CRISTIAN MEUTER: »Die Wartezeiten bei der Einreise in die USA sind deutlich gesunken «
C ristian Meuter ist seit mehr als neun Jahren General Manager des Visit USA Committee Germany, zuvor war er knapp sechs Jahre Account Manager bei der Agentur Travelmarketing Romberg TMR GmbH, die mehrere Regionen in Nord- amerika im deutschsprachigen Markt ver- tritt. Wir haben ihn u.a. zu seinen ersten Erfahrungen mit dem Reiseziel USA, der Bedeutung der deutschsprachigen Touris- ten für die USA sowie die Bedeutung der aktuellen politischen Lage für die Reise- planung befragt.
Sleeping Bear Dunes, Michigan
Was war Deine erste Reise in die USA – und welche Eindrücke sind Dir bis heute in Erinnerung geblieben? New York City war 2010 die erste Station eines insgesamt zehnmonatigen Trips als Backpacker. Neben der „normalen“ Über- wältigung, wenn man die Stadt das erste Mal besucht (Wolkenkratzer, Freiheitssta- tue, Central Park und so vieles mehr) ist aber ein sehr bewegender Moment beson- ders in Erinnerung geblieben: eine riesi- ge Fotowand mit Bildern von über 2.000 lachenden Menschen im 9/11-Museum. Jedes davon war ein Todesopfer der Anschläge – bis heute bekomme ich Gän- sehaut bei der Erinnerung. Wie wichtig ist der deutschsprachige Markt für die USA – und was schätzen deutsche Gäste besonders? Die Vereinigten Staaten sind die mit Abstand beliebteste Fernreisedestination der Deutschen. Aus nur zwei anderen Län- dern aus Übersee reisen noch mehr Tou- risten pro Jahr in die USA, wobei die Deut- schen im Schnitt deutlich länger bleiben und mehr vom Land kennenlernen. Keine andere Nation geht mit so großer Begeis- terung auf Rundreisen, besucht Sehens- würdigkeiten und vor allem auch unbe- kanntere Regionen wie wir. Das erklärt gleichzeitig auch, warum das Reiseland
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Fairbanks, Alaska
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