250 Jahre USA: Ein Roadtrip durch die Geschichte

– man trifft dort immer auf deutsche Ent- decker.“ Dieses Entdeckerherz macht den deutschsprachigen Markt so besonders und wertvoll für unsere Destinationen. Gibt es einen „Signature Moment“, den Gäste in Deiner / Deinen Region(en) erleben können – etwas, das sie nie ver- gessen? In unseren Städten und Staaten gibt es unzählige Momente, die man nie vergisst – die sind so vielfältig wie die Landschaf- ten selbst. Ich würde aber vier davon als besonders prägend hervorheben: • Grapevine: Hier ist es das Erlebnis des „Urban Wine Trail“ auf der historischen Main Street. Bei der Weinverkostung lokaler texanischer Weine spürt man die einzigartige Mischung aus Kleinstadt- Charme und urbaner Lebensfreude. • New York: Der Sonnenuntergang in einer Rooftop-Bar in Brooklyn mit Blick auf die Skyline von Manhattan ist ein magisches, unvergessliches Erlebnis, das die immen- se Energie der Stadt spürbar macht. • San Antonio: Ein abendliches Dinner am River Walk ist ein absolutes Highlight. Wenn sich die Laternen im Wasser spie- geln und die Luft von lebendiger Musik erfüllt ist, spürt man die romantische und einzigartige Seele der Stadt. • Utah: In Utah ist es das Erlebnis des Sternenhimmels. Als eine der Regionen mit den meisten zertifizierten „Dark Sky Parks“ weltweit bietet Utah eine unver- gessliche Stille und Klarheit, die den Blick auf das Universum freigibt. Was macht es für Dich persönlich besonders, in der US-Tourismusbranche zu arbeiten? Für mich ist die US-Tourismusbranche wie eine große Familie. Ich schätze die- sen besonderen Zusammenhalt sehr – wir ziehen alle an einem Strang, begegnen uns mit Offenheit und gestalten unsere Arbeit mit einer spürbaren Freude. Was mich immer wieder begeistert, ist die Leiden- schaft, die jeder Einzelne in diese Branche einbringt. Dieses Feuer verbindet uns,

ganz gleich, woher wir kommen. Wir sind Gleichgesinnte, die Grenzen überwinden und Menschen unvergessliche Momente schenken wollen. In diesem Umfeld ist kein Platz für Diskriminierung oder Hass – stattdessen herrscht eine Kultur des Respekts, der Vielfalt und der gemeinsa- men Begeisterung. Genau das macht mei- ne Arbeit so besonders. Was wünschst Du den USA zum 250. Geburtstag – aus Deiner ganz persön- lichen Perspektive? Zum 250. Geburtstag wünsche ich den USA, dass sie zu ihrem weltoffenen und inspirierenden Wesen zurückfinden – zu dem Land, das durch Mut, Vielfalt und Optimismus die Welt geprägt hat. Mögen sie wieder mit Innovationen, Kreativität und positiven Geschichten leuchten und Menschen überall auf der Welt ermutigen, groß zu träumen.

Sarah im Monument Valley (Utah)

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