250 Jahre USA: Ein Roadtrip durch die Geschichte

Der Cherokee Cultural Pathway in Tahlequah (Oklahoma)

sam vertrieben; ihr Leidensweg endete in Tahlequah, dem heutigen Zentrum der Cherokee Nation. Museen und Gedenk- stätten halten die Erinnerung wach. Auch Tulsa steht für diese Brüche. Die Art-déco-Bauten der Innenstadt erzählen vom Ölboom der 1920er-Jahre, während ein Memorial an das Greenwood-Mas- saker von 1921 erinnert, bei dem der afroamerikanische Stadtteil „Black Wall Street“ zerstört wurde. Santa Fe, Taos & Chaco – Drei Gesichter des Gedächtnisses Der Chaco Canyon steht für die abge- schlossene Vergangenheit. Vor über tau- send Jahren war er ein präkolumbisches Zentrum, dessen Ruinen und astrono- misch präzise Ausrichtungen von einer

Auf der Route 66 in Seligman (Arizona)

te nostalgisch wirkt, war einst Ausdruck eines Landes, das sich über Straßen neu erfand. Oklahoma – Zwischen Verdrängung und Erinnerung Oklahomas Beitrag zur Geschichte der USA wird selten erzählt. Für viele ist der Bundesstaat mit einer historischen Hypo- thek verbunden: dem „Trail of Tears“. Ab 1830 wurden zehntausende indigene Men- schen aus dem Südosten der USA gewalt-

Taos Pueblo (New Mexico): seit über 1.000 Jahren bewohnt ...

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