Die lernende Fabrik Antriebssysteme für die Industrieautomation Prozesse werden effizienter, Maschinen flexibler und Produktionssysteme zunehmend selbstständiger. Moderne Anlagen automatisieren nicht nur Abläufe, sie erfassen Zustände, erkennen Abweichungen und reagieren gezielt darauf.
Getrieben von Produktivität, Qualität und Zuverlässigkeit entstehen Syste- me, die sich kontinuierlich optimieren – vom einzelnen Prozessschritt bis zur vernetzten Produktionsumgebung. Ent- scheidend dafür ist das Zusammen- spiel aus Mechanik, Antriebstechnik, Steuerung und Software. Erst wenn Be- wegung, Regelung und Systemlogik in- tegriert gedacht werden, wird aus Auto- matisierung ein lernfähiges System. In Produktionslinien, Robotikzellen oder autonomen Anlagen liefern An- triebssysteme weit mehr als Bewegung. Sie erfassen Lasten, Dynamik und Be- triebszustände und machen Prozesse transparent. Daten, die bisher verbor- gen blieben. Als zentrales Element vieler Maschi- nen ist der Antrieb ein idealer Indikator für den Zustand des Gesamtsystems. In Kombination mit intelligenter Elek-
tronik und Software lassen sich Tem- peraturverläufe oder Abweichungen im Betriebsverhalten kontinuierlich analy- sieren. Lösungen wie maxon MIND nut- zen diese Daten, um Aussagen über Maschinenzustand, Prozessstabilität und Restlebensdauer zu ermöglichen. So wird der Antrieb zum Sensor; Daten werden zur Grundlage für vorausschau- ende Wartung und optimierte Prozesse. → Hochpräzise und reproduzier- bare Bewegungen für automatisierte Prozesse → Hohe Integration, lange Lebensdauer und zertifizierbare Sicherheitsfunktionen → Stabiler Betrieb von Einzelma- schinen bis zur Serienanlage
Sicherheit ist eine Grundvorausset- zung moderner Automationslösungen. Mit der zunehmenden Zusammenarbeit von Mensch und Maschine, flexiblen Produktionskonzepten und vernetzten Systemen steigen die Anforderungen an Planung und Umsetzung im industri- ellen Umfeld kontinuierlich. Sicherheit als Teil des Systemdesigns Funktionale Sicherheit ist dabei keine Einzellösung, sondern Teil des System- designs. Sie beginnt auf der Antriebse- bene, setzt sich in Steuerung und Soft- ware fort und begleitet den gesamten Lebenszyklus einer Anlage – von der Auslegung über die Inbetriebnahme bis zum Betrieb. Nur durch durchgängiges System- denken lassen sich Sicherheit, Per- formance und Flexibilität in Einklang bringen.
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