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Allschwiler Wochenblatt Freitag, 8. Januar 2021 – Nr. 1 Die Wochenzeitung für Allschwil

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«Zämme heebe – zämme schtoo» lautet das Motto der Schwellemer Fasnacht 2021, bei der sowohl Aktive wie auch Zuschauer coronabedingt einige Einschränkungen hinnehmen müssen. Die dazugehörige Blaggedde, gestaltet von Enrico Bernasconi, zeigt zwei Waggis, die das Allschwiler Wappen desinfizieren. Foto zVg Seite 3

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 8. Januar 2021 – Nr. 1

«Zämme heebe

Fasnacht

– zämme schtoo»

Jetzt ist es bekannt, das Motto der Schwellemer Fasnacht 2021. Die Blaggedde wurde von Enrico Bernasconi entworfen.

Menschen ihr Sozialverhal- ten anpassen. Es braucht Verzicht, Disziplin, Selbst- verantwortung und Soli- darität. Die Blaggedde zeigt zwei Allschwiler Waggis, welche das Allschwiler Wappen desinfizieren. Sie halten die von Bund und Kan- ton erlassenen Massnahmen ein. Sie stehen mit dem nöti- gen Abstand und mit Maske zusammen. Sie zeigen Eigen- verantwortung und Solida- rität. Sie bekämpfen die Ausbreitung des Corona- virus und sind ein Vor- bild für alle Allsch­ wiler Einwohnerin- nen und Einwohner. Der Plakettenentwurf stammt von Enrico Ber- nasconi, welcher erstmals den anonymen Wettbewerb gewonnen hat. Die Auflage der Fasnachtsblaggedde 2021 wird den besonderen Umständen angepasst. Die Verkaufspreise sind unverän- dert: Kupfer 8, Silber 16 und Gold 40 Franken. Aufgrund der besonderen Lage ist es nicht zu verantworten, die

Vo dr Chrutstorze*

Die Coronavirus-Pandemie hat die gesamte Weltgemeinschaft erfasst. Eine baldige Beseitigung oder Aus- rottung des neuen Coronavirus ist nach Überzeugung der Weltge- sundheitsorganisation (WHO) in absehbarer Zukunft nicht in Sicht. Die Menschen müssen lernen, mit dem Virus zu leben und in eine ge- wisse Normalität zurückzufinden. Die momentane Situation schränkt uns alle sehr ein. DieWeiterverbrei- tung des Coronavirus kann aber nur dann erfolgreich eingedämmt werden, wenn alle weiterhin kon- sequent die Hygiene- und Verhal- tensregeln befolgen. Das Motto der Allschwiler Fas- nacht 2021 «Zämme heebe – zämme schtoo» soll zum Ausdruck bringen, dass die Ausbreitung des Coronavirus verhindert oder ver- langsamt werden kann, wenn die

Art u n d Weise a k t i - v i e r t werden. Drei Wo- chen vor der Schwel- lemer Fasnacht werden die Fas- nachtsfahnen und -figuren aufgehängt. Vom Schmutzigen Donners- tag (11. Februar) bis zum Ascher- mittwoch (17. Februar) findet eine FasnachtArt statt. Cliquen und Vereine gestalten zu einem selbst- gewählten Dorfsujet fasnächtliche Installationen, welche an ver- schiedenen Standorten in Allsch­ wil zur freien Besichtigung ausge- stellt sind. Am 5. Februar wird als Beilage zum Allschwiler Wochen- blatt eine «Fasnachtszytig» er- scheinen. Die Allschwiler Blaggedde 2021 soll neben der fasnächtlichen Un- terstützung zum Symbol für eigen- verantwortliches und solidarisches Verhalten werden. Somit tragen alle Einwohnerinnen und Einwoh- ner von Allschwil die Blaggedde mindestens während der Fasnacht- Art vom 11. bis 17. Februar. *Wildviertel-Clique Allschwil

Al lsch­ wiler Fas- nacht 2021 in der bis-

herigen Form durchzuführen. Die Sicherheit und der Schutz der Be- völkerung haben oberste Priori- tät. Trotzdem ist es der Wildvier- tel-Clique Allschwil (WVC) ein besonderes Anliegen, dass die alte Tradition der Schwellemer Fasnacht gepflegt wird und Fas- nachtsanlässe im Februar statt- finden, welche aufgrund der epi- demiologischen Lage möglich sind. Die WVC setzt sich dafür ein, dass einerseits die behördli- chen Vorgaben eingehalten wer- den und andererseits in Allschwil die Fasnacht im Februar 2021 von der Bevölkerung wahrgenommen wird. Die legendäre Kreativität der Allschwiler Fasnächtlerinnen und Fasnächtler soll nicht ein- schlafen, sondern auf eine andere

Fasnacht 2021: Helfen Sie mit Die Wildviertel-Clique Allschwil setzt sich dafür ein, dass die Vor- gaben der Behörden eingehalten werden und trotzdem im Februar die Allschwiler Fasnacht von der Bevölkerung wahrgenommen wird. Dazu können alle Einwoh- nerinnen und Einwohner sowie Firmeninhaberinnen und Firmen- inhaber einen Beitrag leisten. Die WVC bittet Sie, ab dem 23. Januar die Fenster, Terrassen, Hausein- gänge, Vorgärten, Schaufenster u.a.m. fasnächtlich zu gestalten.

Sowird der legendäre Schwellemer Fasnachtsgeist während der Fas- nachtArt vom 11. bis 17. Februar sichtbar und kann beim Spazier- gang zu den fasnächtlichen Instal- lationen erlebt werden.

Weitere Auskünfte: Obmaa Adrian Butz, Tel. 079 343 34 24, allschwiler_dorffasnacht @ bluewin.ch

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 8. Januar 2021 – Nr. 1

Ein grosser Kraftakt für alle

Coronavirus

Eine logistische Heraus- forderung: Im Impfzentrum Feldreben in Muttenz wird seit dieser Woche gegen Covid-19 geimpft.

zugesichert. Dass das Impfzentrum zu Beginn damit ausgelastet sein wird, ist nicht zu erwarten, erläu- tert Häring: «Wir sind darauf aus- gelegt, hier im Feldreben bis zu 1000 Personen täglich impfen zu können.» Sollten in absehbarer Zeit noch weitere Impfstoffe zuge- lassenwerden und auch in genügen- der Zahl zur Verfügung stehen, sind zwei weitere Impfzentren im Baselbiet geplant, eines davon in Lausen. Einweiterer Standort muss noch evaluiert werden. Aktuell sind nur Personen über 75 Jahren mit Wohnsitz in Basel- land zugelassen.Für einen optima- len Schutz müssen zwei Dosen mit einem Abstand von mindestens 21 Tagen verabreicht werden. Damit dabei alles mit rechten Dingen zu- geht und die Impfdosen für alle angemeldeten Personen inklusive Zweitimpfung undmobile Equipen aufgehen, «haben wir sogar einen Mathematiker mit an Bord geholt», wie Häring betont. Kurzum: Der Kanton ist bereit, imMoment fehlt aber schlicht der Impfstoff in genü- gender Menge. «Sobald wir Nach- schub erhalten, werden wir das kommunizieren und auf unserem Anmeldeportal 48 Stunden imVor- feld darauf verweisen, wenn neue Impf-Terminfenster aufgehen.»

Von Stefan Fehlmann

Ruhige und besinnliche Festtage? Aber nicht für Roman Häring! Der 35-Jährige ist Leiter Informations- dienst des Kantonalen Krisenstabs und stark involviert bei allen kom- munikativen Belangen was den Aufbau und Betrieb des kantonalen Covid-19-Impfzentrums Feldreben in Muttenz angeht. Wo andere gerade wegen den Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Corona-Pan- demie stille, wenn nicht gar ein- same Festtage verbrachten, hatte Häring alle Hände voll zu tun. «Wir sind mit dem Aufbau des Impfzentrums Mitte Dezember ge- startet», erklärt er. Denn so einfach wie die Impfung auch vonstatten geht, bis das Impfzentrum stand, war ein logistischer Kraftakt von- nöten. In der Halle des ehemaligen Bundesasylzentrums (BAZ) Feldre- ben musste die ganze Infrastruktur für die Impfkampagne aufgebaut werden, von der Logistik des Impf- stoffes über die EDV zur Registrie- rung der Impfpatienten bis hin zu den 10 Impfkabinen und vieles mehr. «Zeitweise waren bis zu 50 Fachleute mit demAufbau beschäf- tigt und alles musste entsprechend koordiniert werden. DieGemeinde- und Regionalführungsstäbe haben aber einen grossartigen Job geleis- tet», erklärt Häring. Gross ist auch der Informationsbedarf der Öffent- lichkeit. Daher geben sich die Me- dien die Klinke in die Hand, so auch letzte Woche, als der Birsfel-

RomanHäring, Leiter Informationsdienst des Kantonalen Krisenstabs, war in den letzten Wochen rege beschäftigt .  Foto Stefan Fehlmann

der Anzeiger kurz vor dem Jahres- wechsel das Impfzentrum besich- tigte, und das in guter Gesellschaft der SRG, die ebenfalls aus Impfzen- trum berichtete. Noch wimmelte es an diesem zweitletzten Tag des Jahres an Ar- beitern und Spezialisten, die an der Infrastruktur letzte Hand anlegen. Doch noch vor dem Erscheinen dieser Ausgabe soll mit dem Impfen gestartet werden, genauer gesagt, am 4. Januar um 12 Uhr. Ganz so geplant war das allerdings nicht, wurde doch der Kantonale Krisen- stab vom Entscheid der Swissmedic überrascht, den Corona-Impfstoff von Pfizer/Biontech für den Schwei- zer Markt noch vor den Festtagen zuzulassen. Das war am 19. De- zember und «niemand hatte zu die- sem Zeitpunkt damit gerechnet», wie Häring erklärt. Ursprünglich wurde die Zulassung Mitte Januar 2021 erwartet. Und nun sind be- reits die ersten 4000 Dosen einge- troffen und müssen nicht nur sorg-

fältig bei 80 Grad Minus gelagert, sondern vor allemmöglichst schnell unter die Bevölkerung gebracht werden, so Häring: «Aktuell sind bereits mobile Teams unterwegs, die in Alters- und Pflegeheimen be- sonders vulnerable Personen imp- fen. Die ersten 200 Impfungen wurden bereits verabreicht und auch mit dem stationären Impfzen- trum werden wir am 4. Januar 2021 planmässig starten.» Beschränkte Verfügbarkeit Damit es entsprechend pünktlich losgehen kann, haben alle Beteilig- ten über die Festtage Sonderschich- ten geleistet. Deshalb wird auch nicht die Logistik das Nadelöhr in der Impfkampagne sein, sondern schlicht und einfach die Verfügbar- keit des Impfstoffes, so der Kom- munikationsspezialist: «Die ersten Impftermine sind bereits vergeben, unser Anmeldeportal wurde gera- dezu gestürmt.» Im Laufe des Ja- nuars sind dann weitere Impfdosen

Die aktuellsten Informationen zur Covid-19-Impfung im Kanton Basel- Landschaft sind auf der folgenden Webseite abrufbar: www.bl.ch/impfen.

Wer soll zuerst geimpft werden? Die Covid-19-Impfung ist prio- ritär für folgende Zielgruppen (ab 16 Jahren) vorgesehen: 1. Besonders gefährdetePersonen (ohne schwangere Frauen). 2. Gesundheitspersonal mit Pa- tientenkontakt / Betreuungs- personal von besonders ge- fährdeten Personen. 3. Enge Kontakte (Haushalts- mitglieder) von besonders ge- fährdeten Personen. 4. Personen in Gemeinschaftsein- richtungen mit erhöhtem In- fektions- und Ausbruchsrisiko (mit altersdurchmischten Be- wohnern). Im weiteren Verlauf wird auch eine Impfung für Erwachsene, die nicht unter 1. bis 4. fallen, möglich sein.

Für die Impfaktion stehen in der Halle zehn Einzel­ kabinen zur Verfügung.  Foto zVg

Noch kurz vor dem Jahreswechsel wurde an der Infra­ struktur emsig gearbeitet. Foto Stefan Fehlmann

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch zu lachen. Lasst mir einen Platz in eurer Mitte, so wie ich ihn im Leben hatte. Paul Josef Brügger-Güntert † 28. 12. 2020 Allschwil * 16. 10. 1943

Wir trauern um unseren geliebten Ehemann, Papi, Grosspapi, Urgrosspapi und Schwiegerpapi. Du wirst für immer in

unseren Herzen weiterleben. Heidy Brügger-Güntert Stefan Brügger mit Familie Sandra Lampart mit Familie Lukas Brügger mit Familie Sibylle Brügger mit Familie

Die Trauerfeier und Beisetzung findet am Dienstag, den 12. Januar 2021, um 14 Uhr auf dem Friedhof Allschwil statt. (Auf Grund der Covid-Massnahmen leider nur im engsten Familienkreis - wir bitten um Verständnis)

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Freitag, 8. Januar 2021 – Nr. 1

Leserbriefe Denkweise, die Arbeits­ plätze vernichtet Zum Leserbrief von Ueli Keller «Verzichten kann und wird es rich- ten» im letzten AWB: Jeder kann seine Meinung kundtun und nie- derschreiben. Aber Herr Ueli Kel- ler, Ihre Pamphlete sind sattsam bekannt. Haben Sie sich aber auch schon als Einwohnerrat überlegt, was Sie mit ihrer Querdenkerei anrichten? Haben Sie sich schon überlegt, wie die nächsten Generationen überle- ben sollen? Dass mit Ihrer Denk- weise Arbeitsplätze vernichtet wer- den, dürfte wohl so sicher sein, wie das Amen in der Kirche. Diese Denkweise dürfte in den kommen- den Jahren eine Steuererhöhung unumgänglich machen. Wollen Sie das, wie übrigens auch einige Ihrer Gesinnungsgenossen, in Kauf neh- men? Auch Sie Herr Keller dürften meines Erachtens froh sein umRei- che. Sind Sie nicht auch der Mei- nung, dass es Reiche braucht, die Arbeitsplätz schaffen und die auch Steuern zahlen? Ich hätte einen Vorschlag für Sie: Spenden Sie jetzt schon Ihren Überschuss von Ihrem beruflichen Einkommen an Arme. Diese Leute wären Ihnen sicher mehr als nur dankbar. Fritz Bättig, Allschwil Probleme lösen, wenn sie noch klein sind Grosse Probleme lassen sich einfa- cher lösen, wenn sie noch klein sind. Allschwil hat es verpasst, für sein Bachgrabengebiet rechtzeitig die richtigen Grenzen zu setzen. Mit einemVerzicht auf eine Aufsto- ckung von 20 auf 40 Meter Bau- höhe kann der Schaden begrenzt werden. Dafür ist jetzt in Allschwil gegen den Alba-Plan das Referen- dum ergriffen worden. In Pratteln geht es um das Sa- lina-Raurica-Gebiet. Die Aktions- gruppe «aapacke» will nicht, dass ihre Gemeinde immer noch mehr überbaut wird. Deshalb sammelt sie Unterschriften für ein Referen- dum. Es richtet sich gegen den Be- schluss des Baselbieter Landrates für einen Kredit zur Projektierung der Verlängerung der Tramlinie 14 Pratteln–Augst. Damit soll das Salina-Raurica-Gebiet verkehrs- technisch erschlossen werden. Bei diesem «aapacke»-Referendum geht es nicht gegen den Ausbau des ÖV an sich. Sondern gegen das Zu- betonieren einer grüne Wiese. Mit Wohnhäusern und Firmen, welche dann einmal ein solches Trambrau- chen könnten. Wenn Salina Rau- rica nicht überbaut wird, ist aber

Kolumne Jahresbeginn

schlummern. Nun lasse man diese Mischung kurze Zeit ruhen. Nun ziehe man einen in Partizipation erfahrenen Architekten, Planer oder Gartengestalter darunter, der oder die ihr nötiges Fachwissen bei- mischen – dann ziehe man bei der Ausführung die Bevölkerung (in- klusive den Kindern!) ein. Nach kurzer aber intensiver Backzeit be- lohne man die Bevölkerung mit einem angemessenen Eröffnungs- fest und erfreue sich an den zahl- reichen Komplimenten für dieses gelungene Wagnis! Beni Gnos, Bewegung LindenGrün Schliessung Schulhaus Neuallschwil Aufgrund vieler Corona-Fällewurde das Schulhaus Neuallschwil zwei Wochen vor den Weihnachtsferien geschlossen. Ein absolut notwendi- ger Schritt, denn es war eine im- mense Belastung, dort zu arbeiten. Jeden Tag fragte man sich, wen es wohl als nächstes treffen würde, oder ob man bald selbst am Virus erkranken würde. Die Verbreitung konnte trotz Einhaltung sämtlicher Sicherheitsvorkehrungen nicht auf- gehalten werden. Der Kantonsarzt schickte Geschwister von Kindern in unter Quarantäne gestellten Klassen weiterhin zur Schule. Für uns Lehrpersonen ein nicht nachvollziehbarer Schritt, konnte man doch sehen, dass das Virus so in andere Klassen geschleppt wurde. Ich möchte an dieser Stelle unserem Gesamtschulleiter Mar- tin Münch herzlich dafür danken, dass er sich für die Schliessung des Schulhauses eingesetzt hat. Solche Entscheide zu fällen, ist nicht ein- fach und bietet Kritikern immer eine Plattform, aber viele Lehrper- sonen wie auch Eltern waren dank- bar, nicht weil sie den Fernunter- richt toll finden, aber weil sie so gesund die Weihnachtstage ver- bringen konnten. Fernunterricht ist auch für uns Lehrpersonen extrem anstren- gend, denn man kann nur münd- lich arbeiten, was eine hohe Inten- sität von der Lehrperson und den Kindern verlangt. Wir hoffen alle, dass dieser Schritt nicht nochmals nötig sein wird und wir endlich wieder «normal» unterrichten dürfen.  Alexandra Dill, Allschwil Leserbriefe Geben Sie bei der Einsendung Ihres Leser- briefs immer Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an. Die maximale Länge eines Leserbriefs beträgt 1300 Zeichen in- klusive Leerschläge. Schicken Sie Ihren Bei- trag per E-Mail (Word-Datei oder Mailtext) an redaktion@allschwilerwochenblatt.ch. Einsendeschluss ist jeweils montags, 12 Uhr.

diese Tramverlängerung gar nicht nötig. Für dieses kantonale Refe- rendum braucht es bis am 20. Ja- nuar 2021 mindestens 1500 Unter- schriften. Es kann auch von Stimm- berechtigten aus Allschwil unterzeichnet werden. Mehr dazu mit folgendem Link: www.aapacke.jimdofree.com.  Ueli Keller, Unterstützungskomitee «aapacke» Die Aufwertung des Lindenparks Die Aufwertung des Lindenparks ist der unumstössliche Anspruch der Bewegung LindenGrün – und der Mehrheit (53%) der Allsch­ wiler Bevölkerung. Der Gemein- derat will, auf Antrag des Einwoh- nerrates, die Abstimmungs-Ana- lyse abwarten. Gemeindepräsiden- tin Nicole Nüssli wird anschlies- send das weitere Vorgehen mit der Bewegung LindenGrün bespre- chen. Mit Ihnen liebe Allschwilerin- nen und Allschwiler wünschen und hoffen wir, dass die Behörde Ein- sicht zeigt und bald mit der über- fälligen Aufwertung der Grün- Oase Lindenpark beginnt. Im spä- teren Frühling soll der aufgewertete Lindenpark in seiner ganzen Pracht uns Bewohnenden erfreuen. Auf der Website Bewegung-Lin- dengrün.ch haben Sie die Möglich- keit, die Aktivitäten im 2019/2020 (Leserbriefe, Bilder, Aktionen, Lie- der usw.) anzusehen. Wir Linden- Grüne danken Ihnen herzlich für Ihr Mitwirken und Ihre Spenden. Die Geschichte um den grünen Park ist noch nicht zu Ende! Wir arbeiten weiter und hoffen weiter- hin auf Ihre Unterstützung. Herz- lich wünschen wir Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund und munter.  Marlies Schmid, Bewegung LindenGrün Aus Erfahrungen lernen Nachdem der Gemeinde- und der Einwohnerrat mit ihrem Mergel- Projekt an der Urne grandios ge- scheitert sind (3 Frauen zeigten den Bärten, wo der Most vergoren wird!) wäre es an der Zeit, aus Feh- lern zu lernen! Nichts zu tun, hat erfahrungsgemäss keinen grossen Lerneffekt. Die gleichen Fehler nochmals zu riskieren ist auch nicht zielführend. Nehmen wir also ein altbewährtes Neujahrsrezept zur Hand: Man(n) nehme 413’000 Franken (ein Zehntel der ursprüng- lichen verplanten Summe!) vermi- sche dies mit den guten Ideen, die in der Bevölkerung mit Sicherheit

An Silvester hatte ich den Ein- druck, es ginge ein Aufatmen durch die Menschheit und Freude darüber, dass Neues in die Welt kommt. Endlich geht dieses für die Mehrheit der Be- völkerung recht schwierige Jahr zu Ende, jetzt kann etwas Neues beginnen. Und die Hoffnungen sind gross. Schade ist nur, dass einige keine Solidarität empfin- den können und nur an ihre Be- dürfnisse denken – aber viel- leicht kommts ja noch.

Von Verena Müller Daum

Haben Sie gute Vorsätze ge- fasst? Und noch nicht über Bord geworfen? Eigentlich schade, dass meist nur am Jahresende innegehalten wird und man ei- nen Blick zurückwirft. Im Grunde genommen ist jeder Tag der Eingang zu einemneuen Jahr und wert, entsprechend beachtet zu werden. Sind wir nicht täglich vor neue Herausforderungen ge- stellt und müssen uns entschei- den? Der Wandel ist die einzige Konstante im Leben. Also dür- fen wir jeden Tag neu entschei- den, welche Abzweigung wir auf unserem Weg nehmen wollen und wie unsere Tage gestaltet werden sollen. Wenn wir jedoch ein Ziel vor Augen haben, dann finden wir auch den Weg, oder wie Leo Tolstoi einmal formu- lierte: «Man muss eine Aufgabe vor sich sehen und nicht ein ge- ruhsames Leben.» Das kostet manchmal Kraft und hin und wieder auch eine Portion Mut. Beides haben wir nicht ständig im gewünschten Masse. Die Überprüfung unserer al- ten Gewohnheiten und Ansich- ten ist genauso wichtig und be- freiend wie das Entrümpeln von Kellern und Schränken. Wir sind frei, das zu tun, wann immer wir wollen. Wir müssen dazu nicht durch ein Virus gezwungen wer- den. Manchmal hilft die Ver- nunft, selbst einen unangeneh- menoder unbequemenEntscheid zu treffen. Unterstützend ist Offenheit für und Neugier auf neue Möglichkeiten, und dann sicher auch noch das Vertrauen auf «die guten Mächte», wie Dietrich Bonhoeffer sie nannte. – Es wird spannend werden.

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1. Celine Geser [–] Mein Wimmelbuch Basel Basler Bilderbuch | Werd &Weber Verla g

1. Tanja Grandits [1] Tanja Ve g etarisch Kochbuch | AT Verla g 2. Barack Obama [2] Ein verheissenes Land

1. Live From [–] Stadtcasino Basel

1. The Crown – Staffel 3 [1] Olivia Colman, Helena Bonham Carter Serie | Rainbow, Sony Pictures 2. Undine [–] Paula Beer, Franz Ro g owski Spielfilm | Tri g on Film 3. Frieden [–] Stefan Kurt, Annina Walt Serie | TBA/Phona g Records; Impuls Pictures 4. Pink Floyd – [–] Delicate Sound of Thunder Konzertaufnahme | Warner Music

Sinfonieorchester Basel Ivor Bolton Klassik | Berlin Classics

2. Re g ula Mühlemann [–] Mozart Arias II

Autobio g raphie | Pen g uin Verla g 3. Kursbuch Schweiz [–] 2021/22 Nachschla g ewerk | Verkehrs-Club der Schweiz

2. Elke Heidenreich [–] Männer in Kamelhaarmänteln

Kammerorchester Basel Klassik | Sony

Geschichten | Carl Hanser Verla g

3. Sophie Hun g er, [–] Dino Brandao, Faber Ich liebe Dich Pop | Two Gentle

3. Michel Houellebecq [4] Ein bisschen schlechter Essays | DuMont Buchverla g 4. Helen Liebendörfer [5] Nun erst recht!

4. Christiane Widmer, [5] Ruth Canova,

Christian Lienhard (Fotos) 550 Jahre Basler Herbstmesse – Tradition mit Zukunft Basiliensia | Spalentorverla g

4. AC/DC [3] Power Up

Roman | Friedrich Reinhardt Verla g

Rock | Columbia 5. Diana Krall [–] This Dream Of You Jazz | Universal

5. J. K. Rowlin g [–] Der Ickabo g

5. Drei Nüsse für [5] Aschenbrödel

Kinderbuch | Carlsen Verla g

Libuse Safrankova, Pavel Travnicek Märchenfilm | Icestorm Distribution

5. Yotam Ottolen g hi [4] Flavour – Mehr Gemüse, mehr Geschmack

Kochbuch | Dorlin g Kindersley Verla g

Bücher | Musik | Tickets | Aeschenvorstadt 2 | 4010 Basel | T 061 206 99 99 info@biderundtanner.ch | www.biderundtanner.ch Für Bestellun g en sind wir auch telefonisch, per E-Mail oder über unseren Webshop für Sie da.

Geschäftsbericht

Jahresabschluss 2020 der Raiffeisenbank Allschwil-Schönenbuch Die Raiffeisenbank Allschwil- Schönenbuch schloss am 31. De- zemberdasGeschäftsjahr2020mit einem sehr guten Ergebnis ab. Die Bilanzsumme legteumCHF92Mio. respektive 8% zu und erreichte CHF 1’204 Mio. Die Ertragslage konnte mit der Bilanzentwicklung mithalten und sogar das bisherige Rekordjahr 2019 übertreffen. Der Bruttogewinn verbesserte sichge- genüber der Vorjahresperiode um CHF 572’000 und erreichte neu CHF 8’952’000. Ausbau Dienstleistungen in der Pensions- und Vorsorgeberatung Nach der Corona-Pandemie steht die Altersvorsorge mittlerweile zu- oberst auf dem Sorgenbarometer der Schweizerinnen und Schweizer. Mit einem separaten Bereich Pensi- ons- undVorsorgeberatungmit zwei Fachspezialisten kanndie Raiffeisen- bank Allschwil-Schönenbuch in al- len Fragen rund umdie Altersvorsor- ge ein qualifiziertes Dienstleistungs- angebot anbieten. Schalterbetrieb mit reduzier- tem Personalbestand

Geschäftsjahr 2020 – ein historisches Jahr

Bei der Bekämpfung der Corona- Pandemie haltenwir uns andie Emp- fehlungen des BAG sowie des ge- sunden Menschenverstands. Aus diesem Grunde müssen wir unsere Schalter derzeit mit reduziertemPer- sonal betreiben. Wir bedanken uns für Ihr diesbezügliches Verständnis. Gerüstet für Herausforderungen Insgesamt ist die Raiffeisenbank Allschwil-Schönenbuch in einer glänzenden Verfassung, nicht nur finanziell. Dank langjährigen und sehr kompetenten Mitarbeitenden können die sich stetig wandelnden Kundenbedürfnisse auch in Zukunft bestens sichergestellt werden. Dank DieRaiffeisenbankAllschwil-Schönen- buch darf auf ein erfolgreiches Ge- schäftsjahr 2020 zurückblicken, trotz der Corona-Pandemie. Dafür bedan- ken wir uns bei allen Kundinnen und Kunden, welche ihre Bankgeschäfte mit uns abwickeln. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Bereits Anfang des Jahres trendete der Hashtag «Dritter Weltkrieg» auf Twitter. Eine Explosion zerstörte Bei- rut, die Klimakrise war weltweit spürbar und in den USA wurde ge- wählt. Zudemnistete sich ein kleiner, ungebetener Gast namens Corona in unsere Welt ein. Vorerst erholten sich die Märkte gut vom ersten Schock und die Bewertungen er- reichten bald wieder Höchststände. Mit dem Anrollen der zweiten Welle ist die Nervosität der Investorenwie- der merklich gestiegen. Den Unsi- cherheiten stehen jedoch insbeson- dere das zementierte Tiefzinsumfeld und die Notenbankgeldflut in bisher nie dagewesenen Dimensionen ent- gegen. Entsprechend bleibt der Ak- tienmarkt für die meisten Anleger unumgänglich, denn die Alternati- ven fehlen. Bilanzentwicklung In diesemanspruchsvollen und kom- petitiven Umfeld gelang es der Raiff- eisenbank Allschwil-Schönenbuch ausgezeichnet, ihre Marktpositio- nierung weiter auszubauen. Trotz der stetig verschärften Auflagen der Regulierungsbehörden konn- ten neue Finanzierungen von netto CHF 92 Mio. ausgezahlt werden. Dies bedeutete einen Zuwachs um 10% auf neu CHF 1’060 Mio. Aus- schlaggebend für diesen Erfolgsaus- weis waren nebst einer hochstehen- den Kundenberatungsqualität si- cherlich auchdie gelebteKundennä- hemit kurzenEntscheidungswegen. Auf der Passivseite zahlten sich die Aktivitäten betreffend Akquisition von zusätzlichen Kundengeldern aus. Diese stiegen um CHF 59 Mio. an und erreichten neu CHF 849Mio. Damit konntedieRefinanzierungder Ausleihungen nahezu sichergestellt werden. Zusätzlich wurde durch die Aufnahme von neuen Pfandbriefan- leihen im Umfang von CHF 13 Mio.

um CHF 129’000 an. Dies war vor allem auf kleinere Investitionen in Informatik und Bankräume der Zu- kunft sowie auf die Verteuerung der Finanzierungskosten von Raiff- eisen Schweiz zurückzuführen. Der Bruttogewinn verbesserte sich um CHF 572’000 und erreichte respek- table CHF 8’952’000. Solide Eigenkapital-Basis der Raiffeisen-Genossenschaft Im Geschäftsjahr 2020 traten netto weitere 145 Damen und Herren als Genossenschaftsmitglieder bei. Das effektive Eigenkapital konnte imver- gangenenGeschäftsjahr umweitere CHF 6 Mio. erhöht werden und er- reichte neu CHF 100 Mio. In Prozen- ten der Bilanzsumme liegen diese Eigenmittel über der 8-Prozent- Schwelle. Diese Zahlen belegen, dass die Raiffeisenbank Allschwil- Schönenbuch eine sichere und kern- gesunde Bank ist.

langfristige Liquidität beschafft. Die Bilanzsumme erhöhte sich insge- samt um CHF 92 Mio. und erreichte CHF 1’204 Mio. Ertragslage Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft verbesserte sich um CHF 485’000 auf CHF 12’047’000. Dies war vor allemauf dieVolumensteigerungbei den Ausleihungen zurückzuführen, aber auch auf den rückläufigen Zin- saufwand für die Pfandbriefanlei- hen. Die Zinsmarge wird aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus weiter unter Druck bleiben, sie ver- schlechterte sich Verlaufe des Ge- schäftsjahres von 1.07%auf 1.04%. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöh- te sich insgesamt um CHF 218’000 und erreichte CHF 1’860’000. In ei- nem letztlich erfreulichen Anlage- jahr 2020 gelang es der Raiffeisen- bank Allschwil-Schönenbuch, sich weiter als kompetente Anlagepart- nerin zu etablieren. Der Erfolg aus dem Handelsge­ schäft reduzierte sich um weitere CHF 73’000 auf noch CHF 721’000. Der zeitweilige Lockdown verbun- denmitGrenzschliessungenschränk- tedenKundenhandelmit EUR-Noten und –Devisen vorübergehend stark ein. Der gesamte Bruttoertrag ver- besserte sich um CHF 686‘000 zu und erreichte CHF 15’179’000. Der Geschäftsaufwand verteuerte sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 113’000 und betrug CHF 6’227’000. Während sich der Personalaufwand um CHF 16’000 reduzierte, stieg der Sachaufwand

Raiffeisenbank Allschwil-Schönenbuch Werner Ulmer,

Vorsitzender der Bankleitung www.raiffeisen.ch/allschwil Raiffeisenbank Allschwil-Schönenbuch

31.12.2020

31.12.2019

• Bilanzsumme

CHF 1’204 Mio. CHF 1’112 Mio. CHF 1’060 Mio. CHF 968 Mio. CHF 849 Mio. CHF 790 Mio.

• Kundenausleihungen

• Kundeneinlagen

• Anzahl Genossenschaftsmitglieder

5’444

5’299

Berichtsjahr

Vorjahr

• Erfolg aus dem Zinsengeschäft

CHF 12’047’000 CHF 11’562’000 CHF 15’179’000 CHF 14’493‘000 CHF 6’227’000 CHF 6’114’000 CHF 8’952’000 CHF 8’380‘000 CHF 968’000 CHF 967’000

• Betriebsertrag

• Geschäftsaufwand

• Bruttogewinn • Jahresgewinn

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 8. Januar 2021 – Nr. 1

Jahresrückblick 2020

Das Jahr in Bildern: Die Monate Januar bis März

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1.  Das Jahr wird wie gewohnt mit dem Dreikönigsapéro im Saal der Schule Gartenhof eingeläutet. Bei Dreikönigskuchen und heisser Scho- kolade ahntendieAllschwilerinnenundAllschwiler nochnichts davon, dass es ein ungewöhnliches Jahr werden würde.  Foto Bernadette Schoeffel 2. Bei den Gesamterneuerungswahlen des Gemeinderates am 9. Feb- ruar werden zwei Neue gewählt: Andreas Bammatter und Silvia Stucki (beide SP). Die übrigen fünf Sitze bleiben bei den Bisherigen: Franz Vogt (CVP), Philippe Hofmann (CVP), Nicole Nüssli (FDP), RobertVogt (FDP) undChristophMorat (SP).RomanKlauser (AVP) verliert seinen Sitz.  Foto Bernadette Schoeffel 3. Am Freitag vor dem grossen Fasnachtsumzug führen Kindergarten und Primarschule ihren grossen Schulumzug durch. Beim alle zwei Jahre stattfindenden Umzug sind die Schul- und Kindergartenklassen in vielen bunten Sujets anzutreffen. Foto Bernadette Schoeffel 4. Unter dem Motto «Allschwil macht mobil», das auf die Proteste gegen den zunehmenden Fluglärm anspielt, feiern die Schwellemer Ende Februar ihre Fasnacht. Sie haben Glück – auch der Cheerus am 29. Februar kann noch stattfinden – danach fallen fast alle Anlässe wegen der Coronavirus-Pandemie aus.  Fotos Bernadette Schoeffel 5.  Das Coronavirus breitet sich in der Schweiz rasant aus und zwingt den Bundessrat zum Handeln: Am 16. März kommt das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen, Restaurants (im Bild das Rössli in Allschwil)müssenschliessen,Vereinsaktivitäten fallenaus, dieSchü- ler werden in Fernunterricht beschult und nur noch Läden, die zur Aufrechterhaltung der Grundversorgung dienen, dürfen offen blei- ben. Foto Andrea Schäfer

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 8. Januar 2021 – Nr. 1

Jahresrückblick 2020

Die Monate April bis Juni

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1.  Die Allschwiler Künstlerin Margrit Tanner-Bürki, alias maTabu, be- arbeitet das Thema Coronavirus im April in ihrer Kunst. Unter dem Titel «Covid-19-Reflections» erstellt sie eine Serie von digitalen Wer- ken.  Bild maTabu 2.  Ende April beginnen die Renovationsarbeiten an der Alten Dorfkirche. Dazu wird die Kirche zuerst von einem Helferteam geräumt und das verbleibende Inventar abgedeckt, um es vor Staub und Schmutz zu schützen.  Foto zVg 3.  Nach sechs Wochen im Heimunterricht und zwei Wochen Frühlings- ferien beginnen die obligatorischen Schulen am11.Mai wieder mit dem Unterricht vor Ort in den Schulhäusern (im Bild die Sekundarschule Allschwil). Dies unter Einhaltung von Schutzkonzepten.   Foto Bernadette Schoeffel 4.  Nach zwei abgesagten Sitzungen im März und April trifft sich der Ein- wohnerrat am 13. Mai zum ersten Mal seit Beginn der Coronavirus- Pandemie zur Sitzung. Um genügend Distanz zwischen den Ratsmitglie- dern zu schaffen, wurde die Sitzordung angepasst und die Tische auf den ganzen Saal des Gartenhofs verteilt.  Foto Andrea Schäfer 5.  Nach einem Jahr Umbau wird vor den Sommerferien der vordere Teil des Wegmattenparks für die Bevölkerung eröffnet. Neu bietet der Park unter anderemeinen Pavillon und eineWasserspiellandschaft mit Sand- Wasser-Matschbereich. Foto Andrea Schäfer 6.  Am 17. Juni treffen sich Einwohnerrat und Gemeinderat zur konstitu- ierenden Sitzung für die Legislaturperiode von Juli 2020 bis Juni 2024. Christian Kellermann von der CVP (Bildmitte mit schwarzem Kittel) wird fürs Geschäftsjahr 2020/2021 zum Einwohnerratspräsidenten gewählt. Foto Andrea Schäfer 7.  Nicole Nüssli (FDP) wird Ende Juni von den Allschwiler Stimmberech- tigten für weitere vier Jahre in ihrem Amt als Gemeindepräsidentin bestätigt. Mit 63,5 Prozent der Stimmen lässt sie ihren Herausforderer Christoph Morat (SP) weit hinter sich.  Foto Bernadette Schoeffel

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 8. Januar 2021 – Nr. 1

Parteien Ein gutes neues Jahr!

Das Versprechen «Niemand wird im Stich gelassen» muss endlich Reali- tät werden.  Vorstand und Fraktion der SP Allschwil Trotz allem: Gute Aussichten 2020 – ein Jahr zum Vergessen. Diese oder ähnliche Worte haben viele von uns in den letzten Tagen wohl gehört oder gar selbst ausge- sprochen. Ja, auf einiges musstenwir verzichten, vieles verlief anders als gewohnt. Menschen bangten um die Gesundheit ihrer Lieben oder ihre Arbeitsstelle, gleichzeitig verlief das Jahr trotz der Einschränkungen für viele vergleichsweise unaufgeregt und ohne einschneidende Verände- rungen. In diesem Spannungsfeld entwickelten sich neue Ideen, man passte sich an und eine Welle der Solidarität war zu spüren. Gerade deshalb gibt das vergangene Jahr durchaus auch Anlass, dankbar zu- rückzublicken.

Gesundheitspersonal. Denn die Krise und ihre Folgen werden noch lange anhalten und die Mängel im Gesundheitswesen wurden uns hart aufgezeigt. Die Akzeptanz der ge- sundheitspolitischen Massnahmen steht und fällt mit den wirtschaftli- chen Hilfsmassnahmen. Alle wirtschaftlichen Hilfen müs- sen aber während der gesamten Krise so zugänglich bleiben, dass vor allem kleine und mittlere Existenzen gesichert bleiben. Und es braucht klare Zugangskriterien, umdas Voll- zugschaos zu beenden. Zudem müs- sen die wirtschaftlichen Hilfen für eine lang andauernde Krise konzi- piert sein. Leisten kann sich das die Schweiz als eines der reichsten Län- der der Welt allemal. Die Staatsver- schuldungsquote ist auf einem histo- rischen Tiefpunkt. Die National- bank hat ein immenses Vermögen. Bereits wenige Prozente davon de- cken die Pandemiekosten. Und ein Verlust der Kaufkraft wäre erheblich schlimmer. Für die SP ist also klar:

Ob das 2021 ohne Ungewissheit, Krankheit, Not, Angst und Unzu- friedenheit verlaufen wird? Wohl kaum! Der deutsche Philosoph Im- manuel Kant schrieb einst: «In schwierigen Zeiten gibt es eine ge- wisse Pflicht zur Zuversicht.» Aber woher diese Zuversicht nehmen, wenn so vieles unklar ist und auch das Miteinander weiterhin grossen Beschränkungen ausgesetzt sein wird? Wir können die Zukunft nicht vorhersehen. Aber wir können dar- auf vertrauen, dass Gott in schönen aber auch herausfordernden Zeiten an unserer Seite ist und wir bei ihm geborgen sein dürfen. Glaube, Liebe und Hoffnung mögen uns Zuver- sicht und Kraft schenken, sodass wir alle unseren Teil zu einem gelin- genden neuen Jahr beitragen kön- nen. Die EVP Leimental-Allschwil wünscht Ihnen alles Gute und wird sich auch in Zukunft in unserer Re- gion mit Leidenschaft für Mensch und Umwelt einsetzen. EVP Leimental-Allschwil So, 10. Januar, 10 h: Eucharistiefeier zu Epiphanie mit Wassersegnung in der Alten Dorfkirche. Gottesdienste der drei Kirchen in Allschwil ALTERSZENTRUMAMBACHGRABEN Sa, 9. Januar, 10.15 h: röm.-katholischer Gottesdienst unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Freie Evangelische Gemeinde Allschwil So, 10. Januar, 10 h: Gottesdienst mit Kinderbetreuung. Di, 12. Januar, 20 h: Bibelabend. Mi, 13. Januar, 6 h: Frühgebet. So, 17. Dezember, 10 h: Gottesdienst mit Kinderbetreuung. Regiogemeinde Allschwil Evangelische Freikirche Fr, 8. Januar, 16 h: KCK (Kids Club im Kino). Infos unter www.kidsclubimkino.ch. 19 h: KCK Plus (für alle Teens ab Sek./6.Klasse). Infos unter www.kids- clubimkino.ch. So, 10. Januar, 10 h: Gottesdienst. Fr, 15. Januar, 16 h: KCK (Kids Club im Kino). Infos unter www.kidsclu- bimkino.ch.

Die SP Allschwil wünscht allen Le- serinnen und Lesern des AWB ein gutes neues Jahr. Dies ist angesichts der noch immer herrschenden Pan- demie diesmal bei Weitem keine Phrase. Die Schweiz hat die erste Corona-Welle glimpflich überstan- den, wurde aber von der zweiten Welle überrollt. Zu lange wurde nach dem Prinzip Hoffnung gehan- delt und die Kostenfrage über die Gesundheit der Menschen gestellt und deshalb darin versagt, das Virus effektiv einzudämmen. Wir können all diese Todesfälle und das Leid der Bevölkerung nicht akzeptieren! Und statt eines Flicken- teppichs braucht es jetzt endlich wirksame, einheitliche und nach- vollziehbareMassnahmen. Die wirt- schaftlichenHilfsmassnahmenmüs- sen ausgebaut und dauerhaft veran- kert werden. Zudem braucht es eine Aufstockung der Budgets für das

Versteckte Armut Eine wertvolle Erfahrung

Kirchenzettel Römisch-katholische Kirchgemeinde ST. PETER UND PAUL , ALLSCHWIL

– enge Zusammenarbeit mit Be­ hörden und weiteren Institutio- nen. Im Jahr 2021 darf die VAAS ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Grund zumGratulieren. Wobei es ein noch grösserer Erfolg wäre, hätte sich die VAAS überlebt undwürde es sie gar nicht mehr brauchen. Doch gerade in dieser Pandemiezeit – mit ihren wirtschaftlichen Folgen – bleibt die VAAS eine unverzichtbare Anlauf- stelle für Hilfesuchende. Ich bedanke mich bei den Gruppenmitgliedern für die berei- chernde Zusammenarbeit, bei den Spendenden für ihre treue finan- zielle Unterstützung und bei den vielen Menschen, die mir ihr Ver- trauen geschenkt haben und die ich begleiten durfte. Allen wünsche ich viel Glück. Und der VAAS sage ich – weiter so! Raymond Bulloni, Arbeitsgruppe «Versteckte Armut Allschwil und Schönenbuch»

Nach über 22 Jahren Mitarbeit in der ökumenischen Arbeitsgruppe «Versteckte Armut Allschwil und Schönenbuch» (VAAS) muss ich nun – aus gesundheitlichen Grün- den – zurücktreten. Es war eine wertvolle Erfahrung für mich, Menschen in schwierigen Lebens- situationen begleiten und unter- stützen zu dürfen. Ganz besonders ans Herz gewachsen waren mir die Sans-Papiers und Obdachlosen. Durch die Mitarbeit in der VAAS habe ich «das andere» Leben ken- nengelernt, das mir während mei- ner Arbeitsjahre fremd war. Die Kriterien für die finanzielle Unterstützung durch die VAAS ha- ben sich in all den Jahren bewährt: – UnterstützungderEinwohnenden von Allschwil und Schönenbuch unabhängig von Konfession oder kulturellem Hintergrund – Hilfe zu Selbsthilfe – kein Bargeld, keine Darlehen, keine Schuldensanierungen

So, 10. Januar, 10.30 h: Eucharistie­ feier mit musikalischer Umrahmung. Mo, 11. Januar, 19 h: Rosenkranzgebet. Mi, 13. Januar, 9 h: Eucharistiefeier. S T. THER E S I A , A L L SCHW I L So, 10. Januar, 11 h: Eucharistie- feier (ital.). Do, 14. Januar, 18 h: Gebetsstunde/ Anbetung. S T. JOHANN E S DER TÄU F ER , SCHÖN ENBUCH So, 10. Januar, 9.15 h: Wortgesfeier mit Kommunion, Aussendung der Sternsinger. Di, 12. Januar, 17 h: Rosenkranzgebet. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde So, 10. Januar, 10 h: Gottesdienst, Christuskirche, Pfarrerin Elke Hofheinz. So, 17. Januar, 10 h: Gottesdienst mit Klein und Gross, Christuskirche, Vika- rin Hannah Treier. ChristkatholischeKirchgemeinde Sa, 9. Januar, 9.45 bis 11.45 h: Religi- onsunterricht im Pfarrhaus.

Bieli Bestattungen Allschwil, Liestal, Birsfelden, Basel Tel. 061 48111 59 Wir sind 24 Stunden für Sie da. www.bieli - bestattungen.ch Ein Familienunternehmen seit 1886 Ein Familienunter ehmen seit 1886 für Allschwil und Umgebung Hans Bieli & Co., Bestattungsunternehmen Inhaber Beat Burkart Allschwil, Liestal, Birsfelden, Basel Tel. 061 481 1 59 ir sind 24 Stunden für Sie da. .bieli- stattungen.ch

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 8. Januar 2021 – Nr. 1

Sport

Zusammengehörigkeitsgefühl und viel gegenseitige Unterstützung Schwimmen

Wie für alle Menschen war 2020 natürlich auch für den Schwimmclub Allschwil ein ganz spezielles Jahr.

Von Claudia Vogt*

Für die Athletinnen und Athleten des Schwimmclubs Allschwil war das vergangene Jahr geprägt von vielen Aufs und Abs, Entbehrun- gen, Motivationsschwierigkeiten, Konditionsverlust um nur ein paar negative Auswirkungen aufzuzäh- len. Andererseits waren da aber auch ein noch stärkeres Zusam- mengehörigkeitsgefühl sowie ge- genseitige Motivation und Unter- stützung spürbar. Und als es dann nach fast 100 Tagen endlich wieder ins Wasser ging, kehrte eine ext- reme Motivation zurück und es kamen unbändige Freude und An dieser Stelle auch nochmals von Herzen ein riesiges Dankeschön ans SCA-Trainer- und Kursleiter- team, welches, trotz der widrigen Umstände, jederzeit hochmotiviert und sehr flexibel auf alle Anpas- sungen im Trainings- und Kursbe- trieb reagierte. Ebenso gebührt der Dank dem wohlwollenden Bade- meisterteam sowie der Gemeinde Glücksgefühle auf. Vier Wettkämpfe

So wird momentan beim SC Allschwil trainiert: Via Zoom versuchen die Athletinnen und Athleten, in Form zu bleiben. Foto zVg

vier Wettkämpfen und verschie- dene Trainingsgruppen verbrach- ten in den Herbstferien eine Trai-

sport zu beantworten. Die drei Erstplatzierten wurden mit je ei- nem Klausensäckli beschenkt. Beim Schwimmclub Allschwil hoffen alle, vielleicht schon im 2021 wieder zu etwas mehr Trai- ningsnormalität zurückkehren zu dürfen. Bis sie wieder ins Wasser dürfen, halten sich die Athletinnen und Athleten des Vereins mittels gemeinsamem Zoom-Training fit. *Technische Leitung Schwimmclub Allschwil

Allschwil, welche die Ideen und Vorschläge des Vereins grossartig unterstützt und umgesetzt haben. Dank dieser hervorragenden Zusammenarbeit konnte der Club alles in allem ab Mitte Mai, unter Einhaltung der diversen Schutz- konzepte, bis zur erneuten Schlies­ sung des Hallenbades Mitte De- zember doch wieder einen einiger- massen regulären Trainingsbetrieb durchführen. Und immerhin nahm der SC Allschwil im Jahr 2020 an

ningslagerwoche in Gstaad. Virtuelles Klausenquiz

Den traditionellen Klausen-Trai- ningssamstag wandelte das krea- tive Trainerteam kurzerhand in ein virtuelles Kahoot-Klausenquiz um (Kahoot ist eine spielbasierte Lernplattform, die Red.). Es galt, 20 Fragen rund um den Schwimm-

«Helen Liebendörfer setzt mit dem historischen Roman ‹Nun erst recht! Matthäus Merian und seine Familie› ihre erfolgreiche Reihe fort.»

Helen Liebendörfer Nun erst recht! Matthäus Merian und seine Familie 318 Seiten, kartoniert ISBN 978-3-7245-2434-2 CHF 24.80

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