EDI TORIAL
SO NAH UND DOCH SO FERN
bei dieser Spurensuche ein heterogenes Bild. Denn alles deutet darauf hin, dass sich dieses gespaltene Trendbild aus zwei gesellscha!- lichen Strömungen zusammensetzt, die beide mit den vergangenen Jahren der Pandemie zusammenhängen. Einerseits erleben wir einen leicht nachvollziehbaren Nachholef- fekt. Viele Menschen wollen wieder weit, weit weg – und das möglichst lange. Andererseits steht dem ein immer bewusster werdender Umgang mit den Ressourcen gegenüber. Eine wachsende Zahl an Reisenden versucht, den eigenen CO 2 -Fußabdruck möglichst gering zu halten, um unsere Erde so gut es geht zu schützen und der Klimakrise aktiv zu be- gegnen. REISEN, WIE MAN MÖCHTE Ich persönlich bin gerne in Europa unter- wegs. Gleichzeitig zieht es mich genauso in die Ferne. Ich genieße es schlichtweg, auf Reisen zu sein. Und ganz egal, ob Sie nun weit weg oder ganz nah urlauben wollen, wir von COLUMBUS werden immer alles dafür tun, dass Ihr Urlaub vor allem eines wird: wunderschön. Ihr Mag. Alexander Richard, Geschä ! sführer COLUMBUS Reisen
VEREHRTE LESERINNEN UND LESER DES COLUMBUS MAGAZINS!
Wo, glauben Sie, ist das links gezeigte Foto entstanden? Im malerischen Tirol? An den Hängen der Obersteiermark? Oder doch irgendwo in Irland? Überraschung: Diese entzückenden Schafe weiden ganz gemütlich irgendwo im Herzen Neuseelands. Damit ist dieses Foto ein Sinnbild für die sich aktuell widersprechenden Reisetrends. So erleben wir als Reiseveranstalter in diesem Jahr 2023 ein noch nie dagewesenes Paradoxon: Aus- gedehnte Reisen zu den fernsten Punkten unseres wunderschönen Planeten stehen genauso hoch im Kurs wie kurze Trips zu nahegelegenen und leicht erreichbaren Spots. Städtetrips sind also ebenso gefragt wie Fern- reisen. WOHER RÜHRT DIESES PARADOXON? Weil wir von COLUMBUS Reisen stets das Ziel verfolgen, den Wünschen unserer Kun- dinnen und Kunden möglichst gerecht zu werden, ist es für uns besonders relevant, sol- che Trends nicht nur zu erkennen, sondern auch zu verstehen. Und so stellt sich für uns natürlich die Frage: Warum ist dem derzeit so? Warum suchen Menschen das Weite und gleichzeitig die Nähe? Recherchen zeichnen
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