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Abb. 33 Zustimmung zu gängigen Vorannahmen über internationale Lernmobilität (Mittelwerte) in Abhängigkeit von der Nutzungslänge von Eurodesk Deutschland, unterteilt nach dem Bildungshintergrund der Eltern (akademisch vs. nicht-akademisch)
nicht-akademisch
akademisch
Nutzung von Eurodesk Deutschland in Monaten bzw. Jahren
MW
n
SD
MW
n
SD
Ich nutze keine Angebote von Eurodesk/rausvonzuhaus.
2,4846
351
0,51508
2,3445
924
0,49152
seit weniger als 3 Monaten
2,4101
174
0,56901
2,3397
479
0,47469
seit 3 bis 6 Monaten
2,3747
115
0,52433
2,3059
299
0,46155
seit 7 bis 12 Monaten
2,3675
94
0,43382
2,3101
282
0,51289
seit 1 bis 2 Jahren
2,2434
121
0,49435
2,2599
404
0,47696
seit über 2 Jahren
2,2389
51
0,45380
2,1767
124
0,52746
Insgesamt
2,3982
906
0,51959
2,3132
2512
0,48830
Lesebeispiel: Personen ohne akademischen Elternhintergrund, die Angebote von Eurodesk seit über 2 Jahren nutzen, stimmen den Vorannahmen im Durchschnitt mit einem Wert von 2,23 zu, während Personen mit akademischen Eltern, die Angebote von Eurodesk seit über 2 Jahren nutzen auf einen Mittelwert von 2,17 kommen. Personen mit akademisch gebildeten Eltern stimmen Vorannahmen demnach leicht weniger zu als Personen ohne akademisch gebildete Eltern. Die Standardabweichungen liegen in beiden Gruppen bei etwa 0,5 und zeigen damit, dass sich die Antworten innerhalb der Gruppen relativ wenig unterscheiden. Die Teilnehmenden sind sich also in ihren Einschätzungen vergleichsweise einig.
Die Skala reicht von 1 = "Stimme überhaupt nicht zu“ bis 5 = „Stimme vollständig zu“. Ein höherer Mittel- wert steht somit für eine höhere Zustimmung gängiger Vorannahmen.
7.4.3.1 Zusammenhang zwischen der Nutzungslänge und der Zustimmung zu gängigen Vorannahmen über internationale Lernmobilität (H6) Als erstes wird wieder der Zusammenhang zwischen der Nutzungslänge von Eurodesk und der Zustimmung zu gän- gigen Vorannahmen über internationale Lernmobilität betrachtet. In Abbildung 33 sind die jeweiligen Mittelwerte zu T1_F02_Mittelwert nach Nutzungslänge und nach nicht- akademischen Eltern und akademischen Eltern aufgeteilt ersichtlich. In beiden Gruppen sinkt der Mittelwert und damit die Zustimmung zu gängigen Vorannahmen mit der Nutzungslänge von Eurodesk. Der Vergleich beider Grup - pen zeigt, dass die Mittelwerte bei Personen ohne akade- misches Elternhaus bei jeder Nutzungslänge etwas höher sind. Diese Gruppe lehnt tendenziell gängige Vorannah -
men demnach weniger stark ab als Personen mit akademi- schem Elternhaus. Die Differenz zwischen dem Mittelwert von Personen mit der geringsten Nutzungserfahrung mit Angeboten von Eurodesk, und Personen, die seit über zwei Jahren im Kontakt mit Eurodesk sind, ist bei der Gruppe mit nicht-akademisch vorgebildeten Eltern mit -0,2457 größer als bei der anderen Gruppe mit -0,1678. Damit ist eine Tendenz erkennbar, dass die sinkende Zustimmung in Abhängigkeit zur Nutzungslänge bei Personen mit nicht- akademischem Elternhaus stärker ist als bei Personen mit akademischem Elternhaus. Dies kann als Bestätigung von Hypothese H6 interpretiert werden.
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