RZ_KW27_2017

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freitag, 7. Juli 2017

Riehener Zeitung DI E WOCHENZE I TUNG FÜR R I EHEN UND BETT INGEN

96. Jahrgang | Nr. 27

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Verkehr: Quartierverein Riehen Ost will gegen den Status quo kämpfen Seite 2

Familiendynastie: Zu Besuch bei der Familie Wenk in Pennsylvania

Schmetterlingsweg: Ein Bettinger Naturerlebnis von der Badi ins Wenkental Seite 7

Rudern: Kein nationaler Titel auf dem Rotsee für den Basler Ruder-Club Seite 11

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Hill CHill Insgesamt 3500 Besucher lauschten im Sarasinpark 25 Bands jeglicher Musikrichtung

Festival mit ÖV-Anschluss, eigenem Bier – und Besucherrekord

Das Wetter war nicht so besonders dieses Jahr am 17. Hill-Chill-Festival. Und doch stellte die diesjährige Veranstaltung mit 3500 Musikfans einen Rekord auf. Für Mitorganisator Toby Abt liegt der diesjährige Erfolg ganz klar an den Headlinern Edgar Wasser, Faber, Swiss & Die Andern, Der Ringer, Loo- kapony und Blondage. «Unsere Boo- ker hatten dieses Jahr ein glückliches Händchen», sagt Abt. Und damit un- tertreibt er fast ein wenig: Schon am Freitagabend war es mit 2200 begeis- terten Besucherinnen und Besuchern vor der Hauptbühne so voll wie nie zuvor seit der Gründung im Jahr 2000 des Hill-Chill-Festivals. Wie immer legten die Veranstalter Wert auf eine gute Stilmischung. Aus Deutschland, den Niederlanden und Dänemark waren die Bands angereist, doch auch die restlichen der insgesamt 25 Bands aus der Region, aus Zürich und Lu- zern, aus Deutschland und Liechten- stein, die jeden Abend im Sarasinpark auf zwei Bühnen verteilt spielten, lobt Abt: «Da sind ein paar darunter, die kurz vor dem Durchbruch sind.» Für das Festival, welches «das Un- bekannte etwas fördert», halten auch Timon (28) und Tai (31) das Hill Chill. Sie waren am Samstag mit einer acht- Boris Burkhardt

ihm der Abend wert ist», erklärt Toby Abt das «Pay as you like»-System. So- mit könne man zum Beispiel auch Schüler ansprechen. Tatsächlich sind Priscilla (15) und Seraina (17) aus Riehen zum ersten Mal auf dem Fes- tival. Die beiden Freundinnen hätten sich das Hill Chill «schlechter vorge- stellt», sagen sie. Das ist wohl als Kompliment zu verstehen, denn im- merhin wollten sie bis zum Schluss um Mitternacht bleiben. Erfrischendes Sommerbier Laura (48) undDaniela (32) aus Ba- sel sind bereits das zweite Mal auf dem Hill Chill. Sie sind «einfach nur zum Zuhören» gekommen, besonders aber loben sie das gute Essen. Das leibliche Wohl der Besucher dank ei- ner vielfältigen Mischung aus priva- ten und kommerziellen Anbietern liegt den Veranstaltern sehr am Her- zen. Besonders stolz sind sie auf das eigene Hill-Chill-Bier aus der Ueli- Brauerei, das es seit vier Jahren mit jährlich neuem Rezept gibt. Gebraut wird es vom Riehener OK-Mitglied Thomas Madörin, der elf Jahre in der bekannten Fischerstube in Basel ar- beitete und derzeit die Ausbildung zum Braumeister in München absol- viert. Für dieses Jahr habe er versucht, mit einer speziellen Hopfensorte mit Mango-Maracuja-Geschmack ein er- frischendes Sommerbier zu brauen, erklärt er. Eine Anzeige über dem Bier- stand gibt an, wie viel Liter bereits verkauft wurden: Am frühen Sams- tagabend waren es bereits 1852!

köpfigen Clique junger Menschen in Riehen: Allesamt kommen sie aus der Region Basel, wohnen und arbeiten heute aber in Zürich. Auch Toby Abt spricht vom «Entdecker-Festival», das sich zwar grob an den Genres Jazz, Hip-Hop, Punkrock, Rock’n’Roll und Indiepop orientiere, aber in erster Linie Bands zeigen wolle, «die gerne Musik machen und unkompliziert sind». Die Headliner werden von den knapp 30 Organisatoren rund um Toby Abt und Chris Pfeifer zwar ein- geladen; viele der kleineren Bands fragen aber selbst an. Keine Zeltübernachtung Yvette (48) und Patrick (46) sind mit dem Tram von Biel-Benken nach Riehen gefahren; ihre Tochter haben sie mitgebracht. Für sie ist das Hill Chill das perfekte Familienfestival. Und dass sie sich nach ein paar Bier- chen einfach wieder ins Tram setzen und heimfahren können, finden sie super. «Wir sind ein Stadtfestival mit einem guten ÖV-Anschluss», betont Abt. DieDiskussionumsÜbernachten im Zelt finde zwar jedes Jahr statt, aber den Aufwand für vielleicht 20 Camper hält das OK-Mitglied für das ehrenamtliche Helferteam – an bei- den Tagen rund 80 Leute vor Ort – für zu aufwendig. Karin (44) aus Riehen begrüsst vor allem die Preispolitik des Festivals. Die Höhe des Eintritts darf nämlich seit vier Jahren jeder Gast selbst be- stimmen. «Zahlen muss man, aber jeder kann selbst entscheiden, wie viel

Hip-Hopper Edgar Wasser sorgte am Freitagabend für gute Stimmung.

Welcher Musiker verzichtet schon freiwillig auf das Stage Diving?

«Mittelfinger in the air» – auch symbolische Gesten gehören zu einem Festival.

An den Essständen wurde Kraft fürs nächste Konzert getankt.

Fotos: Samuel Stoecklin

Reklameteil

Stimmen-feStival Sicherheitskonzept wird verändert

Raffinierter Gewürzspeck zum Grillieren oder kalt Aufschneiden

Grosse Taschen bleiben draussen rz. Das an diesem Wochenende be- ginnende Stimmen-Festival wird sein Sicherheitskonzept aufgrund verschiedener Empfehlungen seiner Sicherheitspartner in Teilen verän- dern. Gemäss einer Medienmit- teilung der Organisation wird eine wesentliche Neuerung sein, dass Rucksäcke, Taschen und sonstige Be- hältnisse nur noch bis zu einer maxi- malen Grösse von 30x20x15 Zentime- tern – was ungefähr einem A4-Blatt entspricht – auf dem Gelände der Open-Air-Spielorte Marktplatz Lör- rach, Rosenfelspark Lörrach und dem Domplatz in Arlesheim erlaubt sind.

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Der Einlass beginnt weiterhin eine Stunde vor Konzertbeginn. Um die Ar- beit des Sicherheitspersonals an den Eingängen möglichst reibungslos zu unterstützen, empfiehlt die Festivalor- ganisation den Besuchern eine frühzei- tige Anreise zu den Spielorten. Neben der neuen Bestimmung zu Rucksäcken, Taschen und Behältnissen gilt nach wie vor die Regelung zu den bereits seit Jah- ren verbotenen Gegenständen bei «Stimmen»-Konzerten. Nicht erlaubt sind unter anderem Gläser und Dosen, Regenschirme (auch Knirpse), Pyro- technik, Spraydosen und professionelle Spiegelreflexkameras.

Ihr Burckhardt Immobilien-Team.

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