USA so eine Faszination ausstrahlt: die 50 Staaten erstrecken sich über eine Fläche, die ähnlich groß ist wie Europa. Egal, ob man spektakuläre Natur, lebhafte Städte, einmalige Attraktionen, Musik, Kulinarik oder Geschichte sucht – es gibt unzählige Optionen und buchstäblich überall findet man genau das, was man persönlich sucht. Nicht zu vergessen: die legendäre Gast- freundschaft der Amerikaner, mit denen man bei jeder Gelegenheit ins Gespräch kommen kann.
einer USA-Reise nach Hause kommt, kann zahlreiche solcher Beispiele geben. Und oft bleibt die Frage im Hinterkopf: warum können wir uns davon eigentlich nicht mal eine Scheibe abschneiden? Inwiefern beeinflusst die aktuelle poli- tische oder gesellschaftliche Lage die Reiseplanung oder die Kundenkommu- nikation? Leider haben die Medien einen großen Teil dazu beigetragen, dass das Reise- land USA mit Vorsicht behandelt wurde. Gerade vor der Einreise wurde regelrecht Angst geschürt – allerdings fehlt hierfür komplett die Grundlage. Am Einreisepro- zess hat sich nahezu nichts verändert und alle verfügbaren Statistiken belegen, dass es aktuell weniger Schwierigkeiten bei der Einreise gibt. Zudem sind die Warte- zeiten vor der Einreise deutlich gesunken, unter anderem durch neue Möglichkeiten wie die Mobile Passport Control (MPC). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen. der politische Einfluss auf eine US-Reise ist sehr begrenzt und an der Faszination des Reiselands hat sich nichts verändert – die Natur, die Städte, die Gastfreundschaft und alles, was eine USA-Reise ausmacht, wartet nach wie vor auf die Besucher.
Wie haben sich die Interessen deutscher Reisender in den letzten Jahren verändert?
Natürlich sind die „Klassiker“ wie Florida, der Südwesten oder New York City nach wie vor hoch im Kurs. Allerdings rücken vor allem vermeintlich unbekanntere Regionen immer mehr in den Fokus von vielen Reisenden, die die Qual der Wahl beim Reiseziel innerhalb der USA haben. Ob Oregon, die großen Seen, New Mexi- co, Alabama, Philadelphia oder San Anto- nio – diese Liste könnte man beliebig lang weiterführen – das gestiegene Interesse der deutschen Reisenden an Regionen abseits der „typischen“ Ziele ist deutlich zu spüren. Welche drei Begriffe beschreiben das Reiseziel USA aus Deiner Sicht am treffendsten? Für die gesamten USA gilt: unzählige Mög- lichkeiten, herzliche Gastfreundschaft und einmalige Erinnerungen. Was schätzt Du persönlich am „Ameri- can Way of Life“ – sei es im Alltag, in der Natur, der Kultur oder im Miteinander? Oft sind es ganz kleine Dinge, die aber einen großen Unterschied zum Alltag in Deutschland ausmachen. Ein „I like your shoes“ im Vorbeigehen, das selbstverständ- liche Hilfsangebot des Nachbarn, um den Grill am Campingplatz anzubekommen, der Plausch mit einer Kassiererin, woher man kommt und dass sie auch Verwandt- schaft aus Deutschland hat – jeder, der von
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Fort Myers Beach, Florida
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