250 Jahre USA: Ein Roadtrip durch die Geschichte

ton ins Amt eingeführt wurde, galt in Zei- ten des Krieges der Kolonien gegen die Krone als strategisch sehr wichtig – und ist später zum Hauptpunkt für Einwan- derer aus aller Welt geworden: Über Ellis Island kamen allein zwischen 1892 und 1954 mehr als zwölf Millionen Menschen in die Vereinigten Staaten. Das heutige Ellis Island National Museum of Immig- ration sowie die Freiheitsstatue gehören zu den Top-Zielen in der Stadt. Und das Musical „Hamilton“ am Broadway? Erzählt das Leben von Washingtons rechter Hand Alexander Hamilton, einem gebürtigen New Yorker. Auch Annapolis in Maryland war mal Hauptstadt – also der Sitz des Continental Congress. Und zwar die erste, nachdem die Pariser Verträge ratifiziert wurden, mit denen der Unabhängigkeitskrieg offi- ziell beendet wurde. Hier gab General Washington 1783 seinen Rücktritt als Ober- befehlshaber der Streitkräfte bekannt. Man tagte im Maryland State House, das älteste der USA und das einzige, das gleichzei- tig Regierungssitz eines Staats und der jungen Republik war. Wer sich wundert, dass er inmitten der gut erhaltenen Kolo-

Blick über das State House auf Annapolis (Maryland)

nialarchitektur immer wieder junge Men- schen in Uniform antrifft – Annapolis ist Sitz der United States Naval Academy, in der Marinesoldaten ausgebildet werden. Und in Fort McHenry, so ist überliefert, schrieb Francis Scott Key den Text, der später die amerikanische Nationalhymne werden sollte. Das Fort zählt heute zu den Nationaldenkmälern.

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