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BLUTSPENDEAKTION Kommende Woche erwartet der Samariterverein Riehen den 9000. Spender oder die 9000. Spenderin seit Beginn der Blutspenden 1973 Heinz Steck hört mit «fünfzig» auf

spendezentrum beworben.» Nicole Tschopp kennt also durch eigene Er- fahrung die Abläufe an einer Blut- spendeaktion. Sie erwartet deshalb in ihrem neuen Amt wenige Überra- schungen. Und doch gilt es, die Über- sicht zu bewahren. Immerhin muss pro Abend die Arbeit der zehn bis 14 Helferinnen und Helfer des Samari- tervereins koordiniert werden. Die Aufgaben reichen vom Messen des Blutdrucks der Spender über die Her- ausgabe der Beutel bis zu administra- tiven Tätigkeiten und der Vorberei- tung des Buffets. «Es gibt viel zu tun, vor allem wenn mehr als 100 Spender kommen», fügt Heinz Steck an. Gründe für Spenderrückgang Doch es wird immer schwieriger, diese Zahl zu erreichen. Spendeten in den 1970er- und 1980er-Jahren im Schnitt um die 150 Personen ihren Le- benssaft, waren es zuletzt nur noch zwi- schen 80 und 90. Die Gründe sind viel- fältig, wie Nicole Tschopp sagt: «Wir beobachten, dass die Spendefreudigkeit der Bevölkerung nachlässt. Zudem sind die Spendekriterien in den letzten Jah- ren strenger geworden: Wer beispiels- weise in exotische Länder reist oder sich ein Tattoo stechen lässt, muss bis zu ei- nem halben Jahr warten, bis er oder sie wieder Blut spenden kann.» Für eine ausreichende Blutversorgung sei man stets auf Neuspenderinnen und -spen- der angewiesen, betont Tschopp. Diese müssten mindestens 18 Jahre alt sein. Nein, er sei weder traurig noch me- lancholisch, sagt Heinz Steck im Hin- blick auf seine letzte Blutspendeaktion an vorderster Front. Es sei der richtige Zeitpunkt, um aufzuhören. Aber ganz loslassen kann er dann doch nicht: «Ich werde den Anlässen auch künftig als Helfer beiwohnen. Denn für den Sama- riterverein sind die Blutspendeaktio- nen wichtig und beste Werbung.» Blutspendeaktion: Dienstag, 22. Okto- ber, 17 bis 20 Uhr, Haus der Vereine (Baselstrasse 43, Eingang Erlensträss- chen 3, Riehen). Nach der Blutspende lädt der Samariterverein Riehen die Spenderinnen und Spender zu einem kleinen Imbiss am kalten Buffet ein.

Der Alt-Präsident der Riehener Samariter organisiert am Dienstag seine 50. und letzte Blutspendeaktion. Die Nach- folge ist bereits geregelt. Es ist zu einer schönen Tradition ge- worden und aus Riehen nicht mehr wegzudenken: Seit nunmehr 46 Jah- ren führt der Samariterverein Riehen in Zusammenarbeit mit dem Blut- spendezentrum SRK beider Basel eine Blutspendeaktion durch. Zunächst fand sie lediglich einmal im Jahr statt, dann ab 1995 jeweils im Frühling und imHerbst. 1995 ist genau jenes Jahr, in dem Heinz Steck nicht nur das Präsi- dium des Vereins, sondern auch die Organisation der Blutspendeaktionen übernahm. Am kommenden Dienstag nun wird die 69-jährige Frohnatur zum letzten Mal für den freiwilligen Anlass im Haus der Vereine verant- wortlich zeichnen. Es wird sein fünf- zigster seinund auch jener, andemder 9000. Spender oder die 9000. Spende- rin seit Beginn der Blutspenden in der Gemeinde im Jahr 1973 erwartet wird. Seit 1983 bei den Samaritern Ehrenmitglied Heinz Steck ist seit 36 Jahren bei den Riehener Samaritern dabei, 22 Jahre davon war er ihr Präsi- dent. Er kann also auf eine lange, wechselvolle Zeit zurückblicken. Fünf Jahre nachdem er in den Verein einge- treten war, sass er 1988 bereits als Se- kretär imVorstand. 1992 wurde er zum Vizepräsidenten ernannt, drei Jahre später wie gesagt zum Präsidenten. Wie einemaltenArtikel inder Riehener Zeitung zu entnehmen ist, kam Heinz Steck schon als kleines Kind mit dem Samariterwesen in Berührung, waren doch seine Eltern im Samariterverein Binningen aktiv. Erst viel später aller- dings sei seine Liebe zu den Samari- tern ausgebrochen: Als seine Frau 1983 einen Samariterkurs besuchen wollte, habe er sich auch angemeldet. Bis heu- te ist er dem Verein treu geblieben. Loris Vernarelli

Heinz Steck, Nicole Tschopp und Claude Brügger, aktueller Präsident des Samaritervereins Riehen, freuen sich auf die nächste Blutspendeaktion. Foto: Loris Vernarelli

mals selber zubereiten. «Den Leuten hat es geschmeckt, ich darf es wieder versuchen», lacht der Riehener. Heinz Stecks Nachfolgerin steht mit Nicole Tschopp bereits fest: Die 43-Jährige ist im Vorstand des Samaritervereins als Chefin der Technischen Kommis- sion tätig. Da sie beim Blutspende- zentrum SRK beider Basel arbeitet und dort die Produktion leitet, ist sie wie geschaffen für die Organisation der Riehener Blutspendeaktionen. Diese begleitet Tschopp als Helferin, seit sie 1996 in den Verein eingetreten ist. «Sie waren für mich ein Sprung- brett zumeinem jetzigen Job», erzählt sie. «Bei den Aktionen habe ich rasch gemerkt, dass mich dieses Gebiet fas- ziniert. Und so habe ich mich vor ei- nigen Jahren erfolgreich beim Blut-

rung geworden ist. «Man trifft sich, plaudert und tut nebenbei etwas Gu- tes», sagt Steck. Das gesellige Beisammensein wird nicht zuletzt durch das kalte Buffet, ein besonderes Markenzeichen der Riehener Blutspendeaktion, begüns- tigt. Da wird aus der kleinen Stärkung nach der Spende mit Leichtigkeit ein köstlicher Apéro riche. Das legendäre, jahrelang von der 2018 verstorbenen ehemaligen Samariterlehrerin und Postenchefin Lieselotte Beuret zube- reitete Birchermüesli darf dabei nie fehlen. Dabei werden bei jeder Aktion unter anderem sechs Kilo Obst, zwei- einhalb Kilo Haferflocken, sechs Liter Milch und über ein Kilo Zucker ver- wendet. Im letzten Frühling durfte Heinz Steck das Birchermüesli erst-

Und das wird er weiterhin, obwohl er nicht mehr als «Tätschmeister» der Blutspendeaktionen auftreten wird. Was denn von dieser langjährigen Er- fahrung bleibe? «Die vielen guten Ge- spräche mit den Leuten und die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Blutspendezentrum», betont Heinz Steck. Gerne erinnert sich der Rentner auch an das Engagement der Pfadi, dank dem viele Neuspender gewon- nen werden konnten, oder an die Stu- denten des Theologischen Seminars St. Chrischona, die jeweils inGruppen zum Blutspenden ins Dorf pilgern. Doch vor allem freut sich der ehema- lige Präsident, dass der Lüschersaal im Haus der Vereine während des dreistündigen Anlasses zu einem Treffpunkt für die Riehener Bevölke-

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