250 Jahre USA: Ein Roadtrip durch die Geschichte

„Go Blue“ – Das Stadion der Wolverines in Ann Arbor, Michigan ist das größte Footballstadion in den USA

oder die Musik), aber eben auch einen so dramatischen Absturz Anfang der 2000er erfahren. Umso schöner ist es heute zu sehen, wie schnell sich die Stadt zurück- gekämpft hat. Heute kann man auch als Besucher diese einzigartige Identität sehr leicht erleben, ohne sich wirklich als „Tou- rist“ zu fühlen. Wie wichtig ist der deutschsprachige Markt für Deine Destination(en) – und was schätzen deutsche Gäste besonders? Der deutschsprachige Markt ist für die Region der Großen Seen einer der wich- tigsten internationalen Märkte. In den Gesamtzahlen spielt das auf den ersten Blick keine so große Rolle, allerdings rei- sen unsere Gäste länger und nehmen fast die komplette touristische Infrastruktur in Anspruch. Ein schöner Nebeneffekt: Dadurch, dass es im Verhältnis aus Europa nicht so viele Gäste gibt, ist es außerhalb der absoluten Hochsaison sehr viel ruhi- ger, was sich natürlich auch auf die Preise vor Ort auswirkt. Was macht es für Dich persönlich so besonders, in der US-Tourismusbranche zu arbeiten? Wenn man für Destinationen arbeiten darf, die man privat gerne bereist und damit im besten Falle auch noch regiona- le Strukturen aktiv fördern kann, empfin- de ich es als besonderes Privileg. In der

aktuellen Situation ist es zwar teilweise eine Herausforderung, aber es weckt auch immer wieder die absolute Leiden- schaft, dabei zu helfen, die USA als Rei- seland wieder in ein positiveres Licht zu rücken. Was wünschst Du den USA zum 250. Geburtstag – aus Deiner ganz persön- lichen Perspektive? Ein hoffentlich wieder sehr erfolgreiches Reisejahr mit vielen Gästen aus Europa – denn derzeit ist es wichtiger denn je, dass über die positiven Erfahrungen vor Ort berichtet wird und noch mehr Reisende die USA für sich (wieder) entdecken. Und natürlich ein gutes Abschneiden bei der Heim-WM, auch wenn an der Deutschen Nationalelf wohl kein Weg vorbeiführt.

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Aufgrund des fehlenden Motorradführerscheins gibt es das Harley-David- son Erlebnis für Thomas nur im gleichnamigen Museum in Milwaukee.

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