eisenbahn magazin

Modellbahn: Zubehör

signal an alle wartenden Fahrzeuge hinter sich weiterkommunizieren – eine geniale Lösung, die auch das ungewollte Auffahren auf ausge- schaltete Fahrzeuge zuverlässig verhindert. Kurzladen ohne Folgeschäden Interessant sind die Ladezeiten: Viessmann spricht von einem Verhältnis 3:1 – also dreimal so lange fahren, wie man zum Laden benötigt. Konkret bedeutet das, dass ein CarMotion-Fahr- zeug problemlos den gesamten Tag über die Anlage befahren kann, ohne dass es am Kabel nachgeladen werden muss. Insofern muss man nur dafür sorgen, dass ein Fahrzeug bei erstma- liger Inbetriebnahme via USB-Ladekabel oder InduktivCharger voll aufgeladen ist, dann kann der vollautomatische Spielspaß losgehen. Bei jeder Runde kommt das Fahrzeug an der Ladespule vorbei und wird dort für rund 30 Se- kunden angehalten und geladen. Selbst wenn diese kurze Zeit nicht zur vollständigen Aufla- dung der Akkus reicht, genügt es zumindest für eine Weiterfahrt, bis das Fahrzeug am Ende eines Fahrtages etwas mehr nachgeladen wer- den muss. Auch das kann vollautomatisch am InduktivCharger erledigt werden. Dauertests auf Messeanlagen und auf unserem eigenen Testparcours haben das bestätigt. Da Viess- mann in allen Fahrzeugen LiPo-Akkus verbaut, nehmen die trotz des dauernden minimalen Nachladens keinen Schaden. Wer die Möglichkeit hat, setzt das Ladesystem vornehmlich in einem verdeckten Bereich hinter oder unter dem gestalteten Anlagenteil ein. Alternativ oder zusätzlich baut man den Induk- tivCharger am besten an einem Haltebereich ein – also an einer Tankstelle, vor einer Ampel oder am Bahnübergang. Dann fällt im sichtbaren Areal noch nicht einmal auf, dass während der Wartezeit gleich auch noch Strom getankt wird.

Der CarManager erkennt auch das IR-Mini und unterstützt dessen Konfiguration

In diesem Beispiel wird das IR-Mini für die Steuerung einer Baustellenampel programmiert

Kompatibilität Durchaus passend zu anderen Systemen A uch zum Thema Kompatibilität zu artverwandten Systemen hat sich Viessmann Gedanken gemacht. Von Anbeginn an kann man die Infra- rot-Abstandssteuerung in den Car- Motion-Fahrzeugen auch so einstel- len, dass sie mit den Car-System- Fahrzeugen von DC-Car oder auch OpenCar von FichtelBahn kompatibel ist. Das erlaubt zumindest das unfall- freie „Mitschwimmen“ von CarMo- tion-Fahrzeugen auf Modellstraßen der beiden anderen Systeme. Von S der eigentlichen Fahrzeugsteuerung unterscheiden sich all diese Systeme aber fundamental voneinander. HJG

Auch CarMotion-Fahrzeuge an einem beschrankten Übergang kann das IR-Mini steuern

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