250 Jahre USA: Ein Roadtrip durch die Geschichte

SARAH HARWARDT »Egal wie einsam oder abgelegen eine Gegend in den USA ist – man trifft dort immer

auf deutsche Entdecker ... «

Sarah Harwardt

S arah Harwardt hat von 2006 bis 2010 Medien & Kommunika- tion an der Ruhr Universität in Bochum sowie am Goldsmiths College der University of London studiert. Von 2011 bis 2016 arbeitete sie als Marketing Managerin bei America Unlimited. 2016 folgte mit der Gründung der Agentur Harwardt PR & Marketing und dem ers- ten Kunden, dem Utah Office of Tourism, der Schritt in die Selbstständigkeit. Aus der anfänglichen „One-Woman-Show“ ist mittlerweile eine Boutique-Agentur gewachsen, die in diesem Jahr bereits ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Im Inter- view verrät sie uns, warum sie so gerne in der US-Tourismusbranche arbeitet und was sie den USA zum 250. Geburts- tag wünscht. Was war Deine erste Reise in die USA – und welche Eindrücke sind Dir bis heute in Erinnerung geblieben? Meine erste Reise in die USA führte mich 1995 auf einen klassischen Roadtrip durch den Südwesten – zusammen mit meiner Familie. Bis heute spüre ich noch die- ses überwältigende Gefühl von Freiheit, das sich aus den endlosen Straßen, den

majestätischen Mammutbäumen und der unendlichen Weite der Wüstenlandschaf- ten ergab. Genauso lebendig sind mir die Begegnungen mit unglaublich offenen und gastfreundlichen Menschen in Erin- nerung geblieben. Dazu die funkelnden Lichter der Großstädte, die gigantischen Malls und dieser faszinierende Kontrast zwischen Natur und Urbanität – all das hat mich tief geprägt und nie wieder los- gelassen. Wie wichtig ist der deutschsprachige Markt für Eure Destinationen – und was schätzen deutsche Gäste besonders? Der deutschsprachige Markt ist für unsere Destinationen von herausragender Bedeu- tung – sowohl in Bezug auf die Besucher- zahlen als auch auf die wirtschaftliche Wertschöpfung, die daraus resultiert. Deutsche Reisende gelten weltweit als bestens informiert, gut vorbereitet und äußerst neugierig. Sie suchen nicht nur die klassischen Sehenswürdigkeiten, sondern auch das Authentische, das Echte – Orte und Begegnungen abseits der bekannten Pfade. Ein Partner aus Utah hat es einmal wunderbar zusammengefasst: „Egal wie einsam oder abgelegen eine Gegend ist

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