COLUMBUS Magazin 2025 Herbst

ASIEN SRI LANKA

Der Geschmack Sri Lankas? Herb, leicht malzig und mit frischen Zitrusnoten, denn der beliebte Ceylon-Tee hat hier seit dem frühen 18. Jahrhundert seinen Ursprung.

LUST AUF SRI LANKA BEKOMMEN? 15 TAGE ERLEBNIS PUR Diese Reise entführt Sie zu den spektakulärsten Natur- wundern Sri Lankas. In den Mangroven von Mannar zeigt sich das dichte Grün nicht leise und unscheinbar, sondern von seiner lauten, lebha ! en Seite. Tauchen Sie ein in eine Klang- kulisse, die einem tropischen Mixtape gleichkommt. Denn wer hier gut zuhört, staunt nicht nur wegen der Optik. HIGHLIGHT: BOOTSFAHRT IM WURZELGEFLECHT Per Boot gleitet man mitten durch die geheimnisvollen Mangroven von Mannar. Teil der Kulisse: Sri Lankas beeindruckende Tierwelt. So haben Sie die Vielfalt der Insel garantiert noch nie erlebt!

Rascheln, quaken, krächzen – in den Mangroven von Mannar ist es selten ganz still

Frösche auf Dauerschleife, Zikaden drehen die Lautstärke auf, Flughunde kreischen im Vorbei # ug, irgendwo raschelt ein Mungo durchs Unterholz. Man hört, dass sich in der Dunkelheit mehr Tiere bewegen, als man je sehen wird. Selbst das Wasser scheint Ge- räusche zu machen, als würde es Dinge er- zählen, die man als Mensch nicht versteht. Diese dichten, schützenden Mangroven sind nicht nur Rückzugsort für seltene Vogelarten, Amphibien, Reptilien und kleine Säugetiere – sie sind ein Paradebeispiel für funktionierende Natur und ihren ganz eigenen Rhythmus. UNBEKANNTES SRI LANKA – HAUTNAH UND LEBENDIG Eine Reise nach Sri Lanka muss nicht im- mer klassischen Pfaden folgen. Denn wer Sri Lanka nur mit Tempeln, Teeanbau und goldenen Stränden verbindet, hat nur einen Bruchteil dieses Landes erlebt. Ab- seits der ausgetretenen Pfade zeigt sich die Insel von einer stilleren, überraschende- ren Seite, von den urwüchsigen Mangro- ven in Mannar über die trockenen Ebenen des Wilpattu-Nationalparks bis hinauf in

die kühle Höhenlu " der Horton Plains. Dabei steht nicht das Abhaken von Sehens- würdigkeiten im Fokus, sondern das Erle- ben. So pirscht man sich beispielsweise bei einer Bootssafari leise durch die Wildnis, lauscht dem Flügelschlag seltener Vögel und begegnet Tieren, die sich sonst gut zu ver- stecken wissen, wie Lippenbären, Leoparden oder A $ enclans. EIN LAND VOLLER ÜBERRASCHUNGEN Auch wer Sri Lanka schon kennt, wird über- rascht sein, wie viele Facetten es noch be- reithält. Die 15-tägige Reise „Naturwunder Sri Lankas“ führt durch dichte Wälder, ent- lang salziger Lagunen, durch historische Städte und über Schienen durch das grü- ne Hochland. Mal langsam, mal abenteu- erlich, aber immer nah dran an der Na- tur, an den Menschen und Momenten. Wer bereit ist, sich einzulassen, wird belohnt: mit Geschichten, Geräuschen, Gerüchen und der Erkenntnis, dass diese Insel weit mehr ist als nur ein tropisches Reiseziel. Sie ist ein Er- lebnis für die Seele.

Die Mangroven von Mannar sind kein stilles Naturschauspiel, sondern ein Spektakel voll fremder Geräusche.

DER SOUNDTRACK DER NATUR

Sri Lankas Natur hat den Rhythmus im Blut: In den Mangroven von Mannar zirpt, raschelt und platscht es wie auf einem tropischen Mixtape. Wer genau hinhört, entdeckt hier nicht nur unbekannte Tiere, sondern auch den vielleicht originellsten Beat der Insel.

Privatrundreise 15 Tage / 12 Nächte Täglich antretbar Ab € 3.990 p. P.

Z irpen, Platschen, Rascheln, dazwi- schen ein Krächzen, ein Klickern, ein dumpfes Glucksen, das man keinem bekannten Tier so recht zu- ordnen kann. In den dichten Man- groven von Mannar ist es selten ganz still. Wer sich hier, ganz im Nordwesten Sri Lankas, mit dem Boot durch das grün ge- ! lterte Licht treiben lässt, erlebt deshalb auch kein typisches Naturidyll mit sanf- tem Vogelgezwitscher. Es ist viel mehr ein akustisches Abenteuer. Der dichte Man- grovenwald steckt voller Leben, und das macht sich in voller Lautstärke bemerkbar.

DER BEGINN EINER SYMPHONIE Tagsüber klingt die Landscha " , als würde sie permanent auf Aufnahme laufen: Reiher rufen sich über weite Distanzen zu, Eisvögel schie- ßen pfeifend übers Wasser, während Kreb- se mit ihren Scheren knacken, rascheln und scharren. Die Schlammspringer – diese am- phibischen Kuriositäten – springen platschend durch den Schlamm, als wollten sie Trommel- wirbel beisteuern. Auch der Wind mischt sich ein, schiebt sich rauschend durch die gewun- denen Wurzeln und dichten Blätterdächer. Und dann kommt die Nacht. Wenn der Him- mel langsam violett wird, schalten sich die

Die traditionellen Pfeilfischer an Sri Lankas Stränden und Küsten bieten ein faszinierendes Schauspiel.

Ein beeindruckendes UNSECO-Weltkulturerbe: die ehema- lige Festungsanlage Sigiriya, auch genannt „Löwenfelsen“.

UNSERE EXPERTIN

Ulrike Wollner

ulrike.wollner@columbus.at 02952/2350

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COLUMBUS MAGAZIN 43

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