Treffpunkt French Quarter in New Orleans
Amerikas wärmster Geheimtipp: Die Südstaaten
D ie Südstaaten der USA füh- len sich warm an – nicht nur wegen der Sonne. Es ist die Wärme der Menschen, die Rei- sende willkommen heißt, als wären sie schon immer Teil dieser Welt gewesen. „Southern Hospitality“ ist keine Floskel, sondern ein Lebensgefühl. Und während man auf einer Veranda sitzt, die Füße auf dem warmen Holz, spürt man auch die Geschichte des Südens: berührend, kom- plex und voller Erzählungen, die unter die Haut gehen. „In den Südstaaten wird das Auge zum Entdecker und jeder Blick fühlt sich an wie eine kleine Zeitreise“, sagt USA- Reiseexpertin Imke Reuter von Little America. Ob farbenfrohe Häuser in New Orleans oder elegante Antebellum-Vil- len in Natchez und Vicksburg – überall begegnet man Kultur, Geschichte und lebendigen Farbenwelten. „Viele Reisen- de unterschätzen die Region“, betont Reuter. „Die meisten Menschen wissen nicht, dass sie sich mehr Zeit dafür neh- men sollten!“
Handmade Holidays – Reisen im eigenen Rhythmus Für besonders intensive Eindrücke emp- fiehlt Reuter eine langsamere, offene Art zu reisen: „Nur wenn man mit den Men- schen spricht, nimmt man die Erlebnisse wirklich mit nach Hause.“ Dazu gehören Gastgeberpersönlichkeiten wie Miss Macy in Vicksburg, deren historisches Herren- haus und Geschichten den Aufenthalt unvergesslich machen. „Wir arbeiten mit örtlichen Gastgebern und Touranbietern zusammen; es ist ein wenig so, als wür- den Sie Freunde von Freunden besuchen“, erklärt Reuter. Mikrotourismus ermögli- che authentische Begegnungen und echte
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Einblicke in die Kultur vor Ort. Kulinarik & Klang der Südstaaten
„Die Südstaatenküche ist ein Spiegel ihrer Kultur: reich, vielfältig, überraschend.“ Gumbo, Jambalaya, fried pickles oder Alli- gatorwurst – jedes Gericht erzählt eine eigene Geschichte. Bei Barbecues trifft man Menschen, wie sie sind: offen und gastfreundlich.
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