AMERIKAS
ASIEN-PAZIFIK
Volle Kraft voraus: Kolumbien will sein Potenzial für erneuerbare Energien heben. ExzellenteWachstums- chancen bieten sich im Bereich der Offshore-Wind - energie.
Durch die wachsende Nachfrage nach Lagerhäusern entstehen neue und moderne Einrichtungen im gan- zen Land. Deutsche Unternehmen können hiervon profitieren.
KOLUMBIEN Steife Brise an der Karibikküste
zu 9 Gigawatt an Kapazitäten aus Offshore-Windenergie beziehen. Der Roadmap liegt eine aktuelle Studie der Welt- bank zugrunde, die unter anderem potenzielle Standorte und die erforderliche Netz- und Hafeninfrastruktur untersucht. Auf insgesamt 12.500 Quadrat- kilometern an der Karibikküste könnten Windparkanlagen gebaut werden. Neben Wind und Solar bieten Netzausbau und Speichersysteme gute Marktchancen auch für deut- sche Unternehmen. GTAI/IHK
Kolumbien möchte bis 2030 seine Treibhausgas- emissionen halbieren und treibt den Ausbau erneuerbarer Energien kräftig voran. Auf- grund der Äquatornähe verfügt das Land über hervorragende natürliche Voraussetzungen für die Nutzung von Solar- und Windkraft. Nun hat das kolum- bianische Ministerium für Bergbau und Energie einen vorläufigen Fahrplan für den Einsatz von Offshore-Windparks veröffentlicht. Demnach könne das Land bis 2050 zusätzlich bis
WEBINAR
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INDIEN Modernisierung und Ausbau der Lagerkapazitäten
KANADA Produktion von Batteriematerialien in Quebec
staatliche Akteure die Lager- haltung. Allerdings nimmt die Rolle privater Firmen zu. Deutsche Firmen können von Ausbau und Modernisie- rung der Branche profitieren, etwa durch die Bereitstellung passender Logistiklösungen. Bisher dominieren die großen urbanen Zentren wie beispielsweise Mumbai, New Delhi, Bangalore und Pune das Geschehen rund um La- gerhäuser. Mittelgroße Städte nehmen jedoch eine immer wichtigere Rolle im Markt ein. Im Jahr 2019 hatte der Anteil erst bei 12 Prozent ge- legen, bis 2021 verdoppelte er sich fast auf 23 Prozent. Der informelle Sektor, der in Indien derzeit noch 90 Pro- zent der Lagerfläche stellt, kann die Anforderungen an moderne und große Lager- flächen nicht erfüllen. Daher dürfte sich der Bereich in den nächsten Jahren zunehmend formalisieren. GTAI/IHK
Durch die massive Expansion des Onlinehandels
benötigt Indien immer mehr und modernere Lagerflächen. Außerdem lagern viele Unternehmen ihre Logistik und Lagerhaltung an Dienst- leister aus. Diese Third Party Logistics Provider (3PL) wachsen stark und benötigen weitere Lagerkapazitäten. Im Jahr 2026 soll der Anteil beider Branchen an der Gesamtnachfrage nach Lagerkapazitäten bei zwei Dritteln liegen. Bei der Nahrungsmittel- und Pharmabranche wird die Lieferung direkt zum Kunden immer wichtiger. Dafür müs- sen jedoch Produkte in aus- reichender Menge und zeit- nah verfügbar sein. Für beide Branchen wird eine steigende Nachfrage insbesondere nach Kühllagern vorausgesagt. Für Nahrungsmittel, speziell frische, dominieren bisher
material (PCAM), einer Komponen- te im Batterieherstellungsprozess, offen. Die Fabrik soll Teil des eigenen globalen Beschaffungsnetzwerks für Metalle werden. Der Konzern wählte den Standort eigenen Angaben zu- folge wegen des steigenden Bedarfs an lokalen Lösungen für die Elektro- mobilität in Nordamerika. Darüber hinaus plant BASF im Industriepark Bécancour unter anderem Anlagen zur Nickel- und Kobaltveredelung sowie Recyclingmöglichkeiten für alle Batterieminerale. Quebec ist bestrebt durch ver- schiedene Initiativen zu einem Batteriecluster in Nordamerika zu werden. Die Provinz präsentiert sich unter anderem aufgrund der großen Rohstoffvorkommen und günstigen, erneuerbaren Energiequellen aus Wasserkraft als idealen Investitions- standort. GTAI/IHK
Die kanadische Regierung hat sichmit der Mines-to-Mobility- Strategie das Ziel gesetzt, eine vollständige Wertschöpfungskette für die Batteriezellenproduktion zu etablieren. Erste Projekte, die sich auf lokale Bereitstellung von batterieferti- gen Mineralien wie Kobalt, Nickel, Grafit und Lithium fokussieren, sind bereits in Planung. Auch die BASF wird ab 2025 in einer neuen Fabrik in Kanada Kathodenaktivmaterial (CAM) produzieren und Batterien recyclen. Über die benötigte Fläche im Indust- riepark von Bécancour in der Provinz Quebec einigte sich das Unternehmen Anfang März mit dem Betreiber. BASF will in demWerk bis zu 100.000 Tonnen CAM pro Jahr produzieren. Kathodenaktivmaterial, wie etwa kobalthaltiges Lithiumoxid, ist ein wichtiger Energiespeicher in Batterien. Zudem hält sich das Unternehmen die Gewinnung von Kathodenvorläufer-
TERMIN UND UHRZEIT: Mittwoch, 6. April 2022, 10:00 bis 11:15 Uhr TEILNAHMEENTGELT:
DAS KATHODENMATERIAL EINER TYPISCHEN LITHIUM- IONEN-BATTERIE IN E -AUTOS ENTHÄLT:
60 Euro für IHK-Mitglieder 90 Euro für Nichtmitglieder PROGRAMMUNDANMELDUNG: rhein-neckar.ihk24.de/ event/153160949 IHREANSPRECHPARTNERINNEN: Gabriele Borchard 0621 1709-131
30,4
Kobalt 12 kg Nickel 12 kg Mangan 11 kg Lithium 4,5 kg
11 MILLIARDEN US - DOLLAR Marktvolumen soll der Bereich
11,4
%
30,4
27,8
Am Beispiel einer Nickel- Mangan-Cobalt-Kathode. Es gibt auch Kathoden ohne Mangan. QUELLE: BMZ
gabriele.borchard@ rhein-neckar.ihk24.de
SabrinaWeigold 0621 1709-130
Lagerung in Indien bis 2024 erreichen.
sabrina.weigold@ rhein-neckar.ihk24.de
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IHKGlobal Business 04/2022
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