250 Jahre USA: Ein Roadtrip durch die Geschichte

ALBERT JENNINGS: »Tourismus fördert die Verständigung zwischen den Ländern ... «

A lbert stammt aus Austin, Texas. Er studierte Urban Studies an der University of Pennsylvania, bevor er 1988 nach Deutschland zog. Hier arbeitete er im Bereich Marktforschung und Überset- zungen, bis er seine Leidenschaft für die Reisebranche entdeckte, in der er mittler- weile seit mehr als 30 Jahren zu Hause ist. 1999 gründete Albert die Agentur Get It Across in Köln, mit der er insbesondere US-amerikanische Kunden aus der Reise- industrie im europäischen Markt betreut. Seitdem hat er das Unternehmen stetig weiterentwickelt. Als Geschäftsführer überwacht er die Strategie- und Budget- planung für alle Kunden, führt Marktfor- schungs- und ROI-Projekte durch und ist bestrebt, eine gesunde Work-Life- Balance für sich und seine Mitarbeiter zu schaffen. Im Interview verrät er uns, wie es dazu kam, dass er 1994 im Touris- mus-Marketing durchstartete, warum er so gerne für die US-Tourismusbranche arbeitet und welche Jubiläen 2026 in den USA gefeiert werden. Wie kam es dazu, dass Du dich beruflich so intensiv mit den USA beschäftigt hast?

Albert 2008 im Canyon de Chelly (Arizona)

Ich bin gebürtig aus Austin (Texas) und lernte Deutsch als zweite Fremdsprache in meiner öffentlichen Highschool dort (ja, Amerikaner können Fremdsprachen lernen!). Ich habe in den 1980er Jahren in Wien und München studiert, kam 1988 mit einem Arbeitsstipendium der Carl Duisberg Gesellschaft nach Köln. Die nächsten vier Jahre übersetzte ich ziem- lich langatmige Wirtschaftsbücher, aber das bin ich nicht. Ich bin eine „People Per- son“. Ich fragte einige der Niederlassun- gen der US-Bundesstaaten in Europa, was sie für Arbeit in der Wirtschaftsförderung machten und landete eher zufällig Mitte der 1990er Jahre für Texas Tourism in der Touristik. Das war mein Anfang im Tou- rismusmarketing für die USA, wo ich seit 1994 beheimatet bin. 1999 gründete ich die Agentur Get It Across, war für Brand USA tätig und war sechs Jahre im Vorstand des Visit USA Committee Germany. Was macht es für Dich persönlich beson- ders, in der US-Tourismusbranche zu arbeiten? Es macht mir nach wie vor viel Spaß, Orte zu beschreiben und Rundreisenvorschläge mit Reiseveranstaltern, Expedienten und

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