Mein Haus & Grund - Bauen mit Holz

STILLSITZEN KANN ROGER PRIEGNITZ NICHT. ZU VIELE IDEEN, ZU VIELE PROJEKTE SCHWIRREN STETS IN SEINEM KOPF.

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„Zusammen mit einem Architekten habe ich die ersten konsequent ökologischen Holzrahmenbauten entwickelt.“

leute und auch Maler eingestellt und Naturbau Meldorf wurde vom ehemals kleinen Laden zum großen Holzbaube- trieb. „Zu Hochzeiten waren wir damals rund 30 Leute im Betrieb.“ Ein und dasselbe Haus zweimal hat er nur in der Zusam- menarbeit mit Investoren gebaut. Die meisten Projekte waren einzigartige, individuelle Lösungen. Darunter ein durchaus kostspieliger Bau in Hamburg mit einem eigenen professionellen Tonstudio und einem Fahrstuhlschacht aus Holz. Aber eben auch viele vielfältig gestaltete Häuser für Familien. Und Mehrfamilienhäuser für den sozialen Wohnungsbau. Zwei davon kann man sich heute noch in Meldorf ansehen, gleich neben der Ökosiedlung „Roter Sand“, eine Wohnanlage mit nach ökologischen Standards gebauten Holzhäusern, die vor drei Jahren ihr 25-jähriges Bestehen feierte. Für diese Siedlung als auch sein Engage- ment für den sozialen Wohungsbau hat die Roger Priegnitz im Jahr 2000 den bereits genannten Umweltpreis des Lan- des erhalten. Und noch heute, nachdem er Naturbau Mel- dorf vor drei Jahren verkauft hat, melden sich ehemaligen Kunden bei ihm, bitten um seine Expertise und Beratung. „Das ist natürlich eine ganz besondere Wertschätzung und nachträgliche Anerkennung meiner Arbeit.“ Dabei dürfte auch seine klare Festlegung auf die Ökologie beim Bau eine Rolle spielen. In dieser Hinsicht ist er nicht kompromissbereit. „Im Gespräch mit einem neuen »

Nicht ganz ungewöhnlich für seine Herkunft war er schon als Kind dem Wasser und dem Segeln verfallen, nach der Schule beschloss er deshalb zur See zu fahren, die Welt kennenzulernen und bei der Handelsmarine ein Studium zu absolvieren, um Kapitän zu werden. Aber die Liebe machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Er kehrte zurück nach Dithmarschen und begann nach einem weiteren kleinen Umweg mit Mitte zwanzig eine Ausbildung zum Bootsbauer. Die Profession brachte ihn in viele europäische Häfen und öffnete sein Herz für den Baustoff Holz. KLARE FESTLEGUNG AUF DIE ÖKOLOGIE BEIM BAU Aus dieser Bootsbauerzeit ist schließlich zusammen mit der Familiengründung zunächst eine Ökotischlerei in Sarzbüttel und dann ein Handelsgeschäft in der Meldorfer Innenstadt entstanden. „Ich wollte ökologische Produkte hier in der Region vertreiben, alles was mit Bauen, Wohnen und gesundem Leben zu tun hatte“, erzählt er. Durch seine Bootsbauererfahrung und den Bau von klassischen Jachten brachte er das Wissen um den Holzhausbau ein. „Zusammen mit einem Architekten habe ich die ersten konsequent ökologischen Holzrahmenbauten entwickelt.“ So sind schon Anfang der 90er-Jahre die ersten Häuser in Sarzbüttel bei Meldorf entstanden, zunächst in Zusammen- arbeit mit örtlichen Zimmereien. Doch sein Qualitätsan- spruch und der seiner Kunden war höher. Und so hat Roger Priegnitz noch vor der Jahrtausendwende eigene Zimmer-

Stellen Sie sich vor, Ihre Mietenden erfahren erst im Februar, wie viel sie im Dezem- ber geheizt haben – da hilft kein Sparvorsatz mehr, der Winter ist schon fast vorbei. Genau dieses Problem will die europäische Energieeffizienz-Richtlinie (EED) lösen.

Alles aus einer Hand mit Techem Techem nimmt für seine Kunden den Druck aus dem näherkommenden Fristende und unterstützt sie mit Übernahme von Planung, Installation und rechtskonformer Abrechnung bei der reibungs- losen Erfüllung der EED. Von der Pflicht zum Mehrwert Für Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet die Umstellung einen echten Mehrwert. Monatlich erhalten sie ihre Verbrauchsinformation, die sie mit dem Vormonat oder sogar dem Vorjahres- monat vergleichen können. Aus einer Pflicht wird so ein Werkzeug für mehr Energietransparenz.

Seit 2022 gilt: Wer fernablesbare Zähler im Be- stand hat, muss Mieterinnen und Mieter monatlich über ihren Heiz- und Warmwasserverbrauch informieren. Denn wer seinen Verbrauch zeitnah sieht, kann gegensteuern und damit CO 2 und bares Geld sparen. Fristende für Umstellung rückt näher Für alle, die noch nicht auf fernablesbare Technik umgestellt haben, gibt es ein sehr wichtiges Datum, das unbedingt eingehalten werden muss, um gesetzeskonform zu bleiben: Bis zum 31. Dezember 2026 müssen veraltete Geräte gegen fernablesbare ausgetauscht werden.

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