250 Jahre USA: Ein Roadtrip durch die Geschichte

am wildromantischen Pazifik, Berge, Was- serfälle sowie Schluchten zum Erwandern und mit Portland eine hippe Großstadt. Abgerundet wird die Reise von exzellenten Weinen, regionalen Bauernmärkten und lokalen Farm-to-Table-Konzepten. Wie gehst Du mit der Herausforderung um, ein so großes und vielfältiges Land für europäische Kunden „greifbar“ zu machen? Mein größter Tipp ist nicht alles in einer Reise „abzuarbeiten“. Mehr Zeit an den einzelnen Orten lässt Raum für individu- elle Erkundungen und besondere Begeg- nungen abseits der bekannten Highlights vor allem in Small Town America. Was unterscheidet USA-Reisende von anderen Zielgruppen? Gibt es typische „USA-Fans“? Ja und ich gehöre auch dazu. Es gibt ein- fach kein Land, das mich und unsere Kun- den so in den Bann zieht, wie die USA. Für typische Fans sind die USA nicht „nur“ ein Urlaubsziel, sondern wirklich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in dem nichts zu groß, zu weit oder gar unmög- lich ist.

Top of the Rock (New York City)

Inwiefern beeinflusst die aktuelle poli- tische oder gesellschaftliche Lage die Reiseplanung oder die Kundenkommu- nikation? Die Medienberichterstattung polarisiert sehr. Durch persönlichen Kundenkontakt können wir von unseren eigenen, durch- weg positiven Erfahrungen, berichten und so eventuelle Ängste nehmen. Diesen direkten Austausch schätzen Kunden sehr.

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Gibt es einen Moment in den USA, den Du nie vergessen wirst?

Letztes Jahr habe ich eine Whale Wat- ching Tour in Juneau, Alaska gemacht, bei der ich Bubble Net Feeding live erleben konnte. Ich war selten so sprachlos und beeindruckt zugleich – diesen besonderen Moment werde ich nie vergessen. Gibt es eine amerikanische Persönlich- keit, die Dich besonders inspiriert hat – sei es aus Geschichte, Politik, Kultur oder dem Alltag?

Michelle Obama – ich kann jedem nur ans Herz legen ihr Buch „Becoming“ zu lesen.

Knik Glacier (Alaska)

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