Kappadokien ist für seine natürlichen Türme aus Tuffgestein berühmt, die Menschen als Wohnraum und Schutz dienten.
Die Heißluftballone Kappadokiens sind bereits das Postkartenmotiv schlechthin. Die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten der zentraltürkischen Region schuf allerdings die Natur.
TÜRKEI KAPPADOKIEN
LUST AUF KAPPADOKIEN BEKOMMEN?
FASZINIERENDE TÜRKEI Kappadokien ist ein Ort der Gegensätze. Bizzar geformte Tu " steinfelsen, Täler wie aus einer Märchenlandscha # und Spuren einer jahrtausendealten Kultur. Inmitten der Felsen $ ndet man verborgene Kirchen, Wohnungen und sogar ganze Städte. Aber nur von oben, im Heißlu # ballon, sieht man die Region in ihrer vollständigen Pracht. Postkartenmomente inklusive! HIGHLIGHT: HÖHLENSTÄDTE Ihre Reise startet in der pulsie- renden Metropole Istanbul und bringt Sie in die sagen- umwobenen Höhlenstädte Kappadokiens – die kulturelle Vielfalt der Türkei wartet auf Sie!
In der Landessprache "Land des Donnerdrachens" genannt, pflegt Buthan bewusst sein kulturelles Erbe. Nationalglück und Naturschutz sind sogar fest in der Verfassung verankert.
Beim effektvollen Tanz der Derwische wird ihr Körper zum Gebet und Gefäß für das Göttliche.
In Kappadokien tri ! Naturspektakel auf Menschheitsgeschichte. Wer mit dem Ballon über die Schluchten schwebt, ahnt: Diese Region ist eine Sehenswürdigkeit mit tiefen Wurzeln und lebendiger Historie. ZWISCHEN HIMMEL UND HÖHLE K appadokien ist eine Landscha ! wie aus dem Bilderbuch, irgendwo zwi- schen Gegenwart und Vergangen- heit, zwischen Naturphänomenen und den uralten Traditionen ihrer Regen am weichen Gestein, riss Schichten mit sich und brachte schlussendlich diese Formen ans Licht. Und dann, irgendwann, kam der Mensch.
EINFACH DRÜBER SCHWEBEN Wer Kappadokien wirklich verstehen will, muss es einmal von oben gesehen haben. Am frühen Morgen, wenn der Himmel noch lavendelfarben ist, steigen sie auf: dutzende, manchmal hunderte Heißlu ! ballons. Laut- los schweben sie über Täler, Schluchten und die berühmten Feenkamine. Manchmal so tief, dass man fast glaubt, mit der Hand über Felsränder streichen zu können. Dann wie- der steigen sie höher, verlieren sich fast im einzigartigen Licht dieser Gegend. Wer mag, kann Kappadokien auch zu Fuß oder gar zu Pferd entdecken. Der Name „Katpatuka“, wie es in alten persischen Quellen heißt, bedeutet nämlich „Land der schönen Pferde“, was auf die lange Tradition der Pferdezucht hinweist. ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE Eine völlig andere Art der Bewegung ist der Tanz der Derwische. Männer und heutzu- tage auch Frauen in langen Gewändern, die sich kunstvoll drehen. Dieser Tanz, die Sema, ist sehr spirituell. Die Tänzer drehen sich stets gegen den Uhrzeigersinn, immer in Richtung ihres Herzens. Die rechte Hand zeigt zum Himmel – bereit, das Göttliche zu empfangen. Die linke zeigt zur Erde – bereit, es weiterzugeben. Die Gewänder der Tänzer erzählen dabei ihre eigene Geschichte. Dass
dieser Tanz ausgerechnet auf den berühmten Dichter Rumi zurückgeht, geboren 1207, ist kein Zufall. Seine Gedichte haben Menschen weltweit bewegt, egal, ob Muslime, Christen oder Suchende ohne Etikett. Rumis Einla- dung gilt bis heute: „Komm, wer immer du bist – Ungläubiger, Götzendiener, Wanderer zwischen den Welten ... Komm!“ Eine Auf- forderung, der man hier gerne wieder und wieder nachkommt.
8 Tage / 7 Nächte Termin: 25.04. – 02.05.2026 Ab € 2.960 p. P.
Die Natur selbst formte diesen einzigartigen Fleck, der heute als wahrer Schatz gilt. Der Mensch schuf den Rest.
HEILIGE HÖHLEN Schon früh erkannte man in Anatolien, wie formbar der Stein war und wie schützend. Christen # ohen hierher, als sie in Rom ver- folgt wurden. Sie gruben Kirchen in die Felsen, Klöster, ganze Wohnkomplexe. Was heute aussieht wie ein Wunder, war früher also schlicht Überlebensstrategie. In Orten wie Zelve, der Ihlara-Schlucht oder dem Gö- reme-Freilichtmuseum, das seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, erzählen aus dem Fels gehauene Fresken von diesem faszinierenden Leben unter der Erde.
Einwohner. Wer hier steht, steht nicht ein- fach auf anatolischem Boden, sondern auf dem Werk einer langen, geduldigen Schöp- fung. Denn was hier aus dem sandigen Bo- den ragt, sind keine Berge im klassischen Sinn. Es sind Monumente aus Tu " stein, aufragend wie riesige Bienenstöcke, zer- sägt wie Orgelpfeifen. Manche nennen sie Feenkamine, andere sprechen von verstei- nerten Flammen. Tatsächlich entstanden diese au " älligen, bis zu 45 Meter hohen Gebilde aus Vulkanausbrüchen, Lava # uten und Erosion. Millionen Jahre lang schabte
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COLUMBUS MAGAZIN 33
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