Nykøbing F. - Klager over tyske soldater på skoler, 1943-44

Wehrmacht - Intendant Danemark Az. R 4al4 allg.>45/44

Kopenhagen ,den 23« Mårz 194-4 \

Betr: Forderung des Biirgermeisters Nykobing aufgrund der ausgefiihrten Arbeiten flurch die Fa.H.Petersen. Bezug: dort.Schreiben vom 8.Mårz 1944 An

Nykobing P. Byraad N y k o b i n g /F.

In o.a. Schadenssache liegt das dor.t. Schreiben vom 8.Mårz 44 der hiesigen Dienststelle zuståndigkeitshalber vor. Der Fuhrer der in der Osterschule einquartierten Einheit hat sich zunåchst damit einverstanden erklårt, dass nach ent- sprechender Abtrennung von den von der Wehrmacht benutzten Råumen die fiir die Zivilbevolkerung bestimmten in der Schule belegenen Luftschutzråume zu seiner Verfugung blieben. Kurze Zeit nach Abgabe dieser Erklårung ist ein Sprengstoff- anschlag auf die Osterschule aufgedeckt und vereitelt worden. Seitens des dånischen Sicherheitsdienstes sind Verhaftungen vorgenommen worden. Unter den Festgenommenen war auch ein Mitglied des dånischen" Luftschutzdienstes. Einheitsfuhrer veranlasst, die Benutzung der Luftschutzråume fiir die dånische Zivilbevolkerung zu untersagen. Es kann nicht dem geringsten Zweifel unterliegen, dass diese Massnahme erforderlich war,und dass diese ausschliesslich durch die beabsichtigte Sabotagehandlung dånischer Statsangehoriger veranlasst worden ist. Bei dieser Sachlage sieht sich die hiesige Dienststelle als gesetzlicher Vertreter des Wehrmachtfiskus nicht inder Lage, die entstandenen Umbaukosten zu erstatten, da ausschliesslich, wie bereits betont, das Verhalten dånischer Staatsangehoriger die Zuriicknahme des arspriinglich gegebenen Einverståndnisses erforderlich gemacht hat. Der Schaden ist also nicht etwa durch irgendeinen Wehrmachtsangehorigen verursacht oder verschuldet worden. Diese Tatsache hat im Interesse der Sicherheit der Einheit den

Stabsintendant

Nyk. F. Pol J. Nr

Til

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