BiBo_KW15_2019

BOTTMINGEN

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11. APRIL 2019 | NR. 15

KISS…

«Plattform Alter» war ein voller Erfolg kü. 25 Organisationen rund ums «Alter» mit Informationsständen, dazu ein attrakti- ves Tagesprogramm mit neun Vorträgen – das waren die äusseren Begleitumstände in der Aula und im Foyer des Burggar- ten-Schulhauses zu einerVeranstaltung,die auf eine grosse Resonanz gestossen ist. Die Gemeinde und BiBo hatten im Vor-

GEMEINDE­ INFORMATIONEN Exoten im Garten – was tun? Pflanzen halten sich nicht an Gartenzäune. Einige exotische Arten sind verwildert, brei- ten sich explosionsartig aus und nehmen den einheimischen Pflanzen und Tieren die Lebensgrundlage. Diese so genannten «in- vasiven Neophyten» können zudem Bauten schädigen oder die Gesundheit gefährden. Obwohl sie dekorativ aussehen und beliebt sind, im Garten kann gut auf invasive Neo- phyten verzichtet werden. Es gibt genü- gend attraktive Alternativen. Neophyten sind Pflanzen, die beabsich- tigt oder unbeabsichtigt nach Europa ein- gebracht wurden. Die meisten dieser Arten verschwinden schnell wieder oder fügen sich problemlos in unsere Pflanzenwelt ein. Einige setzen sich aber hartnäckig durch und müssen mit geeigneten Massnahmen möglichst frühzeitig reguliert werden. Tipps und Hinweise Pflanzen Sie keine invasiven Neophyten. Verwenden Sie stattdessen einheimische Pflanzenarten, die zudem Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen bieten. Beseitigen Sie vorhandene Problem- pflanzen rechtzeitig. Massnahmen wie Jä- ten, Schneiden oder Ausgraben müssen meist wiederholt und eventuell über meh- rere Jahre angewendet werden, bis die Be- stände vollständig erloschen sind. Vermeiden Sie die Ausbreitung über den eigenen Garten hinaus: Problempflan- zen nicht absamen lassen, Blütenstände vor der Samenreife abschneiden und kein Pflanzenmaterial aus dem Garten in der freien Natur deponieren. Deponieren oder kompostieren Sie kei- ne invasiven Neophyten. Dieses Pflanzen- material gehört in den Kehrichtsack (Ver- brennung) oder den Grüncontainer (Vergä- rung). Weitere Informationen Bei Fragen im Zusammenhang mit invasi- ven Neophyten wenden Sie sich bitte an das Sicherheitsinspektorat des Kantons Ba- sel-Landschaft, Telefon 061 552 51 11, E-Mail: sicherheitsinspektorat@bl.ch feld auf die «Plattform Alter» aufmerksam gemacht. Und auch wenn der Grossteil der insgesamt gegen 600 Besucherinnen und Besucher eher dem Seniorenalter zuzurech- nen ist, gab es doch jüngere Semester, die sich bereits profund über das Alter infor- mieren wollten. Es ist zu hoffen, dass diese Veranstaltung nicht einmalig bleiben wird, sondern zu einem Fixpunkt im Jahrespro- gramm wird. Auch wenn ganz viele Men- schen imVorfeld sehr viel arbeitenmussten, um der Bevölkerung (nicht nur jener aus Bottmingen und Oberwil) aufzuzeigen, was imAlter alles vonnöten sein wird. Was die Altersfachkommission der Ge- meinden Bottmingen und Oberwil leistete, ist schlicht phänomenal.Wir verweisen auf den Bericht der Gemeinde in dieser Ausga- be. Wir lassen hier Impressionen von Bott- minger Institutionen sprechen, die sich für Menschen im Alter einsetzen. Denn eines dürfen jungere Semester und junge Er- wachsene nicht vergessen. In den nächsten Jahrzehnten wird die Bevölkerung, und da- mit dasAlter, massiv zunehmen. Die Gesell- schaft steht bezüglichWohnen imAlter, Al- terswohnungen, Betreuuung und Pflege im Alter sowie weiteren Dienstleistungsange- boten vor ganz grossen Herausforderun- gen. NATUR

UMWELT Kompostieren – Probleme erkennen und beheben Der Komposthaufen ist zu trocken! Beobachtung: Graue Fär- bung durch Schimmelpilze, einzelne Ab- fälle sind noch erkennbar, eine Handvoll Material lässt sich nicht zu Ballen for- men, viele Asseln und Ameisennester, fehlende Feuchtigkeit. Ursache: Durch Hitze ist wahrscheinlich zu viel Wasser verdampft. Massnahmen: Material umsetzen und mit Brause bewässern oder frischen Ra- senschnitt und Rüstabfälle beigeben. …hat nichts mit der 1973 gegründeten US-amerikanischen Hard-Rock-Band oder dem englischenAusdruck «kiss» (küssen) zu tun. Unter den Namen «KISS Region Basel» besteht ein Förderverein mit Sitz in Bottmingen; dieser bezweckt in den Gemeinden der Region Basel denAufbau, Unterhalt und Betrieb von nonmonetä- ren, langfristig angelegten Freiwilli- gen-Organisationen für die Begleitung von Menschen imAlter, in Notsituationen und/oder mit Beeinträchtigungen mit Zeitguschriften. Präsidiert wird der «KISS Förderver- ein» von der alt Gemeindepräsidentin Anne Merkofer (siehe Foto). KISS war üb- rigens am letzten Samstag an der «Platt- form Alter» (siehe Bericht und Impressio- nen nebenan sowie weitere Chroniken unter Bottmingen und Oberwil). In der nächstenAusgabe wird BiBo ein Exklusiv-Interview mit Frau Merkofer pu- blizieren. Wir verraten schon jetzt, dass KISS am Aufbau der vierten geldfreien Vorsorgesäule aktiv mitarbeitet. Georges Küng

Riesenbärenklau Verkauf und Neupflanzung sind verboten!

Problem: Der Saft der Pflanze kann bei Hautkontakt Verätzungen verursachen. Was tun: Blüten vor der Samenbildung abschneiden; Wurzeln mindestens 15 Zenti- meter unterhalb der Erdoberfläche abstechen; die Samen sind bis sieben Jahre keimfähig. Ersatzpflanzen: Wilde Engelwurz, Grosse Bibernelle Drüsiges Springkraut Verkauf und Neupflanzung sind verboten! Problem: Breitet sich rasch aus; verdrängt einheimische Vegetation. Was tun: Pflanze vor der Samenbildung ausreissen; die Samen bleiben bis sechs Jahre keimfähig. Ersatzpflanzen: Blutweiderich, Gewöhnlicher Wasserdost Nordamerikanische Goldruten Verkauf und Neupflanzung sind verboten! Problem: Breitet sich mit ihren unterirdischen Ausläufern rasch aus; verdrängt ein- heimische Vegetation. Was tun: Blütenstände vor der Samenbildung abschneiden; bei feuchtem Boden mit Wurzelsprossen ausreissen. Ersatzpflanzen: Johanniskraut, Gewöhnlicher Gilbweiderich Essig-/Götterbaum Verkauf und Neupflanzung sind verboten! Problem: Bildet mit seinen Wurzelsprossen undurchdringliche Dickichte. Was tun: Fällen und Wurzelstock ausgraben; alternativ im ersten Jahr auf 90 % des Stammumfangs ringeln (Rinde bandartig ca. 30 Zentimeter breit mit Säge oder Gertel zerstören), im Folgejahr im Herbst den Rest ringeln  Baum stirbt ab. Ersatzpflanzen: Essigbaum  Elsbeere, Birke; Götterbaum  Speierling, Blumen­ eschen Japanischer Knöterich Verkauf und Neupflanzung sind verboten! Problem: Verdrängt einheimische Vegetation. Was tun: Häufig mähen (schwächt die Pflanze, bringt sie aber nicht zum Verschwinden); bei grösseren Beständen Gartenbaubetrieb beiziehen. Ersatzpflanzen: Waldgeissbart, Mädesüss Sommerflieder Problem: Überwuchert offene, artenreiche Trockenstandorte und Waldlichtungen; lockt Schmetterlinge an, ist aber als Nahrungspflanze für Raupen bedeutungslos. Was tun: Blütenstände vor Samenbildung abschneiden; junge Pflanzen jäten, ältere ausgraben oder im Sommer mehrmals schneiden; wirdWurzelstock ausgegraben, schlägt die Pflanze nicht mehr aus. Ersatzpflanzen: Oregano, Pfaffenhütchen Kirschlorbeer Problem: Breitet sich immer mehr imWald aus. Was tun: Keine Neupflanzungen; bestehende Bestände roden; möglichst alle Wurzeln entfernen, sonst schlägt die Pflanze wieder aus. Ersatzpflanzen: Gemeiner Liguster, Steckpalme

BIBLIOTHEK BOTTMINGEN

Osterferien

Während der Schulferien bleibt die Bib- liothek vom 14. April bis am 28. April geschlossen. Bitte beachten Sie, dass der Medienrückgabekasten während dieser Zeit nicht zur Verfügung steht. Wir wünschen allen eine schöne Früh- lingszeit!  Das Bibliotheksteam

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