegt Ihnen das Tal wie eine Lego-Welt zu Füßen.

Schwebende Felsriesen, Nebelschwaden und Bäume, die in lu ! iger Höhe wachsen: Zhangjiajie wirkt wie ein Sci-Fi-Film. Kein Wunder, denn hier wird „Avatar“ zur Realität.

Rundreise 21 Tage / 17 Nächte Termine: 06.04. – 26.04.2026 & 09.05. – 29.05.2026 Ab € 5.390 p. P.

S urreal ragen sie in den Himmel, als hätten sie so etwas wie Schwerkra " nie kennengelernt. Nebel umhüllt ihre Spitzen, Bäume klammern sich an steile Felsnadeln, als wüchsen sie auf Wolken. Aber Moment mal: Sind das nicht die berühmten „Hallelujah-Berge“ aus James Ca- merons Filmhit „Avatar“? Sind wir auf Pando- ra? Ganz kurz fragen sich Touristen an diesem Ort tatsächlich, ob sie versehentlich in einem Science-Fiction-Film gelandet sind – fehlt nur noch ein blauer Außerirdischer, der durchs Bild läu " . Doch tatsächlich liegt des Rätsels Lö- sung nicht auf einem fernen Planeten, sondern mitten in China, genauer gesagt im Zhangjiajie Nationalpark, einem Naturwunder par excel- lence im Herzen der Provinz Hunan. Und ja, die Ähnlichkeit ist kein Zufall: Diese dramati-

sche Landscha " mit ihren über 3.000 Quarz- Sandstein-Säulen diente angeblich als Inspi- ration für Camerons fantasievollen Planeten Pandora. Ob der Regisseur tatsächlich persön- lich mit Notizbuch durchs Gelände stieg oder sich bloß von Fotos inspirieren ließ, bleibt un- gewiss – doch die Landscha " hier sieht dem & lmischen Zwilling verdächtig ähnlich. Und wer einmal im morgendlichen Nebel auf die- sen surrealen Bergwald blickt, versteht so- fort, wie Kino und Realität ineinander # ießen. LEBENDIGES MUSEUM ZUM ANFASSEN Der Zhangjiajie Nationalpark, Teil des UNESCO-Weltnaturerbes, ist eine Reise in eine Welt, die wirkt wie aus einem Traum ge- schnitzt, von uralten geologischen Krä " en. Vor Jahrmillionen lag die Region unter einem

service@reisethek.at 0800 560 080

Kein Wanderprofi? Die „schwebenden“ Berge erreicht man zum Glück auch per Gondel oder rasanter Aufzugfahrt.

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GRÖNLAND DISKOBUCHT

Wo Gletscher in Rekordgeschwindigkeit geboren werden und Eisberge durchs Wasser tanzen: Willkommen in Grönlands Diskobucht! Als Zugabe folgt man am besten dem Ruf der Hapag Lloyd HANSEATIC spirit Richtung West- und Ostgrönland. DER TANZ DER EISBERGE

LUST AUF GRÖNLAND BEKOMMEN?

Reisen auf der HANSEATIC spirit heißt Expedition nach Maß: Wohin der Kurs führt, wird vor Ort entschieden, für bestmögliche Erlebnisse.

Grönland, die größte Insel der Welt, ist eine facettenreiche Schatzkammer für Entdecker.

ZWEI COOLE WOCHEN IM EIS In der berühmten Diskobucht tre ! en Wasser, Eis und Felsen aufeinander – ein Zusam- menspiel, dem sie auch ihren Namen verdankt. Zwischen weitem Land und maleri- schen Siedlungen zeigt sich hier eine atemberaubende Landscha " , die ihrem eigenen Takt folgt. HIGHLIGHT: WILDNIS PUR! Wann darf man schon seinen Fuß in den Lebensraum von Moschusochsen, Walen, Polarfüchsen und Eisbären setzen? Diese Reise macht’s möglich! Expeditionskreuzfahrt 15 Tage / 14 Nächte Termin: 09.09. – 24.09.2026 Ab € 9.790 p. P. inklusive Anreisepaket

Eis beobachtet, gebohrt und vermessen. Das älteste ist rund 250.000 Jahre alt und erzählt viel über frühere Klimaverhältnisse und darü- ber, was unser Planet alles hinter sich hat. Wer an diesen besonderen Ort reist, hat zwei Op- tionen: Licht ohne Ende oder Finsternis, die von Polarlichtern durchbrochen wird. Denn die Stadt liegt ungefähr 350 km nördlich des Polarkreises, daher sinkt die Sonne im Som- mer nie unter den Horizont und geht im Winter erst gar nicht auf. Ilulissat selbst ist für grönländische Verhältnisse groß. Etwa 5.000 Menschen leben hier, plus rund 3.200 Schlit- tenhunde. Es gibt historische Gebäude, zwei Häfen, drei Museen und – Überraschung – sogar einen Flughafen. Heilbutt, Krabben und Tourismus sorgen für wirtscha ! liches Leben zwischen Felsen, Fjord und Frost. STADTLEBEN IM EISMEER Wer Ilulissat und die Diskobucht nicht nur bestaunen, sondern tiefer in Grönlands Eis- magie eintauchen möchte, kann sich auf- machen zu einer Reise, die nicht weniger verspricht als Grönlands Superlative. Die Ex- peditionsroute der HANSEATIC spirit startet an der Westküste und führt entlang schro # er

Felsküsten und kalbender Gletscher bis in die vergessenen Fjorde des Nordostgrönland- Nationalparks, dem größten seiner Art welt- weit. In kleinen Zodiacs geht es in entlegene Buchten, vorbei an haushohen Eiswänden, in Fjorde, in denen sich gewaltige Gletscher- zungen spiegeln. Auf Wanderungen durch die herbstlich gefärbte Tundra begegnet man mit etwas Glück Moschusochsen, Polarfüchsen und vielleicht sogar einem Eisbären. Begleitet wird all das übrigens von einem umfangrei- chen Schutzkonzept: Eine gesetzliche Grund- lage, die Arten, Ökosysteme und Kulturerbe langfristig sichert, sowie lokale Regelwerke sorgen dafür, den touristischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. BUNTES GRÖNLAND Von der bunten Siedlung Sisimiut über den majestätischen Prins Christian Sund mit sei- nen Wasserfällen bis zu einsamen Orten wie Clavering Ø – Hapag Lloyd zeigt Grönland in seinen krassesten Kontrasten. Die Diskobucht ist nur eines der vielen Highlights, aber wer hier einmal den Eisbergen beim Tanzen zu- gesehen hat, wird diesen Rhythmus so schnell nicht mehr los.

Die Diskobucht gehört zu den besten Orten Grönlands für Walbeobachtungen; besonders im nährstoffreichen Sommer tummeln sich hier Buckel-, Zwerg- und Finnwale.

I m beschaulichen Ort namens Ilulissat könn- te man an manchen Tagen eine Stecknadel fallen hören. Wäre da nicht dieses mysteriö- se Knacken, Krachen und Platschen, das die Stille regelmäßig durchbricht. Der Grund für diese Geräuschkulisse in der kleinen Stadt an Grönlands Westküste: ein Gletscher, der hier täglich Nachschub für eine Show liefert, mit spektakulärem Bühnenbild und Soundef- fekten inklusive. Denn Ilulissat ist das Tor zur berühmten Diskobucht. TANZ AUF DEM EIS Ilulissat liegt knapp 350 Kilometer nördlich des Polarkreises. Der Name bedeutet über- setzt passenderweise „Eisberge“. Und die lie- fern hier regelmäßig eine Performance: Der

Sermeq Kujalleq, einer der schnellsten Glet- scher der Welt, schiebt sein Eis mit rund 40 Metern pro Tag in den Fjord. Dort bricht es ab, donnert ins Wasser und dri ! et davon. Manche Eisskulpturen sind dabei klein, ande- re so groß wie Mehrfamilienhäuser. Mit Tanz- " äche, bunten Lichtern und schwungvoller Musik hat das Ganze allerdings nichts zu tun. Die Diskobucht hat ihren Namen von der vor- gelagerten Diskoinsel, die die Dänen im 17. Jahrhundert so tau ! en, vermutlich in Anleh- nung an ihre runde Form oder als verkürzte Version des grönländischen Namens „Qeqer- tarsuaq“, was „große Insel“ bedeutet. Neben den dramatisch knirschenden Eismassen hat die Region aber auch wissenscha ! lich einiges zu bieten. Seit über 250 Jahren wird hier das

Vorbeischwimmende Eisberge in der Diskobucht machen ebenso sprachlos wie Kontraste aus blühender Tundra und gewaltigen Bergmassiven.

UNSER EXPERTE

Thomas Ebenauer

thomas.ebendauer@columbus.at 01/889 28 28

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COLUMBUS MAGAZIN 25

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ASIEN THAILAND

SÜDAMERIKA BOLIVIEN

ACHTUNG, VERSALZEN!

GENUSS IM LAND DES LÄCHELNS

Schneeweiß, endlos und surreal: Salar de Uyuni in Bolivien ist die größte Salzwüste der Welt – ein Ort voller Illusionen. Übernachtet wird mitten in der spiegelnden Täuschung, im Camper oder in einem Hotel aus Salz. S alz, so weit das Auge reicht. Kein Meer, kein Horizont, nur gleißendes Weiß bis zum Rand der Vorstellungskra ! . Wer sich auf den Weg zum Salar de Uyuni macht, taucht ein in eine ande- weiß. Auf der Ober # äche bilden sich perfek- te geometrische Strukturen. In der Regenzeit von Dezember bis Juni dagegen verändert sich das Bild dramatisch. Dann steht eine dünne Wasserschicht auf der Salzkruste, der Himmel spiegelt sich auf der Ober # äche, die Konturen verschwimmen. Man fährt durch einen überdimensionalen Spiegel.

LUST AUF BOLIVIEN BEKOMMEN? 15 TAGE PERU & BOLIVIEN GENIESSEN Das landscha ! liche und kulturelle Erbe Perus und Boliviens ist so vielfältig und beeindruckend wie in kaum einem anderen südamerikani- schen Land. Von Cusco, dem Mittelpunkt des Inkareiches, fahren Sie ins sagenumwobene Machu Picchu. HIGHLIGHT: SALZHOTEL Wer die berühmte Salzwüste Salar de Uyuni besonders intensiv erleben möchte, der sollte dort am besten eine Nacht verbringen. Ob im Hotel aus Salz oder im gemütlichen Camper – hier wird jede Nacht zum Highlight.

" ailand glänzt durch die Vielzahl authentischer Reisemomente. K ulturerlebnisse in Tempeln, bei Festen und gelebten Traditionen; Top-Strandfeeling an lauschigen Meeresbuchten; besondere Entdeckungen auf tollen Märkten; wohltuende Massagen, kuli- narische Gaumenfreuden und vieles mehr - alle Besucher sind eingeladen, ihre ganz persönlichen % ai-Momente zu entdecken. TROPISCHE GENUSS- UND AROMENVIELFALT % ailand lockt vor allem als Genussparadies. Überall warten bunte (Nacht-)märkte mit unzähligen Gerichten, aber auch am anderen Ende der Kulinarik-Skala wird groß aufgetischt. So vergab der Michelin- Guide 2025 zum ersten Mal eine Drei-Sterne-Auszeichnung in % ai- land und präsentiert mit 462 vorgestellten Betrieben eindrucksvoll den gastronomischen Reichtum des Landes. Beim köstlichem Streetfood überraschen stets exotische Geschmacksnuancen wie Zitronengras, Ingwer, % ai-Basilikum und Chili bis hin zu Kokos, Mango, Papaya, Limette und vielen mehr. In Kochkursen kann man zudem lernen, selbst tolle Gerichte zuzubereiten, um dann frisch, regional und au- thentisch zu genießen. WELLBEING – RELAXEN UND WOHLFÜHLMOMENTE Durch die lange Geschichte in traditioneller Medizin, bei Massagetech- niken und Meditationspraktiken ist % ailand weltweit als Destination für entspannungssuchende Reisende bekannt. Um vom Stress loszulas- sen, Batterien aufzuladen und körperlich und seelisch wieder stabiler zu werden, empfehlen sich Massagen, Yoga-Sessions oder längere Auf- enthalte in Spas, Hotels oder Wellness-Zentren. Es warten klassische Anwendungen wie traditionelle % ai-Massagen oder moderne Well- ness-Behandlungen wie Aromatherapie oder % ermalbäder bis hin zu begleiteten Retreats mit passenden Ernährungsplänen. Die Kunst des Heilens wird in % ailand als ganzheitliches Konzept gesehen – nicht nur als Bekämpfung einzelner Symptome, sondern zur Förderung der Einheit von Körper, Geist und Seele. Solche Behandlungen dienen so- mit als Wohltat für alle Sinne – als Verwöhnerlebnis, zur Entspannung und zur Revitalisierung von Körper und Geist. TOPSERVICE UND TOPQUALITÄT = WOHLFÜHLEN DE LUXE Zudem lockt ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, das sich in hoher Dienstleistungsqualität, sei es in der Gastronomie oder in der Hotel- lerie, niederschlägt. Die Gastfreundscha ! wird stets umrahmt vom be- rühmten Lächeln und der Freundlichkeit der % ais – so lässt es sich nicht nur besonders urlauben, entspannen und genießen, sondern es bleiben kaum noch Wünsche o & en!

re Welt. Inmitten des bolivianischen Hoch- lands breitet sich die größte Salzwüste der Erde aus – ein Naturphänomen, das nicht nur durch seine Größe beeindruckt, sondern auch durch seine wechselnden Gesichter. VON WABEN UND SPIEGELN Mehr als 10.000 Quadratkilometer misst diese einzigartige Landscha ! . Es ist ein Ort, der jede Orientierung verzerrt – und mit ihr die Wahrnehmung von Raum, Zeit und Maßstab. Während der Trockenzeit von Juli bis November präsentiert sich der Salar de Uyuni in klassischer Salzform: # ach, glatt,

JEEP STATT KOMFORTZONE Aber auch, wenn unzählige Social-Media- Posts etwas anderes weismachen wollen: Der Salar ist kein Ziel für den schnellen Foto- Stopp. Wer hierher kommt, muss bereit sein für Höhenlu ! , Temperatursprünge und eine gewisse Entbehrlichkeit. Auf über 3.600 Me- tern pfei ! der Wind, und nachts kann es emp- $ ndlich kalt werden. Doch wer sich auf eine mehrtägige Jeep-Tour einlässt, wird belohnt mit Eindrücken, die noch lange nachwirken. Die Guides vor Ort sind wahre Kenner der Region und zeigen Ecken, die man auf eigene Faust nie $ nden würde. SCHLAFEN AUF SALZ Ein echtes Highlight wartet am Rand der Wüste: das Hotel Luna Salada in Colchani. Wände, Möbel, Betten – alles besteht aus Salz- blöcken. Im Gegensatz zu draußen ist es hier komfortabel und angenehm. Hier wärmt die Heizung, im Spa damp ! der Whirlpool, wäh- rend draußen die weiße Weite wartet. Wer sich für eine Reise zum Salar de Uyuni entscheidet, sollte wissen: Die Region fordert einem körperlich durchaus etwas ab – allein schon wegen der Höhe. Aber genau das macht den Reiz aus. Wer sich darauf einlässt, wird mit spektakulären Bildern belohnt. Und mit Nächten in einem Hotel aus Salz, das so ziemlich das Gegenteil von Standard ist. Per- fekt also für alle, die nicht nur reisen, sondern etwas erleben wollen.

Rundreise 15 Tage / 13 Nächte Termine: garantierte monatliche Abfahrten Nov. 2025 – Okt. 2026 Ab € 6.450 p. P.

Wer möchte, kann sogar inmitten der optischen Illusion wohnen, in gemütlichen Campern.

UNSER EXPERTE

Konstantin Kozlik

konstantin.kozlik@columbus.at 01/505 23 86

Im Salzhotel Luna Salada bestehen selbst Wände und Betten aus Salzblöcken – für würzige Träume, Komfort inklusive.

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