BiBo_KW17_2021

OBERWI L

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29. APRIL 2021 | NR. 17

VEREINE

LESERBRIEFE «Gendergerechte» Sprachauswüchse Lieber Duden

DIES UND DAS

NATUR

AKTION WOHNLICHES OBERWIL

RÖSSLIRYTTI KINDER- UND JUGEND- KLEIDERBÖRSE

Tiere wählen

tungsart ist dieser Vogel im Schweizer Mittelland praktisch ausgestorben. Bei uns in der Region Basel gibt es noch ca. 1 Paar pro km 2 . Am Morgen des 12. April konnte ich ihn nochmals in unserem besonnten Kirschbaum beobachten. Ich fühle mich geehrt durch seinen Besuch und seine Wahl. Es spricht für die ökologische Qualität unseres Gar- tens. Auch die neuen Apfelbäume und die Naturwiese am Baumgartenweg haben dieses Vögelchen wohl bewo- gen, dieses Habitat zu testen. Nun fehlt nur noch das Weibchen. Allerdings hoffe ich, dass er einen anderen Brut- platz findet. Bei uns ist die Katzen- dichte so gross, dass die Jungen wohl kaum Überlebenschancen hätten. Es gibt noch andere Beispiele für gute Habitate. So konnte ich rund eine Woche später in der Hohlengasse einen Trauerschnäpper beim Jagen fotogra- fieren. Soeben habe ich von einer An- wohnerin der Wehrlingasse das Foto eines wunderschönen Grünspechtes erhalten, der dort sicherlich seine Leib- speise, nämlich Ameisen, vorfand. Tragen wir gemeinsam Sorge zu unseren Naturwerten im Dorf. Roland Steiner

Im Eifer um eine «gendergerechte» Spra- che scheinst du in der aktuellen Hand- habung des gedrucktenWortes übergan- gen zu werden. Die überhandnehmende, vielseitige und individuell ausgeprägte, umnicht zu sagen «willkürliche» Schreib- weise, führt zu einer mehr als belustigen- den «Sprachakrobatik», die in sich gram- matikalisch vollkommen unkorrekt ist. Ich verzichte dabei aus Platzgründen auf genauere Erläuterungen. So z. B. finden sich im BiBo vom 22. April 2021 unter der Rubrik «Ver- eine» gleich zwei solcher Fehlleistungen. Sie zaubern mir ein Schmunzeln ins Ge- sicht, gefolgt von einem verständnislo- sen Kopfschütteln. Komplizierter geht es wohl nicht mehr! Ich zitiere: «… suchen wir … eine*n interessierten*n Vorpraktikant*in» und anderswo «… eine*n Präsident*in». Nicht einfach zu schreiben, geschweige denn, wenn man/frau (?) den Text vorle- sen müsste. Kannst du, lieber Duden, dieser Un- sitte nicht den Riegel schieben? Auch der Redaktion des BiBo und der gedruckten Presse im Speziellen wäre ich als Leser (sicher auch als geneigte Leserin) dank- bar, wenn man sich bei der Drucklegung von Artikeln am «guten alten Duden» orientieren und den «gendereifrigen Sprachkünstlerinnen und Sprachkünst- lern» nicht auch noch Hand bieten würde zu einer mehr als sonderbaren Verwilde- rung der geschriebenen Sprache. Paul Breitenmoser, Oberwil

Ein naturnaher Garten oder eine Terrasse? Die AWO und Pro Natura tragen aktiv dazu bei, unterschiedliche Lebensräume bei Ihnen zu fördern. Alle beobachten gerne Schmetterlinge, Insekten und Vö- gel im eigenen Garten oder im Siedlungs- gebiet. Gärten und Terrassen eröffnen viele Möglichkeiten für die einheimische Pflanzen- und Tierwelt. Biodiversität kann bereits auf einer kleinen Fläche oder in einer Pflanzenkiste entstehen. Bienen und Schmetterlinge freuen sich über viele blühende, einheimische Kräu- ter und Wildblumen, die ihnen als Nah- rung dienen. Da nicht alle Märkte stattfinden kön- nen, bietet Pro Natura mit unserer Unter- stützung einen Online-Shop und Vertrieb von Wildpflanzen und Kräutern an. Bis zum 4. Mai können Pflanzen bei zwei Bio-Gärtnereien unter www.pronatura- bl.ch/wildpflanzenmaerkte online be- stellt werden. Mitglieder von AWO, NVO und Pro Natura erhalten 10 % Rabatt. Vorbestellte Pflanzen können be- quem am Samstag, 8. oder am Sonntag, 9. Mai, zwischen 9 und 20 Uhr bei Mari- anne Eichenberger, an der Langegasse 75 in Oberwil, abgeholt werden. Besuchen Sie auch unsere AWO-Webseite. Die AWO wünscht Ihnen einen blühen- den Frühling und gutes Gelingen. Der AWO-Vorstand: www.awo4104.ch

Winterartikel abholen! Wir bitten alle Kundinnen und Kunden, ihre nicht verkauften Winterartikel bis spätestens am Donnerstag, 27. Mai, ab- zuholen. Nicht abgeholte Winterartikel werden nach diesem Datum an gemein- nützige Institutionen gespendet. Gleichzeit eröffnen wir die Annahme neuer Kinderkleider/Spielzeuge! Kom- men Sie doch vorbei und holen Sie die entsprechenden Etiketten für die Be- schriftung der Kleider und Spielsachen ab oder melden Sie sich unter E-Mail: info@roesslirytti.ch. Die neuen Instruk- tionen bezüglich Annahme der Sommer- artikel können unter www.roesslirytti.ch heruntergeladen werden. Börse geschlossen: • Samstag, 1. Mai, Tag der Arbeit • Donnerstag 13., und Samstag, 15. Mai, Auffahrt • Samstag, 22., und Montag, 24. Mai, Pfingsten Es gelten weiterhin Maskenpflicht, sowie die üblich geltenden Hygiene- und Ab- standsvorschriften. Wir freuen uns, Sie persönlich begrüssen zu dürfen. Ihr Rösslirytti-Team Kinderkleiderbörse Rösslirytti Bahnhofstrasse 6, 4104 Oberwil E-Mail: info@roesslirytti.ch www.roesslirytti.ch, Tel. 061 403 01 40

Am 9. April kam ich etwas früher nach Hause. Die Sonne schien durch den im Vollblust stehenden Mirabellenbaum, ca. 3 m vor unserem Küchenfenster. Da schwirrte ein Vogel davor und ver- suchte eine der zahlreichenWildbienen zu schnappen. Was war das für ein Vo- gel? Ich rannte die Treppe hoch, um meinen Fotoapparat zu holen. Der Vo- gel war tatsächlich immer noch da und ich konnte sehr schöne Nahaufnahmen machen. Es war ein Gartenrotschwanz- Männchen. Der Gartenrotschwanz war früher bei uns häufig. Mit dem Verschwinden der meisten Hochstammobstgärten und deren traditionellen Bewirtschauf-

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So halte ich Knochen und Gelenke in Schwung Bewegt durchs Leben Mit Bewegung fördere ich meinen Gelenkstoffwechsel. Schwimmen, Velofahren und Spazieren etwa kurbeln diesen an. Ausgewogen gegen Arthrose Jedes Kilo Körpergewicht zu viel belastet meine Gelenke. Gesundes Abnehmen, ausgewogene Ernährung kombi- niert mit moderater körperlicher Aktivität wirkt vorbeu- gend gegen Arthrose. Richtiges Schuhwerk wählen Bei unseren Gelenken hoch im Kurs: Bequemes, flaches Schuhwerk, welches guten Halt gibt und die Bewegungs- freude fördert. Orthopädische Einlagen können Fehl- Wenn Gelenke schmerzen, dann hat dies einen Grund: Sie brauchen eine Pause. Mit entzündungshemmenden oder schmerzstillenden Medikamenten weiter zu trainieren kann für die Gelenke schwerwiegende Folgen haben. Langsam starten Gerade nach Operationen oder langen Bewegungs- pausen ist ein sanfter, kontrollierter Start ratsam. Gehe ich meine Bewegungslust sanft an, unterstütze ich die Belastbarkeit meiner Gelenke. stellungen korrigieren. Auf den Körper hören

IST GEGEN KNOCHENBRÜCHE KEIN KRAUT GEWACHSEN?

Erkrankungen des Bewegungsapparates, Unfall- und Sportverletzungen oder Überlastungsschäden: Unser menschliches Gerüst kriegt immer wieder mal etwas ab. Werden die Schmerzen zu gross, dann bleibt der Gang zur Fachärztin oder dem Facharzt unabdingbar. Unser Körper muss viel aushalten. Ob im beruflichen oder im privaten Alltag: Der Bewegungsapparat ist im Dauereinsatz. Er sorgt für sämtliche Bewegungsabläufe und bildet gleichzeitig auch das Stützgerüst. Entschei- dend ist das harmonische Zusammenspiel von Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern. Knochen und Skelett: vielfältige Aufgaben Das Skelett gibt uns Form und Halt, gleichzeitig schützt es unsere inneren Organe. Besteht es beim Säugling aus zirka 300 Knochen, so sind es beim erwachsenen Men- schen noch rund 206 bis 214. Denn im Verlaufe der menschlichen Entwicklung wachsen einzelne Knochen

zusammen. So wird unser Skelett stabiler und belastba- rer. Gelenke verbinden die Knochen und bestimmen den Radius sowie die Richtung unserer Bewegungen. Unfallchirurgische Versorgung rund um die Uhr Ein Kraut gegen Brüche gibt es freilich nicht. Für akute Verletzungen wie Knochenbrüche, Bänder- oder Mus- kelverletzungen, steht der Bevölkerung in und um Dor- nach das breite Know-how der unfallchirurgischen Spe- zialisten zur Verfügung. Die Notfallstation des Spitals Dornach ist während 24 Stunden an 365 Tagen geöffnet. Patienten erhalten hier die erste klinische und radiolo- gische Untersuchung, welche oft durch eine Computer- tomographie oder MRI-Untersuchungen ergänzt wird. Wenn notwendig, werden die Patientinnen umgehend im Spital Dornach vom Team der Unfallchirurgie operiert. Von der sehr engen Zusammenarbeit zwischen den Spe- zialisten der Unfallchirurgie und den Gelenkspezialisten der crossklinik profitieren die Patientinnen in höchstem Masse. Für unsere älteren Patienten wird auch eine Ab-

klärung und Behandlung der Osteo- porose zusammen mit den Hormon- spezialisten im Hause von Anfang an eingeleitet, um zukünftige

Frakturen zu verhindern. Von der Rund-um-die-Uhr- Versorgung im Notfall bis zur individuellen Nach- behandlung finden Sie alles an einem Ort vor.

Dr. med. Tom Stierle, Co-Chefarzt Chirurgie, Spital Dornach

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