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ETT INGEN

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9. JANUAR 2020 | NR. 1/2

Ettingen ist ein lebendiges Dorf Ettingen wird als «grünes Dorf am Fusse des Blauen» beschrieben, zählt derzeit 5397 Einwohner, liegt auf 324 Meter über Meer, hat 635 Hekta- ren Gemeindebann und 100 (eine stolze Zahl) Gewerbler sind Aktivmit- glieder im KMU.

Neujahrsapéro kü. Auch in Ettingen ist es eine schöne Tradition, dass die Gemeinde Anfang Jahr einen Neujahrsapéro organisiert und die Bevölkerung hierzu einlädt. In diesem Jahr ist dies morgen Freitag, den 10. Januar 2020, der Fall, wenn ab 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle (Hintere Matten, Trakt 2) aufs neue Jahr angestossen wird.Auch die BiBoRedaktion und der Reinhardt Verlag wünschen allen Ettingerinnen und Ettin­ gern eine gutes, erfolgreiches, glückliches, vor allem aber gesundes Jahr 2020. Dass Ettingen eine attraktive (Wohn) Gemeinde ist, beweist die Tatsache, dass im Laufe eines Jahres mehrere Zuzüger ins «Guggerdorf» kommen, um dort «ihre Zelte» aufzuschlagen. Daher wird es um 18.30 Uhr für die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger in der Aula, Trakt 4, eine sepa­ rate Informationsveranstaltung geben. Für diese Informationsveranstaltung hat die Generationenbeauftragte alle Neuzu­ zügerinnen und Neuzuzüger persönlich eingeladen. Im Anschluss werden diese zusammen mit der schon länger in Ettin­ gen wohnhaften Bevölkerung den Neu­ jahrsapéro geniessen können. Dabei wird es auch die Gelegenheit geben, mit den sich präsentierenden Ettinger Vereinen ins Gespräch zu kommen. Der Gemeinderat freut sich auf einen regen Austausch mit der Bevölkerung an­ lässlich des Neujahrsapéros.

Woche für Woche berichtet BiBo in einem oder mehreren redaktionellen Artikeln über Anlässe im Dorf. Wir stellen Institu- tionen und Ortsvereine vor oder porträ- tieren Menschen, welche vielleicht ein spezielles Hobby haben oder sich für das Gemein(de)wohl engagieren. Und mor- gen Freitag trifft «tout Ettigä» (siehe Ar- tikel nebenan) beim Neujahrsapéro der Gemeinde. Und wir rufen alle Neuzuzüge- rinnen und Neuzuzüger auf, vorgängig am Neuzuzüger-Apéro teilzunehmen. Sie werden von der Exekutiv aus berufenem Munde viel Wissenswertes über ihre (neue) Wohngemeinde erfahren. Wir könnten versuchen, eine bildli- che Rückschau des Jahres 2019 zu publi- zieren. Dazu müssten wir aus gut 120 Bildern, welche an dieser Stelle in den 51 Ausgaben publiziert wurden, auswählen. Und weil Caspar Reimer bis Oktober 2019 als zuständiger BiBo-Redaktor für die Gemeide Ettingen verantwortlich zeichnete, wäre es unfair, wenn wir hier «dreinfunken» würden. Vielmehr haben wir uns – mit Hilfe von Dorf-Insidern (!) – Gedanken ge- macht, was im 2020 alles in Ettingen zu erleben ist. Ortsfremde könnten glauben, dass «in einem Kaff im hinteren Leimen- tal sicher tote Hose herrscht», wie ein Bekannter aus der Grossstadt dem Un- terzeichneten einst sagte (nicht bösartig, sondern aus Unkenntnissen!). Wie sehr doch der gute Mann irrt(e)! Ohne An- spruch auf Vollständigkeit listen wir hie r – in zeitlicher Abfolge – jene Anlässe

Unvergesslich das dreitätige Dorffest «750 Jahre Ettingen» vom 7. bis 9. September 2018, als das ganze Guggerdorf auf den Beinen war und Tausende von Besuchern anzog. Foto: Küng

und Veranstaltungen auf, welche folgen werden. Und die wir, so hoffen wir, me- dial begleiten werden. • Guggerzytli (BiBo hat bereits im alten Jahr darauf hingewiesen) • Fasnacht (da sind wir mittendrin!) • Eierlesen (ein wunderbarer Brauch, der samstags stattndet) • Pngstblittler (will die «neue» Redak­ tion vor Ort erleben…) • Banntag (ein Familienanlass) • Jungbürgerfeier (Gemeinde) • Guggermärt (ndet im Frühling und im Herbst statt) • 1.AugustBrunch (keine ofzielle Feier, aber nicht minder heimelig) • Sommernachtsfest (der Männerchor kann mehr als «nur» gut singen) • «Dr schnällscht Ettiger» (vom Turnver­ ein organisiert) • Seniorenau ug (vom Frauenverein or- ganisiert) Die Geschäftsprüfungskommission der Bürgergemeinde Ettingen hat die Wahlvor- schläge in Bezug auf die Formerfordernisse, die Wählbarkeit der Kandidatin und Kandi- daten und die Gültigkeit der Unterschriften geprüft und in Ordnung befunden. Nachdem die Zahl der Vorgeschlage- nen gleich gross ist wie die Zahl der zu Wählenden, kann gestützt auf § 30 des Ge- setzes über die politischen Rechte und § 15 der Bürgergemeindeordnung Ettingen von der Urnenwahl Umgang genommen wer- den und es können die Vorgeschlagenen von der Geschäftsprüfungskommission in Stiller Wahl als gewählt erklärt werden. Der auf den 9. Februar 2020 angesetzte Wahlgang wird widerrufen. Gegen diesen Entscheid kann innert drei Tagen bei der Geschäftsprüfungskom- mission p.A. Bürgergemeinde Ettingen, Be- schwerde erhoben werden.

• Oktoberfest des FC Ettingen (Fussball macht durstig…) • Räbeliechtli-Umzug (Kulturhistorischer Verein) • Feuerwehr-Hauptübung (rund um die Uhr an 365 Tagen einsatzbereit!) • Guggerfescht (Kulturhistorischer Ver- ein) • Verleihung Ettinger Preis (Bürgerge- meinde) • Weihnachtsmarkt (Kulturhistorischer Verein) • Dorfweihnacht (KMU Ettingen) Das sind eigentliche Fixanlässe, die man kennt, die seit Jahren oder Jahr- zehnten statt nden. Es gibt aber auch bezüglich Bibliothek, Ludothek und Schule immer wieder Veranstaltungen, welche es verdienen, bibomässig be­ gleitet zu werden, da sie von allgemei­ nem Interesse sind. Und nicht zu verges­ sen: Die Ökumene ist viel mehr als Kirche. In den letzten 12 Jahren konnte ich als Schulrat der Primarschule Ettingen, seit 2008 als Schulratspräsident, bereits viel für unser Dorf bewirken und Erfahrung in der Behördenarbeit gewinnen. Zu meiner Person: Ich bin verheiratet und Vater von 3 Kindern imAlter von 17, 21 und 25 Jahren. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter in der chemischen Industrie studierte ich Biologie und Chemie in Basel, absolvierte die Oberlehrerausbildung und unterrichte bereits 21 Jahre an einem Basler Gymna­ sium. Zudem dozierte ich zwei Jahren an der Fachhochschule im Rahmen der Biolo­ gielehrerausbildung. Ich würde mich sehr über Ihre Stimme und Ihr Vertrauen freuen! Christian Lischer Sibylle Muntwiler-Stöcklin (parteilos) Neu in den Gemeinderat Warum kandidiere ich? Eigentlich habe ich ein schönes Leben. Bin gesund, habe Ar­ beit und meine Söhne sind in Ausbildung. Mitte 2020 trete ich aus demBürgerrat aus und einer meiner Jobs endete Ende 2019. Was also tun mit der neuen Freizeit? Mehr Sport treiben, einen neuen Teilzeitjob su­ chen oder Estrich räumen? Es gibt viele Möglichkeiten. Schon oft kamen Anfragen, ich sollte mich doch als Gemeinderätin aufstellen lassen. Jetzt tönte das auf einmal nicht mehr so undenkbar. Was im Dorf läuft, in­ teressierte mich schon immer. Gemeinderätin zu sein wäre in der Tat etwas für mich. Ich bin in Ettingen verwur­ zelt, vielseitig interessiert, parteilos und unabhängig. Über den eigenen Zaun zu denken und das Ganze zu sehen, ist für mich wichtig. Grosse Herausforderungen kommen auf uns zu. Wir schaffen nur ge­ meinsam, etwas Sinnvolles für unser Dorf zu tun. Sachpolitik ist gefragt. Mehr Infos zu mir: www.sp-ettingen.ch

Wer sich die Mühe nihmt, das vielfältige Angebot zu lesen, wird sehen, dass für jedermann/frau, jeglichen Alters, Ange­ bote bestehen und Anlässe durchgeführt werden. Ettingen verfügt über viele Sportvereine – auch diese bereichern den Alltag und bieten, gerade Zuzügern, die Möglichkeit, sich schnell(er) in Ettin­ gen zu integrieren. In den nächsten Wochen werden die (Vor)Fasnacht und die Kommunalwah­ len unser Augenmerk beanspruchen. Aber nicht nur … denn viele Chroniken entstehen spontan, weil unsere besten Korrespondenten und Agenturen … SIE sind. Unsere Leserschaft. Denn ohne Ihre/Eure aktive Mithilfe wäre es niemals möglich, eine lesenswerte, informative und spannende Lokalzeitung zu machen. Hiefür danken wir allen «Guggern» herz­ lichst! Georges Küng Es freut mich, dass sich vier Kandidat/ innen für die 2 freiwerdenden Gemeinde­ ratssitze bewerben. Das gibt Wahloptio­ nen. Ich bitte Sie, die Chance zu nutzen, die wir als Schweizer haben und abzustimmen. Wählen Sie diejenigen Per­ sonen, die sie als fähig und kompetent er­ achten. Sibylle MuntwilerStöcklin Benno Graber-Thüring, parteilos, bisher Wieder in den Gemeinderat rende in der beruichen Entwicklung zur Primarlehrperson und berate Schulen in herausfordernden Situationen (Coa- ching, Teamentwicklung). Zuvor war ich Lehrer und Schulleiter in Ettingen. Vor einigen Jahren habe ich den Auf- bau der Jugendarbeit in Ettingen (Ju- getti) ehrenamtlich mit aufgebaut. Es freut mich, dass ich nun als Gemeinderat (unter anderem) für die Jugend zustän- dig bin und die professionelle Jugendar- beit unterstützen kann. Dies ist Teil einer lebendigen Dorfkultur, die es zu erhalten gilt: Ich denke hier auch an das rege Ver- einswesen. Zu einem attraktiven Dorf gehören auch die Tagesstrukturen an der Schule, die gelebten Traditionen, Ar- beitsplätze des lokalen Gewerbes, aber auch Platz für Neues. In den nächsten Jahren wird das Werkhofareal im Dorf- zentrum neu gestaltet: Mir ist es wichtig, dass unter Einbezug der Bevölkerung ein Ort der Begegnung realisiert wer- den kann. Gerne bringe ich weiterhin meine Er- fahrungen in den Gemeinderat ein und danke Ihnen für Ihre Stimme. Benno Graber-Thüring Seit über dreissig Jahren wohne ich mit meiner Familie in Et­ tingen. Das Dorf ist mir ans Herz gewach­ sen. Beruich be- gleite ich als Dozent an der FHNW Studie-

GEMEINDE- INFORMATIONEN

PARTEIEN

SP ETTINGEN

FEUERWEHR ETTINGEN

Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar Ja zur Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» Die Fakten sprechen für sich:Nur noch 10% der Menschen in der Schweiz können sich Wohneigentum leisten. Gleichzeitig sind die Mieten explodiert, obwohl sie wegen rekordtiefer Zinsen und Ination eigentlich massiv hätten sinken müssen. Davon protiert haben dieVermietenden, deren Rendi­ ten stark gestiegen sind. Das ist eine leis­ tungsfreie Umverteilung von den Mieten­ den zu den Immobilienbesitzenden. Das ist inakzeptabel und volkswirtschaftlich mas­ siv schädigend. Denn dadurch fehlen den MenschenMilliarden im Portemonnaie, die sie für andere Ausgaben bräuchten – oder umzu sparen. Deshalb fordert die Initiative «für mehr bezahlbare Wohnungen» eine Verdoppelung der Neuwohnungsproduk­ tion gemeinnütziger Wohnbauträger von heute fünf auf neu zehn Prozent. Gemein­ nützige Wohnbauträger sind der Kosten­ miete verpichtet und vermieten ihreWoh- nungen wegen der Renditefreiheit etwa 25 Prozent günstiger.Aufs Jahr gerechnet sind Hass und Hetze enden oft in körperlicher Gewalt gegen lesbische, schwule und bi- sexuelle Menschen. Dieses Übel muss an der Wurzel bekämpft werden. Für den Gemeinderat empfehlen wir Christian Lischer. das drei Monatsmieten! Ja zum Schutz vor Hass

Auszug aus dem Jahresprogramm 2020

Mittwoch, 15. Januar 19.30–22.15 Uhr Mannschaftsübung Mittwoch, 22. Januar 19.30–22 Uhr Leitungsausschuss Feuerwehr Samstag, 25. Januar 7–17 Uhr Basisausbildung 3 + Spezialisten Mittwoch, 29. Januar 19.30–22 Uhr Fahrübung Mittwoch, 5. Februar 19.30–22 Uhr Gruppenführerübung

Bürgergemeinde Ettingen Geschäftsstelle: C. Thüring

WAHLFORUM

BÜRGERGEMEINDE

KANDIDIERENDE GEMEINDERAT

Christian Lischer (SP) Neu in den Gemeinderat

Ich, Christian Lischer (54J.), bewerbe mich für das Amt des Ge- meinderates. Ich möchte mich gerne für ein fort- schrittliches, soziales, sport-, familien- und

Bürgerratswahlen für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 Stille Wahl Der Geschäftsstelle der Bürgergemeinde Ettingen wurden vor dem 23. Dezember 2019 fristgemäss folgende Wahlvor- schläge eingereicht: • Bachofner-Toth Hans-Peter, Ettingen (bisher) • Berger Michael Paul, Ettingen (bisher) • Stöcklin-Wetzel Martin,Ettingen (bisher) • Thüring Felix, Ettingen (bisher) • Zimmermann-Brodmann Christine (neu)

umweltfreundliches Ettingen engagieren. Unser Gemeinwesen lebt davon, dass sich Menschen engagieren und sich konstruktiv und wertschätzend einbringen können. Ich möchte gerne für die Zukunft der Einwoh- nergemeinde Ettingen Verantwortung übernehmen und mich für ein attraktives und modernes Ettingen für alle einsetzen.

www.sp-ettingen.ch SP. Für alle statt für wenige.

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