COLUMBUS Magazin 2025 Frühjahr

Entdecken Sie das neue COLUMBUS Magazin!

DAS MAGAZIN

UNSERE REISEBÜROS

WIEN

NIEDERÖSTERREICH

SALZBURG

COLUMBUS Zentrale Universitätsring 8 A-1010 Wien Tel.: 01 / 534 11 0 Mail: touristik@columbus.at COLUMBUS Wieden Wiedner Gürtel 12 A-1040 Wien Tel: 01 / 505 23 86 Mail: wieden@columbus.at COLUMBUS Cottage Kutschkergasse 42 A-1180 Wien Tel.: 01 / 479 10 10 Mail: cottage@columbus.at COLUMBUS Mauer Gesslgasse 10 A-1230 Wien Tel.: 01 / 889 28 28 Mail: mauer@columbus.at

COLUMBUS Hollabrunn Sparkassegasse 19 A-2020 Hollabrunn Tel.: 02952 / 23 50 Mail: hollabrunn@columbus.at COLUMBUS Mistelbach Hafnerstraße 8 A-2130 Mistelbach Tel.: 02572 / 33 01 Mail: mistelbach@columbus.at COLUMBUS Baden Braitner Straße 35A A-2500 Baden Tel.: 02252 / 908 263 Mail: baden@columbus.at COLUMBUS Perchtoldsdorf Wiener Gasse 6 A-2380 Perchtoldsdorf Tel.: 01 / 869 87 88 Mail: perchtoldsdorf@columbus.at

COLUMBUS Salzburg Julius-Welser-Straße 8 A-5020 Salzburg Tel.: 0662 / 42 40 00 40 Mail: salzburg@columbus.at

SMALL IS BEAUTIFUL Warum wir gerade auf Reisen die kleinen Dinge als besonders schön wahrnehmen und welche derer es heuer unbedingt zu erkunden gilt.

STEIERMARK

COLUMBUS Raaba-Grambach Dr.-Auner-Straße 20 (Technopark) A-8074 Raaba-Grambach Tel.: 0316 / 902 202 Mail: raaba@columbus.at

TIROL

COLUMBUS Innsbruck Leipziger Platz 1 A-6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 33 060 Mail: innsbruck@columbus.at

BURGENLAND

OBERÖSTERREICH

VORARLBERG

BHUTAN Das idyllische Kleinod als Reise zur eigenen Achtsamkeit.

BORA BORA Auf Paul Gauguins Spuren durch die Südsee.

MINI-ABENTEUER Wie die kleine Flucht vor dem Alltag Großes bewirken kann.

COLUMBUS Eisenstadt Hauptstraße 21 A-7000 Eisenstadt Tel.: 02682 / 626 63 Mail: eisenstadt@columbus.at

COLUMBUS Linz Lustenauer Straße 39 A-4020 Linz Tel.: 0732 / 77 47 44 Mail: linz@columbus.at

COLUMBUS Wolfurt Kirchstraße 20 A-6922 Wolfurt Tel.: 05574 / 90300 Mail: wolfurt@columbus.at

EDI TORIAL

DIE KLEINE FLUCHT VOR DEM GROSSEN WIRBEL

VEREHRTE LESERINNEN UND LESER DES COLUMBUS MAGAZINS, LIEBE KUNDEN!

Wir leben in einer Zeit, in der sich das Laute täglich in den Vordergrund drängt. In der ein Superlativ den nächsten jagt und selbst die Anzahl der Fragen, denen wir uns als Gesell- scha ! stellen müssen, gefühlt mit jeder Mi- nute anwächst. In dieser Zeit liegt es an uns, den Blick für das Unscheinbare, das Kleine zu schärfen. Und gerade die wunderbare Welt des Reisens bietet sich an, die Schön- heit des Details zu entdecken. Deshalb haben wir diese Ausgabe unseres COLUMBUS Ma- gazins unter das Motto „Small ist beautiful“ gestellt – um ganz bewusst einen Akzent zu setzen, der unser aller Augen ö # nen soll. So entführen wir Sie etwa in die bezaubernden Gedankenwelten von Alastair Humphreys, der vorlebt, wie wir in alltäglichen Kleinig- keiten wahre Abenteuer $ nden können. Gleichzeitig suchen wir die Abgeschiedenheit auf fernen Inseln, exklusiven Schi # en oder in Momenten der Selbsterfahrung. Dabei fällt auf: Auch in der Art zu reisen zeigt sich, dass kleiner o ! schöner ist. Anstatt in gro- ßen Gruppen möglichst viel in kurzer Zeit zu erfahren, entdecken viele Urlauber die Schön- heit des langsamen Reisens wieder. Selbst im Luxussektor zeigt sich ein Trend hin zu exklu-

siven, aber kleinen Unterkün ! en. Boutique- Hotels, abgeschiedene Lodges und nachhalti- ge Resorts setzen auf Qualität statt Quantität. Weniger Zimmer bedeuten o ! besseren Ser- vice, mehr Privatsphäre und eine tiefe Wert- schätzung für das Reiseziel. Dies entspricht genau dem Grundgedanken von klein, aber fein. Der Fokus liegt auf dem individuellen, einzigartigen Reiseerlebnis. BEI UNS SELBST BEGINNEN Eben dieses ist es, was wir Ihnen jeden Tag o # erieren wollen. Aus diesem Grund haben auch wir uns selbst „Small is beautiful“ auf die Fahnen gehe ! et – und unser Headquarter von Grund auf revitalisiert und neu gestaltet (siehe Seiten 6 und 7). Dabei war es uns be- sonders wichtig, das gesamte Haus langfristig CO % -neutral betreiben zu können und unseren Kunden eine intime Atmosphäre zu bieten, in der sich jeder besonders wahrgenommen fühlt und gleichzeitig die Schönheit unserer Reise- welten deutlich wird.

Viel Freude beim Lesen! Ihr Mag. Alexander Richard, Geschä ! sführer COLUMBUS Reisen

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LAND DER ACHTSAMKEIT Wie Bhutan von der pracht- vollen Fernreise zur besonde- ren Reise zu uns selbst wird.

UNFASSBARES GALAPAGOS Vom Schi ! aus das Wunder Leben auf neue Art und Weise begreifen.

AUF DEM AMAZONAS Sagenumwobene Kulturen und vergessene Pfade – erkundet vom exklusiven Hausboot aus.

HOCH HINAUS Wie sich ein Bergsteiger das kleinste der großen Berg- abenteuer zu eigen macht.

GEHEIMES INSELLEBEN Was wir über La Réunion, Mayotte und Rodrigues alles noch nicht wussten.

MINI-ABENTEUER Wie wir in kleinen Alltags- momenten richtig große Abenteuer erleben können.

WOHIN DIE REISE GEHT ...

WIE AUF WOLKEN Emirates schickt eine hochmoderne Boeing 777 nach Wien.

REISETHEK: AUF ZUR KULTOUR! Mit der Reisethek die Welt neu entdecken.

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MALAYSIA: FÜNF KLEINE GEHEIMNISSE In fünf Schritten zum großen Glück.

WO BERGE FLÜSTERN UND KLÖSTER SCHWEBEN Ein besonderer Roadtrip durch Griechenland.

ALS DER ZWERG EIN RIESE WURDE Was den Zwergstaat San Marino großartig macht.

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FIT FÜR DIE ZUKUNFT Unser neues Headquarter ist CO 2 -neutral.

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FAHRT INS STERNENMEER Die Costa Sea Destinations holen die Sterne vom Himmel.

BILDWELTEN St. Helena | Hum | Hebriden

VORAUS(GE)LESEN Weil jede Reise auch das perfekte Buch braucht.

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RUHE STATT RUMMEL Texel als heimlicher Ruhepol unter den Nordseeinseln.

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KURZ EINMAL WEG Liechtenstein: kleines Land, ganz groß.

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DES MALERS PARADIES Auf Paul Gauguins Spuren durch die Südsee.

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IMPRESSUM: Medieninhaber & Herausgeber: COLUMBUS Reisen GmbH & Co. KG; Geschä ! sführer: Mag. Alexander Wenzel Richard, Universitätsring 8/24, A-1010 Wien; Kontakt: Telefon +43 1 534 11-0, E-Mail: o # ce@columbus.at; FN 5351w; ATU 10903209; Handelsgericht Wien | Projektleitung COLUMBUS Reisen: Michaela Haipl, Mario Steinwedel | Konzeption & Herstellung: UND Kommunikation GmbH, Pilgramgasse 22/7, A-1050 Wien | Creative Director: Denise Katzensteiner | Chefredaktion: Johannes Stühlinger | Autorinnen: Jenni Koutni, Eva Christina Schroeder, Michi Reichelt, Resi Reiner | Lektorat: Carola Kilga | Fotos: Shutterstock, iStock, AdobeStock, Cynthian Fischer, Martin Aigner, Alastair Humphreys, FSGC/Trefzer, Rudi Stangl, Paul Gauguin-Ponant, Tim McKenna, David Padilla, Emirates, Costa Crociere S.p.A., Park Hotel Sonnenhof, Privat beigestellt | Key Account & Consulting: Roland Gölles

202122021

COLUMBUS HEADQUARTER

WOHLFÜHLAMBIENTE IM FOKUS Der Innenausbau kombiniert zeitloses Design mit nachhaltiger Ausstattung. Die Kunden- beratung & ndet kün % ig in fünf individuell gestalteten Lounges statt – weg vom klassi- schen Bürosetting hin zu einem eleganten Wohlfühlambiente, das ebenso an die Äs- thetik der 50er- und 60er-Jahre erinnert. Im Mittelpunkt stehen aber immer die Wünsche der Kunden. vereint COLUMBUS Reisen Nachhaltigkeit mit moderner Architektur und einem neuen Beratungskonzept, das eine Vorbildfunktion für die Branche einnimmt. Durch diese Maßnahmen

zugt. Angestrebt werden auch Nachhaltig- keitszerti & zierungen. Im B2B-Bereich, etwa für Kongresse, wurde es erneut mit dem österreichischen Umweltzeichen für „Green Meetings und Green Events“ ausgezeichnet. Geschä % sführer Mag. Alexander Richard er- klärt: „Als Naturfreund ist mir Klimaschutz ein persönliches Anliegen. Es freut mich, dass wir bei COLUMBUS Reisen Richtung CO $ -Neutralität große Fortschritte machen und mit unserer Green Meeting-Lizenz be- reits heute nachhaltige Großveranstaltungen umsetzen können.“ DAS REISEBÜRO WIRD ZUM SHOWROOM Neben Nachhaltigkeit legte man beim Umbau Wert auf Architektur und Design. Das Archi- tekturbüro Loebell Architects kombinierte technische Innovationen mit der Eleganz der 50er- und 60er-Jahre. Eine dem Origi- nal nachempfundene Uhr aus der Zwischen- kriegszeit wurde prominent im Innenbereich platziert, die hochgezogene Glasfront betont die imposanten Rundbögen, typische Ele- mente der Wiener Ringstraße. Ein besonderes Highlight ist die Atriumdecke: Sie dient mit modernster Laserprojektion als Leinwand für multidimensionale Reiseaufnahmen. „Noch vor ihrer Abreise holen wir die schönsten Fleckchen Erde, die schönsten Urlaubserleb- nisse zu unseren Kunden“, sagt Richard.

Die 1932 erö ! nete Firmenzentrale am Wiener Universitätsring wurde nachhaltig revitalisiert. Somit kann COLUMBUS Reisen sein Headquarter CO 2 -neutral betreiben. JETZT IST COLUMBUS FIT FÜR DIE ZUKUNFT

D ie Reisebranche trägt eine besondere Verantwortung für Nachhaltigkeit. COLUMBUS Reisen, ein österreichi- sches Familienunternehmen, hat sich diesem Anspruch verp ! ichtet und sich in den letzten Jahren einem umfassenden Wertewandel unterzogen. Mit der Wieder- erö " nung der revitalisierten Unternehmens- zentrale am Universitätsring 8 wird dies nun sichtbar. Innerhalb von acht Monaten wurde das Gebäude aus der Gründerzeit renoviert, restauriert und auf einen CO $ -neutralen Be- trieb umgestellt. Sowohl Geschä % s- als auch Büroräume wurden modernisiert. Auf dem Dach erzeugen vier Lu % wärmepumpen

Wärme bzw. Kälte, die, wie der gesamte Stromverbrauch des Hauses, ausschließlich aus erneuerbaren Quellen stammt. Zudem wurden alle Beleuchtungen auf sparsame LEDs umgestellt. -NEUTRALITÄT COLUMBUS Reisen ist das älteste Reisebüro Wiens und strebt an, als erstes der Stadt CO $ - neutral zu arbeiten. Der Weg dahin umfasst einen papierlosen Bürobetrieb, der bereits zu 70 % umgesetzt ist. Der Fuhrpark besteht zu- nehmend aus Elektroautos. Für die Organi- sation der Dienstreisen wird die hauseigene Bahnabteilung, wo sinnvoll möglich, bevor- SCHRITTE ZUR C0 2

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BILDWELTEN ST. HELENA

AM ENDE DER WELT Mitten im Südatlantik versteckt sich die zauberhafte Insel St. Helena – abgeschieden, doch reich an Charme und Geschichte. Seit 2016 ist dieses Kleinod sogar per Flugzeug erreichbar, auch wenn der starke Wind wag- halsige Landungen zu einer kleinen Herausforderung macht. Hier warten beeindruckende Vulkanlandschaf- ten, grüne Täler und eine warmherzige Community. Der älteste noch lebende Bewohner der Insel: Jonathan, die Riesenschildkröte, die um 1832 geboren wurde. Damit hat der sanfte Riese den berühmtesten Be- wohner gerade nicht mehr erlebt: Napoleon Bonaparte starb hier 1821 im Exil. Heute zählt St. Helena ca.

4.500 Bewohner und gehört zu den britischen Überseegebieten. Mobilfunk gibt es seit 2015, Internet seit 2021. Eine kleine Insel, die mit ihrem außergewöhnlichen Charme ganz groß auftrumpft!

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BILDWELTEN HUM

IM HERZEN ISTRIENS Sie ist offiziell die kleinste Stadt der Welt: Hum in Kroatien. Mit nur 28 Einwohnern und einer Fläche von 100 mal 35 Metern könnte man meinen, dass es hier nicht viel zu entdecken gibt – aber der Eindruck täuscht. Man betritt die Stadt durch ein mit Kupferplatten verziertes Stadttor und gelangt direkt in die Altstadt. Die kopfsteingepflasterten Gassen führen vorbei an alten Steinhäusern bis zur Kirche Maria Himmelfahrt aus dem 17. Jahrhundert. Hum ist auch für seinen traditionellen Tresterbrand, den Biska, bekannt. Die kleine Stadt lockt jährlich viele Besucher an, die das außergewöhnliche Idyll dieses Städtchens einmal kurz inhalieren wollen. Und natürlich, um in der einzigen Taverne einen Schluck des lokalen Schnapses zu verkosten.

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BILDWELTEN HEBRIDEN

AM RAUEN STRAND Die Isle of Barra ist mit etwa 1.200 Einwohnern die größte Insel der Äußeren Hebriden, einer Inselgruppe vor der rauen Westküste Schott- lands. Diese kleine, abgeschiedene Insel macht mit endlosen Stränden und einem Gebirgsstock, der mit 384 Metern in den Himmel ragt, auf sich aufmerksam. Der Ort Castlebay wird von einer herzlichen gälisch- und englischsprachigen Gemeinschaft bewohnt, die vor allem von Schaf-, Fisch- sowie Krabbenzucht lebt. Der allgegen- wärtige individuelle Charme wird vom Flughafen Barra Airport markant unterstrichen: Seine Lan-

debahn ist nichts weiter als ein Sandstrand, auf dem nur bei Ebbe gestartet und gelandet werden kann. Zum Glück kann man die Insel aber auch mit einer Autofähre erreichen.

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FLEXIBEL UMBUCHEN ODER STORNIEREN

KURZ MAL WEG Kleines Land, ganz groß: Liechtenstein hat eine überraschend hohe Dichte an Gourmetrestaurants und ist nicht nur für Feinschmecker eine Reise wert.

EUROPA LIECHTENSTEIN

LUST AUF LIECHTENSTEIN BEKOMMEN?

DER WEIN DES FÜRSTEN Das milde Klima und die vie- len Sonnenstunden in Liech- tenstein sind prädestiniert für den Weinanbau. Lust auf den ganz besonderen Genuss? Die Ho ! ellerei des Fürsten von Liechtenstein in Vaduz bietet eine tolle Aussicht auf das Lad. Die Weine, die hier angebaut werden, beispielsweise Pinot Noir Blanc, Riesling oder Grüner Veltliner, kann man bei einer Degustation im Keller verkosten. HOTEL-TIPP Wohnen über den Dächern der Hauptstadt im Residence Hotel in Vaduz: Die stilvollen Suiten bieten einen fantasti- schen Blick über die weißen Gipfel der Schweizer Alpen, die Hauptstadt und das Fürstenschloss.

Blickfang in den Bergen: Schloss Vaduz, das Herzstück Liechtensteins und Residenz der Fürstenfamilie.

L iechtenstein – ein winziger Fleck auf der Landkarte, o ! übersehen zwischen der Schweiz und Österreich. Doch wer glaubt, hier gäbe es nur Banken, Schlösser und schneebedeckte Gipfel, bekommt eine große Überraschung serviert. Denn zwischen den Alpen versteckt sich ein kulinarischer Hotspot. Wer hier auf Entde- ckungsreise geht, wird überrascht – und ziem- lich sicher auch sehr satt. Denn dieser kleine Staat hat, gemessen an der Einwohnerzahl, eine der höchsten Gourmetrestaurantdichten der Welt. Der Du ! von geschmolzener Butter

und frischen Kräutern liegt in der Lu ! , wenn die Türen der Sternerestaurants aufgehen. Re- gionale Zutaten tre " en auf kreative Köpfe, die ihre Leidenscha ! auf den Teller bringen. STERNEREGEN IN VADUZ Die Hauptstadt Vaduz mag klein sein, aber kulinarisch spielt sie in der Champions League. In den verwinkelten Gassen und an den san ! en Hängen tauchen immer wieder kleine, exklusive Restaurants auf. Manche mit Michelin-Sternen ausgezeichnet, andere noch Geheimtipps. Das Berggasthaus Mase- scha in Triesenberg zum Beispiel mischt ein- heimische und internationale Küche auf 1.200 Metern Höhe zu einem stimmigen Ganzen. In Vaduz begeistert das Restaurant Marée im Park Hotel Sonnenhof mit kreativer, regional inspirierter Küche und wurde dafür bereits mehrfach ausgezeichnet. Ebenfalls in Vaduz liegt das Restaurant Torkel, mit einzigartiger Lage mitten im fürstlichen Weinberg. Eine moderne Interpretation traditioneller Ge- richte erwartet Gäste wiederum im Restau- rant Vivid, das Wert auf frische und gesunde Zutaten legt. In Schellenberg schließlich lädt die Weinlaube zu genussvollen Momenten in gemütlicher Atmosphäre ein und ergänzt ihr kulinarisches Angebot – natürlich – mit einer erlesenen Weinauswahl. Liechtenstein mag ein Zwergstaat sein, doch kulinarisch ist es ein Riese. Wer Genuss sucht, wird hier fündig – ein Gour- met-Geheimtipp, der vielleicht bald keiner mehr ist.

Vorfreude garantiert. Mit TUI ab der Haustür zu über 35 Sonnenzielen.

BULGARIEN | BURGAS TUI BLUE Nevis 4

TUNESIEN | DJERBA ROBINSON Djerba Bahiya

z.B. ab Wien am 26.06.2025 Doppelzimmer, All Inclusive 7 Nächte inkl. Flug p.P. ab

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Das Restaurant Marée ist nur einer der Gourmet-Hotspots der Stadt.

Vaduz – ein Mix aus alpiner Gemütlichkeit und überraschender Architektur.

TÜRKEI | ANTALYA TUI KIDS CLUB Turan Prince Residence 5

ÄGYPTEN | HURGHADA TUI MAGIC LIFE Kalawy

UNSERE EXPERTIN

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Manuela Göbel

manuela.goebel@columbus.at 01 / 869 87 88 682

Buchung und Details in Ihrem Reisebüro. Veranstalter: TUI Deutschland GmbH. Tagesaktuelle Preise. Limitiertes Kontingent. Druckfehler vorbehalten.

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MICRO ADVENTURES

MICRO ADVENTURES ABENTEUER IM KLEINFORMAT

Wer sagt, dass große Abenteuer monate- lange Planung und waghalsige Aktionen erfordern? Der Trend zu kleineren Alltags- ! uchten beweist, dass es keinen großen Adrenalinschub braucht, um Herzklopfen zu bekommen. Denn der wahre Gewinn liegt in kleinen, schönen Momenten und dem Reiz des Neuen.

M anchmal braucht es keine waghal- sigen Aktionen wie Bungee-Jum- ping und Co., um das Gefühl von Abenteuer zu erleben. Ein freier Nachmittag, ein spontaner Trip in die Natur oder eine Übernachtung unter freiem Himmel – das ist das Konzept von so- genannten „Micro Adventures“. Der Begri ! wurde vom britischen Abenteurer Alastair Humphreys geprägt, einem Mann, der aus- gerechnet bei seinen unzähligen langen Ex- peditionen erkannte, dass das wahre Aben- teuer eigentlich in den kleinen Momenten steckt. Mit seinen Büchern und weltweiten Vorträgen will er seitdem zeigen, dass Mi- cro Adventures für jeden machbar sind, un- abhängig von Zeit, Geld oder Erfahrung. ABENTEUER IM KOPF Für Alastair Humphreys ist der Begri ! Aben- teuer nur eine Geisteshaltung, wie er erklärt: „Man muss keine Elite-Athletin, kein Exper- te oder reich sein, um ein Abenteuer zu er- leben. Es ist viel eher der Wille, etwas Neues

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Auch Tagestrips oder kurze Ausflüge reichen, um das Kribbeln des Unbekannten zu spüren. Oder wie wäre es mit einem Kurs in einer unbekannten Landesküche? Immerhin lernt man ein fremdes Land am besten über dessen Aromen kennen.

Vor über zehn Jahren definierte der Brite Alastair Humphreys den Begriff „Micro Adventures“. Seine Devise: Hör auf dein Bauchgefühl und mach, was dir Spaß bringt!

„Man muss keine Elite-Athletin, kein Experte oder reich sein, um ein Abenteuer zu erleben.“

zu probieren und die eigene Komfortzone zu verlassen.“ Micro Adventures sind also nichts anderes als kleine, aber intensive Erlebnisse außerhalb der gewohnten Pfade. Ob man die- se nun in Gesellscha " oder sogar ganz alleine erlebt, bleibt jedem selbst überlassen. Es geht darum, den Alltag bewusst zu durchbrechen und neue Perspektiven zu gewinnen. Und auch mal mehr rauszugehen, so Humphreys: „Wir verbringen alle zu viel Zeit drinnen. Wir sollten ö " er nach draußen gehen, unter den Sternen schlafen und die Welt um uns her- um erleben“, ist er überzeugt und fügt noch hinzu: „Wenn du denkst, dass Abenteuer nur aus epischen Reisen bestehen, wirst du viele Gelegenheiten verpassen, dein Leben zu be- reichern.“ Das kann eine Nacht im Wald ohne Zelt sein, eine Fahrradtour ins Unbekannte

oder ein Bad im nächstgelegenen See bei Son- nenaufgang. Kein großes Equipment, keine lange Planung – nur der Wille, sich auf das Unerwartete einzulassen. Und wer sich auf diese kleinen Auszeiten einlässt, spürt auch ganz schnell positive E ! ekte: Der Kopf wird frei, Stress fällt ab, und o " bleibt tiefe Zufrie- denheit zurück. Mikroabenteuer sind nicht nur ein Reisetrend, sie schärfen die Sinne, machen kreativer. Und sie zeigen schluss- endlich auch, dass es überraschend wenig braucht, um sich frei und lebendig zu fühlen. MIND – SET – GO! Die größte Lektion daraus? Echtes Abenteu- er ist eine Frage der Einstellung. Wer lernt, kleine Dinge mit neugierigen Augen zu be- trachten, entdeckt überall Möglichkeiten.

Übrigens lässt sich dieses Konzept auch auf Reisen perfekt integrieren. Statt den typi- schen Touristenpfaden zu folgen, lohnt es sich, in kleine Nebenstraßen abzubiegen, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen oder sich treiben zu lassen – das alles kann ein unvergessliches Mikroabenteuer sein. Wie wäre es z. B. mit einer Fahrradtour durch die Lagunenlandscha " Vietnams, während man Kräuter p # ückt und sie im anschließenden Kochkurs zu völlig unbekannten Gerichten verarbeitet? Oder ein echtes „Sleep-Out“ im Bush erleben? Viele Private Game Reserves in Afrika bieten eine (komfortable und völlig si- chere) Nacht unter Sternen an, umgeben von den Geräuschen der Wildnis. Und wer nach Hitze nun Kälte sucht, taucht in Lappland in ein eisiges Abenteuer ein. Bei Anbietern wie

Wilderness Hotels stehen beispielsweise Er- lebnisse wie Eis $ schen und eine Husky-Safari auf dem Programm. DEN SCHRITT INS UNBEKANNTE WAGEN Abenteuer wartet nicht nur an unwirtlichen Orten rund um den Globus, sondern liegt auch in den kleinen Momenten, in der spon- tanen Entscheidung, in der Bereitscha " , Din- ge anders zu machen. Wer es wagt, sich auf das Ungewohnte einzulassen, entdeckt eine völlig neue Art zu reisen, verspricht Alastair Humphreys: „Micro Adventures sind eine Haltung, keine Handlung. Es geht darum, das Gewöhnliche außergewöhnlich zu machen. Manchmal braucht es nur einen Schritt ins Unbekannte, um eine völlig neue Welt zu entdecken.“

Alastair Humphreys wurde vom Magazin National Geographic sogar zum Abenteurer des Jahres 2012 gekürt – heute findet er den Kick aber in kleinen Momenten.

Abenteuer nach Bauchgefühl: Statt verkopfter Planung lässt Humphreys lieber seinen Gedanken freien Lauf.

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Das Königreich Bhutan war bis vor wenigen Jahren noch kaum bekannt; mittlerweile gilt das abgelegene Land am östlichen Rand des Himalayas als Traumziel für viele Reisende.

In der Landessprache „Land des Donnerdrachens“ genannt, pflegt Bhutan bewusst sein kulturelles Erbe. Nationalglück und Naturschutz sind sogar fest in der Verfassung verankert.

ASIEN BHUTAN

LUST AUF BHUTAN BEKOMMEN? 14 TAGE ERLEBNISREISE Mit Start- und Endpunkt Delhi führt diese Reise zu den schönsten Orten des Königreichs – von der archi- tektonisch spannenden Region Bumthang bis zur bunten Hauptstadt " imphu. HIGHLIGHT Neben leichten Wanderungen in Gangtey und Punakha wird der Aufstieg zum UNESCO- Weltkulturerbe Tiger’s Nest sicherlich zur unvergesslichen Erinnerung.

Was wäre, wenn Städte nicht nur Orte zum Arbeiten und Leben wären, sondern wahre Zu ! uchtsorte für Körper und Geist? Im Königreich Bhutan soll diese Idee bald Wirklichkeit werden. LAND DER ACHTSAMKEIT N ebelschwaden wabern durch das Himalayagebirge und geben immer wieder den Blick auf sattgrüne Tä- ler frei. Kraniche kreisen über Reis- feldern, während irgendwo in den Besucher in Einklang zu bringen. Letztes Jahr " el bereits der Startschuss zum Bau dieser urbanen Utopie. Stellt sich also die Frage: Wie kann eine Stadt denn dabei helfen, mit mehr Achtsamkeit durch den Alltag zu gehen?

Wachstumsdruck und wirtscha ! lichen Zwän- gen zu kämpfen haben, vollzieht Bhutan also eine 180-Grad-Wende und möchte eine Alter- native bieten. Die Stadt Gelephu als Zentrum, in dem Achtsamkeit nicht nur ein Konzept, sondern die treibende Kra ! hinter jedem Ge- bäude, jeder Straße, jeder Begegnung ist. Die Vision stammt sogar von Seiner Majestät König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck höchstpersönlich: Elf Stadtteile, geformt von 35 Flüssen und Bächen, verbinden sich zu ei- ner Landscha ! , die Reisfeldern ähnelt. Diese Terrassenstruktur fügt sich harmonisch in die Umgebung ein – vom san ! en Hochland bis ins belebte Tie $ and. Dabei dient nicht nur der Mensch als Maßstab, sondern auch die Natur. Wildtierkorridore ermöglichen Elefanten und anderen Tieren, ihre angestammten Routen beizubehalten, während smarte Infrastruktur vor den Launen des Monsuns schützt. BEWOHNBARE BRÜCKEN Architektonisches Highlight sind die „be- wohnbaren Brücken“: Jede dieser Brücken verkörpert einen der neun Aspekte des Brut- tonationalglücks. Ein Gesundheitszentrum, das östliche Heilkunst mit westlicher Medizin vereint, ein spirituelles Vajrayana-Zentrum, in dem sich Reisende mit den Lehren der Mönche vertraut machen können, eine Universität, ein

Markt, ein Gewächshaus für innovative Land- wirtscha ! und ein Kulturzentrum, das tiefe Einblicke in die Landestraditionen gewährt. Die Stadt der Achtsamkeit – ein Zukun ! sex- periment, das zeigt, dass große positive Ver- änderungen aus nur einer kleinen Frage her- vorgehen: Wie kann man Menschen glücklich machen?

Termin: 24.09.25 – 07.10.25 Preis: ab € 6.599 p. P. im DZ

Achtsamkeit bedeutet im buddhistischen Bhutan, Glück aus den einfachen, kleinen Dingen des Alltags zu beziehen.

steilen Berghängen ein seltener Schneeleo- pard herumstrei ! . Eine Szenerie, die bereits in der Vorstellung ein wenig entspannt, oder? Wir be " nden uns in Bhutan, dem kleinen, geheimnisvollen Land am östlichen Rand des Himalayas. Vor einigen Jahren noch ein abso- luter Geheimtipp, tritt die Destination durch ambitionierte Tourismuskampagnen gerade immer mehr ins Rampenlicht. Zuletzt durch ein besonderes Projekt: Das Königreich stellte mit „Gelephu – Mindfulness City“ eine klare Vision vor, um nachhaltigen Städtebau mit dem Wohlbe " nden der Einheimischen und

VISION DES KÖNIGS Gelephu, die baldige „Stadt der Achtsamkeit“, soll sich zu einem nach den Prinzipien des Bruttonationalglücks geformten Ort entwi- ckeln – jener Philosophie, die Bhutan weltweit einzigartig macht. Hier misst man Wohlstand nämlich nicht nur wirtscha ! lich, sondern an- hand von Glück und Lebensqualität. Die Säu- len, nach denen politische Entscheidungen ausgerichtet werden: nachhaltige Entwick- lung, Umwelt, Kultur sowie gute Regierungs- führung. Während andere Metropolen mit

UNSERE EXPERTIN

Sonja Zagrajsek

sonja.zagrajsek@columbus.at 0512 / 3306 603

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COLUMBUS MAGAZIN 21 COLUMBUS MAGAZIN 21

EUROPA SAN MARINO

ALS DER ZWERG EIN RIESE WURDE

Grenzenloser Jubel: Mit einem Sieg gegen Liechtenstein schaffte „Fußballzwerg“ San Marino den erstmaligen Aufstieg in eine höhere Spielklasse. In der Qualifikation für die WM 2026 trifft man übrigens auf Österreich.

Vom sensationellen Fußballnationalteam über das UNESCO-Weltkulturerbe: Auf den 61 Quadratkilometern des Zwergstaats San Marino gibt es einiges zu bestaunen.

LUST AUF SAN MARINO BEKOMMEN? STILVOLL ÜBERNACHTEN Das familiär geführte Hotel La Grotta hat eine besondere Geschichte: Einst gehörte es einem Rabbiner, der im ehemaligen jüdischen Viertel der Stadt lebte. Die heutigen Besitzer haben das Steinhaus liebevoll renoviert und in ein stilvoll eingerichtetes Hotel verwandelt. Vom Zimmer unter dem Dach hat man einen herrlichen Blick auf die Glockentürme. RESTAURANT-TIPP Gerichte mit Tradition und mit regionalen sowie saisona- len Zutaten gibt es im zauber- ha ! en Ristorante La Terraz- za. Der Platz für Romantiker: auf der herrlichen Terrasse mit Blick auf die Piazza della Libertà und die wunderschöne Landscha ! .

San Marino gilt als älteste Republik der Welt; seine Verfassung stammt aus 1600.

D er 18. November 2024 ist ein his- torisches Datum für San Marino. An diesem Tag gelang es der Fuß- ballnationalmannscha " des Zwerg- staats, mit einem 3:1-Sieg gegen Liechtenstein erstmals in Liga C der UEFA Nations League aufzusteigen. Sprich: nicht mehr in der untersten Klasse des europäi- schen Fußballs spielen zu müssen. Um die historische Dimension dieses Erfolgs für die Sammarinesi zu begreifen, muss man sich vor Augen führen, dass es sich dabei um den allerersten Auswärtssieg, den höchsten Sieg in der Geschichte sowie den erst dritten Sieg des Teams überhaupt handelte. Ein wahrlich geschichtsträchtiger Tag also – in einem an Geschichte ohnehin nicht armen Land. So gilt San Marino als älteste Republik der Welt;

seine Verfassung stammt bereits aus dem Jahr 1600. Der Name des fün " kleinsten Staates der Welt geht auf einen Steinmetz und späte- ren Heiligen namens Marinus zurück, der 301 n. Chr. der Legende nach mit dem Bau einer Kapelle auf dem Monte Titano im wahrsten Sinne des Wortes den Grundstein der späte- ren Republik legte. De % nitiv keine Legende: Seit 2008 ist der Titano, auf dem sich San Ma- rinos gleichnamige Hauptstadt be % ndet, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Anblick des 790 Meter hohen Berges mit seinen drei Gipfeln – und den drei Türmen, den Wahr- zeichen San Marinos – begeistert bei der An- reise schon von Weitem. Guaita, Cesta und Montale, so die Namen der Festungstürme, wachen über den Zwergstaat und zieren auch das Landeswappen. Und die drei Türme

machen ihre Arbeit o ! enbar gut. Denn neben einer sensationellen Fußballnationalmann- scha " und einer außergewöhnlichen Ge- schichte hat La Serenissima (übersetzt in etwa „die Durchlauchteste“), wie die Bevölkerung ihre Heimat liebevoll nennt, einiges zu bieten. Sie gehört – noch vor Österreich, Schweden oder Kanada – zu den reichsten Ländern der Welt, mit niedriger Arbeitslosenquote und einer der höchsten Lebenserwartungen. Der Tourismus ist die wichtigste Erwerbsquelle für die knapp 34.000 Einwohner; Reisenden wird auf den 61 Quadratkilometern so einiges geboten. Allein die Altstadt kann zahlreiche historische Stätten aufweisen, wie die Basilika von San Marino, das Musei di Stato (Staats- museum), den Palazzo Pubblico (Rathaus und Regierungssitz) auf der Piazza della Li- bertà oder das Museo delle Armi Antiche, das Museum der historischen Wa ! en. Apropos Wa ! en: Ebenfalls sehenswert ist die Cava dei Balestrieri, der Steinbruch der Armbrustschützen, in dem diese ihr Können ö ! entlich darbieten. Als Insider-Tipp gilt zu- dem ein Besuch in der Touristeninformation, denn dort kann man sich ein originelles Sou- venir abholen: einen o # ziellen San-Marino- Stempel und -Au $ leber für den Reisepass. Auch außerhalb des alten Zentrums ist San Marino, das aus insgesamt neun Castelli (Ge- meinden) besteht, de % nitiv erkundenswert. So bietet sich nach einem Spaziergang über den malerischen Passo delle Streghe, den Hexenpass, eine Fahrt mit der Seilbahn vom Titano zur Talstation in Borgo Maggiore an. Nicht nur Eisenbahnfans sollten auf ein wei- teres einzigartiges Erlebnis nicht verzichten: Die Galerie Montale be % ndet sich als Frei- lu " museum in einem revitalisierten Eisen-

bahntunnel, der ein Relikt der alten Verbin- dung von San Marino nach Rimini darstellt. Hier % ndet man auch einen historischen elektrischen Triebwagen. Und wer nach dem Sightseeing noch genügend Power hat, kann sich am Fuß des Titanos im Freizeitpark San Marino Adventures im Hochseilgarten, beim Bogenschießen oder Klettern austoben. Fußballfans sollten noch einen Abstecher zu jenem Stadion machen, in dem die – schon jetzt – legendäre Nationalmannscha " der „Serenissima“ ihre Heimspiele austrägt: Das San Marino Stadium be % ndet sich im Castello Serravalle, rund drei Kilometer von Borgo Maggiore entfernt. Keine spektakuläre Arena, sondern mehr Fußballplatz als Stadion. Doch vielleicht kommt man ja gerade rechtzeitig zu einem entscheidenden Ländermatch und er- lebt mit einem Sieg der Heimmannscha " einen weiteren historischen Tag. Einen Tag, an dem der Fußballzwerg neuerlich zum Riesen wird.

Klein, aber oho: San Marino bietet nicht nur eine spannende Historie und mit dem Titano einen beeindruckenden „Hausberg“. Der Zwerg- staat ist auch eines der wohlhabendsten Länder der Welt.

Das Herz der historischen Altstadt von San Marino: die Piazza della Libertà mit dem Palazzo Pubblico und der Freiheitsstatue.

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Alexandra Hofbauer

alexandra.hofbauer@columbus.at 01/479 10 10 661

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EUROPA NIEDERLANDE

Texel ist der Ruhepol unter den Nordseeinseln: Im Gegensatz zu touristisch beliebten Nordseedestinationen gibt es hier in den Niederlanden Sonnen- untergänge, die nur mit dem Rauschen der Wellen um Aufmerksamkeit konkurrieren. Ein Ort zum Durchatmen, ganz ohne Show. RUHE STATT RUMMEL

das man nicht vergisst. Wer es lieber trocke- ner mag, sollte den Nationalpark Dünen von Texel erkunden. Das Gebiet bietet abwechs- lungsreiche Wander- und Radwege, die vorbei an Heide " ächen, Kiefernwäldern und Sand- dünen führen. Und wenn die Beine eine Pau- se brauchen, lädt das Ecomare-Museum dazu ein, mehr über die Meeresbewohner und die Schutzmaßnahmen der Insel zu erfahren. „Hier auf Texel ticken die Uhren langsamer, und genau das macht den Reiz aus.“ SALZIGES AROMA Für kulinarische Entdecker gibt es auf Te- xel einige Highlights: Die berühmten Texe- ler Lämmer zum Beispiel grasen auf salz- wassergetränkten Wiesen, was für besonders zartes und aromatisches Fleisch sorgt. Wer’s lieber " üssig mag, sollte die Texelse Bier- brouwerij besuchen, wo das lokal gebraute Skuumkoppe-Bier ausgeschenkt wird – ein dunkles Weizenbier, das perfekt zur salzi- gen Meereslu ! passt. Das Wahrzeichen hat die niederländische Insel aber mit vielen Nordseekolleginnen gemeinsam: den ro- ten Leuchtturm, von dessen Spitze aus man einen herrlichen Blick über Watt und Meer genießt. Und für alle, die es sportlich mögen,

LUST AUF TEXEL BEKOMMEN?

AKTIVURLAUB Die ! ache Insel lässt sich wunderbar mit Rad oder E- Bike erkunden, das man nur wenige Minuten vom Hotel entfernt ausleihen kann. Innerhalb ca. 50 leicht zu überwindenden Kilometern sieht man beinahe alle Insel- highlights. HOTEL-TIPP Das gemütliche Boutique- Hotel de Zwaluw liegt in der Nähe des weiten Strands am Rande des Badeorts De Koog, der texelsche Wald direkt vor der Tür.

Der beste Ort für einen Spaziergang in den Dünen für die ganze Familie: feinste Sandstrände von De Hors im Süden der Insel.

Wer die 118 Stufen zur Aussichtsplattform von Texels Wahrzeichen erklimmt, wird mit dem schönsten Sonnenuntergang belohnt.

bietet Texel Möglichkeiten zum Kitesurfen, Strandsegeln oder sogar Fallschirmspringen. Hinter dem vermeintlich verschlafenen Ort versteckt sich also eine Fülle an Urlaubsmög- lichkeiten. Der niederländische Geheimtipp zeigt aber auch, wie vielfältig so ein Trip zur Nordsee sein kann: vom stylischen Prosecco- schlürfen und Fine Dining im beliebten Sylt bis hin zu ganz gelassenen, bodenständigen Urlaubsmomenten auf weniger bekannten Inseln wie Texel. Wer also richtig Lust auf einen Insidertipp für Ruhesuchende inklu- sive echtem Nordseezauber hat, sollte seine Siebensachen packen und sich aufmachen in Richtung Norden. Weite Strände, urige Dörfer und Natur pur warten.

täglich antretbar

Reetgedeckte Häuser, historische Leucht- türme und charmante Dünenhäuser prägen das idyllische Bild der Nordseeinsel Texel.

T exel – die große Unbekannte. Wäh- rend Nordseeinseln wie Sylt seit Jahr- zehnten als glamouröse Perlen gel- ten, bleibt Texel quasi die entspannte Cousine, die sich im Schatten der Be- rühmtheit eine wahre Ruheoase bewahrt hat. Keine Schickeria, keine überfüllten Strände, kein Kampf um den letzten Platz im Beach- club – hier ticken die Uhren langsamer, und genau das macht den Reiz aus. UNAUFGEREGTE SCHÖNHEIT Mit dem Fahrrad über die Deiche, den Wind im Gesicht und das Salz auf den Lippen. So sieht ein Tag auf der größten der Westfriesi- schen Inseln in den Niederlanden aus. Vor der Küste der Provinz Nordholland gelegen,

ist sie nur durch das Wattenmeer vom Fest- land getrennt und per Fähre von Den Helder aus leicht erreichbar. Texel lebt von der unauf- geregten Schönheit seiner Landscha ! : weite Dünen, endlose Strände und kleine Dörfer, die sich san ! in die Natur einfügen. Hier grü- ßen die Einheimischen die Urlauber noch freundlich, und statt überteuerter Boutiquen gibt es urige Ho " äden mit hausgemachtem Käse oder frischen Eiern. Die Insel ist ein heißer Tipp für Naturliebhaber – vom Vogel- paradies De Slu ! er bis zu den wilden Robben, die sich auf den Sandbänken räkeln. An einer Wattwanderung kommt man aber auch hier nicht vorbei. Barfuß durch den Schlick, wäh- rend der Wattführer spannende Geschichten über das Ökosystem erzählt – ein Erlebnis,

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Christine Beranek

christine.beranek@columbus.at 01/534 11 122

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INTER VIEW

HOCH HINAUS MIT DEM KILIMAN(N)

Seit 30 Jahren führt Rudi Stangl Reisegruppen auf den Kilimandscharo. Was nach einer echten Höchstleistung klingt, ist jedoch eine der leichteren Übungen des Steirers. Denn der hat ganz andere Abenteuer hinter sich ...

Die eigentliche Tour auf den Kilimandscharo ist relativ einfach zu bewältigen, allerdings stellt die Höhe jenseits der 5.000 Meter eine große Herausforderung dar.

S chon seine Mailadresse kilimanrudi@ kilimanjaro.at sagt in ihrer Doppel- deutigkeit alles aus: Rudi Stangl ist einfach der „Kiliman“. Über 150-mal war der 63-Jährige bereits auf dem höchsten Berg Afrikas (der eigentlich Kibo heißt und nur ein Teil des Kilimandscharo- Bergmassivs ist). Kaum jemand ist daher so geeignet, Menschen auf den Gipfel zu füh- ren – etwas, das der gebürtige Steirer seit Jahrzehnten anbietet. Denn auch wenn das Ziel auf 5.895 Metern ein hohes ist, so ist der Weg dorthin eigentlich ein leichter. Einfach: small, but beautiful. WAS MACHT DEN REIZ DES KILIMANDSCHARO AUS? Rudi Stangl: Für mich ist es nicht nur der Kilimandscharo, den Reiz macht Afrika aus. Es ist mehr als ein großartiger Kontinent, um

Abenteuer zu erleben. Die Menschen sind o " en, lustig und für jeden Blödsinn zu ha- ben. Es sind Menschen zum Pferdestehlen. Das gibt es nicht mehr o # auf der Welt. Außerdem ist die Vielfalt von Afrika einzig- artig: Du kannst an einem Tag im warmen Meer schwimmen, am nächsten die wildes- ten Tiere erleben. Und du kannst natürlich auch bergsteigen. Mit dem Kilimandscharo hast du einen einzigartigen Berg, der vom Besteigen her leicht ist, aber von der Höhe her eine Herausforderung darstellt. DEN HÖCHSTEN BERG AFRIKAS ZU BESTEIGEN, KLINGT GENERELL NACH EINER GROSSEN HERAUS- FORDERUNG. WER IST DENN FÜR EINE TOUR AUF DEN KILIMANDSCHARO GEEIGNET? So gut wie jeder. Mitgehen kann, wer in ge- ringer Höhe wie bei uns in den Alpen mit-

In den vergangenen drei Jahrzehnten war Rudi Stangl bereits über 150-mal auf dem Uhuru Peak, dem Gipfel des Kibos im Kilimandscharo-Massiv auf knapp 6.000 Meter Seehöhe. Gut möglich, dass er in absehbarer Zeit den 200er erreicht.

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AFRIKA KILIMANDSCHARO

Wie viele Gipfelerlebnisse die Zukunft noch bereithält? Das entscheide das Alter wohl für ihn, kommentiert der Alpin-Experte lächelnd.

Das Wichtigste beim Aufstieg sei die Langsamkeit, so Rudi Stangl. Er selbst hatte als junger Mann die Seehöhe krass unterschätzt; ein Erlebnis, das bis heute in Erinnerung bleibt.

LUST AUF TREKKING BEKOMMEN? 5 TAGE AM DACH AFRIKAS Die Marangu-Route ist der beliebteste Weg zur Spitze des Kibos, da sie für jeden Bergsteiger mit guten Grund- kondition geeignet ist. Die fün ! ägige Trekkingreise ist anspruchsvoll, aber wesent- lich besser ausgebaut als andere Routen. Übernachtet wird in Berghütten. HIGHLIGHT Auf dem Uhuru-Peak auf 5.895 Meter Seehöhe an- gekommen, liegt Ihnen Afrika sozusagen zu Füßen – und der Weitblick könnte nicht schöner sein.

DER KILIMANDSCHARO IST VIELEN MENSCHEN IN AFRIKA HEILIG. WIE BEGEGNEN SIE KRITIKERN, DIE MEINEN, DER MASSENTOURISMUS MACHE DIESES HEILIGTUM KAPUTT? Der Kilimandscharo ist jährlich rund neun Monate lang begehbar. In dieser Zeit sind 40.000 bis 50.000 Leute unterwegs – auf sechs

SIE WAREN BEREITS ÜBER 150-MAL AM GIPFEL. WIE OFT WOLLEN SIE NOCH RAUF? Das wird das Alter entscheiden (lacht). Man- che meinen, ich muss die 200 scha " en, aber mir persönlich ist das egal. Ich habe das Glück, das machen zu können, was mir taugt. Und ob das jetzt 170-, 190- oder über 200-mal der Fall ist, ist mir wirklich wurscht. WIE SIND SIE ZUM BERGSTEIGEN GEKOMMEN? Ich bin ja eigentlich kein „echter“ Bergsteiger. Ich bin ein Abenteurer, der vom Radsport kommt. Ich habe beispielsweise Australien in Süd-Nord-Richtung mit dem Rad nonstop in sechseinhalb Tagen durchquert. Ich bin als erster Mensch mit einem Snowbike vom Berg Denali in Alaska abgefahren. Ich bin Tausen- de Kilometer durch den Amazonas geradelt, Hunderte Kilometer im Kajak gefahren. Aber

leichtem Rucksack sechs, sieben Stunden wandern oder eine Stunde locker durchlaufen kann. Diese Grundkondition reicht prinzi- piell. Ob man aber die Höhe verträgt, das stellt sich vor Ort heraus. Da geht es einem auch nicht immer gleich, manchmal geht’s gut, manchmal nicht. Das ist auch bei mir selbst so.

da ich in Österreich aufgewachsen bin, war ich natürlich schon als Kind auch in den Ber- gen unterwegs. GIBT ES NOCH ETWAS, DAS SIE GERNE MAL MACHEN WÜRDEN? Was mich reizen würde: Grönland oder die Arktis zu durchqueren. UND WAS WERDEN SIE EINMAL ABSEITS VON EXTRE- MEN OUTDOOR-AKTIVITÄTEN MACHEN? Messer. Das ist mein Hobby. Meine Mes- ser sind in von Libyen bis Australien in alle Welt gegangen. Ich habe auch schon eines für Altbundespräsident Heinz Fischer ge- macht. Derzeit komme ich zwar nur selten dazu, aber ich kann mir vorstellen, das spä- ter weiterzumachen. Da gibt es nämlich kein Alterslimit.

„Es war die Hölle.“ Rudi Stangl über sein erstes Mal am Kilimandscharo.

SIE HABEN ALSO DIE EXTREME HÖHE NICHT VON NATUR AUS IMMER GANZ LEICHT WEGGESTECKT? Nein. Beim ersten Mal am Kilimandscharo, das war 1982, wollte ich als junger Bursch aus- probieren, wie gut ich die Höhe aushalte. Ich war total sportlich, durchtrainiert, super $ t. Und übermotiviert. Hatte keine Ahnung von der Höhe. Kurz gesagt: Es war die Hölle. Ich wollte alles selbst tragen, selbst kochen, war na- türlich zu schnell unterwegs und bin mit Müh und Not am Gipfel angekommen. Das war das schlimmste Erlebnis, das ich jemals hatte. UND WANN FOLGTE NACH DIESEM ERLEBNIS DAS ZWEITE MAL? Erst Jahre später. Durch Zufall. In dem Dorf südlich von Graz, in dem ich aufgewachsen bin, hat mich der Wirt gefragt, ob ich für die Stammtischrunde eine Tour auf den Kilimand- scharo organisieren würde – weil ich ja schon einmal oben war. Und so hat das angefangen.

verschiedenen Routen. Auf den Mont Blanc gehen in nur zwei Monaten 30.000 Menschen. Es dür # e also klar sein, wo tatsächlich Mas- sentourismus statt $ ndet. Außerdem wurde am Kilimandscharo bereits vor fast 20 Jahren begonnen, die Besteigungswege so auszustat- ten, dass man praktisch nicht mehr auswei- chen kann, es wird abseits der Wege nichts mehr zertrampelt. Es gibt sogar einen Putz- dienst. Der Kilimandscharo bringt außerdem Tausenden Menschen in der Region wirklich viel. Rund um den Berg pro $ tieren die Ein- heimischen von den Touristen: Kleinbauern, Träger, Guides, die Frauen, die ihre Produkte am Markt anbieten. Tourismus ist in Tansania generell ein wichtiger Faktor, allerdings ist der Berg nur ein ganz kleiner Bestandteil des Angebots. Maximal 50.000 Leute, die den Kilimandscharo im Jahr besteigen, sind im Vergleich mit Safari-Touristen in der Seren- geti keine große Einnahmequelle.

täglich antretbar 9 Tage/7 Nächte ab/bis Wien ab € 3.290 p. P.

UNSERE EXPERTIN

Während man auf der Marangu-Route auf dem Weg zum Gipfel in Hütten übernachtet, schläft man auf allen anderen Routen im Zelt.

Astrid Putz

astrid.putz@columbus.at 01/534 11 128

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SÜDPAZIFIK BORA BORA

Als Maler Paul Gauguin in die Südsee au ! rach, ahnte er nicht, dass er ein neues Kapitel der Kunstgeschichte aufschlagen würde. Französisch- Polynesien war sein Eingangstor zu einer anderen Welt: In der unberührten Schönheit fand er Inspiration für seine größten Werke. DES MALERS PARADIES

Gauguins berühmtes Gemälde „La Orana Maria“ faszi- niert auch heute noch durch seine Farbenpracht.

8 ATEMBERAUBENDE TAGE Die Schönheit der Natur, polynesische Kultur und eine traumha " e Unterwasserwelt warten bereits auf den ersten Inseln Huahine und Raiatea, bevor es weiter zum privaten Inselparadies Motu Maha geht. Die einzigartige Vulkan- silhouette von Bora Bora und die Trauminsel Moorea vollenden diese unvergessliche Reise. HIGHLIGHT Erleben Sie die Perlen der Gesellscha " sinseln und lassen Sie sich genauso wie die Künstler Herman Melville, Henri Matisse, Paul Gauguin oder Schauspieler Jacques Brel vom Farbenspiel dieser beson- deren Orte inspirieren. LUST AUF BORA BORA BEKOMMEN?

Die „Le Paul Gauguin“ bringt ihre Passagiere an die malerischsten Orte im Süd- pazifik – und das mit größtmöglichem Komfort.

trast zu den unrealistischen Vorstellungen, die man in Frankreich in ihm geweckt hatte. Dennoch: Nach weiteren Reisen, u. a. zu den Nachbarinseln, fand er hier im Südpazi " k doch noch das beschauliche Inselleben, das er so dringend suchte. Seine Gemälde aus die- ser Zeit zeigen Szenen des täglichen Lebens, die er erlebte – viele allerdings in einer stark romantisierten Art und Weise, was Gauguin bis heute neben Bewunderung gleichermaßen auch Kritik einbringt. Auf der Marquesas-In- sel Hiva Oa blieb der berühmte Maler bis zu seinem Lebensende. VON GAUGUIN ZUM MODERNEN LUXUS Es ist nicht bewiesen, dass der Maler in sei- ner Zeit in Französisch-Polynesien auch Bora Bora einen Besuch abstattete. Sicher ist aber, dass ihn diese Insel ebenfalls begeistert hät- te. Wie auch nicht: Die Lagunen mit ihrem unglaublichen Blau, die weißen Sandstrände und die üppige Vegetation wirken noch heu- te genauso beeindruckend wie zu Gauguins Zeiten. Die kulturellen Wurzeln der polyne- sischen Bevölkerung sind hier immer noch präsent: in der Musik, den Tänzen und vor

allem in der herzlichen Gastfreundscha # der Menschen. All dies hautnah erleben und da- bei die Annehmlichkeiten der heutigen Zeit genießen – das hat sich Paul Gauguin Cruises auf die Fahne geschrieben. Mit 25 Jahren Er- fahrung in der Kreuzfahrtbranche hat sich der Anbieter Ponant als Spezialist für Reisen durch den Südpazi " k etabliert. Und erinnert außerdem an den berühmten Bewohner auf Zeit: Die „Le Paul Gauguin“, speziell für die ! achen Gewässer und versteckten Buchten der Inseln des Südpazi " ks konzipiert, er- möglicht einen besonders nahen Kontakt zur einzigartigen Natur der Region. Das neue In- nendesign, inspiriert von der polynesischen Kultur, stimmt bereits beim ersten Betreten des Schi $ s auf den besonderen Charakter des Zielgebiets ein. Die 165 Kabinen und Suiten bieten den Passagieren nicht nur komfortab- len Aufenthalt, sondern auch einen direkten Blick auf den Ozean. Vom Schi $ aus können Reisende die Region auf vielfältige Weise er- leben – sei es bei Wanderungen, Kajakfahrten oder Tauchgängen. Aber egal, aus welcher Perspektive: Bora Bora und ihre Schwester- inseln werden auch Sie inspirieren!

Der imposante Mont Otemanu auf Bora Bora wirkt bereits wie ein wahrgewordenes Landschaftsgemälde.

ab/bis Papeete, Tahiti z. B. 13.06. – 20.06.2026 Preis: ab € 3.800 p. P.

E s gibt Orte, die so beeindruckend sind, dass sie die Fantasie be ! ügeln und Künstler aus der ganzen Welt anziehen. Französisch-Polynesien im Südpazi " k gehört zu jenen besonderen Plätzen. Der heute berühmte Maler Paul Gauguin fand hier, insbesondere auf Tahiti und den Mar- quesas-Inseln, Ende des 19. Jahrhunderts eine Quelle der Inspiration, die seine Kunst maß- geblich prägte. Dabei war der Franzose nach seiner Ankun # alles andere als begeistert. EINE UNENTDECKTE WELT Die 118 Inseln von Französisch-Polynesien werden o # als „Juwelen des Pazi " ks“ bezeich-

net – und das aus gutem Grund. Die Inseln beeindrucken durch ihre schimmernden La- gunen und dramatischen Berglandscha # en. Auch auf Paul Gauguin hatte diese unver- wechselbare Kulisse, die vor Jahrhunderten von einem Vulkan geformt wurde, eine star- ke Wirkung. Zu Hause in Frankreich sprach man von einer unentdeckten Inselgruppe, deren Bevölkerung ein paradiesisch unbe- schwertes Leben genoss. Er beschloss darauf- hin, dorthin aufzubrechen und tiefer in die polynesische Kultur einzutauchen. In Tahiti angekommen, zeigte sich Gauguin allerdings enttäuscht: Der arbeitsreiche Alltag der meis- ten Menschen dort stand im starken Kon-

UNSER EXPERTE

Bora Bora ist von einem farbenprächtigen Korallenriff umgeben, das eine der spektakulärsten Lagunen der Welt bildet.

Harald Schoihsel

harald.schoihsel@columbus.at 01 / 534 11 121

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